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Schülerakademie

Spring School „(R)evolution des Denkens – Lernende Systeme in Natur und Technik“

Autonomes Fahren, genetische Anpassung von Lebewesen an Lebensraum und Ressourcen, Entstehung von sozialem Verhalten, ... all das ist mit Lernprozessen verbunden. Lernen ist Grundlage von Entwicklung und Erfolg. Automatisiertes Lernen beeinflusst zunehmend unser Leben. Aber was ist eigentlich Lernen? Wir gehen auf diese Frage aus der Sicht von Biologie, Informatik, Mathematik und Technik ein, suchen nach Gemeinsamkeiten und nach allgemeinen Prinzipien.

Unsere Spring School richtet sich an Schülerinnen und Schüler ab Klasse 10. Die Veranstaltung von der Possehl-Stiftung und der Gottfried-Roder-Stiftung gefördert. Die Teilnahme ist kostenlos.

Programm

Zeit Veranstaltung
4. April 2018 11:00 - 12:00 Vorlesung zu lernenden Systemen und künstlicher Intelligenz
13:00 - 17:00 Auswählbare Workshops
5. April 2018 09:00 - 13:00 Auswählbare Workshops
14:00 - 15:00 Vorlesung zu lernenden Systemen aus Sicht der Digitalisierung

Anmeldung

Die Anmeldung ist bereits geschlossen.

Workshops

Neben den zwei Vorlesungen kann an zwei der folgenden Workshops teilgenommen werden:
  • „The Semantic Learning Experience“
    Der Workshop befasst sich theoretisch wie auch praktisch mit einem im Framework Network Environment for Multimedia Objekts implementierten lernenden System, das via Bilderkennung automatisch Medien semantisch annotiert – ausgerichtet von KiMM
  • „get IT: smarte Knöpfe – kreative Köpfe“
    Anhand des aktuellen Trends „Dash Button“ schauen wir uns aktuelle Konzepte von smarten Technologien in unserem Alltag an. Wie schlau ist „smarte“ Technologie heute und was steckt genau dahinter? Let's get it! – ausgerichtet von LIaS
  • „(Re-)Search 4 Science – Wie die Wissenschaft lernt“
    Ob Penicillin, Röntgenstrahlung oder Gummi – viele große Entdeckungen wurden nur durch einen glücklichen Zufall entdeckt. Aber kann man dem Glück auch auf die Sprünge helfen? Wir zeigen Euch, wie man mit Physik und Mathematik systematisch Probleme lösen kann und selbst zum Forscher wird – ausgerichtet vom LILa
  • „Kooperation und Eigennutz: Ideen der evolutionären Spieltheorie“
    Die Entwicklung von Kooperation, selbst unter konkurrierenden und eigennützigen Individuen, ist ein nicht vollständig verstandenes Phänomen. Modelle aus der evolutionären Spieltheorie tragen mit interessanten Mechanismen zu neuen Erkenntnissen bei – ausgerichtet von LIMα
  • „Molekulare Evolution – Unser Genom in Bewegung“ zweitägig
    Unser Genom ist keine statische Bauanleitung – Mutationen und Sprünge einzelner DNA-Sequenzen führen zu einer beachtlichen Dynamik. In jüngster Zeit wurde beobachtet, dass die Sprungwahrscheinlichkeit dieser beweglichen DNA-Sequenzen (Transposons) speziell im Gehirn besonders hoch ist. In diesem Kurs wird die Position eines bestimmten Transposons im Genom von vier verschiedenen Primatenarten ermittelt und daraus ein Stammbaum generiert – ausgerichtet vom LoLa