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Informatik

Breite Basis – Umfangreiche Vertiefungsmöglichkeiten

An der Universität zu Lübeck haben Sie ab dem ersten Semester die Möglichkeit, mit einem reichhaltigen Angebot an Vertiefungen Ihre individuellen Interessen zu entdecken und umzusetzen.

Bioinformatik
Web and Data Science
Software Systems Engineering
IT-Sicherheit und Zuverlässigkeit
Robotik und Automation

Individuelle Vertiefung

Im Bachelor können Sie in jedem Semester mindestens ein vertiefendes Modul selbst wählen. In späteren Semestern wird der Freiraum für Vertiefungen sogar noch ausgeweitet. So kann jeder das erkunden, was ihn fasziniert. Mehr…

Alternativ können Sie im Bachelorstudium eine kanonische Vertiefung als Paket wählen.

Auch im Master gibt es viel Freiraum für Anwendungen und Vertiefungsmodule.

Bioinformatik

Die Bioinformatik wendet das Arsenal der Informatikmethoden auf biologische, insbesondere genetische Daten an. Umgekehrt lässt sich die Informatik von der Natur inspirieren: Es entstehen genetische Algorithmen oder neuronale Netze.

Das universitäre Umfeld bietet hervorragende Möglichkeiten zur interdisziplinären Forschung und Lehre in Kooperation mit den Life Sciences.  Mehr…

Web and Data Science

In Anwendungen fallen zunehmend größere Datenmengen an, deren Auswertung ein großes Potential z.B. zur Optimierung von Prozessen und zur Akquise neuer Kunden bietet.

So werden händeringend Absolventinnen und Absolventen gesucht, die mit aktuellen Kenntnissen und fundierten Erfahrungen in neuartigen Methoden zur Datenauswertung praktische Probleme lösen können. Mehr…

Software Systems Engineering

Die Vertiefung Software-Systems-Engineering beschäftigt sich mit der Modellierung und Implementierung großer, komplexer Softwaresysteme. Dabei spielen alle Phasen des Softwarelebenszyklus eine Rolle: Von der Anforderungsanalyse über die Spezifikation bis zur praktischen Umsetzung und schließlich dem Betrieb und der Wartung.

Im Master kann der Schwerpunkt insbesondere von externen Studienbewerbern, die sich nicht in ihrem Bachelorstudium auf eines der Lübecker Anwendungsfächer spezialisiert haben, belegt werden.  Mehr…

IT-Sicherheit und Zuverlässigkeit

Hier geht es um Methoden, damit Geräte sowie ganze Kommunikationsnetze korrekt und zuverlässig funktionieren und gegen Angriffe geschützt sind. Die Sicherheit und Zuverlässigkeit moderner IT-Systeme ist unabdingbar für die persönliche Freiheit und entschiedend für den Erfolg. Mehr…

IT-Sicherheit und Zuverlässigkeit ist als Anwendungsfach im Master wählbar. Ab Wintersemester 2016/17 bietet die Universität zu Lübeck einen eigenen Bachelorstudiengang IT-Sicherheit an.

 

 

Robotik und Automation

Robotik liegt an der Schnittstelle von Ingenieurwissenschaften, Informatik und Künstlicher Intelligenz. Neben den Grundlagen der Automatisierungstechnik werden biologische Vorbilder betrachtet. Die Schwerpunkte liegen hier bei biologisch inspirierten organischen Robotern, autonomen mobilen Robotern und medizinischen Robotern. Mehr…

Robotik und Automation ist als Anwendungsfach im Master wählbar. Ab Wintersemester 2016/17 bietet die Universität zu Lübeck einen eigenen Bachelorstudiengang Robotik und Autonome Systeme an.

Studieren und Freizeit

Lübeck bietet mehr als ein Informatik-Studium, welches beim CHE-Ranking einen Spitzenplatz belegt:

Lübecks mittelalterlicher Stadtkern ist Weltkulturerbe. Trave, Wakenitz und die Ostsee laden zum Wassersport ein. Hamburg und Skandinavien liegen vor der Tür. Einst war Lübeck Königin der Hanse, heute hat Lübeck den größten Fährhafen Europas zu bieten.

 

 


Studiengang Informatik


Lehre

Besseres Studieren

Mit ihrem Verbundprojekt "Einstiege ins Studium" und dem Dozierenden-Service-Center zeigen die Universität und die Fachhochschule, was sich für die Praxis der Lehre wirksam tun lässt

Mit voraussichtlich etwa 2,2 Millionen Euro für eine weitere Verbesserung ihrer Studienbedingungen werden die Universität zu Lübeck und die Fachhochschule Lübeck in den kommenden Jahren gefördert. In einem Pressegespräch am 1. Februar zeigten Vertreter beider Hochschulen an konkreten Projekten aus der Lehre auf, wie die eingesetzten Mittel zu einer tatsächlichen Verbesserung der Studienbedingungen führen.

