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Modulhandbuch ab WS 2014/15

Modul PF3700-KP05, PF3700

Professionelles Handeln im Pflegealltag (UAPV)

Dauer:


1 Semester
Angebotsturnus:


Jedes Sommersemester
Leistungspunkte:


5
Studiengang, Fachgebiet und Fachsemester:
  • Bachelor Pflege 2018 (Pflicht), Übergreifende Aufgaben in der Pflege, 6. Fachsemester
  • Bachelor Pflege 2014 (Pflicht), Übergreifende Aufgaben in der Pflege, 6. Fachsemester
  • Bachelor Pflege 2017 (Pflicht), Übergreifende Aufgaben in der Pflege, 6. Fachsemester
Lehrveranstaltungen:
  • PF3700-S: Herausforderungen für das professionelle Handeln im Pflegeberuf (Blockseminar, 2 SWS)
  • PF3700-V: Verantwortung im Pflegeberuf (Vorlesung, 2 SWS)
Workload:
  • 60 Stunden Präsenzstudium
  • 50 Stunden Selbststudium und Aufgabenbearbeitung
  • 40 Stunden Prüfungsvorbereitung
Lehrinhalte:
  • Ethische, rechtliche und gesellschaftswissenschaftliche Grundlagen zum Begriff Verantwortung (allgemein sowie vertiefend bezogen auf professionelles Handeln im Pflegeberuf)
  • Vertiefung: Theoretische und empirische Grundlagen zu Methoden und Strategien zur Bewältigung von ethisch herausfordernden Situationen in der Versorgung pflegebedürftiger Menschen, inkl. exemplarischer Anwendung auf Situationen, die von den Studierenden als besonders herausfordernd empfunden werden
  • Vertiefung: Theoretische und empirische Grundlagen zu Methoden und Strategien zur Vermeidung und Bewältigung von Krisen- und Konfliktsituationen im pflegerischen Berufsalltag, inkl. exemplarischer Anwendung auf Situationen, die aus subjektiver Sicht der Studierenden besonders relevant sind
  • Vertiefung: Theoretische und empirische Grundlagen zu Methoden und Strategien der praxisbasierten Anleitung und Begleitung von Lernenden und geringer qualifizierten Pflegenden sowie zur Förderung des strukturierten interkollegialen Austauschs im Pflegeteam zu versorgungsrelevanten Fragestellungen
  • Vertiefung: wichtige gesetzliche Rahmenbedingungen: v.a. Krankenpflegegesetz, Altenpflegesetz, Eigen-, Delegations- und Durchführungsverantwortung in der Pflege, Schweigepflicht und Datenschutz, relevante arbeitsrechtliche Bestimmungen
  • Vertiefung: Berufspolitische Entwicklungen und Gremien
Qualifikationsziele/Kompetenzen:
  • Wissensverbreiterung/-vertiefung: Die Studierenden haben ein vertieftes Wissen und Verstehen hinsichtlich relevanter Begriffe, Theorien und Determinenten der professionellen Verantwortung im Pflegeberuf aus ethischer, rechtlicher und gesellschaftswissenschaftlicher Sicht.
  • Wissensvertiefung: Sie haben exemplarisch ein vertieftes Wissen und Verstehen hinsichtlich theoretisch-empirisch angemessener Strategien zur Vermeidung und Bewältigung von ethisch herausfordernden Situationen oder Konflikt- und Krisensituationen im Pflegeberuf.
  • Wissensverbreiterung/-vertiefung: Sie kennen und verstehen Methoden und Instrumente für die Anleitung und Begleitung von Lernenden oder geringer qualifizierten Pflegenden sowie für die Förderung des strukturierten interkollegialen Austausches im Pflegeteam.
  • Instrumentale und systemische Kompetenzen: Sie sind in der Lage, herausfordernde Situationen im pflegerischen Berufsalltag theoretisch-empirisch begründet aus ethischer, rechtlicher oder breiterer gesellschaftlicher Perspektive zu analysieren. Hierbei können sie Potenziale und Grenzen der pflegerischen Verantwortung allgemein bzw. speziell der eigenen Verantwortung erkennen und diese adäquat bei Handlungsentscheidungen in der Versorgung pflegebedürftiger Menschen berücksichtigen.
  • Kommunikative Kompetenzen: Sie können die theoretisch-empirischen Grundlagen, Methoden und Ergebnisse o.g. Analyse- und Reflexionsprozesse plausibel und verständlich begründen und beschreiben.
  • Instrumentale, kommunikative und systemische Kompetenzen: Sie können exemplarisch geeignete Strategien für die Vermeidung und Bewältigung von herausfordernden Situationen in der Versorgung pflegebedürftiger Menschen oder von Konflikt- oder Krisensituationen im Pflegeberuf auswählen, diese Auswahl begründen sowie Chancen und potenzielle Barrieren bei der Umsetzung identifizieren.
  • Instrumentale, kommunikative und systemische Kompetenzen: Sie können situationsgerecht geeignete Strategien für die fachliche Anleitung und Begleitung von Lernenden oder geringer qualifizierten Pflegenden in der Pflegepraxis oder für die Förderung des strukturierten interkollegialen Austausches auswählen und diese Auswahl begründen.
  • Kommunikative und systemische Kompetenzen: Sie können angemessen mit Kritik und Selbstkritik umgehen.
  • Wissensvertiefung: Sie kennen und verstehen wichtige rechtliche Rahmenbedingungen für das pflegerische Arbeiten.
Vergabe von Leistungspunkten und Benotung durch:
  • Mündliche Prüfung
Modulverantwortlicher:
  • Prof. Dr. phil. Anne Rahn
Lehrende:
Sprache:
  • Sowohl Deutsch- wie Englischkenntnisse nötig
Bemerkungen:

Das Referat ist Teil der erforderlichen aktiven Teilnahme am Blockseminar und damit voraussetzende Studienleistung.

Die mündliche Prüfung umfast drei mündliche Teilprüfungen à 10-15 min und ist Teil der staatlichen Prüfung zum Erwerb der Berufszulassung in der Gesundheits- und Krankenpflege, Gesundheits- und Kinderkrankenpflege bzw. Altenpflege. Es gelten die Prüfungsbestimmungen laut § 10 Studiengangsordnung.

Letzte Änderung:
24.3.2021