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Modulhandbuch und Praxiscurriculum

Modul PT2500-KP07

Evidenzbasierte Praxis in der Physiotherapie 2 (EBPPhy2)

Dauer:


1 Semester
Angebotsturnus:


Jedes Sommersemester
Leistungspunkte:


7
Studiengang, Fachgebiet und Fachsemester:
  • Bachelor Physiotherapie 2018 (Pflicht), Wissenschaftliche Theorie und Praxis, 4. Fachsemester
  • Bachelor Physiotherapie 2017 (Pflicht), Wissenschaftliche Theorie und Praxis, 4. Fachsemester
  • Bachelor Physiotherapie 2022 (Pflicht), Wissenschaftliche Theorie und Praxis, 4. Fachsemester
Lehrveranstaltungen:
  • PT2501-Ü: Evidenzbasierte Praxis in Neurologie (Übung, 1,5 SWS)
  • PT2503-Ü: Evidenzbasierte Praxis in Orthopädie, Skoliose und Sportmedizin (Übung, 2 SWS)
  • PT2501-S: Evidenzbasierte Praxis in Neurologie (Seminar, 1 SWS)
  • PT2503-S: Evidenzbasierte Praxis in Orthopädie, Skoliose und Sportmedizin (Seminar, 1 SWS)
Workload:
  • 83 Stunden Präsenzstudium
  • 127 Stunden Selbststudium
Lehrinhalte:
  • Physiotherapeutische Leitlinien/ Leitlinien für Behandlungspläne und Behandlungen
  • Vertiefung und Anwendung bisher erlernter Techniken und Verfahren
  • Anwendung und Vertiefung von Fertigkeiten der Untersuchung und Behandlung mittels Patientenfällen
  • Hypothesengeleitete Untersuchung, Bewegungsanalyse und Behandlung von neurologischen Patienten mit Erkrankungen des Nervensystems
  • Hypothesengeleitete Untersuchungen und Behandlung von Beeinträchtigungen der motorischen Kontrolle und deren Auswirkungen auf Aktivitäten und Partizipation
  • Hypothesengeleitete Untersuchung und Behandlung des Haltungs- und Bewegungssystems ( z.B. Hypo- und Hypermobilität, Schwellung, Instabilität/mangelnde dynamische Stabilität, Schmerz)
  • Anwendung von relevanten Assessments
  • Neuropsychologische Störungen
  • Verständnis für die Plastizität des Gehirns und Reorganisation und deren Auswirkung auf die Therapie
  • Grundlagen der Theorien des motorischen Lernens
  • Physiotherapeutische stationäre Versorgung bei Patienten mit akuten neurologischen Erkrankungen( z.B. nach Schlaganfall (Frühphase), Querschnitt-Patienten, Schädelhirntrauma)
  • Physiotherapeutische Versorgung bei Patienten mit chronischen Erkrankungen (u.a. nach/bei degenerativen Erkrankungen des Bewegungsapparates, spezifischem und unspezifischem Rückenschmerz, chronische Scherzsyndromen/Rückenschmerzen, Skoliose)
  • Physiotherapeutische Versorgung bei Patienten mit chronischen, neurologischen Erkrankungen( z.B. M. Parkinson, Multiple Sklerose, Schlaganfall (Spätphase), ALS, SHT, Polyneuropathie, GBS, Plexusparesen)
  • Anwendung der Theoriemodelle (Modell der menschlichen Bewegung, Salutogenese, ICF, MDBB-Modell)
  • Dokumentation
  • Apparative/assistive Verfahren
  • Hilfsmittelversorgung
  • Ethische Fragestellungen
Qualifikationsziele/Kompetenzen:
  • Die Studierenden sind in der Lage, Patient*innen mit einer muskuloskelettalen und/oder neurologischen Problematik hinsichtlich ihres funktionellen Gesundheitsproblems zu analysieren, eine begründete Handlungsentscheidung zu treffen, diese auszuführen und anschließend zu reflektieren. Dabei ist das methodische Vorgehen der Studierenden durch die Verwendung des physiotherapeutischen Prozesses, durch das Einbeziehen von Ergebnissen der externen Evidenz sowie dem Berücksichtigen der Patient*innenpräferenzen geprägt. Die angebahnten Kompetenzen stellen die Grundlage für eine evidenzbasierte physiotherapeutische Versorgung von Patient*innen mit einer muskuloskelettalen und/oder einer neurologischen Problematik in der täglichen Praxis dar.
Vergabe von Leistungspunkten und Benotung durch:
  • Praktische Prüfung
Voraussetzung für:
Setzt voraus:
Modulverantwortlicher:
  • Prof. Dr. Kerstin Lüdtke
Lehrende:
  • Institut für Gesundheitswissenschaften
  • M.Sc. Kirsten Großmann
  • M.Sc. Adrian Roesner
  • M.Sc. Annett Heitling
Sprache:
  • Wird nur auf Deutsch angeboten
Bemerkungen:

Zugangsvoraussetzungen zum Modul:
Für die Teilnahme an diesem Modul ist eine 80%ige Teilnahme an den Modulen PT1540-KP08, PT1040-KP10 und PT1530-KP06 Voraussetzung.

Zugangsvoraussetzung zur Prüfung:
Die Prüfungsleistung kann erst erbracht werden, wenn die Modulabschlussprüfung der Module PT1540-KP08, PT1040-KP10 und PT1530-KP06 erfolgreich bestanden wurden.
Bei höheren Fehlzeiten in den einzelnen, verpflichtenden Lehrveranstaltungen von über 20% kann der Prüfungsausschuss die Zulassung zur Prüfung verweigern.

Modulprüfung:
Praktische Prüfung
Die Benotung erfolgt allein aus der Bewertung der praktischen Prüfung.
Prüfungsleistungen gelten als erbracht, wenn sie mit mindestens ausreichend bewertet wurden.

Zulassungsvoraussetzung für den Besuch von:
Modul PT3051-KP09 (Praktische Studienphase 5) und PT3551-KP08 (Praktische Studienphase 7).
Eine 80%ige Teilnahme am Modul PT2500-KP07 ist Voraussetzung für den Besuch dieser Module.
Die Prüfungsleistung kann dort erst erbracht werden, wenn die Modulabschlussprüfung dieses Moduls erfolgreich bestanden wurde.


Für die Bachelorstudiengänge Physiotherapie 2017 und Physiotherapie 2018 ist zusätzlich eine Übung Psychiatrie im Umfang von 0,5Ü vorgesehen. Hierbei gelten die Prüfungsvorleistungen zusätzlich als Zulassungsvoraussetzung für die praktische Studienphase Psychiatrie im Modul PT2561 (Praktische Studienphase 4), PT3061 (Praktische Studienphase 6) oder PT3561 (Praktische Studienphase 8).

(Anteil Institut für Gesundheitswissenschaften an S ist 100%)
(Anteil Institut für Gesundheitswissenschaften an Ü ist 100%)

Letzte Änderung:
20.1.2021