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Modulhandbuch ab WS 2017/18

Modul PF3113-KP06

Pflegerisches Handeln in komplexen Versorgungssituationen - Schwerpunkt Geriatrie (WfPVIc2)

Dauer:


2 Semester
Angebotsturnus:


Jedes Wintersemester
Leistungspunkte:


6
Studiengang, Fachgebiet und Fachsemester:
  • Bachelor Pflege 2018 (Pflicht), Wissenschaftlich fundierte Pflegepraxis in AP, 5. und 6. Fachsemester
  • Bachelor Pflege 2018 (Pflicht), Wissenschaftlich fundierte Pflegepraxis in Geriatrie, 5. und 6. Fachsemester
  • Bachelor Pflege 2017 (Pflicht), Wissenschaftlich fundierte Pflegepraxis in AP, 5. und 6. Fachsemester
  • Bachelor Pflege 2017 (Pflicht), Wissenschaftlich fundierte Pflegepraxis in Geriatrie, 5. und 6. Fachsemester
Lehrveranstaltungen:
  • PF3113-P: Evidenzbasierte Pflege von Menschen mit geriatrischen Erkrankungen 2 (Praktikum, 1 SWS)
  • PF3110-V: Komplexe Anwendungen der Medizintechnik (Vorlesung, 2 SWS)
  • PF3113-Ü: Evidenzbasierte Pflege von Menschen mit geriatrischen Erkrankungen 1 (Übung, 2 SWS)
Workload:
  • 70 Stunden Integrierte Praxisstunden
  • 35 Stunden Selbststudium und Aufgabenbearbeitung
  • 75 Stunden Präsenzstudium
Lehrinhalte:
  • Grundlegende Funktionsprinzipien und Nutzungsanforderungen komplexer Medizingeräte und medizintechnischer Anwendungen, die für pflegerisches Handeln relevant sind (z. B. Monitoringsysteme, nicht-invasive Beatmung, Anwendungen im Bereich E-Health und Ambient Assissted Living (AAL))
  • Spezielle pflegebezogene Bedürfnisse und Probleme von Menschen mit geriatrischen Syndromen sowie Instrumente und Methoden der pflegerischen Diagnostik dieser Bedürfnisse und Probleme, inkl. vorliegender wissenschaftlicher Evidenz bzw. evidenzbasierter Handlungsempfehlungen
  • Spezielle Pflegeinterventionen bei Menschen dieser Personengruppe, inkl. vorliegender wissenschaftlicher Evidenz bzw. evidenzbasierter Handlungsempfehlungen
  • Indikationen für sowie Abläufe und mögliche Komplikationen von Maßnahmen der geriatrischen Diagnostik und Therapie, die pflegerische Mitwirkungsaufgaben bei der Vorbereitung, Durchführung und/oder Nachbeobachtung/-betreuung beinhalten (z. B. geriatrisches Assessment, medizinische sowie physio- und ergotherapeutische Maßnahmen der geriatrischen Rehabilitation bzw. der Förderung der Selbstständigkeit im hohen Alter)
  • Wiederholung und Vertiefung: Basismaßnahmen der kardiopulmonalen Reanimation mit Schwerpunkt auf Besonderheiten in der Reanimation von Menschen am Lebensende
  • Wiederholung und zielgruppenspezifische Vertiefung: theoretische und empirische Erkenntnisse zu niedrigschwelligen alltagsnahen sowie zu pflegerischen Maßnahmen zur Förderung der Selbstständigkeit und sozialen Teilhabe im hohen Alter (Lebenswelten und soziale Netzwerke alter Menschen einbeziehen, Unterstützung bei der Wohnraum- und Wohnumfeldgestaltung, Unterstützung bei der Tagesgestaltung und bei selbst organisierten Aktivitäten), abhängig vom Versorgungskontext (ambulant, langzeitstationär, akutstationär)
  • Wiederholung und zielgruppenspezifische Vertiefung: Palliative Pflege
  • Wiederholung und zielgruppenspezifische Vertiefung: Kommunikation mit pflegebedürftigen Menschen, deren kognitiven und/oder kommunikativen Fähigkeiten beeinträchtigt sind
Qualifikationsziele/Kompetenzen:
  • Wissensverbreiterung/-vertiefung: Die Studierenden kennen und verstehen die grundlegenden Funktionsweisen komplexer pflegenaher Medizingeräte und medizintechnischer Anwendungen (z. B. Monitoringsysteme, nichtinvasive Beatmung, Anwendungen im Bereich E-Health und AAL) sowie dazugehörige Anforderungen an einen sicheren Gebrauch.
  • Wissensverbreiterung/-vertiefung: Sie kennen und verstehen die krankheits- bzw. situationsspezifischen pflegebezogenen Probleme und Bedürfnisse von Menschen mit geriatrischen Syndromen in unterschiedlichen Versorgungskontexten.
  • Wissensverbreiterung/-vertiefung: Sie kennen und verstehen spezifische Instrumente und Methoden für die Erfassung der krankheits- bzw. situationsspezifischen pflegebezogenen Probleme und Bedürfnisse pflegebedürftiger Menschen dieser Personengruppe. Sie überblicken die Anwendungsbereiche dieser Instrumente und Methoden und sind sich der zu berücksichtigenden Anforderungen gemäß den Prinzipien der evidenzbasierten Diagnostik bewusst.
  • Wissensverbreiterung/-vertiefung: Sie kennen und verstehen die Indikationen für sowie die Handlungsabläufe und potenziellen Komplikationen von speziellen Pflegeinterventionen bei pflegebedürftigen Menschen dieser Personengruppe. Sie kennen und verstehen vorliegende evidenzbasierte Handlungsempfehlungen bzw. haben ein Verständnis von der Art und Güte der zugrunde liegenden Wissensbestände.
  • Wissensverbreiterung/-vertiefung: Sie kennen und verstehen die Indikationen für und die Abläufe und möglichen Komplikationen von speziellen Maßnahmen der geriatrischen Diagnostik und Therapie, die pflegerische Mitwirkungsaufgaben bei der Vorbereitung, Durchführung und/oder Nachbeobachtung/-betreuung beinhalten (z. B. geriatrisches Assessment, medizinische sowie physio- und ergotherapeutische Maßnahmen der geriatrischen Rehabilitation bzw. der Förderung der Selbstständigkeit im hohen Alter).
  • Wissensvertiefung: Sie verfügen über ein fundiertes Wissen und Verstehen hinsichtlich der Indikationen und die der Durchführung von Reanimationsmaßnahmen abhängig vom Gesundheitszustand und den Präferenzen der Betroffenen.
  • Wissensvertiefung: Sie haben einen Überblick über die theoretischen und empirischen Grundlagen von niedrigschwelligen alltagsnahen sowie von pflegerischen Maßnahmen zur Förderung der Selbstständigkeit und sozialen Teilhabe im hohen Alter (Lebenswelten und soziale Netzwerke alter Menschen einbeziehen, Unterstützung bei der Wohnraum- und Wohnumfeldgestaltung, Unterstützung bei der Tagesgestaltung und bei selbst organisierten Aktivitäten), abhängig vom Versorgungskontext (ambulant, langzeitstationär, akutstationär).
  • Instrumentale und kommunikative Kompetenzen: Sie sind in der Lage, das vermittelte Wissen adäquat und sicher in der pflegerischen Versorgung von Menschen mit geriatrischen Syndromen anzuwenden. Das heißt, sie können pflegerelevante Bedürfnisse und Probleme der Betroffenen angemessen erkennen und benennen, unter Berücksichtigung der Prinzipien der EbN angemessene pflegerische Interventionen auswählen, diese durchführen und den Anwendungsverlauf beobachten und adäquat dokumentieren. Sie können hierbei situationsangemessen mit den Betroffenen und deren Angehörigen kommunizieren.
  • Instrumentale Kompetenzen: Sie sind zur sicheren Mitwirkung an o.g. Maßnahmen der medizinischen Diagnostik und Therapie sowie an Reanimationsmaßnahmen in der Lage.
  • Instrumentale und kommunikative Kompetenzen: Sie können sich angemessen und konstruktiv in intra- und interprofessionelle Abstimmungen zur Versorgung der Betroffenen einbringen und berücksichtigen bei der Planung und Durchführung der eigenen pflegerischen Tätigkeiten die Perspektiven und Interventionen der anderen an der Versorgung Beteiligten.
  • Systemische Kompetenzen: Sie verfügen über die Fähigkeit, die vorliegenden Informationen zum pflegerischen Unterstützungsbedarf oder zu bestehenden pflegerischen Versorgungsarrangements o.g. pflegebedürftiger Menschen kritisch hinsichtlich ihrer Vollständigkeit, Güte bzw. Angemessenheit zu prüfen und bei Bedarf weitere Informationen zur genauen Bewertung des Unterstützungsbedarfs oder zur Ableitung von Vorschlägen für die Versorgungsanpassung einzuholen.
Vergabe von Leistungspunkten und Benotung durch:
  • Praktische Prüfung
Modulverantwortlicher:
Lehrende:
Sprache:
  • Sowohl Deutsch- wie Englischkenntnisse nötig
Bemerkungen:

