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Schnuppertag 2022

Medizinische Informatik

Sie wollen Einblicke in den spannenden Studiengang "Medizinische Informatik" gewinnen und sich
den Uni-Standort Lübeck einmal genauer ansehen?

Dann melden Sie sich zum Schnuppertag 2022 am 20. Mai an, die Anmeldung ist noch bis zum 15. Mai möglich!

Der Schnuppertag 2018 bei YouTube.
Wir freuen uns auf Sie!

Medizinische Informatik

Informatik für den Menschen

Neueste Techniken und intelligente Methoden zur computergestützten Informationsverarbeitung in der Medizin stehen im Fokus dieses Bachelor- und Master-Studiengangs.

Dabei liegen die Studienschwerpunkte in den Bereichen:

eHealth – Informationssysteme im Gesundheitswesen

Die computergestützte Erhebung, Verarbeitung und Nutzung von Patientendaten spielt in Krankenhäusern und Arztpraxen eine zunehmend wichtige Rolle für die Patientenversorgung, das Management und die klinische Forschung.
Im Bereich eHealth lernen Sie, wie Patientendaten effizient in Informationssystemen verarbeitet und aus verschiedenen medizinischen Einrichtungen systematisch und sicher zu einer elektronischen Patientenakte zusammengeführt werden.

Medical Data Science und Künstliche Intelligenz

In diesem neuen Schwerpunkt lernen Sie neueste Methoden zur Auswertung, Analyse und Interpretation medizinischer Daten kennen. Verfahren des maschinellen Lernens und der künstlichen Intelligenz ermöglichen eine zunehmend automatisierte Auswertung komplexer Patientendaten. Hierbei sind Neuronale Netze und Deep Learning Methoden von besonderem Interesse, die neue Möglichkeiten zur Unterstützung der ärztlichen Diagnostik und Therapie eröffnen.

Medizinische Bild- und Signalverarbeitung

Im Bereich der Medizinischen Bild- und Signalverarbeitung werden praxisrelevante Techniken der medizinischen Bildgebung sowie neueste Methoden der  computergestützten Analyse und Visualisierung medizinischer Bilder und Biosignale vermittelt, die dem Arzt eine verbesserte Patientenbehandlung ermöglichen bzw. in Zukunft ermöglichen werden.

Bioinformatik

In der Bioinformatik werden Informatik-Methoden auf biologische, insbesondere genetische Daten angewendet,
die in der modernen Medizin immer wichtiger werden.

Zellbiologie und Genetik sowie Techniken der Informationsverarbeitung genetischer Daten lernen Sie in den einführenden Lehrveranstaltungen kennen, die bei besonderem Interesse in den Wahlpflichtveranstaltungen zur Bioinformatik vertieft werden können.

Berufsaussichten

Auf dem Arbeitsmarkt gibt es schon seit Jahren eine hohe Nachfrage nach Medizininformatikerinnen und Medizininformatikern.

Aufgrund der wachsenden Bedeutung der Informations-
technologie in der modernen Medizin ist zu erwarten, dass der Bedarf an hochqualifizierten IT-Fachkräften in IT-Firmen im Gesundheitswesen und in der Medizintechnik in Zukunft weiter steigen wird. 

Medizinische Informatik studieren

Das Bachelor-Studium kann jeweils zum Wintersemester aufgenommen werden. Weitere Informationen zum Studiengang finden Sie hier:

 Fünf gute Gründe zum Studium der Medizinischen Informatik
 Auslandsaufenthalte während des Studiums
 Die Berufsperspektiven unserer Absolventen
 Persönliche Beratung
 Bewerbung


Studiengang Medizinische Informatik  Jetzt
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Forschung

Fördergelder zur Erforschung von koronarer Herzkrankheit

Geschlechtsspezifische Behandlungsmethoden

In den vergangenen Jahrzehnten wurden Männer und Frauen mit koronarer Herzkrankheit (KHK) gleich behandelt. Bei der KHK, die zu den häufigsten Herzerkrankungen zählt, sind größere Blutgefäße des Herzens verengt, sodass die Sauerstoffversorgung des Herzmuskels eingeschränkt ist. Die Verengung ist meist durch eine Atherosklerose bedingt, eine entzündliche Veränderung der Gefäßwände, die in der Folge häufig zu Herzinfarkten oder Schlaganfällen führt. Neuere Studien zeigen allerdings, dass die krankhaften Vorgänge bei KHK und Atherosklerose zwischen den Geschlechtern deutliche Unterschiede aufweisen.

