<?xml version="1.0" encoding="utf-8"?>
<rss version="2.0" 
    xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
    xmlns:newscal="http://www.uni-luebeck.de/calEvent/">
    <channel>
        
        <title>Pressemeldungen der Universität zu Lübeck</title>
        <link>https://www.uni-luebeck.de/</link>
        <description>Liste der aktuellsten Pressemeldungen</description>
        <language>de</language>
        <image>
            <title>Pressemeldungen der Universität zu Lübeck</title>
            <url>https://www.uni-luebeck.de/typo3conf/ext/tt_news/ext_icon.gif</url>
            <link>https://www.uni-luebeck.de/</link>
            <width>18</width>
            <height>16</height>
          <description>Liste der aktuellsten Pressemeldungen</description>
        </image>
        <generator>TYPO3 - get.content.right</generator>
        <docs>http://blogs.law.harvard.edu/tech/rss</docs>
        
        
        
        <lastBuildDate>Tue, 20 Oct 2026 21:00:00 +0200</lastBuildDate>
        
        
        <item>
            <title>Universität zu Lübeck vergibt Preise für exzellente Wissenschaft</title>
            <link>https://www.uni-luebeck.de/aktuelles/nachricht/artikel/universitaet-zu-luebeck-vergibt-preise-fuer-exzellente-wissenschaft-1.html</link>
            <description><![CDATA[Feierliche Verleihung der akademischen Preise 2026 im Kolosseum.]]>
              <![CDATA[<p></p>]]><![CDATA[<img src="https://www.uni-luebeck.de/typo3temp/_processed_/a/1/csm_Verleihung_akademische_Preise_Universitaet_zu_Luebeck_2026_Corp_Guido_Kollmeier_6263d684ef.jpg" width="1350" height="900"   alt="" >Preisträger*innen des Jahres 2026 (v.l.n.r.): Dr. rer. nat. Liang Zhang (Bernd-Fischer-Preis), Dr. med. Sorin Stefan Popescu (Otto-Roth-Preis), Dr. rer. nat. Annalina Mayer (Re-nate-Maaß-Forschungspreis), Dr. Karosham Diren Reddy, Ph.D. (Wissenschaftspreis Sekti-on Medizin) und Florian Sieck, M.Sc. (Wissenschaftspreis Sektion MINT). Ebenfalls ausge-zeichnet wurde der nicht anwesende Dr.-Ing. Luca Wilke (Wissenschaftspreis Sektion MINT). (Foto: Guido Kollmeier / Uni Lübeck)]]>
            </description>
            <content:encoded><![CDATA[Mit der feierlichen Verleihung der akademischen Preise am 20. Oktober rückte die Universität zu Lübeck besondere wissenschaftliche Erfolge in den Mittelpunkt. Die Bedeutung der ausgezeichneten Forschungsarbeiten hebt Universitätspräsident Prof. Dr. Helge Braun hervor: „<i>Unsere Preisträger*innen zeigen mit ihren herausragenden Forschungsarbeiten, wie wertvoll Wissenschaft ist, um Diagnosen zu verbessern, neue Behandlungsmöglichkeiten zu entwickeln und sensible Gesundheitsdaten sicher zu verarbeiten. Ihre Erkenntnisse tragen zu einer besseren und sichereren Gesundheitsversorgung der Zukunft bei und stehen zugleich beispielhaft für die Exzellenz und Vielfalt der Forschung, die das lebenswissenschaftliche Profil unserer Universität prägen.</i>“
Folgende Preise wurden vergeben.
<h2>Otto-Roth-Preis und Bernd-Fischer-Preis</h2>
Die Alumni, Freunde und Förderer der Universität zu Lübeck e. V. haben zwei Preise für herausragende Doktorarbeiten vergeben: Der <b>Otto-Roth-Preis</b> in der Sektion Medizin ging dieses Jahr an Dr. med. Sorin Stefan Popescu von der Klinik für Rhythmologie des UKSH Campus Lübeck für seine Dissertation „Venous Vascular Closure System Versus Figure-of-Eight Suture Following Atrial Fibrillation Ablation – The STYLE-AF Study“. In seiner Dissertation verglich er Vaskuläre Verschlusssysteme mit einer herkömmlichen Z-Naht zur Blutstillung nach einer Katheterablation bei Vorhofflimmern. Die Ergebnisse zeigen, dass Patient*innen mit dem neuen Verfahren früher wieder aufstehen und sich bewegen können und zudem weniger Gefäßkomplikationen auftreten.
Über den <b>Bernd-Fischer-Preis</b> der Sektionen Informatik / Technik und Naturwissenschaften durfte sich dieses Jahr Dr. rer. nat. <span lang="EN-US">Liang Zhang vom Forschungszentrum Borstel für seine Dissertation „Tocilizumab but not Siltuximab prevents the development of disease in a humanized mouse model of systemic sclerosis“ freuen. </span>Er untersuchte mithilfe moderner Forschungsmodelle neue Ansätze zur Behandlung systemischer Sklerose – einer seltenen Autoimmunerkrankung, die die Haut und innere Organe befallen kann.
<h2>Wissenschaftspreise Sektion&nbsp;MINT und Medizin</h2>
Die <b>Wissenschaftspreise</b> der Universität zur Würdigung herausragender Publikationsleistungen werden jeweils für die <b>Sektionen Medizin und MINT</b> vergeben.
Den Wissenschaftspreis in der Sektion MINT erhielten Florian Sieck, M.Sc., und Dr.-Ing. Luca Wilke vom Institut für IT-Sicherheit für ihre Arbeit „TDXdown: Single-Stepping and Instruction Counting Attacks against Intel TDX”. Sie untersuchten die Sicherheitsmechanismen digitaler Schutzräume auf fremden Servern am Beispiel der Intel-Technologie TDX. Dabei entdeckten sie zwei Sicherheitslücken und trugen dazu bei, die betroffenen Systeme sicherer zu machen. Solche digitalen Schutzräume – sogenannte vertrauenswürdige Ausführungsumgebungen – werden beispielsweise bei der elektronischen Patientenakte eingesetzt, um Gesundheitsdaten wie Diagnosen und Untersuchungsergebnisse sicher zu verarbeiten.
In der Sektion Medizin ging der Preis an Dr. Karosham Diren Reddy, Ph.D. aus der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin&nbsp;des UKSH Campus Lübeck für seine Arbeit „scRNA-seq reveals persistent aberrant differentiation of nasal epithelium driven by TNFα and TGFβ in post-COVID syndrome”. Gemeinsam mit seinem Forschungsteam identifizierte er zwei Botenstoffe, die im Zusammenhang mit der Ausprägung des Post-Covid-Syndroms stehen. Die Erkenntnisse bilden eine wichtige Grundlage für die Entwicklung objektiver Diagnoseverfahren für die Erkrankung.
<h2>Renate-Maaß-Forschungspreis</h2>
Der <b>Renate-Maaß-Forschungspreis</b> ging an Dr. rer. nat. Annalina Mayer von der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie&nbsp;des UKSH Campus Lübeck&nbsp;und der Klinik für Psychosomatik und Psychotherapie&nbsp;des UKSH Campus Lübeck&nbsp;für ihre Arbeit „Neurobiologische und psychologische Grundlagen menschlichen Erlebens im sozialen Kontext“. In ihrer Forschung beschäftigt sie sich damit, wie das menschliche Gehirn soziale Erfahrungen verarbeitet und daraus ein Bild über die eigene Person formt. Ein Schwerpunkt liegt darauf, wie diese Prozesse bei psychischen Erkrankungen wie Depressionen und Angststörungen verändert sind und wie die Erkenntnisse zur Verbesserung bestehender und zur Entwicklung neuer Therapien beitragen können.
Musikalisch begleitet wurde der Abend durch Beiträge von Yumino Iwasaki (Violine) und Yoichiro Chiba (Klavier) der Musikhochschule Lübeck.]]></content:encoded>
            <category>Universität</category>
			<category>Pressemitteilung</category>
			<category>Zeige auf _Startseite_ als _Key Visual_ an</category>
			<category>Relevanz: 1 Öffentlich</category>
			<category>Nachricht / Meldung / Hinweis</category>
			
            
            <guid>https://www.uni-luebeck.de/aktuelles/nachricht/artikel/universitaet-zu-luebeck-vergibt-preise-fuer-exzellente-wissenschaft-1.html</guid>
            <pubDate>Tue, 20 Oct 2026 21:00:00 +0200</pubDate>
            <newscal:startDate></newscal:startDate>
            <newscal:endDate></newscal:endDate>
            
        </item>
        
        <item>
            <title>Universität zu Lübeck tritt CSSB in Hamburg bei</title>
            <link>https://www.uni-luebeck.de/aktuelles/nachricht/artikel/universitaet-zu-luebeck-tritt-cssb-in-hamburg-bei.html</link>
            <description><![CDATA[Die Universität zu Lübeck ist seit dem 1. Januar 2026 zehnter Partner des Centre for Structural Systems Biology (CSSB) in Hamburg. Ein Symposium am Fraunhofer IMTE in Lübeck würdigte am 7. Oktober die Partnerschaft, die Forschung und wissenschaftliche Ausbildung an beiden Standorten verbindet.]]>
              <![CDATA[<p></p>]]><![CDATA[<img src="https://www.uni-luebeck.de/uploads/pics/UzL_and_CSSB_small_group_c_Melissa_Prass_CSSB.png" width="1200" height="800"   alt="" >Beim Symposium zum CSSB-Beitritt, hinten: PD Dr. Allison Groseth (Friedrich-Loeffler-Institut) und Prof. Dr. Christian Sieben (Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung). Mitte: die stellvertretenden CSSB-Direktoren Prof. Dr. Tim Gilberger und Prof. Dr. Holger Sondermann, Vizepräsident Bau und Forschung MINT der Universität zu Lübeck Prof. Dr. Enno Hartmann sowie Universitätspräsident Prof. Dr. Helge Braun. Vorne: Prof. Dr. Charlotte Uetrecht, wissenschaftliche Direktorin des CSSB. (Foto: Melissa Prass/CSSB)]]>
            </description>
            <content:encoded><![CDATA[Wie setzen sich Viruspartikel zusammen? Wie entstehen die Proteinkomplexe, mit denen Viren ihr Erbgut vervielfältigen? Diesen Fragen widmet sich die Forschungsgruppe von Prof. Dr. Charlotte Uetrecht am CSSB. Mit dem Beitritt baut die Universität zu Lübeck ihre bestehende Zusammenarbeit mit dem Zentrum im Science City Hamburg Bahrenfeld aus und erweitert ihre strukturelle Infektionsforschung insbesondere in der Virologie um weitere Themen und Methoden.
Das CSSB ist eine gemeinsame Initiative von vier Universitäten und sechs Forschungsinstituten aus Norddeutschland. Auf dem Campus des Deutschen Elektronen-Synchrotrons (DESY) in Hamburg untersuchen die CSSB-Arbeitsgruppen, wie Krankheitserreger aufgebaut sind und mit ihren Wirten wechselwirken. Langfristiges Ziel ist es, Ansatzpunkte für neue Therapien und Impfstoffe zu finden.
<b>Kurzlebige Zustände von Virusproteinen untersuchen</b>
Die Uetrecht-Gruppe erforscht den Aufbau von Noroviruspartikeln und die Replikationskomplexe von Coronaviren, also jene Proteinkomplexe, die an der Vervielfältigung des viralen Erbguts beteiligt sind. Besonders interessieren das Team Zwischenzustände, die nur kurz bestehen und sich für eine Untersuchung nicht ohne Weiteres isolieren lassen. Hier kommt die strukturelle Massenspektrometrie zum Einsatz. Sie liefert Informationen über die Zusammensetzung von Proteinkomplexen und erlaubt es, Veränderungen im Verlauf einer Reaktion zu verfolgen. Die Gruppe entwickelt die Technologie zudem weiter, um detailliertere Strukturinformationen zu gewinnen und die Abbildung einzelner Moleküle zu ermöglichen. Mit dieser Methode zeigte das Team in einer 2025 in <i>Nature Communications</i> veröffentlichten Studie, dass Vorläuferproteine von vier Coronaviren unterschiedlich schnell gespalten werden und dieser Prozess durch weitere virale Proteine beeinflusst wird. Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass ihre räumliche Struktur sich im Zuge des Prozesses ändert und diesen beeinflusst. 
„Der Schlüssel zur wirksamen Bekämpfung von Infektionskrankheiten liegt in einem detaillierten Verständnis der molekularen Mechanismen, die den Lebenszyklus verschiedener Krankheitserreger bestimmen. Die Grundlagenforschung am CSSB trägt dazu bei, diese Mechanismen aufzuklären und potenzielle Zielstrukturen für neue Interventionen zu identifizieren“, sagt Uetrecht. 
Die Untersuchung solcher molekularen Abläufe schafft Grundlagen für weiterführende Forschung, wie die Prüfung und Entwicklung einer wirksamen medizinischen Anwendung.
<b>Forschung in Hamburg, Lehre in Lübeck</b>
Uetrecht ist wissenschaftliche Direktorin des CSSB und leitet gemeinsam mit Prof. Dr. Ulrich Günther das Institut für Chemie und Metabolomics der Universität zu Lübeck. Der überwiegende Teil ihrer Forschung findet am CSSB in Hamburg statt.
In Lübeck vermittelt sie chemische Inhalte mit einem Schwerpunkt auf Biologischer Chemie und Bioanalytik. Ihre Lehre richtet sich an Bachelorstudierende, insbesondere im Studiengang Molecular Life Science, sowie an Studierende verschiedener Masterstudiengänge.
Auch in der Ausbildung von Promovierenden besteht bereits eine enge Zusammenarbeit: Das von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) geförderte Graduiertenkolleg VISION wird seit 2023 gemeinsam von der Universität zu Lübeck und der Universität Hamburg geleitet. Zahlreiche Forschende des CSSB sind daran beteiligt. Das Kolleg verbindet Strukturbiologie und Virologie und bietet einen gemeinsamen Rahmen für Forschung und wissenschaftliche Qualifizierung.
<b>Symposium zum wissenschaftlichen Austausch</b>
Universitätspräsident Prof. Dr. Helge Braun eröffnete das Symposium am 7. Oktober im Fraunhofer IMTE auf dem Campus Lübeck. Die Entscheidung, vollwertiger Partner des CSSB zu werden, sei eine seiner ersten gewesen, nachdem er 2025 nach Lübeck gekommen sei. Für das Wissenschaftsmanagement gelte dasselbe Prinzip wie für die Strukturbiologie: Struktur bestimme Funktion. Wer an die Grenzen des Wissens gehen wolle, betonte er, brauche eine außergewöhnliche Infrastruktur. Das CSSB stelle Technologieplattformen bereit, die sich eine einzelne akademische Einrichtung nicht leisten könne, und stärke damit die Strukturbiologie in ganz Norddeutschland, so Braun.
Im Anschluss stellten Forschende der Universität zu Lübeck und des CSSB ihre Arbeiten in Kurzvorträgen vor. In ihrem Keynote-Vortrag erläuterte PD Dr. Allison Groseth vom Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) mögliche antivirale Ansätze gegen Arenaviren, die auf Faktoren der Wirtszelle abzielen. Prof. Dr. Christian Sieben vom Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung (HZI) beleuchtete in seiner Keynote, wie die Anordnung von Zellrezeptoren mit dem Umbau des Zellskeletts an der Kontaktstelle zwischen Virus und Zelle zusammenhängt.
Das Symposium bot damit Gelegenheit, gemeinsame Forschungsinteressen auszuloten und die Zusammenarbeit zwischen der Universität zu Lübeck und dem CSSB weiterzuentwickeln.
<b>Originalpublikation</b>
Schamoni-Kast K. et al. <span lang="EN-US">(2025): <i>The kinetics of nsp7-11 polyprotein processing and impact on complexation with nsp16 among human coronaviruses.</i> Nature Communications 16, 8244.<br /> </span><link https://doi.org/10.1038/s41467-025-61554-y><span lang="EN-US">https://doi.org/10.1038/s41467-025-61554-y</span></link><span lang="EN-US"></span>
<b><span lang="EN-US">Weitere Informationen</span></b>
<link https://www.cssb-hamburg.de/><span lang="EN-US">Centre for Structural Systems Biology (CSSB)</span></link><span lang="EN-US"><br /> </span><link https://rtg-vision.de/><span lang="EN-US">Graduiertenkolleg VISION</span></link><span lang="EN-US"></span>
<b>Kontakt</b>
<b>Wissenschaftlicher Kontakt</b><br /> Prof. Dr. Charlotte Uetrecht<br /> Institut für Chemie und Metabolomics, Universität zu Lübeck und<br /> CSSB, DESY &amp; LIV &amp; UzL<br /> Email: <link charlotte.uetrecht@cssb-hamburg.de>charlotte.uetrecht@cssb-hamburg.de</link><br />Tel.: 040 8998 87585]]></content:encoded>
            <category>Forschung</category>
			<category>Pressemitteilung</category>
			<category>Zeige auf Portal _Universität_ normal an</category>
			<category>Zeige auf Portal _Promotion_ normal an</category>
			<category>Zeige auf Portal _Forschung_ normal an</category>
			<category>Nachricht / Meldung / Hinweis</category>
			
