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Qualitäts- und Organisationsentwicklung

Corona-Sonderförderprogramm für Nachwuchswissenschaftler*innen der UzL

Interne Fördermöglichkeit bei Corona-bedingter Verzögerung von Qualifikationsarbeiten

Die Universität zu Lübeck unterstützt mit diesem Sonderprogramm Nachwuchswissenschaftler*innen, die vor der Fertigstellung ihrer Promotions- oder Habilitationsarbeit von der Corona-Pandemie betroffen sind. Das Programm ist offen für alle fachlichen Themengebiete. Hiermit soll eine Möglichkeit geschaffen werden, wenn sich die Durchführung der Qualifizierungsarbeit durch die Corona-Pandemie verzögert hat oder absehbar verzögern wird und wenn eine (vollständige) Finanzierung aus Instituts- oder Drittmitteln grundsätzlich nicht möglich ist. Der Bedarf für das Programm hatte sich im Rahmen einer Sonderevaluierung zu Einflüssen der Coronapandemie auf die Karriereentwicklung des wissenschaftlichen Nachwuchses im Sommer 2021 gezeigt.

Grundvoraussetzungen:

  • Mitarbeitende oder an der UzL beschäftigte Stipendiat*innen mit laufender Qualifikationsarbeit an der UzL und mind. einer Betreuungsperson an der UzL
  • Qualifikationsarbeit hat sich coronabedingt verzögert
  • Realisierbarer Zeitplan, das Vorhaben grundsätzlich mithilfe einer bis zu dreimonatigen Überbrückung abzuschließen

Vergabe anhand der Kriterien:

  • Kinderbetreuung
  • Pflege Angehöriger
  • Wegfall des Zugangs zu Laboren, Geräten, Datenmaterial, Originalquellen etc.
  • Mehrbelastung durch Aufgaben in der Digitalisierung der Lehre

Vergabe in zwei Tranchen:

  • Insgesamt 14 Förderungen: 50% E13 TV-L über 3 Monate
  • Aufstockung durch Kliniken/Institute möglich
  • Erste Vergaberunde für 2022, weitere Vergaberunde für 2023

Ablauf:

Auswahlkommission:

  • Sandra Magens (Kanzlerin als Schirmherrin)
  • Dr. Solveig Simowitsch (Gleichstellungsbeauftragte)
  • Dr. Nina Perwitz (Ref. Forschung und Internationales)
  • Prof. Dr. Jennifer Hundt (LIED)
  • Prof. Dr. Esfandiar Mohammadi (Inst. f. IT-Sicherheit)
  • Dr. Friederike Kosyna / Vertretung: Dr. Reinhard Depping (Inst. f. Physiologie)
  • Christian Weihsbach (Inst. f. medizinische Informatik)