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Freitag, 29.05.2026

Pressemitteilung

Presseeinladung: Großübung auf dem Flughafen Lübeck-Blankensee

Interprofessionelle Übung für den Ernstfall

Im Rahmen einer nachgestellten Tanklaster-Explosion auf dem Rollfeld wird die Rettung und Versorgung zahlreicher Verletzter unter realitätsnahen Bedingungen geübt. Ziel ist es, das Zusammenspiel aller beteiligten Einsatzkräfte und medizinischen Einrichtungen für den Ernstfall zu trainieren.

Die Universität zu Lübeck, die Feuerwehr Lübeck und der Flughafen Lübeck laden Medienvertreter*innen gemeinsam zur Beobachtung dieser interprofessionellen Großübung ein:

Samstag, 6. Juni 2026
11:00 Uhr: Einführung für Medienvertreter*innen
11:30–14:30 Uhr Großübung

Treffpunkt für Pressevertreter*innen:
Flughafen Lübeck-Blankensee
Blankenseer Straße 101, 23562 Lübeck

Für Medien wird ein definierter Bereich mit Sicht auf das Szenario eingerichtet. In einem festgelegten Zeitraum besteht die Möglichkeit, Foto-, Video- oder Audioaufnahmen im freigegebenen Bereich zu machen. Bildaufnahmen identifizierbarer Personen sind nur mit deren Einwilligung möglich; alle Veröffentlichungen erfolgen mit der Kennzeichnung „Übung".

Simuliert wird eine komplexe Schadenslage (MANV) mit einer Explosion eines Tanklasters auf dem Flughafenvorfeld mit 25 Verletzten sowie betroffenen Angehörigen am Terminal. Geübt werden die Erstmaßnahmen, Sichtung, Versorgung sowie der Transport und die klinische Übernahme.

Im Fokus steht insbesondere die interprofessionelle Zusammenarbeit zwischen der Bundespolizei, der Landespolizei Schleswig-Holstein, der Feuerwehr Lübeck sowie der Werkfeuerwehr des Flughafens, dem Rettungsdienst der Hansestadt Lübeck, der Psychosozialen Notfallversorgung, dem Technischen Hilfswerk, den klinischen Einrichtungen und der Universität zu Lübeck unter Beteiligung von Lernenden/Auszubildenden (Akademie der Feuerwehr und Notfallsanitäterschule) und Studierenden der Pflegewissenschaften und Humanmedizin der Universität zu Lübeck. Insgesamt werden mehr als 350 Beteiligte vor Ort sein.

Die Großübung findet bereits zum vierten Mal statt und wird 2026 erstmals am Flughafen Lübeck-Blankensee durchgeführt. Damit schließt die Übung die Schnittstelle zur luftfahrtbezogenen Gefahrenlage und zur Werkfeuerwehr ausdrücklich ein.

Begleitet wird die Übung durch den Besuch des Staatssekretärs Dr. Sönke Schulz sowie der Vize-Präsidentin des Landtages Frau Beate Raudies (SPD).

Die Übung wird wissenschaftlich unter anderem mit Eye-Tracking-Verfahren sowie einer Drohnengruppe des ASBs zur Bildübermittlung begleitet und im Nachgang gemeinsam mit einer multinationalen Expertengruppe (Deutschland, Dänemark, über das Interreg 6A Projekt FLASHLIGHT, und Schweiz) ausgewertet.

Bei der gemeinsamen Übung sind insgesamt dabei: Auszubildende, Studierende und Beschäftigte der Universität zu Lübeck sowie der Hochschule des Bundes im Fachbereich Bundespolizei, der Feuerwehr Lübeck mit der Berufsfeuerwehr und dem Stadtfeuerwehrverband, der Notfallsanitäterschule sowie der Feuerwehrakademie der Berufsfeuerwehr Lübeck, des Flughafens Lübeck mit der Werkfeuerwehr des Flughafens Lübeck-Blankensee, der Bundespolizei, der Landespolizei Schleswig-Holstein, der Psychosozialen Notfallversorgung, des Technischen Hilfswerks (OV Lübeck), sowie Mitübende des UKSH Campus Lübeck (Klinik für Anästhesiologie und Intensivmedizin, Medizinische Klinik III, Klinik für Unfallchirurgie und Notaufnahme), der Sana Kliniken Lübeck, des Deutschen Roten Kreuzes mit einer Schnelleinsatzgruppe unterstützt durch Malteser, der Malteser (Drohnengruppe) sowie der Herzogtum Lauenburg Rettungsdienst gGmbH.

Organisiert wird die Großübung gemeinsam von der Berufsfeuerwehr Lübeck (Kai Tabbert, Sebastian Heumann, Christian Stimming), der Werkfeuerwehr des Flughafen Lübecks (Florian Voss) und der Universität zu Lübeck mit Dr. Holger Maurer und Andrea Baron (Klinik für Anästhesiologie und Intensivmedizin) sowie PD Dr. Klaas Franzen, Dr. Charlotte Söling, Dr. Laura Over-Müller, Lars Meßer und Christine Beneke (Medizinische Klinik III mit dem Interreg 6A Projekt Flashlight). Die Übung wird in enger Abstimmung mit der Bundespolizei, der Landespolizei Schleswig-Holstein sowie den weiteren Akteuren durchgeführt.

Wir freuen uns über Ihre Teilnahme und bitten aus organisatorischen Gründen um Anmeldung bis Donnerstag, 4. Juni 2026, per Mail an presse(at)uni-luebeck(dot)de.

Kontakt:
Elena Vogt
Universität zu Lübeck
Referat Kommunikation und Pressearbeit
Tel.: 0451 3101 1076