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Stimmen aus dem Studium

In der Rubrik "Stimmen aus dem Studium" kommen unsere Studierenden zu Wort. In kurzen Statements erläutern sie, was ihnen am Studium der Medieninformatik gefällt und wo die Herausforderungen liegen. Hinterlegt sind die Statements mit Fotos, die Eindrücke vom Studium vermitteln.

Das Foto ist entstanden im Rahmen eines Zeitungsberichtes über den Studiengang. (Bildquelle: Lübecker Nachrichten / Wolfgang Maxwitat)

Medieninformatik

Neuer Bachelor- und Masterstudiengang ab WS 2014/15


Mit einem besonderen Schwerpunkt im Bereich Psychologie wird in diesem interdisziplinären Studium die Informatik im Zusammenwirken mit Arbeitswissenschaften, Soziologie und Design aus einem neuen Blickwinkel betrachtet und im Rahmen aktueller Forschungsprojekte angewendet. Im Mittelpunkt des Interesses steht dabei – als Produzent und als Konsument – der Mensch.

 

 

Informatik


Programmieren und Software Engineering, Algorithmen und Datenstrukturen, Mathematische Grundlagen, Technische und Theoretische Informatik, Datenbanken und Betriebssysteme:
Informatik ist und bleibt das Fundament der Medieninformatik. Die in den Vorlesungen erworbenen Kenntnisse und Fähigkeiten werden in Praktika und Projekten aus den verschiedensten Bereichen angewandt und vertieft.

Ergonomie


Die Software-Ergonomie liefert Theorien, Modelle, und Kriterien für interaktive Systeme. Sie bedient sich arbeits- und kognitionspsychologischer Erkenntnisse und schafft die Grundlage, Computersysteme geeignet an ihre Benutzer bzw. Zielgruppe und deren Kontexte anzupassen, um sie optimal zu unterstützen. Es besteht ein enger Bezug zur Hardware-Ergonomie, also der Gestaltung von Ein-/Ausgabesystemen.

Design


Interaktions- und Mediendesign liefern Systemmodelle, Konzepte und Bausteine für die Gestaltung multimedialer und interaktiver Systeme. Dabei werden systemtheoretische, informatische und gestalterische Erkenntnisse und Methoden genutzt, um gebrauchstaugliche und innovative Interfaces zu entwickeln und zu erproben – immer mit den zukünftigen Anwendern im Blick.

Psychologie


Die Psychologie ermöglicht ein tieferes Verständnis der Wirkung von Interfaces auf verschiedene Benutzer, wodurch die Gestaltung von Systemen erleichtert wird. Im Studium werden die Grundlagen aus den Bereichen Wahrnehmungs- und Kognitionspsychologie sowie Arbeits- und Medienpsychologie vermittelt und in den Bereichen Sozial-, Ingenieur- sowie Motivations- und Emotionspsychologie vertieft.

Berufsaussichten

Für Medieninformatiker bieten sich aufgrund ihrer interdisziplinären Orientierung unterschiedlichste Berufsfelder und Einsatzmöglichkeiten. Sie können ebenso beratend tätig sein wie analysieren, gestalten und realisieren, z. B.:
 
     –  Websites
     –  E-Learning-Systeme
     –  Mobile Apps
     –  Soziale Netzwerke
     –  Werbemedien
     –  Spiele und andere Entertainmentsysteme


Studiengang Medieninformatik



Aktuelles aus dem Studium

Svenja vor dem Studiengangsinformationssystem im IMIS
Svenja vor dem Studiengangsinformationssystem im IMIS
Medieninformatik an der Uni Lübeck studieren - Rückblick auf die ersten drei Semester

„Ihr macht dann später die Buttons bunt, oder?“ Wenn ich erwähne, dass ich Medieninformatik studiere, gibt es viele verschiedene Reaktionen. Irgendwas mit Medien halt. Oder nicht?

Die Interaktion mit Computern bestimmt viele Bereiche unseres heutigen Lebens. Das reicht von dem Umgang mit dem Fahrkartenautomaten bis hin zum Eintauchen in virtuelle Realitäten. Aufgrund dieser Vielfältigkeit ist der noch junge Studiengang Medieninformatik (seit Wintersemester 2014/15) sehr interdisziplinär aufgebaut.  Das sorgt für viel Abwechslung, breites Fachwissen und eine bunte Mischung an Studierenden. 

Um eine Interaktion so einfach wie möglich zu gestalten, muss man beide Seiten kennen. Daher erlangen Studierende einerseits das technische Wissen zu Computern und andererseits psychologische Grundkenntnisse. Der technische Anteil wird vor allem in den ersten Semestern durch Mathemodule abgedeckt und neben dem Programmieren kommt man auch um das gute alte Steckbrett nicht herum. Auf der anderen Seite gibt es 3 vertiefende Psychologievorlesungen und Fächer wie Software-Ergonomie, die den Menschen im Mittelpunkt einer technischen Arbeitswelt thematisieren.

Medieninformatik ist ein Informatikstudiengang, der auf theoretischen und mathematischen Modulen aufbaut. Aufgrund des für die Universität zu Lübeck typischen Übungsbetriebs wird man jede Woche auf's Neue verpflichtet, sich mit den Vorlesungsinhalten zu beschäftigen. Das erfordert zugegebenermaßen viel Disziplin, aber ermöglicht auch Klärung von Fragen in kleinen Gruppen. Als Ausgleich fungieren Projekte mit kreativem Freiraum, in denen durch die gemischte Studierendenschaft oft viele neue Ideen entstehen.

Meiner Meinung nach hat die Universität zu Lübeck als kleinste Universität Deutschlands viele Vorteile. Die Studierenden kennen die Dozenten oft persönlich, es werden kleine Übungsgruppen gebildet und selbst in der Vorlesung ist es durch die Teilnehmeranzahlen möglich, Rückfragen zu diskutieren. Außerdem gibt es viele Hiwi-Stellen an den Instituten, die Studenten einen tieferen Einblick in ihr Fachgebiet ermöglichen. Das kann ich aus eigener Erfahrung nur empfehlen, denn insbesondere für Medieninformatiker sind die im Institut vorhandenen technischen Innovationen sehr spannend.

Zusätzlich ist der Standort Lübeck an sich ein Pluspunkt. Die Altstadt lockt mit vielen gemütlichen Studentenkneipen und Cafés und nach einer kurzen Zugfahrt erreicht man Hamburg oder die Ostsee. Auch die engagierte Studierendenschaft sorgt mit Events wie dem Bergfest der Drittsemester oder dem Nikolausumtrunk dafür, dass immer etwas los ist.

Irgendwas mit Medien - oder doch sehr viel mehr?

[Autorin: Svenja Pieritz, Medieninformatikstudentin im 3. Bachelorsemester]

Warum hier studieren?


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