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Fragen & Antworten

Auf dieser Seite werden Antworten auf häufig gestellte Fragen rund um die Zulassung und das Studium zum Master Psychologie an der Universität zu Lübeck gegeben. 

Wie hoch ist der Numerus clausus?

Der Numerus clausus beschreibt den "Zulassungsrang". Dieser wird nicht festgelegt, sondern jedes Jahr nach Bewerbungsschluss neu berechnet. Eine Zulassungsgrenze (Zulassungsrang) drückt aus, welche Note die letzte zugelassene Person aufweist. Entsprechend können immer nur die NC-Werte der vergangenen Jahre als Richtwert angegeben werden. Das Studierenden Service Center kann dazu Auskunft geben.

Ist der Master Psychologie Zulassungsbeschränkt?

Ja, es gibt einen NC (Numerus clausus), da die Anzahl der Bewerberinnen und Bewerber die Anzahl der Studienplätze übersteigt, gilt die Note des Bachelorzeugnisses als Auswahlkriterium.

Welche Zulassungsvoraussetzungen gibt es für den Master Psychologie?

1) einen Bachelorabschluss in Psychologie mit mind. 180 ECTS

2) drei erfolgreich absolvierte Anwendungsfächer im Umfang von jeweils 5 ECTS

  • zu Anwendungsfächern zählen: Arbeits- und Organisationspsychologie, Forensische Psychologie, Kriminalpsychologie/Rechtspsychologie, Gesundheitspsychologie, Klinische Psychologie und Psychotherapie, Markt- und Werbepsychologie, Medienpsychologie, Pädagogische Psychologie, Umweltpsychologie und Verkehrspsychologie, Neuropsychologie, Prävention und Rehabilitation, Entwicklungspsychopathologie

3) eines der Anwendungsfächer muss klinische Psychologie sein, die anderen Anwendungsfächer sind beliebig

4) die klinischen Anteile in dem von dem Bewerber oder der Bewerberin absolvierten Bachelorstudium sollten mind. 35 ECTS betragen:

  • hierzu zählen eine Vielzahl möglicher Module, wie z.B. Biologische Psychologie, Physiologie, Klinische Psychologie, Neuropsychologie, Neuroanatomie, Psychiatrie, Prävention und Rehabilitation, Entwicklungspsychopathologie,  Nosologie und Therapie psychischer / neurologischer Störungsbilder, Medizin für Psychologen, Gesundheitspsychologie u.v.m..
  • was zählt nicht zu den klinischen Anteilen: Klinische Praktika und Bachelorarbeiten, Allgemeine Psychologie, Differentielle- und Persönlichkeitspsychologie, Sozialpsychologie, Methodenfächer ...

5) der Umfang der psychologischen Methodenfächer in dem von dem Bewerber oder der Bewerberin absolvierten Bachelorstudium sollten mind. 30 ECTS betragen:

  • hierzu zählen z.B. Statistik, empirisch-wissenschaftliche Methoden, Quantitative -, Qualitative- und Forschungsmethoden, Experimentalpsychologische Praktika, diagnostische Fächer (auch Klinische Diagnostik), Testtheorie, Versuchsplanung, SPSS, R,  u.v.m.

Generell gilt: Sollten Sie unsicher sein, ob Sie die Kriterien erfüllen, wenden Sie sich gerne zur Beratung an die Studiengangskoordination oder das Studierenden Service-Center.

Ich erfülle die Zulassungsvoraussetzungen nicht. Kann ich fehlende Module nachreichen?

Sollten Sie aktuell einzelne Zulassungsvoraussetzungen aufgrund der Einschränkungen durch den Corona-Virus nicht nachweisen können, reichen Sie bei Ihrer Bewerbung bitte eine entsprechende Bescheinigung Ihres Prüfungsbüros ein.

