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Informatik in Medizin und Lebenswissenschaften

Profil

Die Graduiertenschule für Informatik in Medizin und Lebenswissenschaften wurde im Rahmen der Exzellenzinitiative des Bundes und der Länder im November 2007 eingerichtet. In diesem Zusammenhang erfolgte 2008 die Einrichtung des gleichnamigen Promotionszweiges, der eine bundesweit einmalige interdisziplinäre Doktorandenausbildung anbietet.

Besondere Charakteristiken des Zweiges

Downloads: Prüfungsordnung  | examination regulations
                  Satzung | statutes
                  Richtlinien | guidelines


Individuelle Learning Agreements

Abhängig vom akademischen Hintergrund muss jeder Promovierende im Laufe des Projektes ein Curriculum erfüllen, dessen genereller Umfang von der Prüfungsordnung vorgegeben ist, dessen Inhalt aber in individuellen learning agreements ausgestaltet wird.

Dieses Curriculum besteht sowohl aus disziplinären Kursen als auch aus interdisziplinären Kursen und Workshops, Teilnahme an Konferenzen, Veröffentlichungen sowie Transferable-Skills Workshops. Die zeitlichen Vorgaben hinsichtlich der Erfüllung des Curriculums werden auf Wunsch so gestaltet, dass auch Auslandsaufenthalte oder Praktika in der Industrie möglich sind. Die internationalen Promovierenden haben bei Bedarf die Möglichkeit an einem Sprachkurs teilzunehmen.


Interdisziplinäres Betreuungskonzept

Die Schnittstellen zwischen Medizin, Informatik, Mathematik und Lebenswissenschaften sind ein Herausstellungsmerkmal dieses Promotionsstudiengangs. Daher begleitet jede Doktorandin und jeden Doktorand ein interdisziplinäres Betreuerteam, sodass das Projekt strukturiert und anwendungsbezogen bearbeitet werden kann. Dieses Team setzt sich aus einem Supervisor, einem Co-Supervisor aus jeweils einem der Schnittstellenbereiche des Projektes und einem Mentor zusammen. Regelmäßige Treffen mit den Betreuerteams und die Zusammenfassung des Forschungsfortschritts in einem halbjährlichen Bericht unterstützen den Projektverlauf, fördern die Fortschrittsanalyse aller Promovierenden und sind zudem ein wichtiges Kontrollinstrument. Insgesamt hat sich diese Form der Betreuung hervorragend bewährt.


Einbettung der Promovierenden in die Akademische Umgebung und Unterstützung in besonderen Lebenslagen 

Ein Element ist die Organisation regelmäßiger Treffen der Promovierenden untereinander. Ziel ist die Integration neuer Promovenden, aber vor allem auch Gelegenheit für fachlichen Austausch, aktuelle Fragen zum Promotionsverlauf, Administratives, Feedback etc. Jungen Eltern steht das Eltern-Kind-Arbeitszimmer mit Notebook und Spielzeug zur Verfügung. Zusätzliche Unterstützung gibt es für Stipendiaten über eine kindbezogene Aufstockung des Stipendiums. Für die ausländischen Promovierenden leistet die Graduiertenschule Unterstützung bei der Familienzusammenführung, sei es durch das Ermöglichen einer Reise zu den Angehörigen oder Hilfestellung beim Zuzug der Familie nach Lübeck. Daneben gibt es weitere Unterstützung, wie z.B. bei der Kommunikation mit Behörden.


Steuerung und Leitung 

Der Senat der Universität ist die formal für den Studiengang zuständige Instanz, delegiert aber bestimmte Aufgaben, wie z.B. die Wahl des Prüfungsausschusses an den gemeinsamen Senatsausschuss der Sektionen Informatik/Technik und Naturwissenschaften. Dem Prüfungsausschuss gehören auch die beiden Leitungsmitglieder der Graduiertenschule an. Daneben haben aber auch die anderen mit der Leitung der Graduiertenschule befassten Ausschüsse Bedeutung für die Steuerung des Promotionsstudienganges. Hier kommt neben der jährlich stattfindenden Mitglieder-Vollversammlung der Graduiertenschule insbesondere dem Lenkungsausschuss große Bedeutung zu, in dem Mitglieder aller Sektion vertreten sind.