An dem Gespräch nahmen seitens der Hochschulen teil: Prof. Dr. Till Tantau (Projektleiter für den Qualitätspakt Lehre an der Universität zu Lübeck), Prof. Dr. Holger Hinrichs (Projektleiter für den Qualitätspakt Lehre an der Fachhochschule Lübeck), Dr. Bettina Jansen-Schulz (Geschäftsleiterin des Dozierenden-Service-Centers der Universität), Prof. Dr. Jürgen Prestin (Direktor des Instituts für Mathematik der Universität, „Einstiege ins Studium“), Dipl.-Ing. Olaf Voll, B.Sc. (Fachbereich Elektrotechnik und Informatik der Fachhochschule Lübeck, „Einstiege ins Studium“) sowie die Studierenden  Jana Esselborn (3. Semester Informationstechnologie und Design an der Fachhochschule), Nadine Flegel (5. Semester Informatik an der Universität), Marie Kernicke (5. Semester Medizinische Ingenieurwissenschaften an der Universität) und Murat Avci (5. Semester Internationales Studium Elektrotechnik an der Fachhochschule).

Universität und Fachhochschule betreiben bereits seit 2011, in der ersten Förderperiode, gemeinschaftlich das Projekt „Einstiege ins Studium“ mit einer Reihe von Initiativen, die den Übergang von der Schule zur Hochschule unterstützen und den Studienerfolg erhöhen. An der Universität ist außerdem das Dozierenden-Service-Center mit zahlreichen Angeboten in der Hochschuldidaktik und der internen Weiterbildung eingerichtet worden. Die Finanzierungszusage aus Bundesmitteln im Rahmen des „Qualitätspakts Lehre“ für die zweite Förderperiode 2016 bis 2020 ging den Hochschulen im November vergangenen Jahres zu.

Verbundprojekt "Einstiege ins Studium"

Die Grundidee des Projekts ist die Erkenntnis, dass gerade Einstiege besonders schwierig sind. Dazu gehört aber nicht nur der „klassische“ Einstieg am Studienanfang als neue Lebensphase, sondern der fachliche Einstieg speziell in die Mathematik oder Informatik, aber auch der Einstieg in den Master nach einem Bachelor an einer anderen Hochschule oder der Einstieg in eine neue Kultur und Sprache. Aus dieser Idee wurden fünf Maßnahmen abgeleitet:

Vorhaben erste Förderperiode

  • Einstieg Mathematik
  • Einstieg Programmieren
  • Einstieg Master
  • Einstieg Sprachen
  • Studieren mit Kind

Ergebnisse

  • In allen Bereichen wurde mit zusätzlichem Personal die Betreuungsquote verbessert.
  • Den Studierenden wird durch Tutorien und speziellen Angeboten der Einstieg erleichtert, was die Abbruchquoten senkt.
  • Ein umfangreiches Sprachprogramm wurde aufgebaut, das viel besser als früher auf einen Auslandsaufenthalt vorbereitet.
  • Synergien zwischen Fachhochschule und Universität können genutzt werden, da „Mathematik nicht links und rechts des Mönkhofer Weges unterschiedlich ist“.
  • Übergänge zwischen den beiden Hochschulen werden erleichtert, ohne dass die Hochschulen ihr jeweiliges spezifisches Format verwässern.

Die zweite Förderperiode: Geplante Fort- und Weiterentwicklung

In der zweiten Förderperiode wird es hauptsächlich darum gehen, die Angebote vor dem Hintergrund rasant steigender Studierendenzahlen fortzuführen.

Ein Fokus wird liegen auf folgenden Bereichen:

  • Weitere Erhöhung der Anzahl an Tutorien und Kleingruppen gerade in den Bereichen Mathematik und Informatik, um Anfängerinnen und Anfänger noch besser und individueller zu betreuen.
  • (Noch) bessere Vernetzung der Fachhochschule und der Universität, um mit dem gleichen Personal mehr Studierende zu erreichen.
  • Ausbau des E-Learning-Bereichs, da dieser besser skaliert (ein Online-Kurs für 500 Studierende macht kaum mehr Aufwand als einer für 5, ein Präsenzkurs sehr wohl).
  • Bestehende Online-Vorkurse der Fachhochschule für die Mathematik sollen um einen Online-Trimm-Dich-Pfad zur Programmierung ergänzt werden.
  • Vernetzung der Lübecker Informatikstudentinnen und Gender-Diversityaspekte in der Lehre
  • FleKS – Flexible Kids Support

 

Dozierenden-Service-Center (DSC)

Aufgaben in der ersten Förderperiode 2012-09/2016

  1. Errichtung: Das DSC ist Zentrale Einrichtung
  2. Hochschuldidaktisches Zertifikatsprogramm: Offenes  Kurskonzept mit ca. 50 Kursen p.a.; Theoriegeleitetes Lehrkompetenzorientiertes Konzept (sechs Lehr-Kompetenzbereiche); drei Zertifikatsstufen können erreicht werden (bisher 58 Zertifikate vergeben); Zielgruppen sind Lehrende der Universität, der Fachhochschule Lübeck und der Campuseinrichtungen
  3. Didaktische Hilfestellung
  4. Technische Lehr- und Lern-Infrastruktur
  5. Durchführung von studentischen Lehr-Evaluationen

Zu den Stärken des Zertifikatsprogramms zählen insbesondere:

