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Master

Der Masterstudiengang

Die Ausbildung im forschungsorientierten Masterstudium Medizinische Ingenieurwissenschaft bereitet die Absolventin oder den Absolventen auf die Tätigkeit in anwendungs-, lehr- und forschungsbezogenen Berufsfeldern vor und legt die Grundlage für eine Promotion. Bei erfolgreichem Abschluss wird der international anerkannte akademische Grad "Master of Science" (abgekürzt "M.Sc.") verliehen.

Prozentuale Anteile der Modulgruppen im Masterstudiengang
Prozentuale Anteile der Modulgruppen im Masterstudiengang

Im Master erhalten die Studierenden die Möglichkeit, die im Bachelor eingeführten Forschungsbereiche

  • Medizinische Visualisierung
  • Medizinische Photonik

weiter zu vertiefen und sich so weiter zu spezialisieren. Die Medizinische Photonik wird durch das Modul Biophysik und Biomedizinische Optik und die Medizinische Visualisierung durch das Modul Bildgebende Systeme, Signal- und Bildverarbeitung vertreten. In zwei Vertiefungs- sowie zwei Mathematik Wahlpflicht-Modulen können diese Schwerpunkte noch weiter vertieft werden. Weitere Wahlmöglichkeiten bieten die Projektpraktika, welche auch Grundlage der Beiträge zur Studierendentagung sind, sowie das Thema der abschließenden Masterarbeit.

Der inhaltliche Zusammenhang ist aber durch medizinische Fragestellungen gegeben. Dabei werden auf Seiten der Medizinischen Photonik die diagnostischen und therapeutischen Ansätze eher auf der Zellebene betrachtet, während dieselben Ansätze auf Seiten der Medizinischen Visualisierung eher auf der Organebene gesehen werden. Die Modulkombination ist so gewählt, dass sie den Bogen von nanotechnologischen bis zu makroskopischen Diagnose- und Therapieansätzen schlagen kann. Dabei stehen folgende Forschungsfelder beispielsweise im Vordergrund: Molekulare Bildgebung, funktionelle in-vivo Bildgebung, in-vivo Monitoring, minimalinvasive, hochselektive Therapie, Mikro- und Nanochirurgie, Frühdiagnose und Screening.

Die Ausbildung erfolgt in Vorbereitung auf die künftige interdisziplinäre Arbeit in der Berufswelt. Das Heranführen an kliniknahe Probleme ist daher integraler Bestandteil der Lehrveranstaltungen. In drei unterschiedlichen Anwendungsfächern werden aktuelle Themen des klinischen Alltags und der medizinischen Forschung vermittelt. 

Durch entsprechende Ausformung der Lehrmodule wird während des gesamten Curriculums die Vermittlung von Fachwissen eng mit der Vermittlung von Querschnittskompetenzen verknüpft, wie z.B. der Fähigkeit zur Nutzung moderner Informationstechnologien, der Fähigkeit zur Teamarbeit und der Fähigkeit zur Nutzung der Wissenschaftssprache Englisch, verbunden mit der Darstellung wissenschaftlicher Daten. Das Verfassen wissenschaftlicher Beiträge und die Diskussion ethischer Gesichtspunkte der Forschung werden dabei in herausgehobenen Modulen erlernt.

Das Ziel der Ausbildung ist, durch Vermittlung von Kenntnissen und Einübung von Fertigkeiten die Studierenden in die Lage zu versetzen, vielfältige Probleme aufzugreifen, zu bearbeiten und so komplexe mathematisch-naturwissenschaftliche Forschungs- und Entwicklungsaufgaben mit Bezug zu medizinischen Fragestellungen durchzuführen. Die Fähigkeit, sich auf wechselnde Aufgabengebiete einstellen zu können, ist dabei unerlässlich. Einen Schwerpunkt der Ausbildung bildet daher die Befähigung der Absolventen und Absolventinnen zur selbständigen Entwicklung und Anwendung mathematisch-physikalischer und informationsverarbeitender Methoden. Aus diesem Grund werden in dem forschungsorientierten Masterstudiengang die Vorlesungen durch zwei umfangreiche Projektpraktika in Forschungslaboratorien oder Kliniken innerhalb oder außerhalb der Universität zu Lübeck sowie Übungen aus den Anwendungsschwerpunkten Medizinische Visualisierung und Medizinische Photonik ergänzt.

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