            
            <guid>https://www.uni-luebeck.de/aktuelles/nachricht/artikel/universitaet-zu-luebeck-tritt-cssb-in-hamburg-bei.html</guid>
            <pubDate>Thu, 08 Oct 2026 13:17:02 +0200</pubDate>
            <newscal:startDate></newscal:startDate>
            <newscal:endDate></newscal:endDate>
            
        </item>
        
        <item>
            <title>„Herzlich willkommen an der Uni Lübeck!“</title>
            <link>https://www.uni-luebeck.de/aktuelles/nachricht/artikel/herzlich-willkommen-an-der-uni-luebeck.html</link>
            <description><![CDATA[Vertreter*innen von Universität und Stadt haben insgesamt 1166 neue Studierende begrüßt. Sie wurden in St. Petri feierlich empfangen.  ]]>
              <![CDATA[<p></p>]]><![CDATA[<img src="https://www.uni-luebeck.de/typo3temp/_processed_/2/0/csm_Helge_Braun_Erstsemesterbegruessung_Foto_Guido_Kollmeier_cf6f770fa5.jpg" width="1350" height="900"   alt="" >Prof. Helge Braun, Präsident der Uni Lübeck, heißt die neuen Studierenden willkommen (Fotos: Guido Kollmeier / Uni Lübeck)]]>
            </description>
            <content:encoded><![CDATA[„Ich freue mich, sie heute begrüßen zu dürfen!“, sagte Prof. Helge Braun, Präsident der Universität zu Lübeck, am Montag. „Herzlich willkommen an der Universität zu Lübeck! Wenn wir heute in die Welt schauen, wird deutlich, wie wichtig Resilienz ist: die Fähigkeit, mit Veränderungen umzugehen, Rückschläge auszuhalten und den eigenen Weg weiterzugehen. Ein Studium ist dabei mehr als die Vorbereitung auf das Berufsleben. Es vermittelt Wissen, eröffnet neue Perspektiven und stärkt die Fähigkeit, selbstständig zu denken und Verantwortung zu übernehmen. Sie beginnen heute ihr Studium und investieren nicht nur in Ihre berufliche Zukunft, sondern auch in die eigene Fähigkeit, die Zukunft mitzugestalten. Ich wünsche Ihnen viel Erfolg!“
593 Studierende beginnen im Wintersemester 2026/27 ein Bachelor-Studium an der Universität zu Lübeck (Stand Ende September 2026). Zudem starten 379 Studierende ihr Master-Studium an der Universität und 194 beginnen Humanmedizin auf Staatsexamen zu studieren. 
Auch Lilly Schaack, Pastorin von St. Petri, sprach zu den Erstsemestern und hieß die frisch Immatrikulierten in der Universitätskirche willkommen. Sie machte auf das kulturelle Angebot in Lübeck aufmerksam und auf die vielen Möglichkeiten, die es nun gebe. „Alles hat seine Zeit, jetzt beginnt ihre an der Uni Lübeck“, sagte Pastorin Schaack 
<b>Neuer Lebensabschnitt</b>
Monika Frank, Senatorin für Kultur und Bildung der Hansestadt Lübeck, hat sich ebenfalls an die neuen Studierenden gewendet und sie in Lübeck willkommen geheißen. Auch Lena Zimmermann vom Allgemeinen Studierendenausschuss (AStA) begrüßte die neuen Kommiliton*innen: „Nervös zu sein ist völlig okay, schließlich beginnt jetzt ein neuer Lebensabschnitt.“ 
Bei der feierlichen Begrüßung der Erstsemester wurden auch Auszeichnungen verliehen. Der Preis des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD) geht in diesem Jahr an Hong Phuc Vo. Er wurde für seine außergewöhnlichen akademischen Leistungen, für seine Innovationskraft in der medizinischen Bildgebung, aber vor allem für sein tiefes Engagement für interkulturellen Austausch, Bildungsgerechtigkeit und die Verbindung von Wissenschaft und Gesellschaft ausgezeichnet. Er studierte Biomedical Engineering an der Uni Lübeck und der TH Lübeck und promoviert heute am Institut für Medizintechnik der Universität zu Lübeck, wobei er innovative Technologien für die Früherkennung von Brustkrebs entwickelt.&nbsp;
Hong Phuc Vo ist Mentor und Vorbild für zahlreiche Studierende, so unterstützt er sie u. a. bei ihrer wissenschaftlichen Einarbeitung. Seit 2024 ist er Projektmanager eines Hochleistungsrechenprojekts. Aber sein Engagement geht über die Uni hinaus: Er ist ein aktiver Förderer der deutsch-vietnamesischen wissenschaftlichen Zusammenarbeit. Über verschiedene Netzwerke berät er Studierende und inspiriert junge Talente aus Vietnam, ihre Zukunft in Deutschland zu gestalten. Zudem engagiert er sich in einem kulturellen Projekt zur Digitalisierung historischer vietnamesischer Bücher. Der DAAD-Preis ist mit 1000 Euro dotiert.
Den Hendrik-Lehnert-Preis für besonderes studentisches Engagement erhält 2026 Theodor Tharandt von den Lübeck Pop Symphonics für sein langjähriges Engagement im Vorstand. Er engagiert sich seit neun Jahren in dem Ensemble und spielt dort Horn. Er hat die Lübeck Pop Symphonics mit außergewöhnlichem persönlichem Einsatz geprägt und entscheidend zu ihrer nachhaltigen Entwicklung beigetragen. Durch sein organisatorisches und kulturelles Engagement hat er verlässliche Strukturen geschaffen, das Ensemble kontinuierlich weiterentwickelt und die studentische Kultur an der Universität nachhaltig bereichert. Der Hendrik-Lehnert-Preis ist mit 2000 Euro ausgestattet.
Für die musikalische Untermalung sorgten das Ensemble des Orchesters der Universität zu Lübeck, der Chor der Universität und die Lübeck Pop Symphonics.
Mit Blick auf die Studiengänge ist auch im Wintersemester 2026/27 Humanmedizin mit 194 Erstsemestern das stärkste Fach. Darauf folgen die Bachelorstudiengänge Psychologie (97), Molecular Life Science (83) und Medizinische Ernährungswissenschaft (61). Bei den Masterstudiengängen hat der Studiengang Robotik und Autonome Systeme mit 62 neuen Studierenden die meisten Einschreibungen. 
Noch bis zum 9. Oktober bietet der AStA bei der Vorwoche ein vielfältiges Programm an. Die Erstsemester haben die Möglichkeit, gemeinsam mit ihren neuen Kommiliton*innen die Stadt und den Campus zu entdecken. Alle Informationen rund um die Vorwoche sind auf folgender Seite zu finden: <link https://www2.uni-luebeck.de/studium/orientieren-und-bewerben/orientierungsangebote/vorwoche/ - external-link-new-window>https://www2.uni-luebeck.de/studium/orientieren-und-bewerben/orientierungsangebote/vorwoche/</link>.]]></content:encoded>
            <category>Universität</category>
			<category>Pressemitteilung</category>
			<category>Zeige auf _Startseite_ als _Key Visual_ an</category>
			<category>Relevanz: 1 Öffentlich</category>
			
            
            <guid>https://www.uni-luebeck.de/aktuelles/nachricht/artikel/herzlich-willkommen-an-der-uni-luebeck.html</guid>
            <pubDate>Mon, 05 Oct 2026 13:47:40 +0200</pubDate>
            <newscal:startDate></newscal:startDate>
            <newscal:endDate></newscal:endDate>
            
        </item>
        
        <item>
            <title>Danke, Sandra Magens</title>
            <link>https://www.uni-luebeck.de/aktuelles/nachricht/artikel/danke-sandra-magens.html</link>
            <description><![CDATA[Die Kanzlerin der Universität zu Lübeck legt ihr Amt zum Monatsende nieder – und macht etwas Neues.]]>
              <![CDATA[<p></p>]]><![CDATA[<img src="https://www.uni-luebeck.de/typo3temp/_processed_/a/3/csm_Sandra-Magens_Slider_940x460_1f6eae5ea7.jpg" width="1600" height="783"   alt="" >Sandra Magens (Foto: Guido Kollmeier / Universität zu Lübeck)]]>
            </description>
            <content:encoded><![CDATA[Die Kanzlerin der Universität zu Lübeck, Sandra Magens, hat in den vergangenen Tagen die Gremien und Mitglieder der Hochschule darüber informiert, dass sie mit Wirkung vom 30. September ihr Amt niederlegt. „Fast zehn Jahre habe ich mich mit großem Engagement und Leidenschaft bemüht, die Geschicke unserer Universität als Kanzlerin mitzugestalten – nun ist es Zeit für etwas Neues.“ erklärt Magens in ihrem Abschiedsschreiben. „Ich bedanke mich bei Ihnen und Euch für eine Zeit, die mich geprägt hat, wie keine andere in meinem bisherigen Leben.“ heißt es darin weiter.
„Wir alle in der Universität sind traurig über diese Entscheidung, aber wir haben auch Verständnis, wenn Sandra Magens nach fast 10 Jahren als Kanzlerin unserer Hochschule mit außergewöhnlichem Arbeitseinsatz einen neuen Weg einschlagen will. Die Lücke, die sie hinterlässt, wird nicht leicht zu füllen sein.“ erklärt der Präsident der Universität zu Lübeck, Prof. Dr. Helge Braun. Magens habe deutschlandweit einen exzellenten Ruf und sei in zahlreichen bundesweiten Gremien der Wissenschaft in führenden Funktionen aktiv gewesen. „Deshalb freue ich mich sehr, dass wir vereinbart haben, dass ich auch in Zukunft gelegentlich auf ihren Rat zugreifen kann.“, so Braun.
Das Verfahren zur Neubesetzung der Stelle der Kanzlerin/des Kanzlers wird nun in der Verwaltung der Universität sorgfältig vorbereitet. Bis auf weiteres wird der bisherige Stellvertreter der Kanzlerin, Florian von Nolting, mit der Wahrnehmung der Aufgaben beauftragt.]]></content:encoded>
            <category>Universität</category>
			<category>Nachricht / Meldung / Hinweis</category>
			<category>Zeige auf Portal _Universität_ normal an</category>
			<category>Pressemitteilung</category>
			<category>Relevanz: 1 Öffentlich</category>
			<category>Zeige auf _Startseite_ normal an</category>
			<category>Zeige auf Portal _Universität_ als _Leitartikel_ an</category>
			
            
            <guid>https://www.uni-luebeck.de/aktuelles/nachricht/artikel/danke-sandra-magens.html</guid>
            <pubDate>Tue, 15 Sep 2026 14:55:00 +0200</pubDate>
            <newscal:startDate></newscal:startDate>
            <newscal:endDate></newscal:endDate>
            
        </item>
        
        <item>
            <title>Krisenvorsorge in Reinfeld und Nordstormarn: Nicht Wissen, sondern Zutrauen entscheidet</title>
            <link>https://www.uni-luebeck.de/aktuelles/nachricht/artikel/krisenvorsorge-in-reinfeld-und-nordstormarn-nicht-wissen-sondern-zutrauen-entscheidet.html</link>
            <description><![CDATA[Forschungsprojekt KOMPAKT112 legt Ergebnisse der Bevölkerungsbefragung vor, rund sechs Prozent der Erwachsenen beteiligten sich.]]>
              <![CDATA[<p></p>]]><![CDATA[]]>
            </description>
            <content:encoded><![CDATA[Wie gut sind die Menschen in Reinfeld und im Amt Nordstormarn auf einen längeren Stromausfall vorbereitet, auf ausgefallene Mobilfunknetze oder auf eine Lage, in der Hilfe nicht sofort verfügbar ist? Das Forschungsprojekt KOMPAKT112 der Universität zu Lübeck hat genau das erhoben und legt jetzt Ergebnisse vor, die eine verbreitete Annahme der Vorsorgekommunikation, wie z.B. das Faktenwissen, infrage stellen.
An der Befragung beteiligten sich 891 Erwachsene, davon 727 online und 164 auf Papier, zusätzlich 115 Jugendliche. Das sind rund sechs Prozent der erwachsenen Bevölkerung beider Kommunen. Vergleichbare bundesweite Erhebungen erreichen 0,1 bis 0,2 Prozent. Grundlage ist ein Fragebogen, den Fachleute aus Feuerwehren, Hilfsorganisationen, Verwaltung, Politik, Bundeswehr, Kirche und Wissenschaft in einem dreistufigen Verfahren gemeinsam entwickelt haben. Die Methodik wurde zuvor international begutachtet und in der Fachzeitschrift Frontiers in Public Health veröffentlicht.
<h2>Zentrale Erkenntnisse</h2>
Der zentrale Befund lautet: Über tatsächliches Vorsorgeverhalten entscheidet nicht das Faktenwissen, sondern das Zutrauen, im Ernstfall handlungsfähig zu sein. Während dieses Selbstwirksamkeitsgefühl deutlich mit dem Vorsorgeverhalten zusammenhängt, ist dagegen das reine Faktenwissen vernachlässigbar. Ältere Menschen sind ebenso gut wie jüngere informiert, setzen ihr Wissen aber seltener um. Es fehlt also nicht am Wissen, sondern am Handeln und Tun. Zugleich zeigt sich eine bemerkenswerte zivilgesellschaftliche Substanz. 53 Prozent der Befragten sind bereits ehrenamtlich engagiert.
„Die Ergebnisse dieser Umfrage zeigen klar, wo die Informationsarbeit im Bevölkerungsschutz ansetzen muss: Reine Wissensvermittlung reicht nicht aus. Die Menschen müssen überzeugt sein, dass sie ihr Wissen in einer Krise gezielt einsetzen können“, sagt Magdalena Finke, Innenministerin des Landes Schleswig-Holstein. „Ich bin sicher, dass die gewonnenen Erkenntnisse die zukünftige Bevölkerungsschutzbildung nachhaltig prägen und weiterentwickeln werden.“
Wie unterschiedlich die Ausgangslagen sind, zeigt eine Typologie. Die „Lokal Verankerten“ (27,5 Prozent) sind eng in der Nachbarschaft eingebunden, wissen über Vorsorge aber unterdurchschnittlich Bescheid. Die „Operativen Akteure“ (24,5 Prozent) bringen hohe Engagementbereitschaft und häufig einen Bezug zu Feuerwehr, Hilfsorganisationen oder Bundeswehr mit. Die „Wissens-Bürgerinnen und -Bürger“ (48,0 Prozent) sind gut informiert und trauen sich viel zu. Eine einzige Informationskampagne erreicht diese drei Gruppen nicht gleichermaßen.
Offengelegt hat das Projektteam auch, wen die Befragung nicht erreicht hat. Wer freiwillig teilnimmt, ist im Schnitt formal höher gebildet, älter und stärker organisiert eingebunden. Junge Erwachsene sind spürbar unterrepräsentiert. Der parallel eingesetzte Papierfragebogen erwies sich dabei als wirksames Gegengewicht. Über ihn wurden nachweislich jüngere und formal geringer qualifizierte Menschen erreicht. Kommunalpolitisch am dringlichsten ist ein weiterer Befund. Haushalte mit pflegebedürftigen Angehörigen oder Menschen mit Behinderung verfügen seltener über eine netzunabhängige Energie- oder Wärmealternative als andere Haushalte (54 gegenüber 65 Prozent). Gerade dort, wo ein Stromausfall die schwersten Folgen hätte, ist die Eigenvorsorge am schwächsten.
„Die Ergebnisse sind spannend und aufschlussreich zugleich. Besonders wertvoll: Die gewonnenen Erkenntnisse über die verschiedenen Wege, Bürgerinnen und Bürger im Krisenfall zu erreichen, sind für die Amtsverwaltung Gold wert. Sie bilden eine fundierte Basis, um Warnung, Information und Unterstützung der Bevölkerung im Katastrophenschutz noch zielgerichteter und zuverlässiger zu gestalten“, so Hannes Radzuweit, Amtsleiter des Amtes Nordstormarn.
<h2>Perspektive und Maßnahmen</h2>
Die Ergebnisse werden in einer laienverständlichen Fassung an beide Kommunen übergeben und dort öffentlich vorgestellt. Für die Praxis leitet das Projektteam daraus ab, dass nicht weitere Broschüren wirken, sondern Übung, praktische Formate und sichtbare Vorbilder. Um möglichst viele zu erreichen, sind mehrere Zugangswege, parallel, digital, gedruckt und im persönlichen Gespräch vor Ort notwendig. Aus dem Datensatz entstehen zudem zehn wissenschaftliche Teilauswertungen, unter anderem zu Warnsystemen, Erste-Hilfe-Bereitschaft, ehrenamtlichem Engagement, der Rolle der Kirchengemeinden und sozialer Ungleichheit in der Vorsorge.
Aus einem der zentralen Befunde entsteht bereits das nächste Vorhaben. Weil die Bereitschaft zur Mitwirkung deutlich größer als die Zahl der organisiert Eingebundenen ist, richtet sich das Folgeprojekt gemeinsam mit dem Universitätsklinikum Heidelberg und der TH Deggendorf gezielt an Studierende und Auszubildende der Gesundheitsberufe und der Psychologie.
 „Der wichtigste Satz unserer Auswertung ist unbequem: Nicht Unwissen ist das größte Problem, sondern der Abstand zwischen Wissen und Handeln. Genau dort muss kommunale Vorsorgearbeit ansetzen und genau dort können wir jetzt erstmals mit Zahlen aus der eigenen Region statt mit bundesweiten Durchschnittswerten argumentieren“, sagt Projektleiter PD Dr. Klaas F. Franzen von der Universität zu Lübeck.
<h3>Hintergrund</h3>
KOMPAKT112 (Kommunaler Präventions- &amp; Katastrophenschutz) ist ein Forschungsprojekt der Universität zu Lübeck in Partnerschaft mit der Stadt Reinfeld (Holst.) und dem Amt Nordstormarn. Mit einem im Delphi-Verfahren entwickelten Fragebogen wurden unter Beteiligung von Feuerwehren, Hilfsorganisationen, Kommunalverwaltungen, Bundeswehr, Kirche und Wissenschaft Wissensstand, Vorsorgeverhalten und Mitwirkungsbereitschaft der Bevölkerung im Bevölkerungsschutz erfasst. Aus den Ergebnissen leitet das Projektteam konkrete Handlungsempfehlungen ab und begleitet die Partnerkommunen aktiv bei deren Umsetzung. Das Projekt wird aktuell aus eigenen Mitteln der Universität zu Lübeck getragen.
<h3>Kontakt</h3>
Pressekontakt und weitere Informationen<br />Projekt KOMPAKT112 – Universität zu Lübeck, Medizinische Klinik III<br />PD Dr. med. Klaas F. Franzen, MBA, MaHM<br />+49 451 500 75562 / +49 160 99 75 72 38<br /><link klaas.franzen@uni-luebeck.de - mail>klaas.franzen@uni-luebeck.de</link><br /><link https://www.kompakt112.de - external-link-new-window>https://www.kompakt112.de</link><br /><br />]]></content:encoded>
            <category>Forschung</category>
			<category>Pressemitteilung</category>
			<category>Relevanz: 1 Öffentlich</category>
			<category>Nachricht / Meldung / Hinweis</category>
			
