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Mathematik in Medizin und Lebenswissenschaften

Bachelor- und Master-Studiengang

Zur Lösung immer komplexer werdender Probleme in Medizin, Biotechnologie und Pharmazie sind mathematische Methoden und neueste Computertechnik unverzichtbar. Der Studiengang bereitet Sie auf die boomende interdisziplinäre Forschungs- und Entwicklungsarbeit mit Biowissenschaftlern und Medizinern vor und ist in dieser Kombination deutschlandweit nahezu einmalig.

Schwerpunkt

Unser Studiengang Mathematik in Medizin und Lebenswissenschaften legt großen Wert auf die Vermittlung einer breiten Basis in den wichtigen Kerngebieten der Mathematik. Zugleich erfolgt die grundlegende Ausbildung in den medizinisch-naturwissenschaftlichen Fächern sowie in der Informatik.

Sie haben an der Universität zu Lübeck die Option, sich entweder verstärkt in Themen der Lebenswissenschaften, der Bildgebung und -verarbeitung oder der Genetischen Epidemiologie zu vertiefen.

Berufsperspektiven

Gut ausgebildete Mathematikerinnen und Mathematiker an der Schnittstelle von Mathematik, den Lebenswissenschaften und der Computertechnologie haben überduchschnittlich gute Berufsaussichten in einer inzwischen fast eigenständigen Branche: Neben Pharma- und Biotechnologieunternehmen zeigen beispielsweise Medizintechnik- und Softwareunternehmen starkes Interesse an unseren Absolventen etwa in der Mathematischen Modellierung oder als Algorithmenentwickler in der Life-Science- oder Entwicklungsabteilung, als Statistiker oder als Data Analyst.

Kennenlernen

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Studiengang Mathematik in Medizin und Lebenswissenschaften



Studium

Zwei neue Projekte: Was hält Studierende gesund?

Stress reduzieren, die eigene Gesundheit zum Lehrinhalt machen

Techniker Krankenkasse fördert neue Projekte der AG Studierendengesundheit der Universität zu Lübeck

Die Weiterentwicklung der individuellen Fähigkeit zur Stressbewältigung und ein achtsamer Umgang mit der eigenen Gesundheit sind für Medizinstudierende von großer Bedeutung. Nicht nur das Studium gilt als eines der anspruchsvollsten, auch der Arztberuf stellt die Absolventinnen und Absolventen vor besondere Herausforderungen.

Beeinträchtigungen von Gesundheit und Wohlbefinden sind für alle Menschen gleichermaßen belastend - im Fall von Ärztinnen und Ärzten gefährden sie zusätzlich die Qualität der Patientenversorgung. Zwei neue Projekte in diesem Rahmen sind an der Universität zu Lübeck im Bereich Studierendengesundheit dieses Jahr gestartet.

Stress im Studium reduzieren, die eigene Gesundheit zum Lehrinhalt machen

Im ersten Projekt wird die Wirksamkeit eines u.a. an der Klinik für Psychiatrie in Lübeck entwickelten Trainings zur Reduktion von Grübel- und Sorgenprozessen untersucht. Das Team der AG Studierendengesundheit geht dabei in Kooperation mit externen Experten und Prof. Dr. Ulrich Schweiger aus der Klinik für Psychiatrie der Frage nach, ob sich unnötiger studienbezogener Stress bei Medizinstudierenden durch ein solches Training reduzieren lässt. Ziel ist es, die „unbeschwerte“ Leistungsfähigkeit und das Wohlbefinden nachhaltig zu verbessern.

Im zweiten Projekt wird das Curriculum Medizin unter die Lupe genommen: Jede einzelne Lehrveranstaltung wird dahingehend untersucht, ob bereits jetzt Inhalte in Bezug auf die eigene Gesundheit vermittelt werden. Ziel ist es, ein längsschnittliches Curriculum zu diesem Thema zu entwickeln, für das bestehende Inhalte mit möglichst wenigen zusätzlichen Veranstaltungen ergänzt werden. Dies wurde im Lehrschwerpunkt Kommunikation bereits erfolgreich durchgeführt, das entsprechende Projekt dient als methodisches Vorbild. Leiter beider Projekte ist Dr. med. Thomas Kötter, Institut für Allgemeinmedizin und Institut für Sozialmedizin und Epidemiologie. Die Ergebnisse sollen anschließend auch auf andere Studiengänge der Universität Lübeck übertragen werden.

Kooperation für ein bedarfsgerechtes Gesundheitsmanagement

„Die nun gestarteten Projekte zur Mitarbeiter- und Studierendengesundheit sind ein entscheidender Schritt auf dem Weg zur ‚Gesunden Hochschule‘“, unterstreicht Dr. Kötter zum Projektstart. Ermöglicht werden sie durch eine jüngst vereinbarte Kooperation mit der Techniker Krankenkasse (s. hierzu auch der Artikel „Auf dem Weg zur gesunden Hochschule – Aktive Mittagspause“ im Newsletter der Universität vom 15. Juli 2017).

Die Techniker Krankenkasse (TK) unterstützt seit fast 15 Jahren deutsche Hochschulen mit fundierter Prozessberatungs- und Organisationsentwicklungskompetenz beim Gesundheitsmanagement. Sie gibt Impulse und Anleitung, begleitet Konzeption und Umsetzung und leistet finanzielle Förderung auf dem Weg zur Implementierung eines bedarfsgerechten Gesundheitsmanagements. Sie ist Gründungsmitglied des Arbeitskreises gesundheitsfördernder Hochschulen und hat eine ausgewiesene Expertise sowohl im Bereich der Studierendengesundheit als auch im Rahmen des betrieblichen Gesundheitsmanagements. Beteiligt an den Projekten der Universität zu Lübeck für die Gesunde Hochschule ist die Hochschulberaterin der TK in Lübeck, Annika Naber.

Veranstaltungen und Termine

Mi, 15.03.2017
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News

Zwei neue Projekte: Was hält Studierende gesund?

Stress reduzieren, die eigene Gesundheit zum Lehrinhalt machen



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