Dieses Modul ist ein Pflichtmodul für a) Studierende des Bachelorstudiengangs Pflege mit dem angestrebten Berufsabschluss Gesundheits- und Krankenpfleger/-in, die sich für den Differenzierungsschwerpunkt Geriatrie entschieden haben, oder b) für Studierende mit dem angestrebten Berufsabschluss Altenpfleger/-in.

Die Vorlesung wird aus dem Lehrmodul PF3111 - Pflegerisches Handeln in komplexen Versorgungssituationen - Schwerpunkt Intermediate Care übernommen.

Das Lehrmodul umfasst Anteile eines Praktikums (PGKP 10 bzw. PAP 11), das Voraussetzung für den Erwerb der Berufszulassung laut KrPflAPrV bzw. AltPflAPrV ist. Nähere Informationen zu dem Praktikum inkl. Angaben zu den praxisbezogenen Studienleistungen finden sich im mitgeltenden Praxiscurriculum. Die praxisbezogenen Studienleistungen sind Voraussetzung für die Zulassung zur studienbegleitenden Fachprüfung.

Die Prüfungsleistung (praktische Prüfung) ist Teil der staatlichen Prüfung zum Erwerb der Berufszulassung in der Gesundheits- und Krankenpflege bzw. der Altenpflege. Es gelten die Prüfungsbestimmungen laut § 10 Studiengangsordnung.

(Anteil THL an V ist 100%)
(Anteil Institut für Sozialmedizin und Epidemiologie - Pflege Sektion an Ü ist 100%)
(Anteil Institut für Sozialmedizin und Epidemiologie - Pflege Sektion an P ist 85%)
(Anteil UKSH Akademie an P ist 15 %)

Letzte Änderung:
25.3.2021