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Ausgründungen

EXIST-Gründerhochschule

Von links: Professor Dr. J. Klein, Professor Dr. P. Dominiak, Professor Dr. T. Buzug, Bundesminister für Wirtschaft und Technologie Dr. P. Rösler; Foto: Thilo Schoch

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) fördert im Programm „EXIST-Gründungskultur - Die Gründerhochschule“ Hochschulen dabei, eine ganzheitliche hochschulweite Strategie zu Gründungskultur und Unternehmergeist herauszubilden.

Erklärtes Ziel dieses als Wettbewerb ausgelegten Programms ist es, eine Kultur der unternehmerischen Selbständigkeit an den Institutionen vor Ort zu etablieren, unternehmerisches Denken und Handeln unter Studierenden und wissenschaftlichen Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen zu stärken sowie die Anzahl und Qualität von Existenzgründungen aus der Wissenschaft zu steigern.

Die Universität zu Lübeck hat sich mit einem umfassenden Strategie-Konzept an diesem Wettbewerb beteiligt und wurde als eine der bundesweit sechs besten Hochschulen für ihre hochschulweite Gesamtstrategie zur Gründungsunterstützung mit dem Titel „EXIST Gründerhochschule“ ausgezeichnet. Mit dem Preisgeld von etwa 2,2 Millionen Euro wird die Weiterentwicklung des BioMedTec Wissenschaftscampus Lübeck zum Gründercampus gefördert.

Mit dem ausgezeichneten Konzept zeigt die Universität, dass sich Forschung, Lehre und Gründungen nicht ausschließen, sondern sinnvoll ergänzen. Mit dem Schaffen von unterstützenden Strukturen bekommt das Thema Gründungen einen Stammplatz im akademischen Betrieb und Gründer können sich auf das konzentrieren, was sie am besten können: Wissen in die Wirtschaft zu transferieren. Nur in einem gründungsfreundlichen Umfeld können neue Ideen entstehen, zu Geschäftsmodellen reifen und zu erfolgreichen Produkten und Dienstleistungen umgesetzt werden.

Entscheidende Faktoren für den Gewinn des Titels stellen die Kooperation mit der Fachhochschule Lübeck sowie die Stiftung einer Professur für Gründungsforschung durch die IHK zu Lübeck und das Technikzentrum Lübeck (TZL) dar.

Sowohl die Universität als auch die Fachhochschule Lübeck verfügen über anerkannte und sich ideal ergänzende gründungsrelevante Forschungs- und Transferpotenziale die bislang durch jede Hochschule weitestgehend eigenständig bearbeitet wurden. Dieses Potenzial für Hightech-Unternehmensgründungen ist auf dem BioMedTec-Campus derzeit erst zu einem Bruchteil ausgeschöpft.

„Zur Aktivierung dieses Potenzials steht allerdings im Vordergrund, dass wir die heute singulären Aktivitäten – wie die erfolgreiche UniGründerKlinik und das etablierte Kompetenzzentrum für Gründung und Management der Fachhochschule – in das neue Brückeninstitut für Gründungen integrieren“, sagt Prof. Dr. Thorsten Buzug, Direktor des Instituts für Medizintechnik und Vizepräsident der Universität zu Lübeck.

Schon heute ist die Universität zu Lübeck bereits in einer bundesweiten Spitzenposition was die Zahl der Ausgründungen bezogen auf die lehrenden und forschenden Professoren anbelangt. Mit der Umsetzung des oben beschriebenen und vom BMWi in besonderer Weise ausgezeichneten Konzeptes „Weiterentwicklung des BioMedTec Wissenschaftscampus zum BioMedTec Gründercampus Lübeck“ wird der Campus Lübeck diese Position konsolidieren und auch in weiteren gründungsrelevanten Bereichen (wie z.B. Entrepreneurship Education, Qualifizierung und Betreuung, externe Vernetzung, hochschulpolitische Rahmenbedingungen u.a.) in die Spitzengruppe der 10 besten Hochschulen vordringen und nachhaltig behaupten.

Somit wird der BioMedTec Wissenschafts- und Gründercampus Lübeck mit seinen unterstützenden Partnern ein wichtiger Impulsgeber im High-Tech-Gründungsgeschehen für den Wirtschaftsstandort Lübeck und für das Land Schleswig-Holstein sein.

Mehr Informationen unter www.gruendercube.de