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Modulhandbuch und Praxiscurriculum

Modul PT2510-KP08

Biomechanik und Medizinische Trainingslehre (BioMec)

Dauer:


1 Semester
Angebotsturnus:


Jedes Wintersemester
Leistungspunkte:


8
Studiengang, Fachgebiet und Fachsemester:
  • Bachelor Physiotherapie 2022 (Pflicht), Physiotherapeutische Grundlagen, 3. Fachsemester
  • Bachelor Physiotherapie 2018 (Pflicht), Physiotherapeutische Grundlagen, 3. Fachsemester
  • Bachelor Physiotherapie 2017 (Pflicht), Physiotherapeutische Grundlagen, 4. und 5. Fachsemester
  • Bachelor Physiotherapie 2016 (Pflicht), Physiotherapeutische Grundlagen, 4. und 5. Fachsemester
Lehrveranstaltungen:
  • PT2512-S: Bewegungslehre (Seminar, 1 SWS)
  • PT2512-Ü: Bewegungslehre (Übung, 1 SWS)
  • PT2510-V: Biomechanik und Medizinische Trainingslehre (Vorlesung, 2 SWS)
  • PT2511-Ü: Medizinische Trainingstherapie und Gangschulung (Übung, 2 SWS)
Workload:
  • 90 Stunden Präsenzstudium
  • 150 Stunden Selbststudium
Lehrinhalte:
  • Physikalische, mechanische und mathematische Grundlagen
  • Gleichgewichtssatz der Mechanik und Prinzip der Gelenkberechnung
  • Arthrokinematik , Osteokinematik
  • Biomechanik von Muskeln, Sehnen und Knochen
  • Grundlagen Trainingslehre
  • Grundlagen Bewegungslehre, Körperschwerpunkt, Unterstützungsfläche, motorisches Lernen, Funktionelle Bewegungslehre, Bewegungsanalyse
  • Sportbiomechanik, Prophylaxe von Sportverletzungen
  • Befundung und Behandlung in der Rehabilitation, Betreuungskonzepte von Sportlern
  • Medizinische Trainingstherapie und Aufbautraining
  • Sportartenspezifisches Rehabilitationstraining
  • Ergonomische Analysen in den Bereichen Arbeit und Freizeit
  • Ganganalyse Norm und Pathologie, Ableitung von Behandlungszielen
Qualifikationsziele/Kompetenzen:
  • Die Studierenden können basierend auf den Newtonschen Axiomen Gleichgewichtsbedingungen aufstellen und Gelenkkräfte statisch bestimmen.
  • Sie sind in der Lage die kinematischen Prinzipien der skelettalen Bewegungsformen zu benennen und zuzuordnen.
  • Die Studierenden sind in der Lage Bewegungen zu analysieren, in Teilschritte zu untergliedern und unter Berücksichtigung des Sensomotorischen Systems, des Körperschwerpunktes und seines Verhältnisses zur Unterstützungsfläche, der Leistungsphysiologie und der Prinzipien des motorischen Lernens neue Bewegungen zu lehren.
  • Sie können die Besonderheiten der Biomechanik bei Sportlern und spezifischen Patientengruppen reflektierend betrachten.
  • Sie erlangen ein tiefes Verständnis für mechanische Belastungsszenarien von Patienten in spezifischen Versorgungssituationen und können dieses wiedergeben.
  • Sie können wissenschaftliche Belastungskonzepte von Sportlern und Patienten in Rehabilitationssituationen beschreiben und zielgerichtete Trainings- und Aufbautherapien durchführen.
  • Sie kennen Theorien zur Verbesserung von Ergonomie in der Freizeit und am Arbeitsplatz und können in entsprechenden Versorgungssituationen zielgerichtet behandeln und Anweisungen erteilen.
  • Sie zeigen ein tiefes Verständnis der einzelnen Gangphasen, können basierend darauf insuffiziente Gangmuster des Patienten erkennen, analysieren und Korrekturen einleiten.
Vergabe von Leistungspunkten und Benotung durch:
  • Klausur
Modulverantwortlicher:
  • Dr. rer. hum. biol. Annette Bretin
Lehrende:
  • Berufsgenossenschaftliches Unfallkrankenhaus Hamburg
  • Institut für Gesundheitswissenschaften
  • Dr. rer. hum. biol. Annette Bretin
  • M.Sc. Annett Heitling
  • MitarbeiterInnen der kooperierenden Lehrkrankenhäuser
Sprache:
  • Wird nur auf Deutsch angeboten
Bemerkungen:

Zugangsvoraussetzungen zum Modul:
keine

Zulassungsvoraussetzung zur Prüfung:
Bei höheren Fehlzeiten in den einzelnen, verpflichtenden Lehrveranstaltungen oder den Praxisstunden von über 20% kann der Prüfungsausschuss die Zulassung zur Prüfung verweigern.

Modulprüfung:
Klausur
Die Benotung erfolgt allein aus der Bewertung der Klausur.
Prüfungsleistungen gelten als erbracht, wenn sie mit mindestens ausreichend bewertet wurden.


(Anteil Institut für Gesundheitswissenschaften an V ist 50%)
(Anteil externer Einrichtung an V ist 50 %)
(Anteil Institut für Gesundheitswissenschaften an S ist 100%)
(Anteil Institut für Gesundheitswissenschaften an Ü ist 75 %)
(Anteil externer Einrichtung an Ü ist 25 %)

Letzte Änderung:
21.1.2021