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Molecular Life Science

Molecular Life Science vermittelt die molekulare Zell- und Strukturbiologie sowie deren Anwendung in Medizin und Biotechnologie.

Während des Master-Studiums sind verschiedene Vertiefungen möglich:
     Schwerpunkt Zellbiologie
     Schwerpunkt Strukturbiologie
     Schwerpunkt Neurowissenschaften
     Schwerpunkt Klinische Immunologie

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Schwerpunkt Zellbiologie

In der Zellbiologie beschäftigen Sie sich mit den Grundlagen oder der Behandlung von Infektions- und Viruskrankheiten bis hin zu innovativen Ansätzen für den Ersatz von körpereigenem Gewebe.

Schwerpunkt Strukturbiologie

In der Strukturbiologie erforschen Sie die dreidimensionale Struktur von Enzymen, Enzym-Ligand-Wechselwirkungen, Drug Design oder die Zuckerstrukturen auf der Virusoberfläche, die zur Erkennung des Virus und seiner Bekämpfung von Bedeutung sind.

Schwerpunkt Neurowissenschaften

Im Bereich Neurowissenschaften wird Ihnen das Grundverständnis der Neuroanatomie und der Neurogenetik vermittelt, um ein tieferes Verständnis für genetische Defekte und die daraus entstehenden Krankheiten zu erlangen. Außerdem lernen Sie, wie die verscheidenen endokrinen Systeme des zentralen Nervensystems funktionieren und interagieren.

Schwerpunkt Klinische Immunologie

In der Klinischen Immunologie werden Ihnen verschiedene gastroenterologische, hämatologische, dermatologische und rheumatologische Krankheitsbilder vorgestellt, die Ihnen Einblicke in die klinisch-immunologischen sowie genetischen Aspekte diverser Autoimmunerkrankungen und Allergien geben sollen. Sie erhalten ein tieferes Verständnis zur Immunpathogenese, zur Diagnostik sowie zur Therapie unterschiedlichster Erkrankungen.

 

Berufsperspektiven

Sie werden gesucht als Wissenschaftler/in an Universitäten, Forschungsinstituten oder in der industriellen Forschung, sowie als Labor-, Entwicklungs- oder Projektleiter/in in Unternehmen der Diagnostik-, Pharma-, Kosmetikindustrie oder der Biotechnologie.

Unser Studiengang entlässt praxisorientierte Absolventen. Sie lösen Probleme selbständig und schöpfen ihr kreatives Potenzial aus.


Studiengang Molecular Life Science



Studium

Was hält Studierende gesund?

Stress reduzieren, die eigene Gesundheit zum Lehrinhalt machen

Techniker Krankenkasse fördert neue Projekte der AG Studierendengesundheit der Universität zu Lübeck

Die Weiterentwicklung der individuellen Fähigkeit zur Stressbewältigung und ein achtsamer Umgang mit der eigenen Gesundheit sind für Medizinstudierende von großer Bedeutung. Nicht nur das Studium gilt als eines der anspruchsvollsten, auch der Arztberuf stellt die Absolventinnen und Absolventen vor besondere Herausforderungen.

Beeinträchtigungen von Gesundheit und Wohlbefinden sind für alle Menschen gleichermaßen belastend - im Fall von Ärztinnen und Ärzten gefährden sie zusätzlich die Qualität der Patientenversorgung. Zwei neue Projekte in diesem Rahmen sind an der Universität zu Lübeck im Bereich Studierendengesundheit dieses Jahr gestartet.

Stress im Studium reduzieren, die eigene Gesundheit zum Lehrinhalt machen

Im ersten Projekt wird die Wirksamkeit eines u.a. an der Klinik für Psychiatrie in Lübeck entwickelten Trainings zur Reduktion von Grübel- und Sorgenprozessen untersucht. Das Team der AG Studierendengesundheit geht dabei in Kooperation mit externen Experten und Prof. Dr. Ulrich Schweiger aus der Klinik für Psychiatrie der Frage nach, ob sich unnötiger studienbezogener Stress bei Medizinstudierenden durch ein solches Training reduzieren lässt. Ziel ist es, die „unbeschwerte“ Leistungsfähigkeit und das Wohlbefinden nachhaltig zu verbessern.

Im zweiten Projekt wird das Curriculum Medizin unter die Lupe genommen: Jede einzelne Lehrveranstaltung wird dahingehend untersucht, ob bereits jetzt Inhalte in Bezug auf die eigene Gesundheit vermittelt werden. Ziel ist es, ein längsschnittliches Curriculum zu diesem Thema zu entwickeln, für das bestehende Inhalte mit möglichst wenigen zusätzlichen Veranstaltungen ergänzt werden. Dies wurde im Lehrschwerpunkt Kommunikation bereits erfolgreich durchgeführt, das entsprechende Projekt dient als methodisches Vorbild. Leiter beider Projekte ist Dr. med. Thomas Kötter, Institut für Allgemeinmedizin und Institut für Sozialmedizin und Epidemiologie. Die Ergebnisse sollen anschließend auch auf andere Studiengänge der Universität Lübeck übertragen werden.

Kooperation für ein bedarfsgerechtes Gesundheitsmanagement

„Die nun gestarteten Projekte zur Mitarbeiter- und Studierendengesundheit sind ein entscheidender Schritt auf dem Weg zur ‚Gesunden Hochschule‘“, unterstreicht Dr. Kötter zum Projektstart. Ermöglicht werden sie durch eine jüngst vereinbarte Kooperation mit der Techniker Krankenkasse (s. hierzu auch der Artikel „Auf dem Weg zur gesunden Hochschule – Aktive Mittagspause“ im Newsletter der Universität vom 15. Juli 2017).

Die Techniker Krankenkasse (TK) unterstützt seit fast 15 Jahren deutsche Hochschulen mit fundierter Prozessberatungs- und Organisationsentwicklungskompetenz beim Gesundheitsmanagement. Sie gibt Impulse und Anleitung, begleitet Konzeption und Umsetzung und leistet finanzielle Förderung auf dem Weg zur Implementierung eines bedarfsgerechten Gesundheitsmanagements. Sie ist Gründungsmitglied des Arbeitskreises gesundheitsfördernder Hochschulen und hat eine ausgewiesene Expertise sowohl im Bereich der Studierendengesundheit als auch im Rahmen des betrieblichen Gesundheitsmanagements. Beteiligt an den Projekten der Universität zu Lübeck für die Gesunde Hochschule ist die Hochschulberaterin der TK in Lübeck, Annika Naber.

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