            
            <guid>https://www.uni-luebeck.de/aktuelles/nachricht/artikel/krisenvorsorge-in-reinfeld-und-nordstormarn-nicht-wissen-sondern-zutrauen-entscheidet.html</guid>
            <pubDate>Thu, 03 Sep 2026 08:00:00 +0200</pubDate>
            <newscal:startDate></newscal:startDate>
            <newscal:endDate></newscal:endDate>
            
        </item>
        
        <item>
            <title>Automatisierte Ultraschalldiagnostik mit Robotik</title>
            <link>https://www.uni-luebeck.de/aktuelles/nachricht/artikel/automatisierte-ultraschalldiagnostik-mit-robotik.html</link>
            <description><![CDATA[Mit dem Forschungsprojekt ARUS (Automatisiertes Robotisches Ultraschallsystem) entwickelt ein Forschungsteam des Instituts für Robotik und Kognitive Systeme der Universität zu Lübeck eine Robotik, um Ultraschalldaten standardisiert, reproduzierbar und automatisiert zu erfassen.]]>
              <![CDATA[<p></p>]]><![CDATA[<img src="https://www.uni-luebeck.de/uploads/pics/csm_260806_ARUS_Automatisiertes_Robotisches_Ultraschallsystem_corp_Daniel_Hoth__2__58e6e4dff2_kleiner.jpg" width="854" height="504"   alt="" >M.Sc. Georg Männel, Medizintechnik-Ingenieur am Institut für Robotik und Kognitive Systeme und Mitgründer von ARUS (links), stellt ARUS vor. Zu sehen sind (v. l. n. r.): Prof. Dr. Helge Braun, Präsident der Universität zu Lübeck, Prof. Dr. Floris Ernst, Leiter des Instituts für Robotik und Kognitive Systeme sowie Mentor im Forschungsprojekt ARUS, Prof. Dr. Moreen Heine, Vizepräsidentin für Transfer und Nachhaltigkeit der Universität zu Lübeck, M.Sc. Susann Kriebisch, Software- und KI-Ingenieurin am Institut für Robotik und Kognitive Systeme sowie Mitgründerin von ARUS, B.Sc. Leonhard Siegel, Masterstudent im Studiengang Robotik und Autonome Systeme. (Foto: Daniel Hoth / Uni Lübeck)]]>
            </description>
            <content:encoded><![CDATA[Im Mittelpunkt steht eine Technologie, die sich an der Körperform und Körperlage der untersuchten Person orientiert und damit die Grundlage für eine weitgehende Automatisierung von Ultraschalluntersuchungen schaffen soll.
Aus dem Forschungsprojekt soll das Unternehmen Tenrec Robotics hervorgehen.
<h2>Erste Schritt zur automatisierten Ultraschalldiagnostik: Was das System heute schon leistet</h2>
Ein Roboterarm positioniert die Ultraschallsonde adaptiv relativ zum Körper – unabhängig von Körperform und Körperlage. Gleichzeitig werden die Ultraschallbilder und die räumliche Lage der Sonde erfasst, sodass Ultraschalldaten standardisiert und reproduzierbar erfasst werden können. Die Untersuchung erfolgt unter menschlicher Aufsicht. Der aktuelle Fokus liegt auf unbewegten Organen. Damit realisiert das Projekt bereits das technische Grundprinzip „Proof of Principle“ (Machbarkeitsnachweis) und schafft die Grundlage für die schrittweise Weiterentwicklung zu einem Prototypen für den klinischen Einsatz.
<h2>Forschung mit Perspektive</h2>
Langfristig soll die Technologie den gesamten Ablauf einer Ultraschalluntersuchung unterstützen – von der automatisierten Positionierung der Ultraschallsonde über die Ultraschallroutine bis hin zur Anleitung der Patient*innen während der Untersuchung. Die Kerntechnologie der adaptiven und körperbezogenen Positionierung der Sonde ist grundsätzlich auf alle Ultraschalluntersuchungen am Körper übertragbar. Auf den standardisiert und reproduzierbar erfassten Daten sollen perspektivisch weitere klinische und KI-gestützte Anwendungen aufbauen.
ARUS wird im Rahmen des Programms EXIST-Forschungstransfer (Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, kofinanziert durch die Europäische Union) gefördert.]]></content:encoded>
            <category>Technologietransfer</category>
			<category>Nachricht / Meldung / Hinweis</category>
			<category>Pressemitteilung</category>
			<category>Zeige auf _Startseite_ normal an</category>
			<category>Relevanz: 1 Öffentlich</category>
			<category>Zeige auf Portal _Universität_ normal an</category>
			
            
            <guid>https://www.uni-luebeck.de/aktuelles/nachricht/artikel/automatisierte-ultraschalldiagnostik-mit-robotik.html</guid>
            <pubDate>Thu, 06 Aug 2026 16:45:00 +0200</pubDate>
            <newscal:startDate></newscal:startDate>
            <newscal:endDate></newscal:endDate>
            
        </item>
        
        <item>
            <title>Weltweit größte Studie deckt genetische Vielfalt bei Parkinson auf</title>
            <link>https://www.uni-luebeck.de/aktuelles/nachricht/artikel/weltweit-groesste-studie-deckt-genetische-vielfalt-bei-parkinson-auf.html</link>
            <description><![CDATA[Forschende des Instituts für Neurogenetik veröffentlichen neue Erkenntnisse zur genetischen Vielfalt von Parkinson im Fachjournal Lancet Neurology.]]>
              <![CDATA[<p></p>]]><![CDATA[<img src="https://www.uni-luebeck.de/typo3temp/_processed_/d/5/csm_Prof_Christine_Klein_c_Anja_Staehle_quer_bed0635a18.jpg" width="1200" height="900"   alt="" >Prof. Dr. Christine Klein vom Institut für Neurogenetik der Universität zu Lübeck hat die weltweit größte Studie zur genetischen Vielfalt bei Parkinson mitgeleitet. Moderne Sequenziergeräte wie das Vega Benchtop System an ihrem Institut helfen dabei, die genetischen Ursachen der Erkrankung zu entschlüsseln. (Foto: Anja Stähle, UzL)]]>
            </description>
            <content:encoded><![CDATA[Ein internationales Forschungsteam unter Leitung von Dr. Lara M. Lange und Prof. Dr. Christine Klein vom Institut für Neurogenetik der Universität zu Lübeck hat im Rahmen des „Global Parkinson’s Genetics Program“ (GP2) die bislang größte genetische Untersuchung zu Parkinson vorgelegt. Die im Fachjournal The Lancet Neurology erschienene Studie zeigt anhand von Daten aus weltweit elf Bevölkerungsgruppen, dass krankheitsauslösende genetische Veränderungen je nach Herkunft sehr unterschiedlich häufig auftreten. Das hat Folgen dafür, wer schon heute von neuen Therapien profitieren kann.&nbsp;
Parkinson ist nach Alzheimer die zweithäufigste neurodegenerative Erkrankung weltweit und zählt laut Weltgesundheitsorganisation zu den am schnellsten zunehmenden neurologischen Erkrankungen. Die genetische Forschung dazu stützte sich bislang jedoch fast ausschließlich auf Menschen europäischer Abstammung.&nbsp; Dies ist ein Problem, denn welche genetischen Ursachen hinter der Erkrankung stecken, hängt stark davon ab, woher ein Mensch stammt.
Die Arbeit ist Teil des Global Parkinson’s Genetics Program (GP2), eines internationalen Konsortiums, das genetische Daten von Menschen mit Parkinson aus aller Welt zusammenführt, um Diagnostik und Präzisionsmedizin weiterzuentwickeln. „GP2 ermöglicht die Einbindung zahlreicher Kohorten aus unterschiedlichen Weltregionen und damit eine bislang unerreichte Breite und Tiefe der genetischen Analysen“, erläutert Prof. Dr. Christine Klein und betont: „Ohne die enge Zusammenarbeit mit den zahlreichen GP2-Partnerzentren und deren Kohorten wäre eine Studie dieser Größe und Vielfalt nicht möglich gewesen.“
<h4>Große regionale Unterschiede in der Häufigkeit von Genvarianten</h4>
Im Mittelpunkt stehen zwei Gene, GBA1 und LRRK2, die bereits Ziel neuer Medikamente sind. Beide liefern Bauanleitungen für Enzyme, die für die „Müllentsorgung“ in Nervenzellen zuständig sind. Funktionieren sie nicht richtig, können sich schädliche Eiweißablagerungen anhäufen und somit zur Entstehung von Parkinson führen. Die Studie zeigt: Diese Gene sind zwar weltweit von Bedeutung, doch welche Veränderungen wo auftreten, unterscheidet sich von Region zu Region teils erheblich.
<h4>Warum das für Betroffene zählt</h4>
Für die Untersuchung wertete das Team genetische Daten von fast 100.000 Menschen aus elf Weltregionen aus.&nbsp; Knapp ein Drittel stammt davon aus Bevölkerungsgruppen, die in der bisherigen Forschung kaum vorkamen, etwa aus Afrika, Lateinamerika und Asien. Das Ergebnis hat unmittelbare Folgen, denn wird die genetische Diagnostik nur auf die in Europa bekannten Varianten ausgerichtet, bleiben Krankheitsursachen bei Menschen anderer Herkunft oft unentdeckt. Sie fallen damit auch durch das Raster, wenn es um neue, genetisch gezielte Therapien geht – die bislang fast ausschließlich in Europa und Nordamerika erprobt werden.
„Unsere Studie ist ein wichtiger erster Schritt hin zu einer wirklich globalen Präzisionsmedizin bei Parkinson. Bevor wir genetisch zielgerichtete Therapien weltweit verfügbar machen können, müssen wir verstehen, welche genetischen Ursachen in verschiedenen Bevölkerungsgruppen eine Rolle spielen und wo sich potenziell für zukünftige genetisch stratifizierte klinische Studien geeignete Patientinnen und Patienten befinden“, ergänzt Dr. Lara M. Lange.
<h4>Lübecker Beteiligung</h4>
Aus Lübeck flossen Daten aus eigenen Patientenkohorten in die Analysen ein. Darüber hinaus leitet Prof. Klein vom Institut für Neurogenetik das Monogenic Network innerhalb von GP2, über das genetisch besonders gut charakterisierte Parkinson-Fälle aus vielen internationalen Kohorten in die Studie eingebracht wurden. Dr. Lange war bereits als Postdoktorandin am Institut für Neurogenetik in Lübeck maßgeblich am Aufbau dieses Monogenic Network beteiligt und hat dessen Struktur und wissenschaftliche Ausrichtung entscheidend mitgeprägt. GP2 und die Vielzahl der beteiligten Kohorten bilden so die Basis dafür, dass die Studie die genetische Vielfalt von Parkinson über elf Bevölkerungsgruppen hinweg sichtbar machen konnte.
<h4><b>Originalveröffentlichung:</b></h4>
<link https://doi.org/10.1016/S1474-4422(26)00198-5 - external-link-new-window>Lange L, Fang Z, Makarious M et al. Parkinson's disease genetics across diverse ancestries: an observational genetic study of causal and risk variants with translational implications. The Lancet Neurology, 25, 741-754.</link>&nbsp;
<h4>Kontakt</h4>
Prof. Dr. Christine Klein<br />Institut für Neurogenetik<br />Universität zu Lübeck<br />E-Mail: <link christine.klein@uni-luebeck.de>christine.klein@uni-luebeck.de</link>
Dr. Lara M. Lange<br />Institut für Neurogenetik<br />Universität zu Lübeck und<br />Laboratory of Neurogenetics, National Institute on Aging, Bethesda, MD, USA<br />E-Mail: <link lara@gp2.org>lara@gp2.org</link>]]></content:encoded>
            <category>Forschung</category>
			<category>Pressemitteilung</category>
			<category>Zeige auf _Startseite_ normal an</category>
			<category>Zeige auf Portal _Universität_ normal an</category>
			<category>Zeige auf Portal _Forschung_ normal an</category>
			<category>Nachricht / Meldung / Hinweis</category>
			
            
            <guid>https://www.uni-luebeck.de/aktuelles/nachricht/artikel/weltweit-groesste-studie-deckt-genetische-vielfalt-bei-parkinson-auf.html</guid>
            <pubDate>Thu, 16 Jul 2026 09:18:46 +0200</pubDate>
            <newscal:startDate></newscal:startDate>
            <newscal:endDate></newscal:endDate>
            