Wir prüfen Ihre Bewerbung für das Wintersemester 20/21 auch, wenn Sie zwar keine 150 ECTS, jedoch mindestens 135 ECTS nachweisen können und eine Bescheinigung beifügen, dass Sie die ausstehenden Kriterien / Module bis zum Ende des Sommersemesters 2020 absolvieren können. Diese Bescheinigung darf ausschließlich durch Ihr Prüfungsbüro ausgestellt sein.

Sofern die Zulassungsvoraussetzungen bis zum Ende des Sommersemesters nicht erfüllt sind, ist eine Zulassung zum Master Psychologie ausgeschlossen.

Kann ich meine Chancen auf Zulassung durch Extraleistungen oder Empfehlungen verbessern?

Bei der Zulassung zum Masterstudiengang Psychologie dient die Note des Bachelorabschlusses als entscheidendes Kriterium in der Bildung der Rangreihe der Bewerberinnen und Bewerber.

Daneben führt der Nachweis eines erfolgreich absolvierten Moduls "Neuropsychologie" in einem Umfang von 8 KP (ECTS nach dem European Credit Transfer System) zu einer Verbesserung der Durchschnittsnote um 0,2. Teilmodule und Module von geringerem Umfang finden hierbei keine Berücksichtigung.

Empfehlungsschreiben, Freiwilliges Soziales Jahr bzw. Bundesfreiwilligendienst o.Ä. finden keine Berücksichtigung.

Ich möchte mich für den Master Psychologie bewerben, erhalte mein Bachelorzeugnis aber nicht rechtzeitig zum Bewerbungsschluss am 15. Juli.

Dieses Problem teilen eine Vielzahl von Bewerbern, weshalb es in jedem der Masterstudiengänge an der Universität zu Lübeck möglich ist, sich ab 150 ECTS mit einem vorläufigen Zeugnis (Transcript of Records mit der vorläufigen Gesamtnote) zu bewerben.

 

Sind Module, die zulassungsrelevant sind, nicht im ToR vermerkt, müssen diese vom Prüfungsamt der Heimatuniversität mit den dazugehörigen ECTS als angemeldet bestätigt werden (mit Stempel und Unterschrift). Ansonsten können die Module nicht angerechnet werden.

 

Sollten die Module bereits im ToR vermerkt sein, aber werden aufgrund der noch ausstehenden Prüfung ohne ECTS aufgeführt, legen Sie Ihren Bewerbungsunterlagen bitte zusätzlich die entsprechende Modulbeschreibung bei, so dass nachvollziehbar ist, wie viele ECTS Sie erwartungsgemäß nach Modulabschluss erhalten. 

 

Wenn die Bewerbung erfolgreich war, erfolgt eine vorläufige Immatrikulation. Bis Ende des Jahres müssen die Unterlagen dann durch Ihr Bachelorzeugnis komplettiert werden.

 

 

Gibt es ein Losverfahren?

Es gibt kein Losverfahren für die Studienplätze im Studiengang Psychologie an der Universität zu Lübeck.

Die Studienplätze im Bachelor und Master Psychologie werden ausschließlich nach Rangliste vergeben. Das heißt, dass wenn Bewerber/innen ihre Studienplätze nicht annehmen, automatisch der nächste Bewerber oder die nächste Bewerberin auf der Rangliste nachrückt. Das Nachrückverfahren wird bis zur Besetzung aller Studienplätze durchgeführt.

Wann darf ich Prüfungen ablegen und wie viele Prüfungsversuche habe?

Jedes Moduls wird mit einer Prüfung abgeschlossen. Diese sollte nach dem Erwerb der Prüfungsvoraussetzungen angegangen werden, dabei kann jedoch frei zwischen dem erstem und zweitem Termin entschieden werden. Ist man bei einer Prüfung durchgefallen, so ist man verpflichtet, den nächsten möglichen Prüfungstermin erneut wahrzunehmen. Ein Nichterscheinen gilt als weiterer Fehlversuch. Jeder Studierende hat insgesamt drei Prüfungsversuche pro Modul.

Persönliche Beratung durch:

Dipl.-Psych. Michaela Haller
Studiengangskoordinatorin Psychologie