In einer Kollaboration mit Göttinger Arbeitsgruppen haben PD. Dr. Jan Wenzel und Prof. Dr. Markus Schwaninger vom Institut für Experimentelle und Klinische Pharmakologie und Toxikologie der Universität zu Lübeck an einer Studie mitgewirkt, die eine neuartige Technologie beschreibt, mit der man hochauflösend und in bisher nicht erreichter Geschwindigkeit komplexe Gewebe mikroskopieren kann. Neue innovative Technologien ermöglichen es mithilfe der Light Sheet-Mikroskopie (zu deutsch: Lichtblattmikroskopie), kleine Gefäße im Gehirn mit einer Auflösung von 850 nm in allen drei Dimensionen gleichmäßig darzustellen. Dabei werden neue Korrekturverfahren und optimierte Messeinheiten eingesetzt, die es ermöglichen, einzelne glatte Muskelzellen an den Blutgefäßen zu mikroskopieren sowie diese Strukturen im gesamten Gehirn einer Maus darzustellen. Die Ergebnisse wurden in der Fachzeitschrift Nature Biotechnology veröffentlicht und ermöglichen es den Forschenden, die Komplexität und Heterogenität der Gefäßstrukturen im Gehirn zu untersuchen.
Die Arbeit wurde durch eine Förderung des Deutschen Zentrums für Herz- und Kreislaufforschung (DZHK) ermöglicht und bildet die Grundlage für weitere derzeit laufende Projekte zwischen den Lübecker und Göttinger Arbeitsgruppen.
Nähere Informationen zu der Studie findet man in der Pressemitteilung der Universität Göttingen: https://www.uni-goettingen.de/de/3240.html?id=8056
Originalpublikation: www.nature.com/articles/s41587-025-02882-8
für die Ukraine