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Modulhandbuch ab WS 2016/17

Modul LS3250 A

Modulteil: Tissue Engineering (TissEn)

Dauer:


1 Semester
Angebotsturnus:


Jedes Wintersemester
Leistungspunkte:


5
Studiengang, Fachgebiet und Fachsemester:
  • Bachelor Molecular Life Science 2018 (Modulteil eines Pflichtmoduls), Life Sciences, 5. Fachsemester
  • Bachelor Molecular Life Science 2016 (Modulteil eines Pflichtmoduls), Life Sciences, 5. Fachsemester
  • Bachelor Molecular Life Science 2009 (Modulteil eines Pflichtmoduls), Life Sciences, 5. Fachsemester
Lehrveranstaltungen:
  • LS3251-V: Tissue Engineering / Biotechnologie (Vorlesung, 2 SWS)
  • LS3251-S: Seminar Tissue Engineering / Biotechnologie (Seminar mit praktischen Übungen, 2 SWS)
Workload:
  • 60 Stunden Präsenzstudium
  • 90 Stunden Selbststudium
Lehrinhalte:
  • Vorlesung: Säugetierzellen in ihrer natürlichen Umgebung und unter in vitro Kulturbedingungen als Beispiel der großtechnischen Anwendung
  • Altern von Zellen in vitro
  • Etablierte Zell-Linien
  • In vitro Wachstumskulturen
  • Proliferation und Differenzierung unter in vitro Bedingungen
  • Stammzellbiologie
  • Materialen für die Medizin
  • Tissue Engineering
  • Fermentertechnologie und Proteinreinigung
  • Praktikum (2er-Gruppen): Prinzipien des sterilen Arbeitens, Verwendung einer sterilen Werkbank, Bedeutung von Objekt- und Personalschutz, Umgang mit den wesentlichen Gerätschaften, Sterilität
  • Herstellen von sterilen Medien, Abwiegen und Filtration von Zusätzen, Bedeutung der Begasung im Kulturschrank
  • Ablösung von Zellen aus Kulturschalen, Bestimmung von Zellzahlen, Ausplattieren von Zellen mit definierter Zellzahl
  • Adhärenz von Zellen an festem Träger bzw. extrazellulärer Matrix: Bedeutung der Beschichtung von Oberflächen für die Adhärenz von Zellen über Rezeptorproteine
  • Isolierung und Kultivierung von Primärkulturen aus Haut-Biopsien mit unterschiedlichen Methoden
  • Mikroskopieren und Dokumentation der ausplattierten Zellen, Sterilitätskontrolle, Erkennung von mikrobiellen Kontaminationen und Zellvitalität
  • Aminosäureanalyse
  • In-vitro Modell der Wundheilung
  • Immunhistochemie zur intra- und extrazellularen Anfärbung zellulärer Strukturen adhärent wachsender Zellen
  • Kryokonservierung von Zellkulturen für die Langzeitlagerung
Qualifikationsziele/Kompetenzen:
  • Studierende können die Prinzipien der Gewebe- und Zellkultur zur Generierung von Biokompositen aus differenzierten und pluripotenten Zellen erläutern
  • Sie sind in der Lage die Grundlagen pro- und eukaryontischer Genexpressionssysteme zu erklären
  • Sie sind in der Lage die Grundlagen der trix-Biologie zu erklären
  • Sie können die Grundlagen der Stammzellbiologie darstellen
  • Sie erwerben die Kompetenz ethische Aspekte des Tissue Engineerings zu beurteilen
  • Sie verbessern ihre Fähigkeit zur korrekten Dokumentation (gemäß der Richtlinien zur GWP der UzL) und zur Arbeit im Team
  • Erwerb der Kompetenz zum eigenständigen experimentellen Arbeiten
Vergabe von Leistungspunkten und Benotung durch:
  • Klausur
Modulverantwortlicher:
Lehrende:
  • Prof. Dr. rer. nat. Charli Kruse
  • Dr. rer. nat. Daniel Hans Rapoport
  • Dr. rer. nat. Philipp Ciba
  • Prof. Dr. rer. nat. Markus Hoffmann, Dr. med.
  • Prof. Dr. med. vet. Jennifer Hundt
  • Prof. Dr. med. Ralf Ludwig
  • Dr. rer. nat. Olaf Isken
  • Dr. med. Dipl. Biol. Judith Sewing
Literatur:
  • Lanza, Langer, Vacanti: Principles of Tissue Engineering
Sprache:
  • Wird nur auf Deutsch angeboten
Bemerkungen:

Zugangsvoraussetzung für das Seminar mit praktischen Übungen:
Leistungszertifikat Biochemie 1 oder 2 (LS2000-KP10 oder LS2510-KP10), Praktikum Zellbiologie (LS2700-P)

Siehe Modul LS3250-KP05

(Ist Teil von LS3250)

(Anteil Marine Biotechnologie an V ist 43%)
(Anteil Virologie an V ist 29%)
(Anteil Dermatologie an V ist 21%)
(Anteil Augenheilkunde an V ist 7%)
(Anteil Virologie an S ist 100%)

Letzte Änderung:
2.7.2024