        </item>
        
        <item>
            <title>Forschungsnahes Lernen direkt im Labor</title>
            <link>https://www.uni-luebeck.de/aktuelles/nachricht/artikel/forschungsnahes-lernen-direkt-im-labor.html</link>
            <description><![CDATA[Universität zu Lübeck startet Lehrprojekt „Life Labs“]]>
              <![CDATA[<p></p>]]><![CDATA[<img src="https://www.uni-luebeck.de/typo3temp/_processed_/8/2/csm_life_labs_c_guido_kollmeier_2b7b0534f3.jpg" width="1349" height="900"   alt="" >Foto: Guido Kollmeier / Universität zu Lübeck]]>
            </description>
            <content:encoded><![CDATA[Mit dem Start des Lehrprojekts „Life Labs. Lablets für interdisziplinäre und forschungsnahe Lehre“ stärkt die Universität zu Lübeck das forschungsnahe Lernen durch die Einbindung hochmoderner Forschungslabore in die Lehre. Es setzt neue Impulse für die Lehre und soll Studierende früh für Forschung und wissenschaftliches Arbeiten begeistern. Zugleich fördert es die interdisziplinäre Zusammenarbeit zwischen den Studiengängen der Gesundheitswissenschaften, Medizin und den MINT-Fächern. Das hochschulübergreifende Projekt wird von der Stiftung Innovation in der Hochschullehre mit bis zu 5,5 Millionen Euro über einen Zeitraum von sechs Jahren gefördert.
<h2>Forschung erleben, wo sie entsteht</h2>
Hierfür werden auf dem Lübecker Campus fünf hochmoderne Forschungslabore der Universität zu Lübeck und des Fraunhofer-Instituts IMTE für die Lehre geöffnet. Studierende erhalten die Möglichkeit, Forschung dort zu erleben, wo sie entsteht, und modernste Technologien aus erster Hand kennenzulernen. Dazu gehören unter anderem Anwendungen der Roboterchirurgie sowie KI-gestützte medizinische Diagnostik.
<h2>Lablets bringen Forschung in die Lehre</h2>
Im Mittelpunkt von Life Labs stehen sogenannte Lablets – Lerneinheiten, die Forschung und Studium miteinander verbinden. Hier arbeiten Studierende praxisnah mit Zukunftstechnologien wie Robotik, Virtueller Realität und Künstlicher Intelligenz, lernen moderne Forschungsmethoden kennen und bearbeiten wissenschaftliche Fragestellungen gemeinsam mit Studierenden anderer Fachrichtungen. Die Lablets werden in bestehende Lehrveranstaltungen integriert und verbinden Inhalte aus den Gesundheitswissenschaften, der Medizin und den MINT-Fächern. Ergänzt werden die neuen Lehrformate durch Querschnittsthemen wie Ethik und Studierendengesundheit sowie durch ein neu eingerichtetes Medienlabor.
<h2>Kompetenzen für die Forschung von morgen</h2>
Die Lablets vermitteln den Studierenden wertvolle praktische Erfahrungen im Forschungsalltag und stärken ihre fachlichen, methodischen und interdisziplinären Kompetenzen. Der frühe Kontakt mit modernen Forschungstechnologien bereitet sie gezielt auf wissenschaftliches Arbeiten sowie auf die Anforderungen einer zunehmend vernetzten Gesundheitsversorgung vor.
Life Labs wird von Mitarbeitenden aus neun Instituten und Einrichtungen der Universität zu Lübeck in Kooperation mit dem <link https://www.imte.fraunhofer.de/ - external-link-new-window>Fraunhofer-Institut IMTE</link> und dem <link https://www.uksh.de/ - external-link-new-window>Universitätsklinikum Schleswig-Holstein (UKSH)</link> umgesetzt.&nbsp;]]></content:encoded>
            <category>Lehre</category>
			<category>Nachricht / Meldung / Hinweis</category>
			<category>Zeige auf Portal _Studium_ normal an</category>
			<category>Zeige auf Portal _Universität_ normal an</category>
			<category>Pressemitteilung</category>
			<category>Zeige auf _Startseite_ als _Key Visual_ an</category>
			<category>Relevanz: 1 Öffentlich</category>
			
            
            <guid>https://www.uni-luebeck.de/aktuelles/nachricht/artikel/forschungsnahes-lernen-direkt-im-labor.html</guid>
            <pubDate>Tue, 14 Jul 2026 13:45:00 +0200</pubDate>
            <newscal:startDate></newscal:startDate>
            <newscal:endDate></newscal:endDate>
            
        </item>
        
        <item>
            <title>Universität zu Lübeck feiert 376 Absolvent*innen</title>
            <link>https://www.uni-luebeck.de/aktuelles/nachricht/artikel/universitaet-zu-luebeck-feiert-376-absolventinnen.html</link>
            <description><![CDATA[Am Samstag, 11. Juli 2026, begann für die Absolvent*innen des ersten Halbjahres 2026 ein neuer Lebensabschnitt.
]]>
              <![CDATA[<p></p>]]><![CDATA[<img src="https://www.uni-luebeck.de/typo3temp/_processed_/9/c/csm_260711_Festakt_Universitaet_zu_Luebeck_2026_Sommer_2_a30e33797b.jpg" width="601" height="900"   alt="" >Die Absolvent*innen der Universität zu Lübeck werden feierlich in St. Petri verabschiedet. Foto: Andre Leisner / Universität zu Lübeck]]>
            </description>
            <content:encoded><![CDATA[In der Universitätskirche St. Petri wurden sie gemeinsam mit ihren Familien und Freund*innen für ihre erfolgreich abgeschlossenen Masterstudiengänge, Staatsexamina und Promotionen geehrt. Insgesamt nahmen mehr als 650 Gäste an der feierlichen Verabschiedung teil.
Die größte Gruppe bildeten die 150 Masterabsolvent*innen, darunter 23 Studierende im Studiengang Psychologie - Klinische Psychologie und Psychotherapie, 20 in Molecular Life Science, 12 in Medieninformatik, 11 in Gesundheits- und Versorgungswissenschaften, 11 in Informatik, 11 in Medizinische Ernährungswissenschaft, 11 in Medizinische Ingenieurwissenschaft, 11 in Robotik und Autonome Systeme, 7 in Medizinische Informatik, 7 in Psychologie – Cognitive Systems, 5 in IT-Sicherheit, 4 in Infection Biology, 4 in Mathematik in Medizin und Lebenswissenschaften, 3 in Entrepreneurship in digitalen Technologien, 3 in Hörakustik und Audiologischer Technik, 3 in Psychologie, 2 in Artificial Intelligence, 2 in Biophysik.
Darüber hinaus schlossen 110 Studierende das dritte Staatsexamen im Studiengang Humanmedizin erfolgreich ab. Im vergangenen Halbjahr erhielten außerdem 81 Promovierte in der Sektion Medizin und 35 in der Sektion Informatik/Technik und Naturwissenschaften den Doktortitel.
In ihrer Begrüßung betonte Pastorin Lilly Schaack das Staunen der Studierenden als grundlegendes Element ihres Studiums. Prof. Dr. Helge Braun, Präsident der Universität zu Lübeck,&nbsp;würdigte die Leistungen der Absolvent*innen: „Ihr Abschluss an der Universität zu Lübeck, den wir heute mit Ihnen feiern, eröffnet Ihnen gleich in zweierlei Hinsicht hervorragende Perspektiven für Ihre Zukunft: Da alle unsere Studiengänge auf stark nachgefragte Berufsbilder vorbereiten, sind Sie zum einen fachlich exzellent auf eine dringend benötigte Berufstätigkeit vorbereitet. Zum anderen verfügen Sie nunmehr verbrieft als Akademikerin oder Akademiker die persönliche Befähigung zu kritischem Denken, verantwortungsvollem Handeln und wissenschaftlichen Arbeiten. Wir als Universität bleiben gerne mit Ihnen im Kontakt und freuen uns zu sehen, wenn Sie diese Fähigkeiten zum Wohle der Allgemeinheit einsetzen.“
Eine besondere Erinnerung an ihre Studienzeit erhielten die Absolvent*innen mit einem eigens für diesen Anlass geschaffenen Kunstwerk. Die Schwarz-Weiß-Fotografie „Taraxacum, Acer, Cymbalaria und Hedera“ („Löwenzahn, Ahorn, Zimbelkraut und Efeu“) stammt von dem Biologen und Preisträger des focus:ART 2026 Jochen Lempert. Das Werk zeigt die titelgebenden Pflanzenarten und soll den Absolvent*innen als „ästhetische Wegzehrung“ dienen.
Die Übergabe eines eigens gefertigten Kunstwerks gehört seit 2009 zur Tradition der Universität zu Lübeck und ist deutschlandweit einzigartig. Vorgestellt wurde das diesjährige Werk von Dieter Witasik, der die Initiative focus:ART für den Alumni, Freunde und Förderer der Universität zu Lübeck e.V. begleitet. Die Initiative focus:ART wird dankenswerterweise ermöglicht durch die Förderung der Gemeinnützigen Stiftung Dr. Gerhard und Dr. Manuela Guth, Hamburg.
Stellvertretend für die Absolvent*innen sprachen Miriam Wölfle (Sektion Medizin) und Jarne Mölbitz (Sektionen Informatik/Technik und Naturwissenschaften).
Aus der Professor*innenschaft gratulierten Prof. Dr. Karl-Friedrich Klotz sowie Prof. Dr. Till Tantau den Absolvent*innen und überreichten ihnen die Kunstwerke.
Für die musikalische Gestaltung der Feier sorgten das Orchester der Universität unter der Leitung von Sönke Grohmann sowie der Universitätschor unter der Leitung von Chiara Perneker.
Bereits vor der Feier in St. Petri hatte Lübecks Bürgermeister Jan Lindenau die Promovierten zu einem Empfang im Rathaus eingeladen. Dort kamen sie noch einmal gemeinsam mit ihren Betreuer*innen der Doktorarbeiten zusammen.<br /><br />]]></content:encoded>
            <category>Universität</category>
			<category>Nachricht / Meldung / Hinweis</category>
			<category>Pressemitteilung</category>
			<category>Relevanz: 1 Öffentlich</category>
			
            
            <guid>https://www.uni-luebeck.de/aktuelles/nachricht/artikel/universitaet-zu-luebeck-feiert-376-absolventinnen.html</guid>
            <pubDate>Sat, 11 Jul 2026 09:29:00 +0200</pubDate>
            <newscal:startDate></newscal:startDate>
            <newscal:endDate></newscal:endDate>
            
        </item>
        
        <item>
            <title>Gemeinsame KI-Infrastruktur für Hochschulen in Schleswig-Holstein</title>
            <link>https://www.uni-luebeck.de/aktuelles/nachricht/artikel/gemeinsame-ki-infrastruktur-fuer-hochschulen-in-schleswig-holstein.html</link>
            <description><![CDATA[Alle neun staatlichen Hochschulen Schleswig-Holsteins als Landesverband haben sich auf die Nutzung einer gemeinsamen KI-Infrastruktur verständigt. ]]>
              <![CDATA[<p></p>]]><![CDATA[<img src="https://www.uni-luebeck.de/typo3temp/_processed_/4/0/csm_ChatGPT_Image_3._Juli_2026__12_44_34_f06b7ecdde.png" width="1200" height="900"   alt="" >(Bild: mit KI generiert mit ChatGPT / Universität zu Lübeck)]]>
            </description>
            <content:encoded><![CDATA[Sie haben entschieden, die Academic Cloud sowie die Dienste Chat AI, Projects und CoCalc der GWDG (Gesellschaft für wissenschaftliche Datenverarbeitung mbH Göttingen) zu nutzen. Die Entscheidung schafft zugleich Perspektiven, auf denen weitere digitale Dienste und hochschulübergreifende Kooperationen aufbauen können.
Damit erhalten Studierende, Lehrende, Forschende und Mitarbeitende in Technik und Verwaltung an den beteiligten Hochschulen Zugang zu einer gemeinsamen digitalen Arbeitsumgebung für die wissenschaftliche Zusammenarbeit, die Lehre und Forschung sowie für die Verwaltung. Mit der Nutzung der Academic Cloud verfügen die Hochschulen über eine gemeinsame datenschutzkonforme Umgebung für KI-Anwendungen auf einer europäischen und wissenschaftsnahen Infrastruktur. Zugleich entsteht eine gemeinsame Grundlage für digitale Zusammenarbeit innerhalb der Hochschulen und mit anderen Einrichtungen.
<b>Datenschutzkonforme Infrastruktur</b>
Umgesetzt wurde das Vorhaben von der <link https://www.itsh-edu.de/ - external-link-new-window>ITSH-edu</link> – Arbeitsgemeinschaft der IT-Verantwortlichen der Hochschulen und wissenschaftlichen Einrichtungen in Schleswig-Holstein unter der Leitung von Helge Illig, Leiter des IT-Service-Centers der Universität zu Lübeck in Zusammenarbeit mit Dr. Veronika Penner, Chief Digital Officer der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU). Helge Illig betont: „Mit der Academic Cloud sowie den Diensten Chat AI, Projects und CoCalc der GWDG verfügen die teilnehmenden Hochschulen über eine gemeinsame datenschutzkonforme Infrastruktur für KI-Anwendungen auf europäischer und wissenschaftsnaher Basis.“
Gefördert wird das Vorhaben durch eine Anschubfinanzierung des Landes Schleswig-Holstein und umfasst die Dienste Chat AI, Projects und CoCalc. Die teilnehmenden Hochschulen können jedoch weitere Dienste auf eigene Kosten hinzubuchen.
Guido Wendt, Staatssekretär im Ministerium für Allgemeine und Berufliche Bildung, Wissenschaft, Forschung und Kultur erklärt: „Künstliche Intelligenz ist eine Schlüsselressource für Wissenschaft und Wettbewerbsfähigkeit. Unser Ziel ist ein verlässlicher Zugang zu KI für alle Hochschulen im Land. Mit der GWDG als zentralem Infrastruktur- und Servicepartner stärken wir ihre Handlungsfähigkeit und zugleich den Innovationsstandort Schleswig-Holstein. Das Land hat den Start dieses Verbundprojekts gezielt ermöglicht.“
Folgende Hochschulen nutzen die Dienste: Christian-Albrechts-Universität zu Kiel, Europa-Universität Flensburg, Fachhochschule Westküste, HAW Kiel, Hochschule Flensburg, Musikhochschule Lübeck, Muthesius Kunsthochschule, Technische Hochschule Lübeck, Universität zu Lübeck.
Die Mitarbeitenden und Forschenden der Universität zu Lübeck finden genauere Infos zu den KI-Anwendungen <link https://focusinside.uni-luebeck.de/pages/view/662628/academiccloud-gwdg - external-link-new-window>im Intranet</link>. Studierende erfahren mehr <link https://moodle.uni-luebeck.de/course/section.php?id=174708 - external-link-new-window>bei Moodle</link>.]]></content:encoded>
            <category>Universität</category>
			<category>Pressemitteilung</category>
			<category>Nachricht / Meldung / Hinweis</category>
			<category>Zeige auf _Startseite_ normal an</category>
			
            
            <guid>https://www.uni-luebeck.de/aktuelles/nachricht/artikel/gemeinsame-ki-infrastruktur-fuer-hochschulen-in-schleswig-holstein.html</guid>
            <pubDate>Fri, 03 Jul 2026 12:32:03 +0200</pubDate>
            <newscal:startDate></newscal:startDate>
            <newscal:endDate></newscal:endDate>
            
