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Modulhandbuch ab WS 2018/19

Modul PF3311-KP10

Klinische Medizin und Psychologie bei schweren und/oder chronischen Erkrankungen - Intermediate Care (HWVa2)

Dauer:


2 Semester
Angebotsturnus:


Jedes Wintersemester
Leistungspunkte:


10
Studiengang, Fachgebiet und Fachsemester:
  • Bachelor Pflege 2018 (Pflicht), Humanwissenschaftliche Grundlagen in Intermediate Care, 5. und 6. Fachsemester
  • Bachelor Pflege 2017 (Pflicht), Humanwissenschaftliche Grundlagen in Intermediate Care, 5. und 6. Fachsemester
Lehrveranstaltungen:
  • PF3315-S: Intensivmedizin für Pflegeberufe 1 (Seminar, 2 SWS)
  • PF3301-V: Schmerztherapie (Vorlesung, 2 SWS)
  • PF3311-V: Klinisches Wissen in der Pflege kritisch kranker Menschen anwenden (Vorlesung, 2 SWS)
  • PF3300-V: Palliativmedizin (Vorlesung, 2 SWS)
Workload:
  • 120 Stunden Präsenzstudium
  • 90 Stunden Selbststudium und Aufgabenbearbeitung
  • 90 Stunden Integrierte Praxisstunden
Lehrinhalte:
  • Einführung in die Intensivmedizin: Pathogenese, Ätiologie, Symptome, pharmakologische und nicht-pharmakologische Maßnahmen der Prävention, Diagnostik und Therapie sowie Prognose häufiger Komplikationen bei kritisch kranken Menschen (z. B. kardiopulmonale Instabilität, Delir, Gerinnungsversagen, Pneumonie und Lungenversagen, Entgleisung des Elektrolythaushalts, Sepsis)
  • Indikationen für sowie Handlungsabläufe und potenzielle unerwünschte Wirkungen von häufig angewandten Basismaßnahmen der Intensivmedizin bzw. der Intermediate Care. z. B. kardiopulmonale Überwachung und Stabilisierung (inkl. Maßnahmen der Reanimation bzw. Notfallmedizin), Überwachung und Stabilisierung des Flüssigkeits- und Ernährungshaushaltes und des Stoffwechsels (inkl. Nierenfunktion), Überwachung des Bewusstseinszustandes und Delirprävention/-management
  • Aktuelle evidenzbasierte Empfehlungen für pharmakologische und nicht-pharmakologische Maßnahmen zur Vermeidung und Therapie von akuten und chronischen Schmerzen (Schwerpunkte: Schmerztherapie bei kritisch kranken Menschen bzw. in der Intensivmedizin, Behandlung von Tumorschmerzen)
  • Medizinische und psychologische Grundlagen der Palliativmedizin
  • Fallbezogene Anwendung und Vertiefung o.g. Inhalte mit dem Fokus auf pflegerelevante Bedürfnisse und Probleme kritisch kranker Menschen und pflegerische Handlungsentscheidungen bei pflegebedürftigen Menschen dieser Zielgruppe
Qualifikationsziele/Kompetenzen:
  • Wissensverbreiterung: Die Studierenden kennen und verstehen die Pathogenese, Ätiologie, Symptome, pharmakologische und nicht-pharmakologische Maßnahmen der Prävention, Diagnostik und Therapie sowie die Prognose häufiger Komplikationen bei kritisch kranken Menschen (z. B. kardiopulmonale Instabilität, Delir, Gerinnungsversagen, Pneumonie und Lungenversagen, Entgleisung des Elektrolythaushalts, Sepsis).
  • Wissensvertiefung: Die Studierenden verfügen über ein vertieftes Wissen und Verstehen hinsichtlich der Indikationen für sowie der Handlungsabläufe und potenzieller unerwünschter Wirkungen von häufig angewandten Maßnahmen der medizinischen Diagnostik und Therapie in der Intermediate Care-Versorgung, z. B. kardiopulmonale Überwachung und Stabilisierung (inkl. Maßnahmen der Reanimation bzw. Notfallmedizin), Überwachung und Stabilisierung des Flüssigkeits- und Ernährungshaushaltes und des Stoffwechsels (inkl. Nierenfunktion), Überwachung des Bewusstseinszustandes und Delirprävention/-management.
  • Wissensverbreiterung/-vertiefung: Sie verfügen über ein fundiertes Wissen und Verstehen hinsichtlich der medizinischen und psychologischen Grundlagen der Palliativmedizin.
  • Wissensverbreiterung/-vertiefung: Sie verfügen über ein fundiertes Wissen und Verstehen hinsichtlich aktueller evidenzbasierter Empfehlungen für die Therapie akuter und chronischer Schmerzen bei Menschen mit kritischen Erkrankungen.
  • Instrumentale Kompetenzen: Sie sind in der Lage, das in diesem Lehrmodul vermittelte Wissen und Verstehen adäquat bei der pflegerischen Diagnostik und Entscheidungsfindung hinsichtlich indizierter pflegerischer Interventionen bei kritisch erkrankten Menschen mit Intermediate Care-Versorgungsbedarf zu berücksichtigen.
  • Kommunikative Kompetenzen: Sie sind imstande, pflegerisch zu beobachtende Veränderungen des Gesundheitszustands kritisch kranker Menschen sowie durchgeführte medizinnahe Maßnahmen mithilfe adäquaten Gebrauchs von Fachtermini zu beschreiben.
  • Systemische Kompetenzen: Sie können selbstständig geeignete weitere Informationen (entweder klinische Informationen zum Fall und/oder klinisches Fachwissen bzw. evidenzbasierte Handlungsempfehlungen zu o.g. Themen) recherchieren, um pflegerelevante Bedürfnisse und Probleme kritisch kranker Menschen angemessen zu beurteilen.
Vergabe von Leistungspunkten und Benotung durch:
  • Klausur
Setzt voraus:
Modulverantwortlicher:
  • Prof. Dr. med. Carla Nau
Lehrende:
  • Prof. Dr. med. Thomas Münte
  • Dr. med. Matteo Carlos Mario Bonsanto
  • Prof. Dr. med. Carla Nau
  • Dr. med. Norman Kripke
  • MitarbeiterInnen der Sektion Medizin
  • MitarbeiterInnen des Instituts
Sprache:
  • Sowohl Deutsch- wie Englischkenntnisse nötig
Bemerkungen:

