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Härtefallanträge

Studienbewerber*innen, für die die Ablehnung des Zulassungsantrags u.a. aufgrund einer Behinderung oder einer gesundheitlichen Einschränkung eine „außergewöhnliche Härte“ darstellen würde, können einen Härtefallantrag stellen. Wenn dieser Antrag anerkannt wird, führt dies zur sofortigen Zulassung vor allen anderen Bewerber*innen – allerdings nur im Rahmen einer hierfür vorgesehenen Quote. Diese Quote liegt an der Universität zu Lübeck bei 2 % aller Studienplätze. 

Allerdings rechtfertigt nicht jede Beeinträchtigung, mag sie auch als hart empfunden werden, eine Zulassung als Härtefall. Vielmehr müssen in der Person der Bewerberin / des Bewerbers so schwerwiegende gesundheitliche (soziale oder familiäre) Gründe vorliegen, dass es ihr auch bei Anlegung besonders strenger Maßstäbe nicht zugemutet werden kann, auch nur ein Semester auf die Zulassung zu warten.

Wichtig: Voraussetzung ist auch im Härtefall, dass die Studienbewerber*innen die allgemeinen und besonderen Zugangsvoraussetzungen für den jeweiligen Studiengang erfüllen.

Wichtig: Der Nachweis einer Schwerbehinderung allein genügt nicht für die Anerkennung eines Härtefalls.

Der Härtefallantrag erfolgt über eine schriftliche Begründung, der ein ärztliches Gutachten und ggf. weitere Nachweise beizufügen sind.

Zum Härtefallantrag beraten Sie die jeweilige Studiengangskoordination und Dr. Sabine Voigt. Studium / Beratung

Weitere Informationen finden Sie auf den Seiten der Studentenwerke.