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Warum hier studieren?

Medieninformatik an der Uni Lübeck

In unserem interdisziplinären Medieninformatik-Studium wird Informatik in Zusammenhang mit Arbeitswissenschaften, Soziologie und Design aus einem neuen Blickwinkel betrachtet. Die Schwerpunkte Psychologie und Mensch-Computer-Interaktion werden im Rahmen aktueller Forschungsprojekte angewendet. Im Mittelpunkt steht dabei – als Produzent und als Konsument – der Mensch.

Im Hintergrund sind bunte Farben, im Vordergrund befinden sich menschliche Silhouetten

Schwerpunkt: Mensch-Computer-Interaktion

Die Mensch-Computer-Interaktion beschäftigt sich mit der menschzentrierten Entwicklung, Implementierung und Bewertung von interaktiven Computersystemen für den effizienten, effektiven und zufriedenstellenden Gebrauch durch Menschen und den damit verbundenen Phänomenen.

Eine Person steht vor einem Fernseher und bedient mit seinem Finger eine Google Glass Brille

Schwerpunkt: Informatik

Programmieren und Software Engineering, Algorithmen und Datenstrukturen, Mathematische Grundlagen, Technische und Theoretische Informatik, Datenbanken und Betriebssysteme: Informatik ist und bleibt das Fundament der Medieninformatik. Die in den Vorlesungen erworbenen Kenntnisse und Fähigkeiten werden in Praktika und Projekten aus den verschiedensten Bereichen angewandt und vertieft.

Im Vordergrund sitzt eine Person an einem Computer und arbeitet. Im Hintegrund steht eine Person.

Schwerpunkt: Psychologie

Die Psychologie ermöglicht ein tieferes Verständnis der Wirkung von Interfaces auf verschiedene Benutzer, wodurch die Gestaltung von Systemen erleichtert wird. Im Studium werden die Grundlagen aus den Bereichen Wahrnehmungs- und Kognitionspsychologie sowie Arbeits- und Medienpsychologie vermittelt und in den Bereichen Sozial-, Ingenieur- sowie Motivations- und Emotionspsychologie im Rahmen des Masterstudiums vertieft.

Eine Person sitzt an einem Computer. Sie benutzt einen Eye Tracker.

Schwerpunkt: Design

Interaktions- und Mediendesign liefern Systemmodelle, Konzepte und Bausteine für die Gestaltung multimedialer und interaktiver Systeme. Dabei werden systemtheoretische, informatische und gestalterische Erkenntnisse und Methoden genutzt, um gebrauchstaugliche und innovative Interfaces zu entwickeln und zu erproben – immer mit den zukünftigen Anwendern im Blick.

Skizzen von User Interfaces liegen auf einem Tisch verteilt. Man sieht, wie eine Person gerade eine neue Skizze anfertigt.

Warum hier studieren?

Fünf Gründe für die Medieninformatik in Lübeck

1. Interdisziplinarität

Die Medieninformatik befasst sich mit der Gestaltung interaktiver Computersysteme unter Verwendung von Medien. Dabei stellt sich immer die Frage, wie diese Systeme gestaltet sein müssen, damit sie vom Benutzer effektiv und effizient bedient werden können und als zufriedenstellend wahrgenommen werden und damit gebrauchstauglich sind. Zur Beantwortung reichen die Methoden der reinen Informatik nicht aus, viel mehr müssen Disziplinen wie die Psychologie und das Design einbezogen werden.

Mit Fächern wie der Medienpsychologie und dem Interaktionsdesign und User Experience bietet das Medieninformatikstudium schon im Bachelor eine breite interdisziplinäre Ausrichtung, die im Masterstudiengang weiter vertieft wird. Gleichzeitig kommen aber auch die Mathematik und die Kerndisziplinen der Informatik nicht zu kurz. Es handelt sich schließlich immer noch um einen Informatikstudiengang.

2. Menschzentriertes Denken

Wer Software für den Menschen entwickeln möchte, muss dessen Bedürfnisse und Fähigkeiten kennen. Aus diesem Grund haben Fächer wie die Wahrnehmung und Kognition in MCI einen wichtigen Platz in unserem Studienplan.

Tatsächlich ist aber noch mehr nötig. So muss der Mensch immer auch in den konkreten Entwicklungsprozess des interaktiven Systems eingebunden werden, denn erst vielfältige Analysemethoden zeigen die tatsächlichen Bedürfnisse und Anforderungen der Benutzer auf. Diese Methoden eines menschzentrierten Entwicklungsprozesses werden im Studium nicht nur in der Theorie erlernt, sondern auch in Projekten angewendet.

3. Spannende Projekte

Schon im ersten Bachelorsemester wird die Veranstaltung Einführung in die Medieninformatik von kleinen Projektarbeiten begleitet. Die besten Arbeiten werden mit dem EMI-Award ausgezeichtet. Neben weiteren vorlesungsbegleitenden Projekten und Übungen bietet der Bachelor mit dem Praktikum Software Engineering, dem Bachelor-Projekt sowie der Bachelorarbeit spannende Möglichkeiten, das Erlernte in selbstständiger Arbeit umzusetzen. Im Masterstudium steht dann in jedem der ersten drei Semester ein themenspezifisches Team-Projekt an, der Höhepunkt ist die Masterarbeit im vierten Semester.

4. Kleine und moderne Universität

Mit rund 5.000 Studierenden (Stand 2016) ist die Universität zu Lübeck eine der kleinsten staatlichen Universitäten. Passend zum Motto „Im Focus das Leben“ hat sie sich nach und nach zur erfolgreichen Life-Science-Universität entwickelt. Die Universität zu Lübeck bietet exzellente Lehre bei guter individueller Betreuung der Studierenden.

5. Die Stadt Lübeck

Die Hansestadt Lübeck verbindet Tradition und Moderne. Die zum Weltkulturerbe der UNESCO gehörende Altstadt, das breite kulturelle Angebot und die Weihnachtsmärkte locken nicht nur zahlreiche Touristen, sondern machen die Stadt lebenswert. Die großen Ostseestrände von Travemünde sind bequem per Bahn mit dem Semesterticket erreichbar. In Lübeck eingeschrieben sein bedeutet also tatsächlich: "Studieren, wo andere Urlaub machen"! 2012 ist Lübeck Stadt der Wissenschaft geworden und dementsprechend fest ist die Wissenschaft in Lübeck verankert, zum Beispiel in Form spannender, öffentlicher Vorträge oder Ausstellungen. Und nicht zuletzt bereichern der Hochschulsport, der aufgrund der Lage Lübecks auch zu Wasser stattfindet, und die vielen Bars und Restaurants das Studentenleben in Lübeck.



Persönliche Beratung durch:

Prof. Dr. Nicole Jochems
Studiengangsleiterin Medieninformatik
Prof. Dr. Thomas Franke
Stellv. Studiengangsleiter Medieninformatik
Torben Volkmann
Studiengangskoordinator Medieninformatik