Website
Aktuelles zum Studiengang Psychologie

Richtfest für das ZMSZ gefeiert

Mittwoch, 24.11.2021

Neuer Forschungskomplex auf dem Campus

Auf dem Campus der Universität zu Lübeck entsteht ein Forschungsneubau für das Zentrum für Medizinische Struktur- und Zellbiologie (ZMSZ). In dem Gebäude sollen die Institute für Biologie, Biochemie und Virologie untergebracht werden, die dort neue Räumlichkeiten für Forschung und für Lehre erhalten. Das Land investiert rund 44 Millionen Euro Baukosten in den Neubau, der unter der Leitung der Gebäudemanagement Schleswig-Holstein AöR (GMSH) entsteht.

Heute (24. November 2021) feierten Wissenschaftsstaatssekretär Dr. Oliver Grundei, GMSH-Geschäftsführer Frank Eisoldt, Universitätsvizepräsident Prof. Dr. Enno Hartmann und Prof. Dr. Christian Sadik, Klinik für Dermatologie, Allergologie und Venerologie und Geschäftsführer des CRIS, gemeinsam mit den Handwerkern das Richtfest. Zusammen mit dem Center for Research on Inflammation of the Skin (CRIS) bildet das ZMSZ einen neuen Forschungskomplex auf dem Campus. Seine Fertigstellung ist für Mitte 2023 geplant.

Dynamische Entwicklung

Staatssekretär Dr. Oliver Grundei sagte: „Der Campus Lübeck wächst mit dem ZMSZ um ein weiteres hochmodernes Forschungsgebäude. Damit unterstreicht die dynamische Entwicklung des Wissenschaftsstandorts Lübeck und stärkt die Spitzenforschung im Land. Das ZMSZ bietet Raum für exzellente Forschung und wegweisende Entwicklungen auf dem Gebiet der molekularen Struktur- und Zellbiologie. Insgesamt investieren Bund und Land mit dem Gebäudekomplex aus ZMSZ und CRIS 76 Millionen Euro in Wissenschaft und Forschung, die Bausumme in Höhe von rund 44 Millionen Euro für das ZMSZ wird vollständig vom Land getragen.“

Prof. Enno Hartmann, Vizepräsident Lehre an der Universität zu Lübeck, sagte: „Das heutige Richtfest ist nicht nur ein wichtiger Meilenstein zur Verbesserung der Raumsituation für die strukturbasierte Infektionsforschung an der Universität zu Lübeck in Forschung und Lehre, sondern auch Basis für die dringend notwendige Sanierung des Altbestandes der Gebäude der Vorklinik und Naturwissenschaften.“

Prof. Christian Sadik, Geschäftsführer des CRIS, sagte: „Die Etablierung des CRIS stellt einen wichtigen Meilenstein für die wissenschaftliche Weiterentwicklung der Universität zu Lübeck und für die dermatologische Forschung in Deutschland dar. Mit dem CRIS erhält die akademische Dermatologie in Deutschland erstmals eine eigene, hochmoderne Forschungsinfrastruktur mit dem Auftrag neue Therapien insbesondere für seltenere aber schwere, lebensverändernde und -beendende Erkrankungen zu entwickeln. Die Universität zu Lübeck nimmt mit dem CRIS endgültig eine weltweite Leuchtturm-Funktion auf diesem wichtigen Forschungs- und Entwicklungsgebiet ein und erhöht ihre internationale Sichtbarkeit nachhaltig.“

GMSH-Geschäftsführer Frank Eisoldt sagte: „Dies ist wohl unsere engste Baustelle in ganz Schleswig-Holstein. Besser hätten wir den beschränkten Bauraum hier auf dem Campus nicht nutzen können, um das ZMSZ zu errichten. Der neue Forschungskomplex orientiert sich architektonisch am CBBM und an das BMF. Zukünftig wird hier das neue Zentrum der Universität liegen, in dem fächerübergreifende Forschung und Lehre auf höchstem Niveau betrieben wird.“

