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Master Medizinische Informatik

Der Master-Studiengang Medizinische Informatik

Steckbrief

Bezeichnung
Master-Studiengang
Medizinische Informatik

Zu verleihender Hochschulgrad
Master of Science (M.Sc.)

Regelstudienzeit
4 Semester

Studienbeginn
Winter- und Sommersemester
Start: Wintersemester 2014/15

Anzahl ECTS-Punkte
120 ECTS

Zulassungsbeschränkungen
kein Numerus Clausus

Akkreditierung
ASIIN e.V.

Zielgruppe
Bachelor-Absolventinnen und -Ab­sol­ven­ten der

  • Medizinischen Informatik
  • oder eines "eng verwandten Studienganges" wie z. B. Informatik

Auslandsaufenthalt
Option im dritten Studiensemester

Studienanfänger
ca. 30 pro Jahr (geplant)

Studiengebühren
keine

Berufsbild

Unsere Master-Absolventinnen und -Ab­­sol­­ven­­ten sind für gehobene Tä­­tig­­kei­­ten in Unternehmen qua­li­fi­ziert. Weiterhin legt der Masterabschluss die Grundlage für eine Promotion und ermöglicht eine wissenschaftliche Karriere an Universitäten und For­schungs­ein­rich­tun­gen.

Arbeitgeber unserer Master-Absolventinnen und -Absolventen stammen u. a. aus den folgenden Branchen:

  • Software-Hersteller (Krankenhaussoftware, Praxissysteme etc.)
  • Medizintechnikfirmen
  • Forschung und Lehre (Hochschulen, sonstige wissenschaftliche Einrichtungen, Industrie)
  • Krankenhäuser, Rehabilitationseinrichtungen etc.
  • Kostenträger (GKV, PKV, DRV, BG)
  • Öffentliches Gesundheitswesen
  • Verbände und berufsständige Organisationen (Ärzte, Zahnärzte, Apotheker)
  • Unternehmensberatungen
  • Datenschutzbeauftragte
  • Rechenzentren der Träger von Einrichtungenen der Gesundheitswirtschaft
  • Selbständige System- und Softwareberatung

Die Lernergebnisse des Studiengangs – was Sie am Ende können

Absolventinnen und Absolventen sind in der Lage, eine industrielle oder wissenschaftliche Berufstätigkeit als Medizinische Informatikerin bzw. Informatiker auszuüben, und besitzen die Voraussetzungen für eine Promotion. Zu ihren Qualifikationen und Kompetenzen zählen: 

  1. Sie können die Prinzipien der Medizinischen Informatik sowohl in unterschiedlichen Kontexten anwenden wie auch deren Möglichkeiten und Grenzen in diesen Kontexten beurteilen.
  2. Sie können Techniken, Methoden und Konzepte der Medizinischen Informatik unabhängig von ihrer konkreten aktuellen Ausprägung darstellen und auf neue Entwicklungen und Kontexte übertragen und dann dort anwenden.
  3. Sie können formale Methoden einsetzen, sowohl im konkreten Entwurf, der Entwicklung und dem Überprüfen von Informatik-Systemen in der medizinischen Anwendung wie auch unabhängig davon in einem abstrakten Kontext.
  4. Sie können die ihnen bekannten Techniken, Methoden und Theorien zur Medizinischen Informatik in Bezug auf deren Relevanz für verschiedene Anwendungsfelder beurteilen und insbesondere deren Grenzen und Möglichkeiten benennen oder ableiten. Weiter sind sie in der Lage, neue Modelle und Konzepte zu entwerfen und damit an der Weiterentwicklung der Medizinischen Informatik mitzuwirken.
  5. Sie haben sich die Fähigkeit angeeignet, aufgrund der Tiefe und Breite der erworbenen Kompetenzen zukünftige Probleme, Technologien und wissenschaftliche Entwicklungen zu erkennen und entsprechend in ihre Arbeit einzubeziehen.
  6. Sie haben das Können erworben, selbstständig wissenschaftlich zu arbeiten und komplexere Projekte zu organisieren, durchzuführen und zu leiten.
  7. Sie setzen sich mit den Möglichkeiten und den Gefahren beim Einsatz von IT-Technik aktiv auseinander, bilden sich hierzu konkrete Meinungen und können diese diskursiv vertreten.
  8. Sie verfügen insbesondere über umfassende vertiefte Kenntnisse in den Bereichen eHealth und Medizinischen Bildverarbeitung.

Hierüber hinaus verfügen die Absolventinnen und Absolventen über eine Reihe überfachlich relevanter Qualifikationen und Kompetenzen: 

  1. Sie besitzen die Fähigkeit, unvollständige, widersprüchliche und komplexe Problemstellungen, auch aus neuen Bereichen, zu formulieren, zu analysieren, zu strukturieren, zu formalisieren, Lösungsansätze zu erarbeiten und zu beurteilen.
  2. Sie können ihr Wissen kombinieren, um neuartige Fragestellungen zu entwickeln und diese zu lösen.
  3. Sie haben interdisziplinär gearbeitet. Sie können sich insbesondere über Fragestellungen der Medizinischen Informatik mit Kolleginnen und Kollegen aus der Medizin und anderer Disziplinen austauschen.
  4. Sie können wissenschaftlich arbeiten. Insbesondere sind sie in der Lage, die eigene Arbeit der wissenschaftlichen Methodik folgend zu strukturieren und dabei höchsten Ansprüchen an die Integrität ihrer Arbeit zu genügen. Ethische Fragestellungen hierzu können sie benennen und deren Relevanz für ihre eigenen Arbeiten einschätzen.
  5. Sie haben erste Erfahrungen in der Leitung von Teams und Projekte und können dadurch Lösungsmethoden bei Problemen innerhalb von Teams und bei der Projektarbeit benennen und anwenden.

Persönliche Beratung durch:

Heinz Handels Prof. Dr. Heinz Handels
Studiengangsleiter Medizinische Informatik
Jan-Hinrich Wrage Dipl.-Inform. Dr. med. Jan-Hinrich Wrage
Studiengangskoordinator Medizinische Informatik
Sabine Voigt Dr. Sabine Voigt
Studierenden-Service-Center