        </item>
        
        <item>
            <title>Chancen einer weitergehenden Zusammenarbeit</title>
            <link>https://www.uni-luebeck.de/aktuelles/nachricht/artikel/chancen-einer-weitergehenden-zusammenarbeit-1.html</link>
            <description><![CDATA[Prof. Stefan Fischer hat am Gastprofessorenprogramm der Vietnam National University teilgenommen - &quot;Unglaubliche Wertschätzung&quot;]]>
              <![CDATA[<p></p>]]><![CDATA[<img src="https://www.uni-luebeck.de/uploads/pics/fischerStefan_Vietnam_2026-05-11_a1817.jpg" width="1280" height="704"   alt="" >Prof. Stefan Fischer bei der Begrüßung mit Vertreterinnen und Vertretern von Präsidium und  Fakultäten der University of Information Technology in Ho-Chi-Minh-Stadt (Foto: UIT)]]>
            </description>
            <content:encoded><![CDATA[Prof. Dr. Stefan Fischer, Direktor des Instituts für Telematik der Universität zu Lübeck, war vom 9. bis 16. Mai als Adjunct Professor zu Gast an der University of Information Technology (UIT) in Ho-Chi-Minh-Stadt. Der Besuch war Teil des Gastprofessorenprogramms 2025–2030 der Vietnam National University in Ho-Chi-Minh-Stadt (VNU-HCM), zu der die UIT gehört. Das Programm zielt darauf ab, Wissenschaftler weltweit miteinander zu vernetzen und Innovation, Forschung sowie akademische Exzellenz zu fördern.
Zu den Eindrücken seines Besuchs und die Entstehung sowie die möglichen Perspektiven der Verbindungen zu der vietnamesischen Universität beantwortete Prof. Fischer dem Newsletter der Universität nach seiner Rückkehr die folgenden Fragen. 
<b>Newsletter: </b>Herr Prof. Fischer, mit welchen Eindrücken sind Sie von Ihrer Gastprofessur in Vietnam zurückgekehrt?
<b>Fischer:</b> Ich war jetzt zum dritten Mal an der University of Information Technology in Ho-Chi-Minh-Stadt, die ersten beiden Mal als Gutachter der Akkreditierungsagentur für Studiengänge der Ingenieurwissenschaften, Informatik, Naturwissenschaften und Mathematik (ASIIN) und jetzt erstmals als Gastprofessor. Wenn ich zwei Eindrücke hervorheben soll, die sich von Mal zu Mal verstärkt haben: diese Uni will etwas erreichen, und zwar alle dort zusammen und mit großem Elan, und sie bringt deutschen Professoren eine unglaubliche Wertschätzung entgegen. Als ich am ersten Besuchstag offiziell begrüßt wurde, wurde mir das neue Ziel der Uni vorgestellt, nämlich unter die TOP-100 der asiatischen Universitäten zu kommen. Ein ehrgeiziger Plan, aber ich habe nur Leute gesehen, die sich&nbsp;begeistert an die Aufgabe machen – und die sehr hoffen, dass der neue deutsche Freund mithilft und vor allem weitere Kolleginnen und Kollegen bzw. die Uni Lübeck für eine Zusammenarbeit begeistern kann. Ich glaube, wir haben es hier mit einer Universität mit großer Perspektive zu tun, und ich kann nur dafür werben, die Möglichkeiten für einen Ausbau der Zusammenarbeit gemeinsam auszuloten. Und nicht zuletzt: Vietnam ist ein tolles Land mit sehr, sehr freundlichen Menschen!
<b>&quot;Hier könnte sich eine für beide Seiten sehr fruchtbare Kooperation entwickeln&quot;</b>
<b>Newsletter: </b>Welches waren die wesentlichen dort behandelten Themen, und zu welchen Ihrer Anliegen haben Sie besondere Resonanz erfahren?
<b>Fischer:</b> Ich werde die University of Information Technology in den kommenden zunächst zwei Jahren mehrfach besuchen. Dieses Mal war ich vor allem an der Fakultät für Computer Engineering zu Gast. Ich habe dabei in der Woche meines Besuchs mehrere Vorlesungen sowie einen Forschungsseminarvortrag gehalten. Außerdem habe ich mich mit mehreren Forschungsgruppen aus der Fakultät getroffen und über deren und unsere Forschungsthemen gesprochen. Dabei gab es eine ganze Reihe von Anknüpfungspunkten beispielsweise zu den Themen KI oder Internet der Dinge. Diese Themen wollen wir in den kommenden Wochen vertiefen. Der nächste Besuch soll dann den Schwerpunkt an der Fakultät für Computer Science haben. Es ist auf jeden Fall der deutliche Eindruck entstanden, dass eine Zusammenarbeit und ein weiterer Austausch ganz klar erwünscht sind. 
<b>Newsletter: </b>Welche Perspektiven sehen Sie, die sich aus dem Austausch an der VNU-HCM ergeben könnten?
<b>Fischer:</b> Die UIT hat den großen Wunsch, sich einerseits selbst weiterzuentwickeln, gerne mit Input von außen, andererseits möchte sie aber auch ihren Mitarbeitenden, Doktoranden und Studierenden zusätzliche Perspektiven bieten. Wir wollen deshalb in den nächsten Monaten verschiedene Optionen auslosten, zu denen etwa gegenseitige Forschungsbesuche von Professorinnen und Professoren und Doktorandinnen und Doktoranden bis hin zu Promotionen an der Uni Lübeck oder vielleicht sogar die Entwicklung von Doppelabschlüssen gehören könnten. Studiensemester unserer Studierenden in Vietnam und umgekehrt von UIT-Studierenden in Lübeck sollten sich meines Erachtens relativ problemlos umsetzen lassen, und da die UIT mittlerweile alle ihre Informatik-Studiengänge ASIIN-akkreditiert hat, sollte auch eine Aufnahme der UIT-Studierenden in unsere Masterprogramme keine allzu großen Hürden mehr darstellen. Ich glaube, hier könnte sich eine Kooperation entwickeln, die für beide Seiten sehr fruchtbar sein kann.
<i>(Beitrag aus dem <link https://www.uni-luebeck.de/universitaet/aktuelles/artikel/unser-newsletter-schon-abonniert.html - external-link-new-window>Newsletter Juni 2026</link> der Universität zu Lübeck)</i>]]></content:encoded>
            <category>Internationales</category>
			<category>Nachricht / Meldung / Hinweis</category>
			<category>Pressemitteilung</category>
			<category>Zeige auf _Startseite_ normal an</category>
			
            
            <guid>https://www.uni-luebeck.de/aktuelles/nachricht/artikel/chancen-einer-weitergehenden-zusammenarbeit-1.html</guid>
            <pubDate>Mon, 15 Jun 2026 23:24:00 +0200</pubDate>
            <newscal:startDate></newscal:startDate>
            <newscal:endDate></newscal:endDate>
            
        </item>
        
        <item>
            <title>Großartiges Engagement für Generationen von Informatik-Studierenden</title>
            <link>https://www.uni-luebeck.de/aktuelles/nachricht/artikel/grossartiges-engagement-fuer-generationen-von-informatik-studierenden.html</link>
            <description><![CDATA[Ingrid und Klaus-Dieter Schumacher unterstützen und coachen als Senior Experts im Studium]]>
              <![CDATA[<p></p>]]><![CDATA[<img src="https://www.uni-luebeck.de/typo3temp/_processed_/b/f/csm_schumachers_20260526_123218_korr_auss5_c0cc7797c7.jpg" width="1347" height="900"   alt="" >Ingrid und Klaus-Dieter Schumacher (links) zusammen mit Studierenden, die an ihrem Bachelor-Projekt teilgenommen haben oder teilnehmen, und Institutsdirektor Prof. Dr. Stefan Fischer (4.v.l.). Vor ihnen die digitalisierte und multimedialisierte Eisenbahnanlage, die einigen der Abschlussarbeiten als Modell dient (Foto: Rüdiger Labahn / Universität zu Lübeck)]]>
            </description>
            <content:encoded><![CDATA[Sie sind 80 Jahre alt bzw. Mitte 70, und bei den Studierenden der Informatik an der Universität haben sie eine regelrechte &quot;Fangemeinde&quot;.&nbsp;Ingrid&nbsp;und Klaus-Dieter Schumacher betreuen am Institut für Telematik seit fast zwanzig Jahren Studentinnen und Studenten im ersten Semester und solche, die sich der Bachelorarbeit nähern oder schon mitten drin stecken. 
In der Rolle von Senior Experts geben sie nicht nur ihr Wissen in Linearer Algebra und Stochastik weiter, sondern sind jederzeit auch verständnisvolle Ansprechpartner und Coaches, wenn es im Studium oder persönlich mal nicht so gut läuft. Herzstück ihres aktuellen Bachelor-Projekts zu&nbsp;Fernüberwachung und Automatisierung&nbsp;ist eine über die Jahre digital und multimedial immer weiter ausgebaute Modelleisenbahnanlage.
Johannes Schwab schreibt dazu im Studiengang Robotik und Autonome Systeme gerade seine Abschlussarbeit mit dem Titel „Schrittmotorgesteuerter Lok-Lift für H0-Modellzüge“. „Bei Autonomen Systemen geht es wesentlich um die Ansteuerung bestimmter Einzelelemente und Sensorknoten mit operativen Vorgaben innerhalb einer Netzwerkarchitektur“, erklärt er. „Für die Programmierung lässt sich das in unserer Eisenbahnanlage ganz hervorragend modellieren.“
<b>Jungen Menschen in manchmal auch kritischen Situationen helfen</b>
„Es ist für mich und meine Frau außerordentlich befriedigend, tagtäglich noch zu erfahren, wie wir junge Menschen in ihrem Studium unterstützen können, und in Kontakt mit der Weiterentwicklung des Fachwissens zu bleiben“, sagt Klaus-Dieter Schumacher. Er hat Elektrotechnik und Mathematik in Aachen studiert, war lange Jahre Berufsschullehrer an der Gewerbeschule I in Lübeck und danach als Studiendirektor im Bereich Berufliche Bildung am Institut für Praxis und Theorie der Schule (IPTS) und dessen Nachfolgeeinrichtung, dem Institut für Qualitätsentwicklung an Schulen Schleswig-Holstein (IQSH).
„Für mich ist die Tätigkeit an der Universität eine wunderbare Möglichkeit, mein Hobby, nämlich Naturwissenschaft und Technik, auszuleben, meine Studieninhalte warm zu halten und das Gefühl zu haben, jungen Menschen in manchmal auch kritischen Situationen helfen zu können“, sagt Ingrid Schumacher. Sie hat Pharmazie in Kiel studiert, als Pharmazeutin in diversen Apotheken gearbeitet, war Dozentin an der Wirtschaftsakademie Schleswig-Holstein und hatte einen Lehrauftrag an der damaligen Fachhochschule, heute Technische Hochschule Lübeck.
Gemeinsam haben die beiden Informatik an der Fernuniversität Hagen studiert und im Jahr 2000 ihr Diplom abgelegt. Als Mentor und Mentorin waren sie am Zentrum für Fernstudium und Weiterbildung der Universität zu Lübeck tätig, bevor sie 2005 auf einer Tagung der Gesellschaft für Informatik in Rostock Prof. Dr. Stefan Fischer, den Direktor des Instituts für Telematik der Universität, kennenlernten. „Kommen Sie in meinem Institut doch einfach mal vorbei“, sagte der damals und legte damit den Grundstock für die inzwischen ebenso vielfältige wie fruchtbare Zusammenarbeit. 
<b>Potenzial für weitere Studiengänge</b>
Neben ihrem Bachelor-Projekt und Übungen der Studiengänge zum Programmieren waren und sind die Schumachers immer wieder auch für Workshops des SummerCamps Informatik und für die Schülerakademie der Universität tätig. Auf der Institutsebene sind sie eine hoch willkommene Unterstützung für zahlreiche Aktivitäten, die außerhalb des normalen Forschungs- und Studienalltags stattfinden wie zuletzt der Schnuppertag der Offenen Tür für studieninteressierte Schülerinnen und Schüler.
„Generell sollten die Hochschulen darüber nachdenken, wie sie die Rahmenbedingungen für die Einbindung interessierter älterer Menschen in ihren Betrieb vereinfachen können“, sagt Institutsdirektor Prof. Stefan Fischer. 
Er stimmt mit Ingrid und Klaus-Dieter Schumacher überein, dass in dieser Hinsicht übersichtlichere Grundlagen denkbar wären. Es gebe bestimmt auch noch andere Ruheständler, für die eine solche Betätigung sinnvoll und interessant sein könne, sind sie sich einig. „Das Potenzial für Studiengänge, in denen es im Alltagsbetrieb vielleicht manchmal etwas ‚nerdig‘ zugeht, sehe ich auf jeden Fall“, sagt Prof. Fischer. 
<b>Stetige Weiterentwicklung des Bachelor-Projekts</b>
Genau wie Johannes Schwab, der jetzt seinen Abschluss macht, haben auch Sandra Peiffer, Kilian Pöschel und Dustin Freud am Bachelor-Projekt der Eheleute Schumacher teilgenommen und davon profitiert. Übereinstimmend haben sie die Unterstützung sowohl für ihr Studium als auch menschlich und persönlich als sehr bereichernd empfunden. 
Patrick Pfau, ebenfalls einer der ehemaligen Absolventen, ist inzwischen wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Telematik. „Für mich ist es immer wieder enorm interessant, von jetzigen Studierenden zu hören, wie sich das Projekt, zu dem auch ich meinen Bachelor gemacht habe, weiterentwickelt“, erzählt er.
Alle Beteiligten wünschen Ingrid und Klaus-Dieter Schumacher noch viele Informatik-Studierende, die an der erfolgreichen Fortführung des Bachelor-Projekts mitwirken.
<i>(Beitrag aus dem <link https://www.uni-luebeck.de/universitaet/aktuelles/artikel/unser-newsletter-schon-abonniert.html - external-link-new-window>Newsletter Juni 2026</link> der Universität zu Lübeck)</i>]]></content:encoded>
            <category>Studium</category>
			<category>Nachricht / Meldung / Hinweis</category>
			<category>Zeige bei _Studium Informatik_ an</category>
			<category>Lehre</category>
			<category>Pressemitteilung</category>
			
            
            <guid>https://www.uni-luebeck.de/aktuelles/nachricht/artikel/grossartiges-engagement-fuer-generationen-von-informatik-studierenden.html</guid>
            <pubDate>Mon, 15 Jun 2026 08:27:00 +0200</pubDate>
            <newscal:startDate></newscal:startDate>
            <newscal:endDate></newscal:endDate>
            
        </item>
        
        <item>
            <title>Gleichstellungskonzept der Universität überzeugt erneut</title>
            <link>https://www.uni-luebeck.de/aktuelles/nachricht/artikel/gleichstellungskonzept-der-universitaet-ueberzeugt-erneut.html</link>
            <description><![CDATA[Professorinnenprogramm 2030 fördert Frauen in der Wissenschaft]]>
              <![CDATA[<p></p>]]><![CDATA[<img src="https://www.uni-luebeck.de/typo3temp/_processed_/8/4/csm_Professorinnenprogramm__c__Canva_210e93c740.jpg" width="1353" height="900"   alt="" >Die Universität zu Lübeck wurde bislang in allen vier bestehenden Phasen des Professorinnenprogramms positiv bewertet (Foto: Canva)]]>
            </description>
            <content:encoded><![CDATA[Den Frauenanteil an Professuren erhöhen, Wissenschaftlerinnen in ihrer Karriereentwicklung unterstützen und die Repräsentanz von Frauen auf allen Qualifikationsstufen nachhaltig verbessern – das steht im Fokus des Professorinnenprogramms von Bund und Ländern. Die Universität zu Lübeck hat mit ihrem Gleichstellungskonzept für Parität 2030 nun ein unabhängiges Gremium überzeugt und wurde in der dritten Auswahlrunde des Professorinnenprogramms 2030 erfolgreich bewertet. Damit ist die Universität berechtigt, bis zu drei Anschubfinanzierungen für die Erstberufung von Frauen auf unbefristete W2- oder W3-Professuren zu beantragen. Mit der erneuten Auswahl gehört die Universität zu Lübeck zu den Hochschulen, deren Gleichstellungskonzepte in allen vier bisherigen Programmphasen positiv bewertet wurden.
Mit ihrem Gleichstellungskonzept für Parität 2030 setzt die Universität zu Lübeck auf innovative und zielgerichtete Maßnahmen zur Förderung von Frauen in der Wissenschaft. Besondere Schwerpunkte liegen dabei auf der Weiterentwicklung von Berufungsverfahren sowie der Sichtbarkeit von Wissenschaftlerinnen.
„Die positive Bewertung unseres Gleichstellungskonzepts freut uns sehr, denn sie zeigt, dass wir mit unseren Maßnahmen die richtigen Rahmenbedingungen schaffen, um mehr Frauen für wissenschaftliche Karrieren zu gewinnen und unsere Universität zukunftsfähig weiterzuentwickeln“, sagt Prof. Dr. Helge Braun, Präsident der Universität zu Lübeck. Moreen Heine, Vizepräsidentin für Transfer und Nachhaltigkeit ergänzt anlässlich des positiven Bescheids: „Die zusätzlichen Fördermittel eröffnen uns weiteren Gestaltungsspielraum, diesen Weg konsequent fortzusetzen und die Gleichstellung weiter zu stärken. Damit können wir erfolgreiche Maßnahmen weiter ausbauen und Wissenschaftlerinnen auf ihrem Karriereweg noch gezielter unterstützen.“
Das Professorinnenprogramm ist seit 2008 das zentrale Instrument von Bund und Ländern, um die Gleichstellung von Frauen und Männern in Hochschulen zu fördern. „Im Professorinnenprogramm geht es nicht nur um einzelne Berufungen, sondern um einen tiefgreifenden Kulturwandel: Wir stärken die Gleichstellung strukturell, fördern tragfähige Konzepte und unterstützen Frauen gezielt auf ihrem Weg in wissenschaftliche Spitzenpositionen. Zugleich verankern wir nachhaltig eine Kultur, in der Chancengerechtigkeit selbstverständlich ist. Ich freue mich über die rege Beteiligung in allen drei Auswahlrunden und beglückwünsche die erfolgreichen Hochschulen zu ihren überzeugenden Gleichstellungskonzepten“, so Falko Mohrs, niedersächsischer Minister für Wissenschaft und Kultur und stellvertretender Vorsitzender der Gemeinsamen Wissenschaftskonferenz.
<h2>Warum braucht es das Professorinnenprogramm?</h2>
Im Vergleich zu Männern sind Frauen bei den Bildungsabschlüssen bis einschließlich zur Promotion mindestens genauso erfolgreich. Dennoch sinkt der Frauenanteil im Wissenschaftssystem mit steigender Qualifikationsstufe: Überwiegt jeweils bei Abitur und Studienbeginn der Anteil der jungen Frauen leicht, so machen Doktorandinnen nur noch 46 Prozent und Habilitandinnen sogar nur 36 Prozent aus. In der Professorenschaft sinkt der Frauenanteil dann weiter auf aktuell 30 Prozent. An dieser Stelle setzt das Professorinnenprogramm an und unterstützt qualifizierte Hochschulen dabei, gleichstellungsfördernde Maßnahmen umzusetzen.
Das Professorinnenprogramm 2030 verbessert die Rahmenbedingungen für kleinere und mittlere Hochschulen sowie alle Hochschultypen. Schwerpunkte liegen unter anderem auf dem Berufungsmanagement, dem Gleichstellungscontrolling sowie der Förderung von Wissenschaftlerinnen in der frühen Karrierephase. Bund und Länder stellen für das Professorinnenprogramm 2030 insgesamt 320 Millionen Euro über eine Laufzeit von erstmalig acht Jahren zur Verfügung. Über alle Programmphasen hinweg konnten bisher 1.085 Professuren über das Professorinnenprogramm gefördert werden.&nbsp;<br /><br />]]></content:encoded>
            <category>Gleichstellung</category>
			<category>Pressemitteilung</category>
			<category>Zeige auf _Startseite_ normal an</category>
			<category>Nachricht / Meldung / Hinweis</category>
			