Das ZMSZ ist eine interfakultäre Einrichtung der Universität zu Lübeck. Es dient der Entwicklung von Forschung und Lehre auf dem Gebiet der molekularen Struktur- und Zellbiologie und ihrer Anwendung in der klinischen Medizin. Das ZMSZ schließt sich direkt an das CRIS. Von außen unterscheiden sich die beiden Institute in der Farbe: Das CRIS erhält eine goldene Fassade, das ZMSZ eine silberne. Insgesamt investieren Land und Bund rund 76 Millionen Euro Baukosten in den neuen Forschungskomplex.

Der Neubau für das ZMSZ verfügt über eine Nutzfläche von mehr als 4.300 Quadratmetern und besteht aus fünf Geschossen. Im Erdgeschoss und im ersten Obergeschoss entstehen unter anderem Hörsäle für die Lehre. Im zweiten bis vierten Obergeschoss werden Labore und Büroarbeitsplätze für die Forschung eingerichtet. Die Labore liegen an dem als Innenraum konzipiertem, überdachtem Atrium, sodass sie blend- frei mit Tageslicht versorgt werden.

Eine zentrale Mittelzone verbindet die Gebäudeteile des ZMSZ und des CRIS, in der die zentralen Kommunikationszonen wie Teeküchen und Besprechungsbereiche untergebracht werden. Dies soll die interdisziplinäre Kommunikation und den Austausch der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der unterschiedlichen Fachbereiche fördern.

Angaben zum Forschungskomplex

Bauherr: Land Schleswig-Holstein

Bauherrenvertretung: Gebäudemanagement Schleswig-Holstein AöR Architekt: agn Niederberghaus & Partner GmbH

Baubeginn: Juli 2019

Fertigstellung: voraussichtlich Mitte 2023

Anzahl der Geschosse: fünf (plus Kellergeschoss und Technikgeschoss) Maße: 38 Meter Breite, 80 Meter Länge

Angaben zum Zentrum für Medizinische Struktur- und Zellbiologie (ZMSZ)

Nutzfläche: 4.318 Quadratmeter

Baukosten: ca. 44 Millionen Euro

Angaben zum Center for Research on Inflammation of the Skin (CRIS)

Nutzfläche: 2.795 Quadratmeter

Baukosten: ca. 32 Millionen Euro

Über die GMSH

Die Gebäudemanagement Schleswig-Holstein AöR (GMSH) übernimmt als zentraler Dienstleister des Landes Schleswig-Holstein die staatlichen Hochbauaufgaben für Bund und Land. Sie bewirt- schaftet die vom Land genutzten Liegenschaften und beschafft Material und Dienstleistungen für die Landesbehörden. Das jährliche Auftragsvolumen beträgt rund 800 Millionen Euro.

Gegründet wurde die GMSH am 1. Juli 1999 mit dem Ziel, durch Bündelung der Bedarfe den Landeshaushalt zu entlasten. Neben ihrer Zentrale in Kiel hat die GMSH landesweit zwölf Büros. Mit mehr als 1.700 Beschäftigten ist die GMSH eines der größeren Unternehmen in Schleswig-Holstein. Weitere Informationen finden Sie im Internet unter gmsh.de

Pressekontakt

Elena Vogt

Universität zu Lübeck

Telefon: 0451 3101-1076

E-Mail: presse@uni-luebeck.de

Barbara Müller

Gebäudemanagement Schleswig-Holstein AöR Telefon: 0431 599-1106

E-Mail: barbara.mueller@gmsh.de

 

 

 

Zum Richtfest von dem ZMSZ kamen am Mittwoch Rolf Steffen (von links), Prof. Gabriele Gillessen-Kaesbach, Prof. Enno Hartmann, Prof. Christian Sadik, Dr. Oliver Grundei und Frank Eisoldt (Foto: Tim Jelonnek / Uni Lübeck)