Bei der Summer School "Baltic Sea Region Network" tauschen sich Nachwuchsforschende aus den Gesundheitswissenschaften aus
Forschende aus Dänemark, Schweden, Norwegen, Finnland, Polen, Lettland und Estland sind vom 6. bis zum 8. Mai 2026 nach Lübeck gekommen, um an der Summer School "Baltic Sea Region Network" teilzunehmen. Das Institut für Sozialmedizin und Epidemiologie der Universität zu Lübeck hat auf den Lübecker Campus eingeladen, um die 9. Summer School im Bereich der Gesundheitswissenschaften auszurichten.
Bei Vorträgen und Disskussionen ging es um das Thema: Health promotion and prevention – the future pathway to healthier societies? "Aus der Sicht der verschiedenen Gesundheitsprofessionen reflektieren wir, wie durch Prävention die Herausforderungen der Versorgung von zunehmend älteren und chronisch kranken Menschen bewältigt werden können", sagt Prof. Katharina Silies, sie hat eine Juniorprofessur in klinischer Pflegewissenschaft an der Uni Lübeck und ist eine der Mitorganisator*innen. "Dabei haben wir die Nachwuchswissenschaftler*innen international zusammengeführt. Es konnten Kontakte zu künftigen exzellenten Wissenschaftler*innen geknüpft werden - von der jeweiligen Expertise konnten die Teilnahmenden profitieren."
Der unmittelbare und intensive Austausch mit anderen Europäer*innen fördere zudem auch das Verständnis für Verschiedenheit und Gemeinsamkeiten, sagt Prof. Katharina Silies. Man lerne, miteinander umzugehen, zusammenzuarbeiten und verstehe, "wie wertvoll die friedliche europäische Gemeinschaft für uns alle ist".
Internationaler Austausch
Teilgenommen hat auch Katja Junge. Die Physiotherapeutin promoviert gerade an der Universität zu Lübeck zu: "Impact of a single manual stimulation on pain processing in the trigeminal and cervical systems in patients with migraine and healthy controls" (auf Deutsch: "Auswirkungen einer einmaligen manuellen Stimulation auf die Schmerzverarbeitung im Trigeminus- und Halswirbelsäulensystem bei Migränepatienten und gesunden Kontrollpersonen"). "Die BSRN Summer School war eine tolle Gelegenheit für internationalen Austausch. Ich habe mich sehr gefreut, bei einer so Doktorand*innen-spezifischen Veranstaltung dabei sein zu können", sagt Junge.
"Großartig" sei an der Initiative, sagt Prof. Helge Braun, Präsident der Universität zu Lübeck, dass die Kooperationen in der Region vertieft werden.
Die Summer School wurde durch Unterstützung der Honorarkonsule der Heimatländer der Teilnehmenden ermöglicht. Die Organisator*innen bedanken sich herzlich für die Unterstützung.
für die Ukraine