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Freitag, 04.06.2010

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Exilvorlesungen der Universität Lübeck in Berlin

Demonstration für den Erhalt der Universität vor der Landesvertretung

"Palliativmedizin - Totgesagte leben länger", "Interaktion zwischen Medizin und Medizintechnik - Das Böse sichtbar machen" und "Sauerstoffversorgung und Durchblutung - In der Not hilft nur Druck": Dies sind die Themen von drei Vorlesungen, die eine Professorin und zwei Professoren der Universität zu Lübeck am Montag, dem 7. Juni 2010, unter freiem Himmel in Berlin halten.

Die Vorlesung über Palliativmedizin hält Prof. Dr. Barbara Wollenberg, Direktorin der Lübecker Universitätsklinik für Hals-, Nasen- und Ohrenheilkunde. Über Medizintechnik spricht Prof. Dr. Johannes Knobloch, stellvertretender Direktor des Instituts für Medizinische Mikrobiologie und Hygiene. Die Sauerstoffversorgung ist Thema von Prof. Dr. Cor de Wit, dem stellvertretenden Direktor des Lübecker Instituts für Physiologie.

Die Vorlesungen finden ab 16.30 bis etwa 19 Uhr im oder am Tiergarten in Berlin statt (Ahornsteig Ecke Bellevueallee). Es schließt sich eine Demonstration zur Landesvertretung Schleswig-Holstein (In den Ministergärten) an, wo ab etwa 19.45 bis 21 Uhr ein lebendes, schweigendes Mahnmal für den Erhalt der Universität zu Lübeck gebildet wird.

In der Landesvertretung findet am Abend die Veranstaltung "Life Science Nord - Medizintechnik auf Innovationskurs" statt, an der der Ministerpräsident des Landes Schleswig-Holstein, Peter Harry Carstensen, und der Erste Bürgermeister der Freien und Hansestadt Hamburg, Ole von Beust, teilnehmen.

Die Studierenden reisen zu den Vorlesungen mit Bussen an, die um 8.30 Uhr vor dem Lübecker Audimax starten. Sie sind an diesem Tag von zeitgleich stattfindenden Praktika in Biochemie und Physiologie befreit.

Bereits am vergangenen Mittwoch hatte es eine Exilvorlesung des SARS-Forschers Prof. Dr. rer. nat. Dr. h.c. Rolf Hilgenfeld, Direktor des Instituts für Biochemie der Universität zu Lübeck, im mecklenburgischen Schönberg gegeben.

Prof. Dr. Barbara Wollenberg

Prof. Dr. Barbara Wollenberg