            
            <guid>https://www.uni-luebeck.de/aktuelles/nachricht/artikel/gleichstellungskonzept-der-universitaet-ueberzeugt-erneut.html</guid>
            <pubDate>Fri, 12 Jun 2026 09:51:00 +0200</pubDate>
            <newscal:startDate></newscal:startDate>
            <newscal:endDate></newscal:endDate>
            
        </item>
        
        <item>
            <title>Forschende untersuchen Therapien bei lebensbedrohlichem Kreislaufschock</title>
            <link>https://www.uni-luebeck.de/aktuelles/nachricht/artikel/forschende-untersuchen-therapien-bei-lebensbedrohlichem-kreislaufschock.html</link>
            <description><![CDATA[Universität zu Lübeck und Universitätsklinikum Schleswig-Holstein sind am EU-Projekt CURE-SHOCK beteiligt]]>
              <![CDATA[<p></p>]]><![CDATA[<img src="https://www.uni-luebeck.de/typo3temp/_processed_/5/c/csm_Bildkombo_Boos_Zeller_kleiner_206c84d41d.png" width="1600" height="884"   alt="" >Prof. Miriam Anja Boos (links) und Prof. Tanja Zeller (Fotos: privat, Guido Weinberger)]]>
            </description>
            <content:encoded><![CDATA[Ein Kreislaufschock infolge schwerer Infektionen, großflächiger Verbrennungen, traumatischer Verletzungen oder chirurgischer Eingriffe zählt zu den herausforderndsten Aufgaben in der Intensivmedizin. Trotz erheblicher Fortschritte in der medizinischen Versorgung verläuft die Erkrankung bei vielen Patient*innen schwer und ist mit einem hohen Sterberisiko verbunden. 
Forschende aus Deutschland, Polen und der Ukraine nehmen jetzt den neuartigen Antikörper „Invobenitug“ als gezielte Therapie bei kardiogenem, septischem, Verbrennungs- und traumatischem Schock in den Blick. Beteiligt an dem Konsortium sind Prof. Dr. Tanja Zeller und Prof. Dr. Anja M. Boos von der Universität zu Lübeck und vom Universitätsklinikum Schleswig-Holstein (UKSH), Campus Lübeck. Die Leitung des Projekts liegt bei der Klinik für Intensivmedizin des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf. 
<b>Wichtiger Treiber</b>
Es soll mithilfe eines schnellen Tests direkt am Krankenbett früh erkannt werden, wer erhöhte Werte des Enzyms DPP3 aufweist und daher besonders von einer Antikörper-Behandlung profitieren könnte. Das Enzym gilt als wichtiger molekularer Treiber beim Fortschreiten schwerer Schockzustände. „Invobenitug“ wiederum wurde entwickelt, um DPP3 im Blut gezielt zu neutralisieren. 
Untersucht wird, ob der Antikörper die Herz-Kreislauf-Funktion stabilisiert und so den Bedarf an kreislaufunterstützenden Maßnahmen reduziert und Organversagen verringert. 
Die Europäische Union fördert die internationale, klinische Studie CURE-SHOCK innerhalb von Horizon Europe über vier Jahre mit insgesamt rund 7,9 Millionen Euro, davon geht 1 Million Euro an das UKSH.
Die Beteiligten des UKSH und der Universität zu Lübeck übernehmen zwei Rollen im Konsortium. Die Forscherinnen tragen wesentlich zur Rekrutierung von Teilnehmenden für die klinische Studie bei, insbesondere für den Verbrennungsschock. Darüber hinaus leiten sie den Aufbau der umfassenden Bioressource innerhalb des Konsortiums, in die Bioproben der Patient*innen sowie klinische Daten für weiterführende translationalen Begleitstudien überführt werden.
Die Projektleiterinnen sind zudem für das translationale Begleitprojekt verantwortlich, in dem der Zusammenhang zwischen molekularen Veränderungen und dem klinischen Ansprechen auf die Therapie untersucht wird („Trial-in-a-Dish“). Hierfür werden Zell- und Gewebeorganoid-Modelle von Herz, Niere, Leber, Lunge und Gehirn genutzt, um die Wirkung von Invobenitug parallel zur klinischen Studie auf molekularer Ebene zu untersuchen.
„CURE-SHOCK verbindet klinische Forschung mit innovativen molekularen Methoden und schafft damit eine Brücke zwischen Patient*innenversorgung und Grundlagenwissenschaft. Die im Projekt entstehenden Daten und Bioressourcen schaffen wichtige Voraussetzungen, um die Mechanismen des Kreislaufschocks besser zu verstehen und den Weg für zukünftige zielgerichtete Therapieansätze zu ebnen“, sagt Prof. Zeller, Direktorin des Instituts für Kardiogenetik.
„Wir freuen uns sehr, dass das UKSH und die Universität zu Lübeck Teil dieser herausragenden europäischen Zusammenarbeit sind. Insbesondere der Verbrennungsschock zählt zu den größten Herausforderungen in der Intensivmedizin und ist weiterhin mit einer hohen Sterblichkeit und schweren Folgekomplikationen verbunden“, sagt Prof. Boos, Direktorin der Klinik für Plastische, Rekonstruktive und Ästhetische Chirurgie – Handchirurgie und Schwerbrandverletztenzentrum. Gerade in der Versorgung schwerbrandverletzter Patientinnen und Patienten sei die Evidenzlage für viele therapeutische Entscheidungen nach wie vor begrenzt. CURE-SHOCK vereine klinische Forschung und innovative Therapieansätze, um eine bislang ungedeckte medizinische Versorgungslücke zu schließen.]]></content:encoded>
            <category>Forschung</category>
			<category>Nachricht / Meldung / Hinweis</category>
			<category>Pressemitteilung</category>
			
            
            <guid>https://www.uni-luebeck.de/aktuelles/nachricht/artikel/forschende-untersuchen-therapien-bei-lebensbedrohlichem-kreislaufschock.html</guid>
            <pubDate>Fri, 12 Jun 2026 08:50:29 +0200</pubDate>
            <newscal:startDate></newscal:startDate>
            <newscal:endDate></newscal:endDate>
            
        </item>
        
        <item>
            <title>Bessere Vorhersage und Bewältigung von Krisenlagen</title>
            <link>https://www.uni-luebeck.de/aktuelles/nachricht/artikel/bessere-vorhersage-und-bewaeltigung-von-krisenlagen.html</link>
            <description><![CDATA[Forschende der Universität zu Lübeck nutzen simulierte Extremwetterereignisse und entwickeln eine technische Anwendung, die Behörden und Einsatzkräfte unterstützt.]]>
              <![CDATA[<p></p>]]><![CDATA[<img src="https://www.uni-luebeck.de/typo3temp/_processed_/7/2/csm_Simulation_Krisen_c_guido-kollmeier_fdb70e00b8.jpg" width="1349" height="900"   alt="" >Bei einer Krisenlage nehmen Expert*innen mögliche Szenarien in den Blick. In einer Zentrale wird die Situation genau betrachtet (Foto: Guido Kollmeier / Uni Lübeck)]]>
            </description>
            <content:encoded><![CDATA[Energie-, Wasser- und Verkehrsnetze bilden das Rückgrat moderner Gesellschaften. Die kritische Infrastruktur kann jedoch gestört werden oder sogar ausfallen, wodurch weitere Bereiche betroffen sein können. Wenn es zum Beispiel zu Überschwemmungen kommt, kann dies sowohl für die Menschen in einem Ort gefährlich werden als auch Auswirkungen auf das Verkehrsnetz und die Energieversorgung haben.
Behörden und Organisationen, die sich um die Sicherheit kümmern, stehen in solchen Fällen vor zunehmenden Herausforderungen. Insbesondere der Klimawandel erhöht die Häufigkeit und Schwere von Extremereignissen wie Hochwasser und Starkregen, die sogenannte Kaskadeneffekte auslösen können. 
<b>Auswirkungen vorab simulieren</b>
Hinzukommt, dass in diesen Situationen komplexe Entscheidungen unter hohem Zeitdruck getroffen werden müssen, um sektorübergreifende Abhängigkeiten und deren Auswirkungen auf Evakuierung und Notfallversorgung systematisch zu erfassen. Umso wichtiger ist es, vorab mögliche Auswirkungen simulieren zu können. Zum Beispiel spielt es eine Rolle, in welche Himmelsrichtung ein starkes Gewitter mit Starkregen zieht – je nachdem können Vorhersagen erstellt werden, die vorab Planungen und Vorbereitungen ermöglichen und die somit auf eine drohende Katastrophe vorbereiten können. Dafür können Daten zum Wetter, über geographische Bedingungen sowie über Verkehr und Informationen über die Stadtplanung ausgewertet werden. 
In dem neuen Projekt „Präventiver Schutz gegen kaskadierende Störungen Kritischer Infrastrukturen durch resiliente Prozesse in der Krisenlogistik“ (PreKris) entwickeln Forschende der Universität zu Lübeck eine Software-Anwendung, um die Behörden und Einsatzkräfte bei der präventiven Planung und der operativen Bewältigung von Krisenlagen mit Infrastrukturausfällen zu unterstützen. Kaskadeneffekte werden simuliert – die Ergebnisse werden anschließend so aufbereitet, dass sie für die Menschen im Einsatz effektiv genutzt werden können. Auf den Computern der Einsatzleitungen wird dann ein interaktives System zur Verfügung gestellt. 
<b>Einsatz in Krisenlagen</b>
„Bei dem Projekt haben wir im Fokus, etwas zu entwickeln, was echten Nutzen stiftet und tatsächlich in Krisenlagen zum Einsatz kommen kann&quot;, sagt Prof. André Calero Valdez, Leiter des Teilprojekts in Lübeck und Professor am Institut für Menschzentrierte Interaktive Systeme der Universität zu Lübeck. Zu seinem Team gehören Toni Schumacher und Marthe Gruner. Daniel Lichte vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt e. V. leitet das Konsortium.
Außerdem beteiligt sind: Bergische Universität Wuppertal, Feuerwehr Gelsenkirchen, vfdb e. V., 3-core GmbH, Technisches Hilfswerk, Deutsches Rotes Kreuz e. V., Feuerwehr Bergisch Gladbach, Rheinisch-Bergischer Kreis, Fachverband Leitstellen e. V., Deutsches Komitee Katastrophenvorsorge e. V., CADUS e. V. Noch bis Februar 2029 nehmen die Beteiligten das Thema in den Blick.
Die Forschungspartner bringen dabei verschiedene Kompetenzen mit.&nbsp; So haben die Expert*innen des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) Simulationsexpertise und Erfahrungen bei der Bildung von Modellen. Zudem werden die Krisenlogistikforschung der Bergischen Universität Wuppertal und das praktische Erfahrungswissen der Feuerwehr Gelsenkirchen zusammengebracht. Die entwickelten Benutzerschnittstellen werden als Open-Source-Software bereitgestellt, während die vfdb e. V. die bundesweite Übertragbarkeit durch Schulungskonzepte für alle deutschen Sicherheitsbehörden sicherstellt.
Das Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt fördert das Vorhaben innerhalb seines Programms „<link https://www.sifo.de/sifo/de/programm/programm_node.html - external-link-new-window>Forschung für die zivile Sicherheit</link> – Gemeinsam für ein sicheres Leben in einer resilienten Gesellschaft&quot; mit insgesamt 3 Millionen Euro. Die Lübecker Beteiligten erhalten davon 411.000 Euro.]]></content:encoded>
            <category>Forschung</category>
			<category>Pressemitteilung</category>
			<category>Nachricht / Meldung / Hinweis</category>
			<category>Zeige auf _Startseite_ normal an</category>
			
            
            <guid>https://www.uni-luebeck.de/aktuelles/nachricht/artikel/bessere-vorhersage-und-bewaeltigung-von-krisenlagen.html</guid>
            <pubDate>Mon, 01 Jun 2026 14:51:11 +0200</pubDate>
            <newscal:startDate></newscal:startDate>
            <newscal:endDate></newscal:endDate>
            