  • Die freie Wählbarkeit der Kurse: Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer entscheiden aufgrund ihrer eigenen Lehrkompetenz über den Besuch von Kursen.
  • Die Kurse bauen nicht aufeinander auf.
  • Die Kurse sind lehrkompetenzorientiert.
  • Die Kurse sind für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer kostenfrei.
  • Das Angebot ist verlässlich: die Teilnehmer haben drei Jahre Zeit, alle für ein bestimmtes Zertifikat notwendigen Kurse zu besuchen und diese werden auch regelmäßig angeboten.
  • Das Zertifikatsprogramm entspricht nationalen und internationalen Standards und wurde 2014 von der Deutschen Gesellschaft für Hochschuldidaktik (dghd) akkreditiert.
  • Es wird im gesamten Programm ein Gender-Diversity-Ansatz verfolgt, der als Best Practise im Instrumentenkasten der Deutschen Forschungsgesellschaft (DFG) aufgeführt ist.

Ergebnisse

  • Bisher 90% der Lehrenden der Universität  (davon ca. 20% Professor/innen) und ca. 15% der Lehrenden der Fachhochschule erreicht.
  • Bisher teilgenommene Personen: 545 davon 52% Frauen und 48% Männer
  • Das Dozierenden-Service-Center ist als Zentrale Einrichtung der Universität mit Satzung, Personal, Mitteln, Räumlichkeiten und einem Beirat etabliert. Es ist bereits jetzt fester Bestandteil universitärer Prozesse.

­Das Dozierenden-Service-Center ist als Servicestelle auch in der Wahrnehmung der Dozentinnen und Dozenten sehr präsent, was allein schon an der extrem hohen Beteiligungsquote bei den angebotenen Kursen abgelesen werden kann. Jedoch tragen auch Formate wie der Tag der Lehre beständig dazu bei, das DSC (noch) bekannter zu machen.

Anders als ursprünglich geplant, werden nicht einfach nur „noch mehr Kurse zur Didaktik“ angeboten. Vielmehr erfolgt die didaktische Weiterbildung von Lehrenden nun im Rahmen eines theoretisch fundierten, offenen, strukturierten, lehrkompetenzbezogenen, hochschuldidaktischen Zertifikatprogramms. Die Akkreditierung im Jahr 2014 durch die dghd beweist, welcher Mehrwert geschaffen wurde.

Es wurde nicht nur eine einheitliche Lehr-Lernplattform geschaffen, was insbesondere zu einer zeitlichen Entlastung von Studierenden geführt hat, die sich nun nicht mehr ihre Lehrmaterialien „zusammensuchen“ müssen; bestehende Angebote sind schon oder migrieren derzeit in diese einheitliche Plattform.

Drei Schwerpunkte für die zweite Förderperiode 10/2016-12/2020:

  1. Die Weiterentwicklung und Erweiterung des hochschuldidaktischen Zertifikatsprogramms. Dabei soll das bestehende Programm einerseits verlässlich und nachhaltig weitergeführt werden, andererseits sollen insbesondere individuelle Formate wie das Scholarship of Teaching and Learning (SoTL), Hospitationen, Coaching oder ein Forum für neue Professorinnen und Professoren auf- und ausgebaut werden.
  2. Evidenzbasierte Methoden sollen im Bereich der Lehre an der Universität zu Lübeck etabliert werden, insbesondere Evaluationsforschungen, SoTL und hochschuldidaktische Wirkforschung.
  3. Der Bereich der E-Didaktik soll nachhaltig ausgebaut werden: Einerseits soll den Studierenden ein breiteres Angebot im Bereich der Lehr-Lernplattformen und des E-Learnings gemacht werden, andererseits sollen die Dozentinnen und Dozenten hierzu mehr Hilfestellungen erhalten.
Fr, 22.01.2016
Freude über den erfolgreichen Abschluss

Informatik und Medizinische Informatik, Molecular Life Science, Mathematik und Medizinische Ingenieurwissenschaft: Urkunden und Auszeichnungen auf der Bachelorfeier 2016



Fr, 30.01.2015
Festlich und fröhlich: Bachelor-Absolventenfeier

Zuwachs der Absolventenzahl um 11,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr – Auszeichnungen für die Studiengangsbesten



Lehrpreis „Heliprof 2016“ für Dr. Norbert Linz

Die Fachschaft MINT zeichnete den Wissenschaftler des Instituts für Biomedizinische Optik für...



Seminarvorbesprechungstermine für das Wintersemester 2016/17

Für die Seminare im Winterrsemester 2016/17 werden wieder Vorbesprechungstermine am Ende des...



Bergen-Woche 2015 an der Universität Lübeck

Enger Austausch in Studium und Forschung: Die älteste Lübecker Universitätspartnerschaft wird auf...



Ein Elektroauto für die Universitätsverwaltung

Einstieg ins Zeitalter der Elektromobilität - Das neue Dienstfahrzeug dient zugleich der Forschung...



Neuer Studiengang Medieninformatik

Studieninhalte aus Psychologie, Arbeitswissenschaften, Soziologie und Design: Neue Perspektiven für...



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