Subduralhämatome im Fokus - Antrittsvorlesung von Dr. Arthur Robert Kurzbuch am 23. April (17:00 Uhr, Hörsaal AM 4)
Subduralhämatome sind zwischen der Dura mater und der Arachnoidea mater auftretende Blutungen, die in der Regel durch das Zerreißen von Blutgefäßen, die den Raum zwischen diesen Schichten überbrücken, entstehen. Subduralhämatome sind traumatischer oder nichttraumatischer Genese und können akut, subakut oder chronisch sein, je nachdem, wie viel Zeit seit dem Auftreten der Blutung vergangen ist.
Traumata, das Alter der Betroffenen und bestimmte Erkrankungen oder Faktoren, die die Blutgerinnung beeinträchtigen oder die Blutgefäße schwächen, wie zum Beispiel die Einnahme gerinnungshemmender Medikamente, Hämophilie oder chronischer Alkoholmissbrauch, können das Risiko eines Subduralhämatoms erhöhen. Die neurochirurgische Behandlung und die Prognose von akuten, subakuten und chronischen Subduralhämatomen unterscheidet sich beträchtlich.
Im Rahmen der Vorlesung werden die verschiedenen Typen der Subduralhämatome und deren therapeutische Behandlungsstrategien einschließlich relevanter klinischer Studien vorgestellt. Ferner werden Konzepte zur Prävention, der Vermeidung von Rezidiven sowie neue Therapieansätze betrachtet und im Hinblick auf den demografischen Wandel diskutiert.

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