        </item>
        
        <item>
            <title>Väterbilder in der Wissenschaft </title>
            <link>https://www.uni-luebeck.de/aktuelles/nachricht/artikel/vaeterbilder-in-der-wissenschaft.html</link>
            <description><![CDATA[Zwischen Rollenbildern, Sorgearbeit und strukturellen Hürden]]>
              <![CDATA[<p></p>]]><![CDATA[<img src="https://www.uni-luebeck.de/typo3temp/_processed_/8/8/csm_Vaeterbilder_in_der_Wissenschaft_total__c__Ann-Kristin_Zoike_UzL_8b5747c0d5.jpg" width="1353" height="900"   alt="" >Podiumsdiskussion zum Thema "Väterbilder in der Wissenschaft - Chancen und Herausforderungen zwischen Geschichte und Gegenwart" (Fotos: Ann-Kristin Zoike / Uni Lübeck)]]>
            </description>
            <content:encoded><![CDATA[Die Frage nach Vaterschaft in der Wissenschaft ist weit mehr als ein Nischenthema – das machte die Podiumsdiskussion „Väterbilder in der Wissenschaft – Chancen und Herausforderungen zwischen Geschichte und Gegenwart“ am 26. Mai an der Universität zu Lübeck deutlich. Vielmehr berührt sie grundlegende gesellschaftliche Fragen von Gleichberechtigung, Sorgearbeit sowie Rollenvorstellungen und macht zugleich strukturelle Herausforderungen im Wissenschaftssystem sichtbar.
Nach der Begrüßung durch Prof. Moreen Heine, Vizepräsidentin für Transfer und Nachhaltigkeit der Universität zu Lübeck, diskutierten die Historiker Prof. Dr. Andreas Gestrich und Dr. Stefan Wolle, Maximilian Schneider von Gesicht Zeigen! e.V. sowie Geschlechterforscherin Dr.in Birgit Stammberger auf dem Podium. Prof. Dr. Christian Herzog, Prof. für Ethische, Rechtliche und Soziale Aspekte der KI, moderierte die Veranstaltung.
<b>Sorgearbeit als gesamtgesellschaftliche Aufgabe</b>
Ein zentrales Motiv der Diskussion: Vaterschaft darf nicht isoliert betrachtet werden. Vielmehr gehe es um die gerechte Verteilung von Sorgearbeit insgesamt. Birgit Stammberger betonte, dass es „Väter in der Wissenschaft“ schon immer gegeben habe. Statt einzelne Rollenbilder normativ aufzuwerten, brauche es eine gesamtgesellschaftliche Diskussion über plurale Lebensentwürfe. Dass Vaterschaft und Sorgearbeit heute anders diskutiert werden als noch vor Jahrzehnten, sei nicht zuletzt Ergebnis der Frauenrechtsbewegung, die tradierte Rollenzuschreibungen grundsätzlich infrage gestellt habe. Die Diskussion um Rollenbilder sei daher eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe.
<b>Historische Rollenbilder</b>
Dass Rollenbilder wandelbar und gesellschaftliche Konstruktionen sind, verdeutlichte der historische Blick von Andreas Gestrich. Er verwies darauf, dass Väter zu Beginn des 19. Jahrhunderts durchaus als aktiv in Erziehung und Familienleben eingebunden waren, bevor sich später biologisierte und hierarchische Vorstellungen von Männlichkeit und Weiblichkeit bis in die zweite Hälfte des 20. Jahrhunderts verfestigten.&nbsp;
Auch die DDR wurde in der Diskussion als widersprüchliches Beispiel beschrieben: Stefan Wolle verwies darauf, dass die Berufstätigkeit von Frauen in der DDR deutlich selbstverständlicher gewesen sei als in Westdeutschland. Gleichzeitig sei die Gesellschaft bis in politische Führungsstrukturen stark patriarchalisch organisiert geblieben.
<b>Junge Männer zwischen Orientierung und Social Media</b>
Mit Blick auf die Gegenwart lenkte Maximilian Schneider den Fokus auf junge Männer und deren Sozialisation. Jugendliche seien heute mit einer Vielzahl unterschiedlicher Rollenbilder konfrontiert – von progressiven Vorstellungen bis hin zu autoritären und antifeministischen Männlichkeitsbildern, die insbesondere über soziale Medien verbreitet würden. Insbesondere in Phasen persönlicher Unsicherheit könnten vereinfachende Männlichkeitsbilder aus der sogenannten „Mannosphäre“ Anziehungskraft für Jugendliche entfalten. Auch Trends wie „Luxmaxing“, bei denen teilweise extreme Selbstoptimierung, Status und äußere Inszenierung im Mittelpunkt stehen, stellten eine Gefahr für junge Männer dar.
<b>Familie und Wissenschaft</b>
Auch das Wissenschaftssystem selbst stand in der Kritik. Die Podiumsteilnehmenden waren sich einig, dass befristete Beschäftigungsverhältnisse, hoher Leistungsdruck und wenig planbare Karrierewege die Vereinbarkeit von wissenschaftlicher Arbeit und Sorgeverantwortung erschweren würden. Gerade in Lebensphasen, in denen Familien gegründet oder Angehörige betreut werden, entstünden strukturelle Konflikte. Diskutiert wurden unter anderem Teilzeitmöglichkeiten, verlässlichere Karrierewege und institutionelle Unterstützung.
Die Veranstaltung machte deutlich: Die Vereinbarkeit von Wissenschaft und Familie sowie die Auseinandersetzung mit Geschlechterrollen bleiben zentrale gesellschaftliche Zukunftsfragen. Universitäten können dabei nicht nur Orte wissenschaftlicher Forschung, sondern auch wichtige Räume für gesellschaftlichen Dialog und Reflexion sein. Aus Sicht der Universität zu Lübeck geht es dabei nicht darum, bestimmte Familienmodelle vorzugeben. Vielmehr sollen Eltern – Mütter wie Väter – dort unterstützt werden, wo sie Unterstützung benötigen, um Familie und wissenschaftliche Arbeit vereinbaren zu können.]]></content:encoded>
            <category>Gleichstellung</category>
			<category>Nachricht / Meldung / Hinweis</category>
			<category>Zeige auf Portal _Universität_ normal an</category>
			<category>Zeige bei _Gleichstellung_ an</category>
			<category>Pressemitteilung</category>
			<category>Zeige auf _Startseite_ normal an</category>
			
            
            <guid>https://www.uni-luebeck.de/aktuelles/nachricht/artikel/vaeterbilder-in-der-wissenschaft.html</guid>
            <pubDate>Thu, 28 May 2026 11:02:00 +0200</pubDate>
            <newscal:startDate></newscal:startDate>
            <newscal:endDate></newscal:endDate>
            
        </item>
        
        <item>
            <title>Zum dritten Mal &quot;Best Master&quot; für das Ambient Computing</title>
            <link>https://www.uni-luebeck.de/aktuelles/nachricht/artikel/zum-dritten-mal-best-master-fuer-das-ambient-computing.html</link>
            <description><![CDATA[Buchveröffentlichung der Abschlussarbeit von Jakob Behnke im renommierten Wissenschaftsverlag Springer]]>
              <![CDATA[<p></p>]]><![CDATA[<img src="https://www.uni-luebeck.de/typo3temp/_processed_/e/3/csm_Behnke_Schrader_BestMaster_a1_d132702286.jpg" width="901" height="900"   alt="" >Arbeitsgruppenleiter Prof. Dr. Andreas Schrader, der durch die Buchveröffentlichung ausgezeichnete Masterabsolvent Jakob Behnke und Betreuer Finn Rogosch (v.l.n.r.; Foto: ITM)]]>
            </description>
            <content:encoded><![CDATA[Erneut wird eine herausragende Abschlussarbeit aus der Arbeitsgruppe Ambient Computing gewürdigt: Die Masterarbeit von Jakob Behnke ist unter dem Titel „Automatische Optimierung von Audiosignalen für Transkription mit Evolutionären Algorithmen und Machine Learning“ im renommierten Wissenschaftsverlag Springer in der Reihe Best Masters erschienen.
Es ist bereits die dritte Veröffentlichung in der Reihe „Best Masters“ aus der Arbeitsgruppe – der Hattrick ist ein besonderer Erfolg, der die kontinuierlich hohe wissenschaftliche Qualität und internationale Sichtbarkeit der dort entstehenden Abschlussarbeiten unterstreicht.
Die Arbeit entstand im Masterstudiengang Informatik an der Universität zu Lübeck und befasst sich mit der Verbesserung der KI-basierten Spracherkennung durch Vorverarbeitung von Störgeräuschen mit Hilfe von Machine Learning-Algorithmen und evolutionären Algorithmen. Mit der Aufnahme in die Reihe „Best Masters“ zeichnet Springer regelmäßig die besten Masterarbeiten eines Jahrgangs aus, die durch wissenschaftliche Exzellenz und Innovationspotenzial überzeugen. 
<b>Enge Verzahnung von Lehre und international sichtbarer Forschung</b>
„Dass bereits zum dritten Mal eine Arbeit aus unserer Gruppe in diese Reihe aufgenommen wurde, bestätigt unsere forschungsorientierte Ausbildung und die enge Verzahnung von Lehre und international sichtbarer Forschung“, betont Prof. Dr.-Ing. Andreas Schrader vom Institut für Telematik. Er leitet die&nbsp;Arbeitsgruppe Ambient Computing.&nbsp;„Unser wissenschaftlicher Fokus liegt aktuell auf der Entwicklung  intelligenter Lernumgebungen. Wir entwickeln Lernmanagementsysteme zur  Steuerung von interaktiven und kontext-sensitiven Lernräumen sowie  KI-basierte automatisierte Erzeugung von ambienten Lernspielen für die  Lehre der Zukunft.“
Die Arbeit entstand unter Betreuung durch Finn Rogosch im Rahmen des BMBF-geförderten interdisziplinären Projekts LABORATORIUM (https://laboratorium.uni-luebeck.de/). Das Zweitgutachten wurde freundlicherweise von Prof. Dr.-Ing. Alfred Mertins vom Institut für Signalverarbeitung übernommen. 
Das Buch ist ab sofort über den Verlag sowie im internationalen Fachbuchhandel erhältlich.
<ul><li>https://link.springer.com/book/10.1007/978-3-658-50048-1</li></ul>]]></content:encoded>
            <category>Forschung</category>
			<category>Nachricht / Meldung / Hinweis</category>
			<category>Pressemitteilung</category>
			<category>Zeige auf Portal _Forschung_ normal an</category>
			<category>Zeige bei _Studium Informatik_ an</category>
			
            
            <guid>https://www.uni-luebeck.de/aktuelles/nachricht/artikel/zum-dritten-mal-best-master-fuer-das-ambient-computing.html</guid>
            <pubDate>Fri, 15 May 2026 16:15:00 +0200</pubDate>
            <newscal:startDate></newscal:startDate>
            <newscal:endDate></newscal:endDate>
            
        </item>
        
        <item>
            <title>Geburtshilfe gemeinsam lernen</title>
            <link>https://www.uni-luebeck.de/aktuelles/nachricht/artikel/geburtshilfe-gemeinsam-lernen.html</link>
            <description><![CDATA[Neues interprofessionelles Skills-Training zur physiologischen Geburt an der Universität zu Lübeck]]>
              <![CDATA[<p></p>]]><![CDATA[<img src="https://www.uni-luebeck.de/typo3temp/_processed_/4/9/csm_Geburtsvorgang__c__Ann-Kristin_Zoike_UzL_56d7b50d6f.png" width="1600" height="900"   alt="" >Lia und Theresa (v.l.n.r., Hebammenwissenschaft) demonstrieren den Ablauf einer physiologischen Geburt am Modell. (Fotos: Ann-Kristin Zoike / Uni Lübeck)]]>
            </description>
            <content:encoded><![CDATA[Wie begleitet man eine Geburt sicher, empathisch und im Team? Und was tun, wenn eine Geburt plötzlich beginnt? Mit diesen Fragen beschäftigten sich 15 Studentinnen der Medizin und der Hebammenwissenschaft in einem neuen interprofessionellen Skills-Training zur physiologischen Geburt an der Universität zu Lübeck. Im Skills Lab trainierten sie gemeinsam typische Situationen rund um die physiologische Geburt. Ziel des neuen Lehrangebots war es, nicht nur Wissen zu vermitteln, sondern Handlungssicherheit, Entscheidungsfähigkeit und ein gemeinsames Verständnis für die Zusammenarbeit in der Geburtshilfe zu fördern.
„Geburtshilfe ist einfach Teamarbeit“, bringt es Esther, Studentin der Hebammenwissenschaft, auf den Punkt. „Wir arbeiten in der Geburtshilfe in enger interprofessioneller Zusammenarbeit und bringen unterschiedliche Perspektiven und Kompetenzen mit. Gerade in Situationen, in denen Unsicherheiten entstehen oder eine zweite Einschätzung hilfreich ist, ist es wichtig, sich gegenseitig zu unterstützen.“
<b>Vom häuslichen Setting bis zum Kreißsaal</b>
Das Training war in drei Themenräume gegliedert, die unterschiedliche Perspektiven auf die Geburtshilfe eröffneten: In Themenraum 1 ging es unter anderem um die Begleitung einer Geburt außerhalb des klinischen Umfelds oder in ungeplanten Situationen. Die Studentinnen beurteilten außerdem eine Plazenta und thematisierten die Zusammenarbeit von Hebammen und Ärzt*innen.
In Themenraum 2 standen Geburtspositionen, Mythen der Geburtshilfe sowie Gewalt in der Geburtshilfe im Mittelpunkt. Themenraum 3 beschäftigte sich schließlich mit Geburtsphasen und sowie praktischen Handgriffen.&nbsp;
„Wir hatten sehr viele Situationen, in denen wir selbst mit anfassen konnten. Das Training hat sehr davon gelebt, selbst dabei zu sein und selbst zu erleben“, sagt Tabea, Medizinstudentin. Gerade dieser praktische Zugang habe das Format besonders gemacht.
<b>Perspektiven wechseln, voneinander lernen</b>
Ein zentrales Element des Trainings war der direkte Austausch zwischen den Berufsgruppen. Während die Studentinnen der Hebammenwissenschaft ihre Perspektiven und Erfahrungen einbrachten, konnten die Medizinstudentinnen Einblicke in die Begleitung physiologischer Geburten jenseits rein klinischer Abläufe gewinnen.
„Interprofessionelle Zusammenarbeit ist in der Geburtshilfe unglaublich wertvoll“, sagt Vivienne, Studentin der Hebammenwissenschaft. „Dafür ist es wichtig, die Perspektiven und die Arbeit der jeweils anderen Berufsgruppe kennenzulernen und wertzuschätzen.“
„Was ich auf jeden Fall mitnehme, ist, dass der Fokus auf Ruhe, dem Zugang zur Gebärenden und darauf liegt, einen sicheren Raum zu schaffen,“ hält Tabea fest.
Auch Marie, Medizinstudentin, nahm eine neue Perspektive mit: „Ich fand es richtig toll, dass die Hebammen, die uns begleitet haben, mir die Sorge genommen haben, dass eine natürliche Geburt etwas total Stressiges ist.“
Das interprofessionelle Training zeigt, wie praxisnahes Lernen in der medizinischen Ausbildung gestaltet werden kann: durch gemeinsames Erleben, Perspektivwechsel und konkrete Handlungssituationen.<br /><br />]]></content:encoded>
            <category>Studium</category>
			<category>Relevanz: 1 Öffentlich</category>
			<category>Zeige bei _Studium Medizin_ an</category>
			<category>Nachricht / Meldung / Hinweis</category>
			<category>Zeige auf _Startseite_ normal an</category>
			<category>Pressemitteilung</category>
			
            
            <guid>https://www.uni-luebeck.de/aktuelles/nachricht/artikel/geburtshilfe-gemeinsam-lernen.html</guid>
            <pubDate>Tue, 12 May 2026 15:02:00 +0200</pubDate>
            <newscal:startDate></newscal:startDate>
            <newscal:endDate></newscal:endDate>
            
