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Modulhandbuch ab WS 2016/17

Modul PY4891-KP04, PY4891

Verkehrspsychologie (Verkehrsps)

Dauer:


1 Semester
Angebotsturnus:


Jedes Wintersemester
Leistungspunkte:


4
Studiengang, Fachgebiet und Fachsemester:
  • Master Psychologie 2016 (Wahlpflicht), Psychologie, Beliebiges Fachsemester
  • Master Psychologie 2013 (Wahlpflicht), Psychologie, Beliebiges Fachsemester
Lehrveranstaltungen:
  • PY4891-S: Verkehrspsychologie (Seminar mit praktischen Übungen, 2 SWS)
Workload:
  • 2 Stunden Exkursion
  • 28 Stunden Präsenzstudium
  • 80 Stunden Selbststudium
Lehrinhalte:
  • Die Verkehrspsychologie ist eine der ältesten Teildisziplinen der Psychologie. Im Mittelpunkt steht der Mensch, der sich von einem Punkt A nach B bewegt. In der Veranstaltung werden unterschiedliche Themenbereiche bearbeitet, in denen erworbenes Wissen aus anderen psychologischen Teildisziplinen angewendet werden (jeweils in Klammern) .
  • Mobilität: Verkehrsmittelwahl und Gestaltung der Verkehrswege (Arbeitspsychologie)
  • Verkehr und Alter: Anforderung an Verkehrssysteme für unterschiedliche Altersstufen (Life-Span)
  • Abweichendes Verhalten (Klinische Psychologie und Differentielle Psychologie): a) Verhaltenssteuerung im Straßenverkehr und Aggression, b) Unfälle, Gefahrenkognition und Risikoverhalten
  • Krankheit und Kraftverkehr (Klinische Psychologie und Neuropsychologie): a) Alkohol und Drogen, b) Psychiatrische Erkrankungen (z.B. Psychosen), c) Neurodegenerative Erkrankungen (z.B. Morbus Parkinson)
  • Eignungsdiagnostik zur Teilnahme am Verkehr (Neuropsychologie)
  • Tätigkeiten im Berufsfeld Verkehr, z.B. im Schiffsverkehr (Betriebspsychologie, Marinepsychologie)
  • Verkehrspädagogik (Pädagogische Psychologie)
  • Mensch-Maschine Interaktion in Informations-, Warn- und Assistenzsystemen (Arbeits- und Umweltpsychologie)
  • Eine Praxisexkursion (Medizinisch-Psychologische Untersuchungsstelle) und Berichte externer Referenten aus dem Tätigkeitsfeld sorgen zudem für einen hohen Anwendungsbezug.
Qualifikationsziele/Kompetenzen:
  • Die Studierenden erwerben Kenntnisse über die psychologischen Komponenten in unterschiedlichen Bereichen der Mobilität.
  • Die Studierenden sind in der Lage psychologisches Grundwissen auf den interdisziplinären Kontext des Verkehrs anzuwenden.
  • Die Studierenden können in kritischer Diskussion zwischen Theorie, empirischer Forschung und praktischer Verkehrspsychologischer Tätigkeit reflektieren.
Vergabe von Leistungspunkten und Benotung durch:
  • B-Schein (unbenotet)
Modulverantwortlicher:
Lehrende:
Literatur:
  • Schlag, B.: Verkehrspsychologie - Pabst Science Publishers 2011
  • Chaloupka-Risser et al.: Verkehrspsychologie - Fakultas.wuv 2011
Sprache:
  • Wird nur auf Deutsch angeboten
Bemerkungen:

Prüfungsleistungen gelten als erbracht, wenn sie mit mindestens ausreichend bewertet werden. Im Rahmen des Seminars wird eine Exkursion zu einer medizinisch-psychologischen Untersuchungsstelle durchgeführt. Das Modul ist auf 20 TeilnehmerInnen beschränkt.

Letzte Änderung:
17.7.2019

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(Stand Oktober 2018)