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Evaluationen

Konsequenzen aus der Evaluation

Die regelmäßige Evaluation hilft nicht nur den Dozentinnen und Dozenten bei der kontinuierlichen Verbesserung ihrer jeweiligen Lehrveranstaltung, sie kann auch Anstöße für currriculare Veränderungen und Projekte zur Organisations- und Personalentwicklung geben. Im Folgenden möchten wir Beispiele dieser längerfristigen Konsequenzen aus den durchgeführten Evaluationen sichtbar machen.

  • In der Umfrage zur finanziellen und sozialen Situation 2018 äußerten die Studierenden den Wunsch nach einem zentralen Stellenportal. Diesem Wunsch wurde 2019 durch die Kooperation mit dem Stellenwerk entsprochen.
  • 2014 und 2015 wurden Studierende zu ihren Erfahrungen im Mentoringprogramm befragt. Die Ergebnisse fließen in einen Weiterbildungskurs für Mentor*innen ein, der 2019 erstmalig angeboten wird.
  • Auf Basis einer 2015 durchgeführten fächerübergreifenden Studierendenbefragung zu Erfahrungen mit fremdenfeindlichen Übergriffen wurden Maßnahmen zur Förderung transkultureller Werte und Zivilcourage am Campus eingeleitet. 
  • 2014 konnte die Einteilung zu den Blockpraktika Allgemeinmedizin und Palliativmedizin im Medizinstudiengang individualisiert werden. Dies schafft Flexibilität im 5. Studienjahr und ermöglicht den Studierenden eine bessere Zeiteinteilung bei der Vorbereitung auf den zweiten Abschnitt der Ärztlichen Prüfung.
  • Der in der Semesterevaluation häufig geäußerte Wunsch der Studierenden nach einer einheitlichen eLearning-Plattform und einer Online-Erfassung von Prüfungsleistungen wurde 2014 mit der Einführung eines universitätsweiten Moodle und des Systems QIS erfüllt.
  • Sonderbefragungen dienen der Unterstützung des Dezernats Chancengleichheit und Familie. So wurde 2012 eine Studierendenbefragung zum Thema "Studium mit Kind" und 2014/15 zum Thema "Pflege von Angehörigen" durchgeführt. Sie liefern eine Datengrundlage zur Entwicklung passgenauer Maßnahmen für eine familienfreundliche Universität.
  • In einer weiteren Sonderbefragung wurde 2012 das Alumni-Kunstprojekt evaluiert. Für die Neuauflage konnte Armin Mueller-Stahl gewonnen werden.
  • Um allen Lehrenden der Universität Unterstützung bei der didaktischen Verbesserung ihrer Lehre anzubieten, startete Januar 2012 das aus Mitteln des Qualitätspaktes für Lehre (BMBF) finanzierte Projekt "Dozierenden-Service-Center" (DSC). In der Zwischenzeit ist das DSC eine zentrale Einrichtung der Universität geworden.
  • Studentischer Kritik im Rahmen der PJ-Evaluation, die auf Unsicherheiten in der ärztlichen Kommunikation hinwies, wurde 2010 mit der Einrichtung praktischer Kommunikationstrainings, die 2013 zu einem longitudinalen Lehrschwerpunkt Kommunikation erweitert wurden, entsprochen.
  • Einer der wenigen Kritikpunkte des CHE Ranking 2009 am Medizinstudiengang wurde im darauf folgenden Jahr mit der Einrichtung des Skills Labs "Tüftl" behoben, in dem die Studierenden praktische Fertigkeiten trainieren können.
  • Durch eine deutliche Verbesserung der Studienorganisation hat sich die subjektiv empfundene Belastung der Medizinstudierenden im vorklinischen Studienabschnitt seit 2001 gleichmäßig über alle Semester verteilt.

Wir danken den jeweligen Projektverantwortlichen und allen Beteiligten für ihr großes Engagement!

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