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Master Hörakustik und Audiologische Technik

Studienplan

Der Studienplan ist eine übersichtliche Darstellung des empfohlenen Studienverlaufs, wie er sich aus der Studiengangsordnung ergibt. Er zeigt an, in welchem Semester die verschiedenen Lehrveranstaltungen besucht werden sollten, wie viele Kreditpunkte für sie vergeben werden und in welcher Lehrform die Veranstaltungen stattfinden (Vorlesung, Übung, Praktikum, Seminar). Wenn entsprechend dem Studienplan studiert wird, ist gewährleistet, dass das Studium in der Regelstudienzeit von 4 Semestern abgeschlossen werden kann und dass die Veranstaltungen und Prüfungen sich nicht überschneiden.

Persönliche Beratung durch:

Prof. Dr.-Ing. Alfred Mertins
Studiengangsleitung HAT
Prof. Dr.-Ing. Markus Kallinger
Stellv. Studiengangsleitung HAT
Martina Böhme, M.Sc.
Studiengangskoordination HAT

Den Studienplan können Sie auch im PDF-Format herunterladen.
Detaillierte Beschreibungen der einzelnen Module gibt es im Modulhandbuch.
Eine Übersicht aller fächerübergreifenden Veranstaltungen der Universität finden Sie hier.
Das fächerübergreifende Wahlpflichtangebot der Technischen Hochschule finden Sie hier.

Der Masterstudiengang Hörakustik und Audiologische Technik ist mit einer Regelstudienzeit von vier Semestern und einem Gesamtumfang von 120 Kreditpunkten (KP) basierend auf dem European Credit Transfer System (ECTS) konzipiert. Er umfasst insgesamt 45 Module, die sich exklusive der Masterarbeit auf folgende Lehrschwerpunkte verteilen:

  • - Hörakustik und Audiologische Technik (8 Module, 61 KP)
  • - Vorkenntnisabhängige Pflichtmodule (je 2 Module, à 7 KP)
  • - Wahlpflichtbereich fachspezifisch (Auswahl aus 13 Modulen, 18 KP)
  • - Fachübergreifender Wahlbereich (Auswahl aus 22 Modulen, 4 KP)

Im Folgenden werden die inhaltlichen Profile der einzelnen Lehrschwerpunkte kurz erläutert:

Der Lehrschwerpunkt „Hörakustik und Audiologische Technik“ umfasst alle spezifischen Lehrveranstaltungen, die das Profil des Studiengangs ausmachen. Das Modul „Fortgeschrittene Methoden in den Verhaltens- und Neurowissenschaften“ bildet die Studierenden in Bezug auf die grundsätzliche Gestaltung von Experimenten aus. Dazu gehören statistische Methoden zur Evaluation und Modellbildung. Im Modul „Auditory Cognition“ werden alle neurologischen, sinnesphysiologischen und wahrnehmungspsychologischen Aspekte des Hörens behandelt. Hören und Sprachverstehen werden dabei als neurale Prozesse verstanden. Das Modul „Audiologische Diagnostik und Technologie“ enthält viele Elemente aus der klinischen Praxis und beschäftigt sich mit den verschiedenen audiologischen Messverfahren im Rahmen der Diagnostik sowie aktuellen Hörtechnologien. Im Modul „Fortgeschrittene Signalverarbeitung“ bildet vor allem die Lehrveranstaltung „Mustererkennung" den Bezug zu aktuellen Entwicklungen wie der Analyse großer Datenmengen, während die Veranstaltung „Ausgewählte Methoden der Signalanalyse und –verbesserung“ Schätzverfahren und adaptive (lernende) Systeme thematisiert. Das Modul „Audiologie“ beinhaltet wichtige Mechanismen des Hörsystems für das Sprachverstehen, die Musikwahrnehmung, das Richtungshören und das Hören im Störschall.

Das dritte Fachsemester ist für die Module „Projektpraktikum Hörakustik und Audiologische Technik 1 und 2“ sowie die „Studierendentagung“ reserviert. Sie machen einen wesentlichen Teil des praktischen Bezugs des Studiengangs aus. In individuellen Projekten werden Methoden aus Forschung und Entwicklung sowie aus dem Fächerangebot der ersten beiden Semester umgesetzt. Die beiden Projektpraktika können je nach Thema zu einem größeren Projekt zusammengefasst werden. Die Praktika können sowohl an Einrichtungen der lehrenden Hochschulen als auch in Hörakustik-Betrieben, Kliniken und anderen Forschungseinrichtungen absolviert und mit einem Auslandsaufenthalt verbunden werden. Die Studierendentagung bietet den Studierenden die Möglichkeit, im Rahmen eines englischsprachigen wissenschaftlichen Kongresses aktuelle Forschungsthemen und Ergebnisse ihrer wissenschaftlich orientierten Projektpraktika vorzustellen.

Der Lehrschwerpunkt „Vorkenntnisabhängige Pflichtmodule“ zielt darauf ab, Bachelorabsolventinnen und –absolventen „unterschiedlicher Herkunft" auf einen einheitlichen Kenntnisstand zu bringen. Absolventinnen und Absolventen aus einem Medizintechnik-Studiengang nehmen verpflichtend an den Veranstaltungen „Audiologische Messverfahren, -systeme und Anpassung“ sowie „Psychoakustik“ teil. Da das HAT-Masterprogramm auf das starke mathematische Profil der Medizinischen Ingenieurwissenschaft aufbaut, sollen Absolventinnen und Absolventen des Bachelorstudiengangs Hörakustik die Veranstaltungen „Numerik“ und „Image and Multidimensional Signal Processing“ belegen. Letzteres beinhaltet Grundlagen der mehrdimensionalen Signalverarbeitung, die z.B. beim Einsatz von bildgebenden Verfahren zur Analyse von Hörvorgängen wichtig wird.

Im Lehrschwerpunkt „Wahlpflichtbereich fachspezifisch“ vertieft beispielweise das Modul „Spatial Audio Rendering and Virtual Acoustics“ Inhalte aus der digitalen Signalverarbeitung speziell für die exakte Gestaltung akustischer Versuche, „Hands on EEG-Data“ beinhaltet praktische Arbeit mit EEG-Analyseverfahren und „Implantable Hearing Devices“ gibt praktische Aspekte bei der Implantierung und Einstellung von Cochlea-Implantaten wieder.

Der Lehrschwerpunkt „Fachübergreifender Wahlbereich“ bietet weitere nichtstudiengangspezifische Veranstaltungen aus dem Lehrangebot der Universität zu Lübeck.