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Freitag, 08.05.2026

Kurz-News

Girls'Day und Boys'Day an der Universität zu Lübeck

Schülerinnen bauen am Institut für Robotik und Kognitive Systeme ihre eigenen Roboter. Bild: Julia Starke / Universität zu Lübeck

Einblicke in Forschung, Technik und Gesundheitsberufe

Am 23. April 2026 öffnete die Universität zu Lübeck im Rahmen des bundesweiten Girls'Day und Boys'Day ihre Türen für junge Menschen, die verschiedene Studien- und Berufsfelder kennenlernen wollten. Ob Robotik, Medizintechnik, Informatik, Gesundheitswissenschaften oder interdisziplinäre Themen an der Schnittstelle von Mathematik, Sprache und Kunst – die Teilnehmenden erhielten praxisnahe Einblicke in Forschung, Technik und Studium.

Am Institut für Robotik und Kognitive Systeme wurden neun Mädchen im Alter von zehn bis 13 Jahren selbst zu Roboterentwicklerinnen. Aus Einzelteilen bauten sie ihren eigenen fahrenden Roboter, montierten Motoren, Steuerungseinheit und Batterien und gestalteten ihre Modelle individuell. Zum Abschluss testeten die Teilnehmerinnen ihre Konstruktionen in einem selbst aufgebauten Parcours bei einem gemeinsamen Roboterrennen.

Auch das Institut für Medizintechnik öffnete seine Türen für Schülerinnen. Im Lübecker IngenieurInnen Labor (LILa) erhielten sie Einblicke in die Welt der medizinischen Ingenieurwissenschaften. Neben Führungen durch die Labore standen praktische Workshops und Gespräche mit Wissenschaftlerinnen auf dem Programm, die von ihren Forschungsfeldern und Karrierewegen berichteten.

Wie digitale Kommunikation funktioniert, konnten Teilnehmerinnen bei der Initiative für Medienkompetenz, achtsame Technikentwicklung und digitale Zukunftsthemen (MaTZ) entdecken. Dort ging es unter anderem um die Frage, wie Nachrichten, Bilder und Emojis zwischen Geräten übertragen werden. Ergänzt wurde das Angebot durch Einblicke in Informatik-Labore und aktuelle Forschungsprojekte rund um Mensch-Technik-Interaktion.

Auch der Boys'Day bot praxisnahe Einblicke in verschiedene Berufsfelder. Am Institut für Gesundheitswissenschaften lernten Teilnehmer die Welt der Pflege und Hebammenwissenschaft kennen und konnten an verschiedenen Stationen erleben, wie Gesundheitsfachberufe Menschen im Alltag unterstützen. Darüber hinaus beschäftigte sich ein weiteres Angebot mit den Verbindungen zwischen Mathematik, Sprache, Kunst und Kultur und gab Einblicke in das Studium an der Universität zu Lübeck.