Dieses Modul ist ein Pflichtmodul für Studierende des Bachelorstudiengangs Pflege mit dem angestrebten Berufsabschluss Gesundheits- und Krankenpfleger/-in, die sich für den klinischen Differenzierungsschwerpunkt Intermediate Care entschieden haben.
Das Lehrmodul umfasst Anteile eines Praktikums (PGKP 8), das Voraussetzung für den Erwerb der Berufszulassung laut KrPflAPrV ist. Nähere Informationen zu dem Praktikum inkl. Angaben zu den praxisbezogenen Studienleistungen finden sich im mitgeltenden Praxiscurriculum. Die praxisbezogenen Studienleistungen sind Voraussetzung für die Zulassung zur studienbegleitenden Fachprüfung.

Die Prüfungsleistung (Klausur von 90 Minuten) gilt als erbracht, wenn sie mindestens mit ausreichend bewertet wurde.

(Anteil Klinik für Anästhesiologie und Intensivmedizin an V ist 66,67%)
(Anteil Klinik für Anästhesiologie und Intensivmedizin an S ist 100%)
(Anteil Institut für Sozialmedizin und Epidemiologie-Pflege-Sektion an V ist 6,67%)
(Anteil Medizinische Klinik I an V ist 6,67%)
(Anteil Klinik für Hals-, Nasen- und Ohrenheilkunde an V ist 6,67%)
(Anteil Klinik für Neurologie an V ist 6,67%)
(Anteil Klinik für Urologie an V ist 6,67%)

Letzte Änderung:
24.3.2021