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Interprofessionalisierung

Gesundheit im Team - Der interprofessionelle Tag der Sektion Medizin

Miteinander und voneinander lernen: An der Universität zu Lübeck bringt die Lehrveranstaltung „Gesundheit im Team“ die Studierenden der verschiedenen Studiengänge zusammen

Zu Beginn ihres zweiten Semesters absolvieren alle Studierenden der Studiengänge an der Sektion Medizin die Sonderveranstaltung ‚Gesundheit im Team‘. Die ganztägige Veranstaltung ist für die etwa 300 teilnehmenden Studierenden fester Bestandteil des Lehrplans.

Neben zentralen und gemeinschaftlichen Veranstaltungsteilen bietet ‚Gesundheit im Team‘ eine Vielzahl von Kursen, die die Teilnehmerinnen und Teilnehmer in interprofessionellen Teams besuchen. Die Übungen und interaktiven Workshops behandeln beispielsweise die Themengebiete Kommunikation, Teamwork und wissenschaftliches Arbeiten. Darüber hinaus werden den Teilnehmenden in den Workshops die Arbeitstechniken und (Berufs-)Perspektiven aus den verschiedenen Studiengängen vermittelt. Die Studierenden erhalten so die Möglichkeit, über den Tellerrand des eigenen Studiengangs hinauszuschauen und die Sicht- und Denkweisen der benachbarten Berufsgruppen kennenzulernen. Neben den inhaltlichen Workshops treten die Teams außerdem in vielen kleinen Kooperationsaufgaben an, bei denen Punkte gesammelt werden können. Neben der Prämierung der besten Teams mit Preisen hält das Veranstaltungsprogramm weitere Überraschungen bereit.

‚Gesundheit im Team‘ ermöglicht einen intensiven interprofessionellen Kontakt und fördert bereits zu Beginn des Studiums die Kompetenzen, die zu einer erfolgreichen späteren Zusammenarbeit beitragen. Damit nimmt die Veranstaltung eine wichtige Rolle im Konzept der Interprofessionalisierung der Universität zu Lübeck ein.

Interprofessionalisierung in Lübeck

In Lübeck existiert ein deutschlandweit einmaliges Angebot der ‚Gesundheitswissenschaften unter einem Dach‘. Diese Konstellation eröffnet auch neue Möglichkeiten des miteinander und voneinander Lernens. Das Üben von Kommunikation und Kooperation bereits im Studium trägt nicht nur zum gegenseitigen Respekt und damit zur erfolgreichen Teamarbeit bei. Eine umfassende, interprofessionelle Perspektive auf Patientinnen und Patienten erlaubt überdies die Entwicklung integrierter, effektiver Behandlungskonzepte. Diese Faktoren tragen wesentlich zur allgemeinen Patientenzufriedenheit und der Qualitätssicherung im Gesundheitswesen bei.

Lesen Sie hier den Beitrag der Deutschen Hebammen Zeitschrift über den ersten interprofessionellen Tag 2018.