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Freitag, 22.05.2026

Forschung

Prof. Roman Klöckner erhält Marie-Curie-Ring der DRG

Prof. Dr. Roman Klöckner, Leiter des Zentrums für Künstliche Intelligenz an der Universität zu Lübeck und Direktor des Instituts für Interventionelle Radiologie am UKSH Lübeck mit DRG-Präsidentin Prof. Dr. Christiane Kuhl bei der Preisverleihung. Foto: Deutsche Röntgengesellschaft

Die Deutsche Röntgengesellschaft (DRG) würdigt den Vorsitzenden des Lübecker Zentrums für Künstliche Intelligenz für seine Forschung an der Schnittstelle von klinischer Radiologie und KI.

Künstliche Intelligenz verändert Bildgebung, Befundung und Therapieplanung in der Radiologie. An dieser Schnittstelle arbeitet Univ.-Prof. Roman Klöckner aus Lübeck. Für seine Forschung hat ihn die Deutsche Röntgengesellschaft (DRG) jetzt mit dem Marie-Curie-Ring ausgezeichnet.

Klöckner ist ordentlicher Professor der Universität zu Lübeck, Sprecher des Lübecker Zentrums für Künstliche Intelligenz und Direktor des Instituts für Interventionelle Radiologie am UKSH Lübeck. Verliehen wurde die Auszeichnung im Rahmen des Deutschen Röntgenkongresses im Mai. In ihrer Begründung beschreibt die DRG Klöckner als „international sichtbaren Wissenschaftler und Direktor des Instituts für Interventionelle Radiologie am UKSH Lübeck", der „klinische Exzellenz mit innovativer Forschung – insbesondere im Bereich interventioneller Verfahren und KI-gestützter Radiologie" verbinde.

„Ich nehme den Marie-Curie-Ring mit großer Dankbarkeit entgegen, auch stellvertretend für all jene Kolleginnen und Kollegen, die meine wissenschaftliche und klinische Arbeit begleitet und möglich gemacht haben", sagt Klöckner.

Lübeck als Knotenpunkt für medizinische KI-Forschung

Klöckners Arbeit verbindet drei Forschungsstränge, die in Lübeck räumlich nahe beieinander liegen und auch wissenschaftlich eng zusammenarbeiten: klinische Medizin, Informatik und industrienahe Technologieentwicklung. Als Vorsitzender des Zentrums für Künstliche Intelligenz der Universität zu Lübeck gestaltet er den interdisziplinären Rahmen mit, in dem diese Forschung am Standort stattfindet.

In seiner eigenen Arbeit kooperiert Klöckner besonders eng mit Prof. Mattias Heinrich aus der Informatik, mit Prof. Dr.-Ing. Marcin Grzegorzek vom Deutschen Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI), sowie mit Prof. Thorsten Buzug vom Fraunhofer IMTE. Die Themen reichen von der Bildgebung und Therapie hepatobiliärer Tumoren bis zur Entwicklung KI-gestützter Verfahren, die ärztliche Entscheidungen und Prognosen unterstützen können.

Investition in den Nachwuchs

Mit über 150 wissenschaftlichen Publikationen und seinem Engagement in nationalen und europäischen Fachgesellschaften zählt Klöckner zu den prägenden Stimmen seines Fachs. Ebenso wichtig ist ihm der Aufbau von Strukturen, die nachfolgende Generationen tragen sollen. An der Universität zu Lübeck baut er dafür unter anderem ein Clinician-Scientist-Kolleg auf, das jungen Wissenschaftler*innen Räume für eigenständige Forschung im klinischen Alltag schafft.

Kontakt

Univ.-Prof. Dr. Roman Klöckner
Sprecher des Zentrums für Künstliche Intelligenz Lübeck (ZKIL)
Universität zu Lübeck
Email: roman.kloeckner(at)uksh(dot)de