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Dienstag, 04.05.1999

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Medieninformatik

MUL eine der ersten deutschen Universitäten mit einer betont interdisziplinären und grundständigen Ausprägung der Informatik für digitale Medien

Die Lübecker Universität erweitert ihr Studienangebot. Als eine der ersten deutschen Universitäten bietet die MUL vom kommenden Semester an im Rahmen des Informatikstudiums das Nebenfach Medieninformatik an. Bewerbungen sind ab sofort möglich. Zur Vorstellung des neuen Angebots findet am Freitag, dem 7. Mai 1999, eine Pressekonferenz statt (9.30 Uhr, Haus 2, Rektorat der MUL). Mit der Medieninformatik bietet die MUL eine innovative, zukunftsorientierte Studienmöglichkeit an der Schnittstelle von Software- und Medienindustrie. Medieninformatiker konzipieren, gestalten und realisieren Multimedia-Systeme und -Anwendungen. Das Einsatzgebiet für dieses neue Berufsbild reicht von Elektronik- und Softwarebetrieben, Druckindustrie, Verlagen, Rundfunk- und Fernsehanstalten bis hin zu Werbe- und Marketingabteilungen.

Die Medieninformatik ergänzt an der MUL als zusätzliche Wahlmöglichkeit die Nebenfächer Medizinische Informatik, Bioinformatik/Biomathematik und Elektrotechnik. Der Studienabschluß nach neunsemestrigem Studium ist der akademische Grad "Diplom-Informatiker/in" ("Dipl.-Inform.").

Informatik-typische Studieninhalte im Nebenfach Medieninformatik sind vor allem Computergraphik, Virtual Reality, Hypermedia, Multimedia-Technik, Internet, computerunterstützte kooperative Arbeit (CSCW), computergestütztes Lehren und Lernen, Audio-, Video- und Fototechnik und Multimedia-Programmierung. Im Sinne einer interdisziplinären wissenschaftlichen Ausrichtung gehören zum Studium der Medieninformatik an der MUL bereits im Grundstudium Wissensgebiete wie Psychologie, Ergonomie und Design. Im Rahmen von Vertiefungsveranstaltungen kommen im Hauptstudium medienbezogene Themen aus Wirtschaftswissenschaften, Rechtswissenschaften, Kunst, Erziehungswissenschaften und Medienproduktion hinzu.