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Modulhandbuch

Modul GW4710-KP15

Projekt evidenzbasierte Versorgungsentwicklung (PrVerEnt)

Dauer:


2 Semester
Angebotsturnus:


Jedes Sommersemester
Leistungspunkte:


15
Studiengang, Fachgebiet und Fachsemester:
  • Master Gesundheits- und Versorgungswissenschaften 2019 (Wahlpflicht), Versorgungsentwicklung und -management, 2. und 3. Fachsemester
Lehrveranstaltungen:
  • GW4710-S: Jour fixe Versorgungsentwicklung (Seminar, 1 SWS)
  • GW4710-P: Projekt evidenzbasierte Versorgungsentwicklung (Projektarbeit, 3 SWS)
  • GW4700-V: Forschungs- und Projektmanagement (Vorlesung, 1 SWS)
Workload:
  • 420 Stunden Selbststudium und Aufgabenbearbeitung
  • 30 Stunden Präsenzstudium
Lehrinhalte:
  • Grundlagen des Forschungs- und Projektmanagements: Phasen eines Projektes, Definition von Projektzielen, Erstellung von Projektstrukturplänen mit Arbeitspaketen, Definition von Meilensteinen, Zeitplanung und -management, Selbstorganisation, Management und Projektkoordination in Arbeitsgruppen, Umgang mit Schwierigkeiten sowie Fehler- und Krisenmanagement in Projekten
  • Planung und Durchführung eines eigenen Projekts zur evidenzbasierten Weiterentwicklung der Gesundheitsversorgung auf der Organisations- (Meso-) oder System- (Makro-)Ebene (auch als Teilprojekt im Rahmen eines bereits bestehenden umfangreichen Projektvorhabens möglich)
  • Methoden zur aktiven Einbindung von Repräsentanten vulnerabler oder in der Praxis benachteiligter Zielgruppen
  • Vorstellung und Diskussion des jeweiligen Arbeitsstandes des Projektes in der Gruppe
  • Anleiten und Führen von Projektteams
  • Reflexion von Erfahrungen, der eigenen Rollen und des eigenen Lernzuwachs innerhalb des Projektes
Qualifikationsziele/Kompetenzen:
  • Wissen und Verstehen: Die Studierenden können Modelle und Methoden des Forschungs- und Projektmanagements beschreiben und vergleichen sowie hinsichtlich der Eignung für spezifische Forschungs- oder Entwicklungsprojekte im Gesundheitswesen analysieren und bewerten.
  • Wissen und Verstehen: Die Studierenden können Modelle für die Implementierung evidenzbasierter Veränderungen in der Versorgungspraxis beschreiben und vergleichen sowie hinsichtlich ihrer Eignung für ein bestimmtes Veränderungsvorhaben analysieren und bewerten.
  • Einsatz, Anwendung und Erzeugung von Wissen: Die Studierenden können weitestgehend eigenständig ausgehend von gegebenen Bedingungen in der Gesundheitsversorgung (Mikro-, Meso- oder Makroebene) Bedarf für die evidenzbasierte Weiterentwicklung der Versorgungspraxis identifizieren und ein entsprechendes bearbeitbares Projektziel formulieren.
  • Einsatz, Anwendung und Erzeugung von Wissen: Die Studierenden können weitestgehend eigenständig für dieses Projektziel ein Projekt zur Weiterentwicklung der Gesundheitsversorgung planen und ihre Planungsentscheidungen hinsichtlich der einzubindenden Personengruppen, Meilensteine und Methoden theoretisch und empirisch plausibel begründen.
  • Einsatz, Anwendung und Erzeugung von Wissen: Die Studierenden können unter fachkundiger Supervision die Durchführung des geplanten Projektes koordinieren und steuern. Sie sind hierbei in der Lage, Zwischenergebnisse oder auftretende Abweichungen von den Ausgangsbedingungen oder vom Projektplan kritisch zu reflektieren, ggf. erforderliche weitere Informationen systematisch zu recherchieren und den Projektplan bei Bedarf und in Abstimmung mit allen Beteiligten begründet anzupassen.
  • Kommunikation und Kooperation: Die Studierenden sind in der Lage, eigenständig die Ziele und das methodische Vorgehen eines Praxisentwicklungsprojekts zielgruppengerecht schriftlich und mündlich zu beschreiben und gegenüber Anderen zu vertreten.
  • Kommunikation und Kooperation: Die Studierenden sind in der Lage, weitestgehend eigenständig Projektteams/Arbeitsgruppen zu bilden und zu leiten, in denen alle erforderlichen Zielgruppen bzw. einzubindende Personengruppen ausreichend repräsentativ vertreten sind. Sie sind hierbei insbesondere dafür sensibilisiert und in der Lage, die aktive Beteiligung von Repräsentanten vulnerabler Gruppen(z. B. Patientinnen/Patienten) oder in der Praxis unzureichend berücksichtigter Gruppen zu stimulieren und zu unterstützen.
  • Kommunikation und Kooperation: Die Studierenden sind in der Lage, weitestgehend eigenständig Teammitgliedern angemessene, von Respekt getragene Rückmeldungen über Arbeitsschritte und -ergebnisse zu geben und Rückmeldungen zu eigenen Entscheidungen oder Handlungen angemessen aufzunehmen und für eigene Lernprozesse zu nutzen.
  • Wissenschaftliches Selbstverständnis und Professionalität: Die Studierenden sind in der Lage, weitestgehend eigenständig den Verlauf und die Ergebnisse des Projektes vor dem Hintergrund der Rahmenbedingungen der Gesundheitsversorgung und der eigenen Entscheidungsspielräume zu analysieren und notwendigen weiteren Entwicklungsbedarf, sowohl auf der Organisations- oder Systemebene als auch hinsichtlich der eigenen beruflichen Rollen und Aufgaben, zu identifizieren.
Vergabe von Leistungspunkten und Benotung durch:
  • Projektarbeit
Modulverantwortlicher:
Lehrende:
Literatur:
  • Harris JL, Roussel L, Dearman C, Thomas PL.: Project Planning and Management. A Guide for Nurses and Interprofessional Teams. 2nd ed. - Jones & Bartlett Learning: Burlington MA, 2016.
  • Hoben M, Bär M, Wahl H-W.: Implementierungswissenschaft für Pflege und Gerontologie. Grundlagen, Forschung und Anwendung – ein Handbuch. - Kohlhammer: Stuttgart, 2016.
Sprache:
  • Sowohl Deutsch- wie Englischkenntnisse nötig
Letzte Änderung:
22.9.2020