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Bachelor Medieninformatik

Im sechssemestrigen Bachelorstudium werden die theoretischen und praktischen Voraussetzungen für den Master-Studiengang Medieninformatik beziehungsweise für die berufliche Qualifikation geschaffen.

Direkt zum Start des Studiums werden die mathematischen Grundlagen vermittelt. In mehreren Informatik-Veranstaltungen werden im ersten bis vierten Semester die informationstechnischen Grundlagen vermittelt, insbesondere der Aufbau und die systematische Programmierung von Computersystemen. Aufbauend darauf stehen über den gesamten Studienverlauf in den Veranstaltungen der Medieninformatik die Interaktion zwischen Mensch und Computer sowie die Gestaltung interaktiver Computersysteme im Mittelpunkt. Parallel dazu wird in den Psychologie-Vorlesungen ein Verständnis für die Wirkungsweisen der Mensch-Computer-Interaktion geschaffen. Das erworbene Wissen wird in Projekten und Fallstudien praktisch angewendet und vertieft.

Einen Überblick über den Ablauf des Studiums gibt der Studienplan. Nähere Informationen zu den einzelnen Lehrveranstaltungen finden sich im Modulhandbuch. Die aktuell angebotenen Lehrveranstaltungen sind jedes Semester im UnivIS eingetragen.

Die Lernergebnisse des Studiengangs – was Sie am Ende können

Absolventinnen und Absolventen des Studiengangs können eine Berufstätigkeit als Medieninformatikerin bzw. Medieninformatiker ausüben und ein Masterstudium im Bereich der Medieninformatik aufnehmen. Sie verfügen dazu über Qualifikationen und Kompetenzen in unterschiedlichen Bereichen der Medieninformatik und der Informatik:

  • Sie verstehen die zentralen Konzepte und Methoden der Medieninformatik und können diese anderen präsentieren und auf Anwendungskontexte abbilden.
  • Sie kennen die wissenschaftlichen Grundlagen des Fachs, wodurch sie passende mathematische, logische, algebraische, technische, psychologische und methodische Hilfsmittel in theoretischen wie praktischen Kontexten auswählen und einsetzen können.
  • Sie können Programme in Industriestandard-Programmiersprachen schreiben.
  • Sie können die wichtigsten Algorithmen, Datenstrukturen und Muster zu Lösung von Problemen detailliert erläutern und konkret implementieren.
  • Sie können besondere Probleme und Möglichkeiten, die bei komplexen interaktiven und multimedialen Systemen entstehen, benennen und ihre Relevanz einschätzen.
  • Sie können Anwendungsprobleme mit verschiedenen Mitteln der Medieninformatik in Teams lösen. Dabei sind sie in der Lage, Randbedingungen und Qualitätsstandards über alle Phasen der Systementwicklung hinweg zu identifizieren und einzuhalten.
  • Sie können Software modellieren, konstruieren, ihre Korrektheit beweisen und sie testen. Hierzu kennen sie relevante Methoden und können diese erläutern und anwenden.
  • Sie können die Grundprinzipien, den Aufbau und die Funktionsweise von Computern und wichtigen Informatiksystemen erläutern.
  • Sie können zu konkreten Problemstellungen abstrakte Modellierungen erstellen, können auf Ebene der abstrakten Modelle Eigenschaften diskutieren und die Ergebnisse theoretischer Untersuchungen wieder auf praktische Problemstellungen anwenden.
  • Sie können die Möglichkeiten und Grenzen algorithmischer Verfahren einschätzen.
  • Sie verfügen über Kenntnisse in Software-Ergonomie, Interaktionsdesign und Usability Engineering, die sie in die Lage versetzen, interaktive Systeme benutzer-, aufgaben- und kontextgerecht zu gestalten sowie umfassend zu evaluieren.
  • Sie haben psychologische Grundkenntnisse, die ein tieferes Verständnis von Benutzern ermöglichen und die Zusammenarbeit in interdisziplinären Teams vereinfachen.

Über diese fachlichen Kompetenzen und Qualifikationen hinaus können sie Folgendes:

  • Sie können ihre eigene Arbeit effizient organisieren und strukturieren.
  • Sie können sich durch Anwendung von Lerntechniken effizient neues Wissen aneignen. Sie können dadurch ihr Wissen eigenverantwortlich ergänzen, vertiefen und an die Entwicklung des Fachs anpassen.
  • Sie können Teams bilden und effizient und effektiv arbeiten.
  • Sie können Sachverhalte verständlich erläutern unter Einsatz moderner Medien und Vortragstechniken.
  • Sie können wissenschaftliche Sachverhalte recherchieren, diese kritisch überdenken und argumentativ gegenüber Fachleuten und Fachfremden vertreten.

Persönliche Beratung durch:

Prof. Dr. Nicole Jochems
Studiengangsleiterin Medieninformatik
Prof. Dr. Michael Herczeg
Stellv. Studiengangsleiter Medieninformatik
Henrik Berndt
Studiengangskoordinator Medieninformatik
Torben Volkmann
Studiengangskoordinator Medieninformatik

Steckbrief:

Bezeichnung:
Bachelor-Studiengang Medieninformatik

Abschluss:
Bachelor of Science (B.Sc.)

Regelstudienzeit:
6 Semester

Anzahl ECTS-Punkte:
180

Studienbeginn:
Zum Wintersemester

Zulassungsbeschränkung:
Zulassungsfrei / Ohne Numerus Clausus

Studienanfänger:
ca. 100 pro Jahr

Studiengebühren:
keine