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Modulhandbuch bis 2016

Modul MA4661-KP08, MA4661

Genetische Epidemiologie 2 (GenEpi2)

Dauer:
1 Semester
Angebotsturnus:
Jedes Sommersemester
Leistungspunkte:
8
Studiengang, Fachgebiet und Fachsemester:
  • Bachelor Mathematik in Medizin und Lebenswissenschaften 2016 (Wahlpflicht), Mathematik, 6. Fachsemester
  • Master Mathematik in Medizin und Lebenswissenschaften 2016 (Wahlpflicht), MML/Nebenfach Genetische Statistik, 2. Fachsemester
  • Bachelor Mathematik in Medizin und Lebenswissenschaften 2010 (Wahl), Mathematik, 6. Fachsemester
  • Master Mathematik in Medizin und Lebenswissenschaften 2010 (Wahl), Mathematik, Beliebiges Fachsemester
Lehrveranstaltungen:
  • MA4661-Ü: Genetische Epidemiologie 2 (Übung, 1 SWS)
  • MA4661-P: Genetische Epidemiologie 2 (Praktikum, 2 SWS)
  • MA4661-V: Genetische Epidemiologie 2 (Vorlesung, 2 SWS)
Workload:
  • 75 Stunden Präsenzstudium
  • 30 Stunden Prüfungsvorbereitung
  • 135 Stunden Selbststudium
Lehrinhalte:
  • Studiendesigns für genetisch-epidemiologische Kopplungsanalysen in Familien
  • Modellbasierte Kopplungsanalysen: Einfache Kopplung zweier Marker, Kopplung von Markern mit Phänotypen
  • Modellfreie Kopplungsanalysen: Tests für Geschwisterpaare
  • Modellfreie Kopplungsanalysen: Erweiterungen auf viele Marker und größere Familien
  • Kopplungsanalysen für quantitative Phänotypen: Methode nach Haseman-Elston und deren Erweiterungen, Varianzkomponentenmodelle
  • Fallzahlschätzungen für Kopplungsanalysen
  • Auswertung von Daten aus genetischen Assoziationsstudien
  • Auswertung von Daten aus Genexpressionsstudien
Qualifikationsziele/Kompetenzen:
  • Die Studierenden können die wichtigsten Studiendesigns für genetisch-epidemiologische Kopplungsstudien in Familien beschreiben.
  • Sie können die wichtigsten Verfahren für Kopplungsstudien zu qualitativen und quantitativen Phänotypen benennen und inhaltlich beschreiben.
  • Sie können elementare Teststatistiken von Hand anwenden und deren Ergebnisse interpretieren.
  • Sie können komplexere Testverfahren computergestützt anwenden und deren Ergebnisse interpretieren.
  • Sie können eine Standard-Qualitätskontrolle genetischer Assoziationsstudien in R durchführen.
  • Sie können grundlegende Auswertungen genetischer Assoziationsstudien in R durchführen.
  • Sie können eine Standard-Qualitätskontrolle von Genexpressionsstudien in R durchführen.
  • Sie können grundlegende Auswertungen von Genexpressionsstudien in R durchführen.
  • Sie haben die Methodenkompetenz, größere Aufgaben mit den Mitteln der MML zeit- und kostengerecht zu lösen.
  • Sie haben die Managementkompetenz, die eigene Arbeit und die anderer beteiligter Personen gut zu organisieren.
  • Sie haben die Methodenkompetenz, bei begrenzten Ressourcen (Zeit, Personal, etc.) Lösungen zu erarbeiten, die allgemein anerkannten Qualitätsstandards genügen.
  • Sie haben die Kommunikationskompetenz, Ideen und Lösungsvorschläge schriftlich oder mündlich überzeugend zu präsentieren.
Vergabe von Leistungspunkten und Benotung durch:
  • Klausur
Voraussetzung für:
Setzt voraus:
Modulverantwortlicher:
  • Prof. Dr. rer. biol. hum. Inke König
Lehrende:
  • Prof. Dr. rer. biol. hum. Inke König
  • MitarbeiterInnen des Instituts
Literatur:
  • Ziegler A, König IR.: A statistical approach to genetic epidemiology. Concepts and applications. - 2010. ISBN: 978-3-527-32389-0
Sprache:
  • Wird nur auf Deutsch angeboten
Bemerkungen:

Prüfungsvorleistungen können zu Beginn des Semesters festgelegt werden. Sind Vor- leistungen definiert, müssen diese vor der Erstprüfung erbracht und positiv bewertet worden sein.

Letzte Änderung:
17.7.2019