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Mittwoch, 21.02.2007

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5000. Teilnehmerin im LOLA begrüßt

Vanessa Ritt, 5000. LOLA-Teilnehmerin

Vanessa Ritt, 5000. LOLA-Teilnehmerin

Das Schülerlabor der Uni macht Lust auf selbstständiges Experimentieren

Vanessa Ritt vom Thomas-Mann-Gymnasium in Lübeck ist die 5.000. Kursteilnehmerin im Lübecker Offenen Labor (LOLA). Rektor Prof. Dr. med. Peter Dominiak überreichte der Schülerin des 11. Jahrgangs am Mittwoch, dem 21. Februar 2007, ein Präsent der Universität. Das Angebot des im Jahr 2002 gegründeten LOLA richtet sich an die interessierte Öffentlichkeit, überwiegend Schülerinnen und Schüler der Jahrgänge 8 bis 13 und ihre Lehrer, die an diesem außerschulischen Lernort unter fachkundiger Anleitung selbstständig experimentieren können.

Derzeit bietet das Lübecker Offene Labor 15 verschiedene ein- und mehrtägige Experimentalkurse einschließlich Seminaren zu den Themengebieten Molekular- und Zellbiologie, Genetik, Evolution, Biotechnologie und Chemie an. Dabei wird beispielsweise die spannende Frage untersucht, ob der Neandertaler ein entfernter Verwandter von uns ist, oder die Teilnehmer lernen, wie man untersucht, ob Lebensmittel gentechnisch verändert sind.

Zusammen mit sechs weiteren Schulen nimmt das Thomas-Mann-Gymnasium an einem dreijährigen Projekt teil, bei dem die Schülerinnen und Schüler regelmäßig an der Universität experimentieren und auf diese Weise intensiv in naturwissenschaftliche Denk- und Arbeitsweisen eingeführt werden. Dieses Projekt wird unterstützt von der Innovationsstiftung Schleswig-Holstein.

Die Schülergruppe, mit der zusammen Vanessa Ritt im LOLA war, untersuchte die Aktivität verschiedener Eiweiß-abbauender Enzyme. Diese Substanzen (Proteasen) haben vielfältige Bedeutung in der Biologie, der Medizin und der Industrie, zum Beispiel bei der Verdauung und Blutgerinnung, aber auch in der AIDS-Therapie und der Waschmittelproduktion.