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Medizinische Ernährungswissenschaft

Kann man Krebs durch Nahrung therapieren? Welche Rolle spielen Darmbakterien für die Entstehung von Erkrankungen? Was steuert unser Essverhalten? Lebe ich durch gesunde Ernährung länger?

Medizinische Ernährungswissenschaft ist eine Naturwissenschaft an der Schnittstelle zwischen Medizin und Biochemie. Sie beschäftigt sich mit den Grundlagen, der Zusammensetzung und der Wirkung von Ernährung im Kontext von Krankheiten.

Schwerpunkt Ernährungsmedizin und Molecular Nutrition

Neben klassischen ernährungsmedizinischen- und ernährungsphysiologischen Themen werden Sie systematisch und fächerübergreifend an ernährungswissenschaftliche Themen herangeführt, die im Zentrum der auf dem Campus vorhandenen Forschungsverbünde stehen. Beispiele sind z.B. Molekulare Ernährung, Nutrigenomik und Entzündungsmedizin.

Molekulare Biowissenschaft

In den Biowissenschaften werden umfassende Kenntnisse der Chemie, Biochemie, Zell- und Molekularbiologie vermittelt. Ein hoher biowissenschaftlicher Anteil mit zahlreichen Praktika im Bachelor legt nicht nur den Grundstein für die spätere wissenschaftliche Karriere sondern bereitet auch ideal für den Master vor.

Klinische Studien

Um ernährungswissenschaftliche Erkenntnisse auf ihre Relevanz im Menschen zu prüfen, erwerben Sie im Studium alle relevanten Fähigkeiten, um klinische Studien zu planen, umzusetzen, auszuwerten und zu interpretieren. Hierdurch erlangen Sie wichtige Schnittstellenkompetenzen in einem wichtigen Themenfeld mit ständig wachsender Relevanz für die biomedizinische Forschung.

Berufsmanagement

Im Schwerpunkt Berufsmanagement werden Kenntnisse in den Themenfeldern Qualitätsmanagement, Lebensmittelrecht, Entrepreneurship und Bioethik vermittelt.
Der Fokus liegt auf dem Erwerb berufsfeldrelevanter Kenntnisse. Um einen möglichst großen Bezug zur Praxis herzustellen, werden namenhafte Experten aus der Wirtschaft und Wirtschaftsverbänden in unsere Lehrveranstaltung mit eingebunden. Entstehende Netzwerke mit regionalen und nationalen Partnern aus der Ernährungsindustrie können bei der Suche nach Praktikums- und Arbeitsplätzen unterstützen.

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Studiengang Medizinische Ernährungswissenschaft



Schülerakademie

100. Kursus über Aspirin für Schüler

Eltfklässler nehmen an Angebot teil und stellen Medikament her

Sie tragen weiße Kittel und haben Schutzbrillen vor ihren Augen: 24 Schülerinnen und Schüler stehen in einem Labor des Multifunktionscenters 9 an der Maria-Göppert-Straße. Die Elftklässler wiegen Stoffe ab, rühren in Kolben und lesen genau die Aufgabenstellung. Sie gehören zum naturwissenschaftlichen Zweig der Baltic-Schule Lübeck und besuchten am Donnerstag einen besonderen Chemie-Kursus der Universität zu Lübeck. Es geht um die Herstellung von Acetylsalicylsäure (ASS), auch bekannt unter dem Namen Aspirin. Zum 100. Mal wurde dieses Angebot zur Entwicklung eines Medikaments durchgeführt.

Hinterfragen der Medikamentennutzung

Etwa 1800 Schülerinnen und Schüler aus der Hansestadt und der Umgebung haben in den vergangenen 15 Jahren das Schmerzmittel hergestellt, erzählt Dr. Rosemarie Pulz, die den Kursus leitet. Der Chemikerin, die auch den Studiengang Molecular Life Science koordiniert, erklärt den Versuch, bei dem Salicylsäure und Essigsäureanhydrid mit Hilfe einer Säure als Katalysator zu Acetylsalicylsäure und Essigsäure wird. Es geht Rosemarie Pulz aber auch um das Hinterfragen der eigenen Nutzung: „Den Schülern vermitteln wir die die Wirkungen und Nebenwirkungen von Medikamenten und dadurch werden sie kritischer gegenüber der Einnahme.“

Nazlican Yilik hat schon zum zweiten Mal an einem Angebot der Schülerakademie teilgenommen. „Mir macht es viel Spaß hier“, sagt die 18-Jährige. Sie hält eine Glasschale mit dem weißen ASS-Pulver in der Hand. Das Medikament darf sie nicht mit nach Hause nehmen. Trotzdem habe ihr der Tag gefallen, „das ist mal was anderes“, sagt sie. „Einige Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben später ein Studium an der Uni Lübeck begonnen“, sagt Pulz. Ob unter den 24 Schülern auch jemand ist, der oder die sich an der Universität einschreiben wird, das wird die Uni-Forscherin dann in ein paar Jahren sehen.

Lehrerinnen und Lehrer, die Interesse an einem solchen Kursus haben, können gerne Kontakt aufnehmen:

Dr. Rosemarie Pulz
Institut für Chemie und Metabolomics
Telefon: +49 451 3101-3306
E-Mail: rosemarie.pulz@uni-luebeck.de

 

 

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