Geschlechtsspezifische Mechanismen verdienen angesichts des alarmierenden Trends der Zunahme der koronaren Herzkrankheit bei jungen Frauen größte Beachtung. Ein Verbund von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern, zu denen auch Prof. Dr. Jeanette Erdmann, Direktorin des Instituts für Kardiogenetik, an der Universität zu Lübeck und des UKSH, Campus Lübeck, gehört, werden von der Leducq-Stiftung nun mit 7,5 Millionen Dollar gefördert (Förderbetrag Lübeck: 1 Million Dollar bei einer Laufzeit von 5 Jahren), um die frauen-spezifischen Mechanismen der Krankheitsentstehung von koronarer Herzkrankheit (KHK) aufzuklären. Die Fördergelder gehen an den Verbund „AtheroGEN Transatlantic Network“. AtheroGEN wird von Hester M. den Ruijter (Universität Utrecht, NL) und Mete Civelek (Universität zu Virginia, USA) koordiniert. Neben dem Institut für Kardiogenetik aus Lübeck kommen weitere Partner aus Los Angeles und Michigan (USA), Stockholm (Schweden) und Berlin (Charite) dazu.

Die Zielsetzung

Gemeinsam haben sich die Forschenden zum Ziel gesetzt, in den nächsten 5 Jahren die frauen-spezifischen Mechanismen der Krankheitsentstehung von KHK zu entschlüsseln und entsprechende Medikamente zu entwickeln. Hierzu wollen sie herausfinden, wie genetische Varianten und die Geschlechtschromosomen den Krankheitsprozess beeinflussen. Parallel dazu werden die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler Bildgebungsstudien in Männern und Frauen durchführen, um die unterschiedliche Zusammensetzung der atherosklerotischen Plaques, das sind entzündliche Veränderungen mit Ablagerungen von Cholesterin und Fett in den Gefäßwänden zu untersuchen. In Zellkulturexperimenten sollen entzündliche und hormonelle Auslöser identifiziert werden, die die Veränderungen der Gefäßzellen auslösen, die in menschlichen Plaques beobachtet werden, und die zwischen Männern und Frauen deutliche Unterschiede zeigen. Darüber hinaus werden Nanopartikel entwickelt, die gezielt die Entstehung spezieller Formen der Plaques, sogenannte Plaque-Erosionen, verhindern.

„Die Erforschung geschlechts-spezifischer Krankheitsmechanismen ist der erste und wichtige Schritt hin zu einer personalisierten Medizin und wird bislang noch viel zu wenig beachtet.“ gibt Frau Prof. Erdmann zu bedenken. „Mit dem AtheroGEN-Konsortium sind wir exzellent aufgestellt um geschlechts-spezifische Pathomechanismen der Atherosklerose aufzuklären und erste Schritte hin zur Therapie zu entwickeln.“

Die Fondation Leducq ist eine französisch-amerikanische Stiftung, die es sich zum Ziel gesetzt hat, internationale Forschungskooperationen zwischen Europa und Nordamerika zu fördern und so Wissenschaftsallianzen über Landesgrenzen hinweg zu schmieden. In einem hoch kompetitiven Verfahren werden seit 2003 jährlich vier „Networks of Excellence“ ausgewählt. Das Institut für Kardiogenetik auf dem Lübecker Campus ist bereits das dritte Mal Partner eines Leducq-Konsortiums.

Wissenschaftliche Ansprechpartnerin:

Prof. Dr. rer. nat. Jeanette Erdmann, Institut für Kardiogenetik, Universität zu Lübeck, Ratzeburger Allee 160,  23562 Lübeck,  t: +49 451 3101 8300, Mail: jeanette.erdmann@uni-luebeck.de

Veranstaltungen und Termine

Fr, 28.05.2021
Schnuppertag 2021

Interessierte bekommen Einblicke ins Studium



Di, 12.11.2019
Medical Data Science for Assistive Health Technologies

Antrittsvorlesung von Prof. Dr.-Ing. Marcin Grzegorzek am 12. November (17 Uhr c.t., Seminarraum Informatik 2/3, Cook/Karp, Raum 68/69, Geb. 64, EG)



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