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Modulhandbuch und Praxiscurriculum

Modul PT3510-KP06

Der rehabilitative Prozess (RePro)

Dauer:


1 Semester
Angebotsturnus:


Jedes Sommersemester
Leistungspunkte:


6
Studiengang, Fachgebiet und Fachsemester:
  • Bachelor Physiotherapie 2018 (Pflicht), Sozialwissenschaftliche Grundlagen, 6. Fachsemester
  • Bachelor Physiotherapie 2017 (Pflicht), Sozialwissenschaftliche Grundlagen, 6. Fachsemester
  • Bachelor Physiotherapie 2016 (Pflicht), Physiotherapie, 6. Fachsemester
Lehrveranstaltungen:
  • PT3510-V: Der rehabilitative Prozess (Vorlesung, 2 SWS)
  • PT3510-S: Sozialwissenschaftliche Grundlagen (Seminar, 2 SWS)
Workload:
  • 60 Stunden Präsenzstudium
  • 120 Stunden Selbststudium
Lehrinhalte:
  • International Classification of Functioning, Disability and Health (ICF)
  • Internationale und nationale Berichterstattung (World Report on Disability, Teilhabebericht)
  • Rehabilitative Versorgung in Deutschland
  • Methoden und Instrumente für die Zielfestlegung in der rehabilitativen Versorgung
  • Indikationsspezifische Rehabilitationskonzepte
  • Risiken für den beruflichen Wiedereinstieg
  • Erfolgreiche berufliche Wiedereingliederung gestalten
  • Multiprofessionelle Zusammenarbeit in der Rehabilitation
  • Rehabilitative Versorgungsforschung
  • Nutzen rehabilitativer Versorgung
  • Gesprächsführung
  • Soziale Ungleichheit und Gesundheit
  • Grundlagen des Psychologie, Pädagogik und Psychologie
Qualifikationsziele/Kompetenzen:
  • Die Studierenden sind in der Lage die ICF als Klassifikationssystem darzustellen und anzuwenden, um die funktionale Gesundheit von Rehabilitandinnen und Rehabilitanden zu beschreiben.
  • Sie können die Verteilung gesundheitsbedingter Teilhabebeeinträchtigungen darstellen und Determinanten dieser Verteilung benennen.
  • Sie können die Zuständigkeit der verschiedenen Sozialversicherungsträger in konkreten Fallsituationen beurteilen.
  • Sie sind in der Lage, Methoden und Instrumente für die Zielfestlegung in der rehabilitativen Versorgung zu beschreiben und in der Therapieplanung anzuwenden.
  • Sie besitzen die Fähigkeit, indikationsspezifische Rehabilitationsziele zu benennen und ihre Bedeutung für die Ausgestaltung von orthopädischen, kardiologischen, psychosomatischen und onkologischen Rehabilitationsprogrammen zu beschreiben.
  • Sie können die für eine erfolgreiche berufliche Wiedereingliederung relevanten Akteure und Instanzen benennen und diese Akteure und Instanzen einbinden.
  • Sie sind in der Lage Risiken beruflicher Wiedereingliederung mit Rehabilitandinnen und Rehabilitanden sowie anderen am Rehabilitationsprozess beteiligten Personen im Gespräch zu beurteilen.
  • Sie können die Bedeutung multiprofessioneller Teamarbeit in der Rehabilitation an Beispielen beschreiben und Barrieren und Erfolgsfaktoren für gelingende Zusammenarbeit benennen.
  • Sie sind in der Lage die Funktionen rehabilitativer Versorgungsforschung zu benennen und Anwendungsbeispiele zu entwickeln.
  • Sie besitzen die Fähigkeit die Qualität von Studien zur Bewertung des Nutzens rehabilitativer Versorgung kritisch zu beurteilen und aus den vorliegenden Befunden Handlungsempfehlungen zu entwickeln.
  • Sie kennen grundlegende psychologische, soziologische und pädagogische Theorien und können diese beschreiben.
  • Sie können die Bedeutung sozialer Ungleichheit für Gesundheit und Teilhabe darstellen.
Vergabe von Leistungspunkten und Benotung durch:
  • Gruppenarbeit
Modulverantwortlicher:
Lehrende:
  • Prof. Dr. phil. Matthias Bethge
  • Mag. rer. nat. Stella Lemke
  • M. Sc. Miriam Markus
  • M.A. David Peter Fauser
  • M.A. Annika Sternberg
  • M.A. Katja Spanier
  • M.A. Hannes Banaschak
  • PD Dr. phil. Ruth Deck
Literatur:
  • Loisel P, Anema J (Hrsg.): Handbook of Work Disability. Prevention and Management - New York: Springer; 2014
  • Escorpizo R, Brage S, Debra Homa D et al (Hrsg.): Handbook of Vocational Rehabilitation and Disability Evaluation: Application and Implementation of the ICF (Handbooks in Health, Work, and Disability) - Cham: Springer; 2015
  • Bickenbach J, Cieza A: Die ICF Core Sets: Manual für die klinische Anwendung - Bern: Huber; 2012
  • World Health Organization: World Report on Disability - Genf: World Health Organization; 2011
  • Bundesministerium für Arbeit und Soziales: Teilhabebericht der Bundesregierung über die Lebenslagen von Menschen mit Beeinträchtigungen. Teilhabe - Beeinträchtigung - Behinderung - Bonn: Bundesministerium für Arbeit und Soziales; 2013
  • Gudjons H, Traub S.: Pädagogisches Grundwissen. Überblick - Kompendium - Studienbuch - Bad Heilbrunn: Klinkhardt; 2012
  • Renneberg B, Hammelstein P.: Gesundheitspsychologie - Berlin, Heidelberg: Springer Medizin Verlag; 2006
  • Klemperer D.: Sozialmedizin - Public Health - Gesundheitswissenschaften. Lehrbuch für Gesundheits- und Sozialberufe - Bern: Huber; 2014
Sprache:
  • Wird nur auf Deutsch angeboten
Bemerkungen:

Zulassungsvoraussetzungen zum Modul:
keine

Zulassungsvoraussetzungen zur Prüfung:
Bei höheren Fehlzeiten in den einzelnen, verpflichtenden Lehrveranstaltungen von über 20% kann der Prüfungsausschuss die Zulassung zur Prüfung verweigern.

Modulprüfung:
Gruppenarbeit, Poster
Die Benotung erfolgt allein aus der Bewertung des Posters.
Prüfungsleistungen gelten als erbracht, wenn sie mit mindestens ausreichend bewertet wurden.

Bei höheren Fehlzeiten in den einzelnen, verpflichtenden Lehrveranstaltungen von über 20% kann der Prüfungsausschuss die Zulassung zur Prüfung verweigern.

Letzte Änderung:
15.9.2021