        </item>
        
        <item>
            <title>Universität zu Lübeck erhält Zertifikat für Klimaschutz an Hochschulen</title>
            <link>https://www.uni-luebeck.de/aktuelles/nachricht/artikel/universitaet-zu-luebeck-erhaelt-zertifikat-fuer-klimaschutz-an-hochschulen.html</link>
            <description><![CDATA[Die Universität zu Lübeck ist für ihr Engagement im Klimaschutz mit dem „Zertifikat zum Klimaschutz an Hochschulen“ ausgezeichnet worden. Verliehen wurde die Auszeichnung im Rahmen der Abschlusskonferenz des Projekts „Zukunftsforum Klimafreundliche Hochschulen“ (ZKH) am 17. April 2026 an der Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde (HNEE).
An der Konferenz nahmen neben den 15 beteiligten Hochschulen auch die Verbundpartner netzwerk n e.V., die HNEE und die Universität Vechta sowie Vertreter*innen des Bundesministeriums für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMUKN) und das HIS-Institut für Hochschulentwicklung e. V. teil. Im Mittelpunkt der Abschlusskonferenz standen die gemeinsamen Lernprozesse der vergangenen Projektlaufzeit sowie der Austausch zu Erfahrungen und Perspektiven auf dem Weg zu klimafreundlichen Hochschulen. In verschiedenen Formaten wurden Praxisbeispiele vorgestellt und zentrale Themen vertieft, darunter Bildung für nachhaltige Entwicklung, Studierendenempowerment, Treibhausgasbilanzierung und Nachhaltigkeitskommunikation. Ergänzt wurde das Programm durch eine Führung über den Waldcampus der HNEE. Mit der Übergabe des Zertifikats fand die Konferenz ihren feierlichen Abschluss.
Die Universität zu Lübeck beteiligt sich seit Anfang 2024 am Projekt „Zukunftsforum Klimafreundliche Hochschulen“. Langfristiges Ziel des durch das BMUKN geförderten Verbundprojekts ist es, Hochschulen dabei zu unterstützen, ihre Treibhausgasemissionen um mindestens zehn Prozent zu reduzieren sowie ein eigenes Klimaschutzkonzept zu entwickeln. Im Rahmen des Projekts erhalten die teilnehmenden Hochschulen über einen Zeitraum von drei Jahren Unterstützung durch Schulungen, Beratungsangebote und den Austausch im Netzwerk. 
Durchgeführte Maßnahmen an der Universität zu Lübeck
Im Projektverlauf hat die Universität zu Lübeck verschiedene Schritte umgesetzt, um den Klimaschutz strukturiert voranzubringen. Dazu zählen unter anderem eine Kick-off-Veranstaltung zur Entwicklung gemeinsamer Zielvorstellungen sowie die Erstellung eines Status quo-Selbstberichts. 
Ein besonderer Fokus lag auf der Beteiligung verschiedener Statusgruppen: In Workshops und Diskussionsformaten brachten Studierende, Wissenschaft, Verwaltung und Präsidium ihre Perspektiven ein. So wurden im Rahmen einer offenen Fishbowl-Diskussion Fragen zum Selbstverständnis von Nachhaltigkeit an der Universität behandelt. In einem weiteren Beteiligungsworkshop diskutierten Teilnehmende Maßnahmen, um Forschung und Lehre an der Universität zu Lübeck nachhaltiger und klimafreundlicher zu gestalten. 
Entwicklung eines Klimaschutzkonzepts
Die im Projekt entwickelten Ansätze fließen in die derzeit laufende Erstellung eines integrierten Klimaschutzkonzepts für die Universität zu Lübeck ein. Dieses wird im Rahmen des Projekts „KSI: Erarbeitung eines integrierten Klimaschutzkonzepts“ durch das BMUKN gefördert. Im Fokus stehen dabei elf zentrale Handlungsfelder, in welchen die Universität aktiv ihren Teil zum Klimaschutz beitragen möchte – darunter unter anderem Mobilität, Beschaffung, IT-Infrastruktur und erneuerbare Energien. Das Klimaschutzkonzept wird inkl. zentraler Maßnahmen und Ansatzpunkte in der zweiten Jahreshälfte 2026 veröffentlicht.
Weitere Informationen zu Nachhaltigkeit und Klimaschutz an der Universität zu Lübeck unter: https://www2.uni-luebeck.de/informieren/klimaschutz-an-der-universitaet-zu-luebeck/ ]]>
              <![CDATA[<p></p>]]><![CDATA[<img src="https://www.uni-luebeck.de/typo3temp/_processed_/b/e/csm_2026_zkh_abschlusskonferenz71__c__Florian_Reischauer_7afc1599d2.jpg" width="1347" height="900"   alt="" >Linda Brüheim, Lina Kammer und Janne Ohrt (v.l.n.r.) aus dem Green Office der Universität zu Lübeck nahmen das Zertifikat für Klimaschutz an Hochschulen entgegen. (Foto: Florian Reischauer)]]>
            </description>
            <content:encoded><![CDATA[Die Universität zu Lübeck ist für ihr Engagement im Klimaschutz mit dem „Zertifikat zum Klimaschutz an Hochschulen“ ausgezeichnet worden. Verliehen wurde die Auszeichnung im Rahmen der Abschlusskonferenz des Projekts „<link universitaet/nachhaltigkeit/zukunftsforum-klimafreundliche-hochschulen.html>Zukunftsforum Klimafreundliche Hochschulen</link>“ (ZKH) am 17. April 2026 an der Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde (HNEE).
An der Konferenz nahmen neben den 15 beteiligten Hochschulen auch die Verbundpartner netzwerk n e.V., die HNEE und die Universität Vechta sowie Vertreter*innen des Bundesministeriums für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMUKN) und das HIS-Institut für Hochschulentwicklung e. V. teil. Im Mittelpunkt der Abschlusskonferenz standen die gemeinsamen Lernprozesse der vergangenen Projektlaufzeit sowie der Austausch zu Erfahrungen und Perspektiven auf dem Weg zu klimafreundlichen Hochschulen. In verschiedenen Formaten wurden Praxisbeispiele vorgestellt und zentrale Themen vertieft, darunter Bildung für nachhaltige Entwicklung, Studierendenempowerment, Treibhausgasbilanzierung und Nachhaltigkeitskommunikation. Ergänzt wurde das Programm durch eine Führung über den Waldcampus der HNEE. Mit der Übergabe des Zertifikats fand die Konferenz ihren feierlichen Abschluss.
Die Universität zu Lübeck beteiligt sich seit Anfang 2024 am Projekt „Zukunftsforum Klimafreundliche Hochschulen“. Langfristiges Ziel des durch das BMUKN geförderten Verbundprojekts ist es, Hochschulen dabei zu unterstützen, ihre Treibhausgasemissionen um mindestens zehn Prozent zu reduzieren sowie ein eigenes Klimaschutzkonzept zu entwickeln. Im Rahmen des Projekts erhalten die teilnehmenden Hochschulen über einen Zeitraum von drei Jahren Unterstützung durch Schulungen, Beratungsangebote und den Austausch im Netzwerk. 
<b>Durchgeführte Maßnahmen an der Universität zu Lübeck</b>
Im Projektverlauf hat die Universität zu Lübeck verschiedene <link universitaet/nachhaltigkeit/umsetzungsschritte.html>Schritte</link> umgesetzt, um den Klimaschutz strukturiert voranzubringen. Dazu zählen unter anderem eine Kick-off-Veranstaltung zur Entwicklung gemeinsamer Zielvorstellungen sowie die Erstellung eines Status quo-Selbstberichts. 
Ein besonderer Fokus lag auf der Beteiligung verschiedener Statusgruppen: In Workshops und Diskussionsformaten brachten Studierende, Wissenschaft, Verwaltung und Präsidium ihre Perspektiven ein. So wurden im Rahmen einer offenen Fishbowl-Diskussion Fragen zum <link universitaet/nachhaltigkeit/umsetzungsschritte/perspektive-n.html>Selbstverständnis von Nachhaltigkeit</link> an der Universität behandelt. In einem weiteren <link universitaet/nachhaltigkeit/umsetzungsschritte/zkh-workshop.html>Beteiligungsworkshop</link> diskutierten Teilnehmende Maßnahmen, um Forschung und Lehre an der Universität zu Lübeck nachhaltiger und klimafreundlicher zu gestalten. 
<b>Entwicklung eines Klimaschutzkonzepts</b>
Die im Projekt entwickelten Ansätze fließen in die derzeit laufende Erstellung eines integrierten Klimaschutzkonzepts für die Universität zu Lübeck ein. Dieses wird im Rahmen des Projekts „KSI: Erarbeitung eines integrierten Klimaschutzkonzepts“ durch das BMUKN gefördert. Im Fokus stehen dabei elf zentrale Handlungsfelder, in welchen die Universität aktiv ihren Teil zum Klimaschutz beitragen möchte – darunter unter anderem Mobilität, Beschaffung, IT-Infrastruktur und erneuerbare Energien. Das <link https://www2.uni-luebeck.de/informieren/klimaschutz-an-der-universitaet-zu-luebeck/#c16387>Klimaschutzkonzept</link> wird inkl. zentraler Maßnahmen und Ansatzpunkte in der zweiten Jahreshälfte 2026 veröffentlicht.
Weitere Informationen zu Nachhaltigkeit und Klimaschutz an der Universität zu Lübeck unter: <link https://www2.uni-luebeck.de/informieren/klimaschutz-an-der-universitaet-zu-luebeck/>https://www2.uni-luebeck.de/informieren/klimaschutz-an-der-universitaet-zu-luebeck/</link> ]]></content:encoded>
            <category>Universität</category>
			<category>Nachricht / Meldung / Hinweis</category>
			<category>Zeige auf _Startseite_ normal an</category>
			<category>Relevanz: 1 Öffentlich</category>
			<category>Pressemitteilung</category>
			
            
            <guid>https://www.uni-luebeck.de/aktuelles/nachricht/artikel/universitaet-zu-luebeck-erhaelt-zertifikat-fuer-klimaschutz-an-hochschulen.html</guid>
            <pubDate>Tue, 12 May 2026 08:14:00 +0200</pubDate>
            <newscal:startDate></newscal:startDate>
            <newscal:endDate></newscal:endDate>
            
        </item>
        
        <item>
            <title>20 Promovierende aus dem Ostseeraum zu Gast in Lübeck</title>
            <link>https://www.uni-luebeck.de/aktuelles/nachricht/artikel/20-promovierende-aus-dem-ostseeraum-zu-gast-in-luebeck.html</link>
            <description><![CDATA[Bei der Summer School &quot;Baltic Sea Region Network&quot; tauschen sich Nachwuchsforschende aus den Gesundheitswissenschaften aus]]>
              <![CDATA[<p></p>]]><![CDATA[<img src="https://www.uni-luebeck.de/typo3temp/_processed_/b/f/csm_Summer_school_2026_ee9e971c54.jpg" width="1350" height="900"   alt="" >Die Teilnehmenden sind drei Tage in Lübeck (Foto: Janna Sill)]]>
            </description>
            <content:encoded><![CDATA[Forschende aus Dänemark, Schweden, Norwegen, Finnland, Polen, Lettland und Estland sind vom 6. bis zum 8. Mai 2026 nach Lübeck gekommen, um an der Summer School &quot;Baltic Sea Region Network&quot; teilzunehmen. Das <link https://research.uni-luebeck.de/de/organisations/institute-of-social-medicine-and-epidemiology/ - external-link-new-window>Institut für Sozialmedizin und Epidemiologie</link> der Universität zu Lübeck hat auf den Lübecker Campus eingeladen, um die 9. Summer School im Bereich der Gesundheitswissenschaften auszurichten.
<span lang="EN-US">Bei Vorträgen und Disskussionen ging es um das Thema: Health promotion      and prevention – the future pathway to healthier societies? &quot;Aus der Sicht der      verschiedenen Gesundheitsprofessionen reflektieren wir, wie durch      Prävention die Herausforderungen der Versorgung von zunehmend älteren und      chronisch kranken Menschen bewältigt werden können&quot;, sagt Prof. Katharina Silies, sie hat eine Juniorprofessur in klinischer Pflegewissenschaft an der Uni Lübeck und ist eine der Mitorganisator*innen. &quot;Dabei haben wir die      Nachwuchswissenschaftler*innen international zusammengeführt. Es konnten Kontakte zu      künftigen exzellenten Wissenschaftler*innen geknüpft werden - von der jeweiligen Expertise konnten die Teilnahmenden profitieren.&quot;</span>
Der unmittelbare und intensive Austausch mit anderen Europäer*innen fördere zudem auch das Verständnis      für Verschiedenheit und Gemeinsamkeiten, sagt Prof. Katharina Silies. Man lerne, miteinander umzugehen,      zusammenzuarbeiten und verstehe, &quot;wie wertvoll die friedliche europäische      Gemeinschaft für uns alle ist&quot;.
<b>Internationaler Austausch</b>
<span lang="EN-US">Teilgenommen hat auch Katja Junge. Die Physiotherapeutin promoviert gerade an der Universität zu Lübeck zu: &quot;Impact of a single manual stimulation on pain processing in the trigeminal and cervical systems in patients with migraine and healthy controls&quot; (auf Deutsch: &quot;Auswirkungen einer einmaligen manuellen Stimulation auf die Schmerzverarbeitung im Trigeminus- und Halswirbelsäulensystem bei Migränepatienten und gesunden Kontrollpersonen&quot;).&nbsp;</span>&quot;Die BSRN Summer School war eine tolle Gelegenheit für internationalen Austausch. Ich habe mich sehr gefreut, bei einer so Doktorand*innen-spezifischen Veranstaltung dabei sein zu können&quot;, sagt Junge.
&quot;Großartig&quot; sei an der Initiative, sagt Prof. Helge Braun, Präsident der Universität zu Lübeck, dass die Kooperationen in der Region vertieft werden.&nbsp;
Die Summer School wurde durch Unterstützung der Honorarkonsule der Heimatländer der Teilnehmenden ermöglicht. Die Organisator*innen bedanken sich herzlich für die Unterstützung.]]></content:encoded>
            <category>Forschung</category>
			<category>Promotion</category>
			<category>Universität</category>
			<category>Nachricht / Meldung / Hinweis</category>
			<category>Zeige auf _Startseite_ normal an</category>
			<category>Internationales</category>
			<category>Pressemitteilung</category>
			
            
            <guid>https://www.uni-luebeck.de/aktuelles/nachricht/artikel/20-promovierende-aus-dem-ostseeraum-zu-gast-in-luebeck.html</guid>
            <pubDate>Fri, 08 May 2026 08:14:17 +0200</pubDate>
            <newscal:startDate></newscal:startDate>
            <newscal:endDate></newscal:endDate>
            
        </item>
        
        <item>
            <title>TH Lübeck und Universität zu Lübeck laden zum Campustag 2026 ein</title>
            <link>https://www.uni-luebeck.de/aktuelles/nachricht/artikel/th-luebeck-und-universitaet-zu-luebeck-laden-zum-campustag-2026-ein.html</link>
            <description><![CDATA[Von ChatGPT und Eye Tracking über die Konzeption von Rennautos bis Psychologie, Hebammenwissenschaft und Einblicke in die unsichtbare Macht moderner Kryptografie: Beim Campustag der Universität zu Lübeck und der Technischen Hochschule Lübeck können Interessierte am 29. Mai 2026 mehr über die vielfältigen Studiengänge, Labore und spätere Berufsfelder erfahren. ]]>
              <![CDATA[<p></p>]]><![CDATA[<img src="https://www.uni-luebeck.de/typo3temp/_processed_/2/6/csm_Campustag_Foto_Guido_Kollmeier_278e6d5e52.jpg" width="1353" height="900"   alt="" >Interessierte können am 29. Mai den Campus kennenlernen. Im Audimax findet der Einführungsvortrag statt (Foto: Guido Kollmeier / Uni Lübeck)]]>
            </description>
            <content:encoded><![CDATA[Die TH Lübeck und die Universität zu Lübeck öffnen ihre Türen für Abiturient*innen, Schüler*innen und alle, die sich über ein Studium in Lübeck informieren möchten – ganz unabhängig vom klassischen Bildungsweg, denn ein Studium kann auch mit einer beruflichen Qualifikation, wie einem Meister- oder Technikerabschluss, möglich sein. Am Freitag, 29. Mai 2026, können Interessierte den Campus kennenlernen, mit Studierenden und Lehrenden ins Gespräch kommen und Einblicke in Studiengänge, Labore und Forschungsbereiche erhalten.
Neu an der Uni Lübeck ist in diesem Jahr: Studieninteressierte können sich ihr persönliches Programm individuell zusammenstellen. Sie wählen gezielt die Vorträge, Führungen und Angebote aus, die zu ihren Interessen passen. So lässt sich der Campustag flexibel planen – ob mit Fokus auf Technik, Informatik, Naturwissenschaften, Medizin, Gesundheitswissenschaften oder weitere Studienbereiche.
<b>Labore kennenlernen</b>
Auf dem Campus können Besucher*innen zum Beispiel Robotik und Künstliche Intelligenz hautnah erleben, moderne Labore kennenlernen oder sich über Studiengänge wie Hebammenwissenschaft, Pflege, Informatik, Medizinische Ingenieurwissenschaft oder Psychologie informieren. Auch Fragen rund um Bewerbung, Einschreibung, Studienalltag und spätere Berufsfelder können direkt vor Ort gestellt werden.
Auch die TH Lübeck bietet Interessierten, wie schon in den vergangenen Jahren, die Möglichkeit, sich genau die Angebote anzuschauen, die für ein Studium in Frage kommen könnten. Zu Themen wie KI, Smart Home, Architektur, Tauchroboter oder Gebäudetechnik gibt es am Campustag unterschiedliche Vorträge, Laborbesuche oder Versuchsaufbauten. In zwei Zeitfenstern erhalten Interessierte Einblicke in Studienrichtungen wie Architektur, Bauingenieurwesen, Wirtschaftsinformatik, Stadtplanung, Maschinenbau, Robotik, Biomedizintechnik oder angewandte Chemie.
Neu an der TH Lübeck ist in diesem Jahr eine Campusrallye. So können zukünftige Studierende ihren Campus schon ein wenig kennenlernen. Es geht einmal über das gesamte Gelände. Startpunkt ist das Audimax; als Hilfestellung dient eine digitale Campus-Map. Per Klick können die Rallye-Teilnehmenden mehr über die jeweiligen Gebäude und Orte erfahren – und auch, wo es guten Kaffee und immer leckere Snacks gibt. Am Ende warten dann auch ein paar Gewinne.
Der Campustag bietet damit nicht nur Orientierung bei der Studienwahl, sondern auch einen lebendigen Eindruck vom Studieren in Lübeck. Im Anschluss findet außerdem das Campus Open Air Lübeck statt, das von Studierenden organisiert wird und den Tag auf dem Campus musikalisch ausklingen lässt.
Die Teilnahme am Campustag ist kostenlos. Für viele Programmpunkte ist eine Anmeldung erforderlich. 
Zum Programm und zur Anmeldung: <link https://www.luebecker-campustag.de/ - external-link-new-window>https://www.luebecker-campustag.de/</link> 
_______________
Pressevertreter*innen können sich per E-Mail an presse@th-luebeck.de oder presse@uni-luebeck.de anmelden.]]></content:encoded>
            <category>Campus</category>
			<category>Universität</category>
			<category>Pressemitteilung</category>
			<category>Veranstaltung / Termin</category>
			<category>Veranstaltungen</category>
			
            
            <guid>https://www.uni-luebeck.de/aktuelles/nachricht/artikel/th-luebeck-und-universitaet-zu-luebeck-laden-zum-campustag-2026-ein.html</guid>
            <pubDate>Wed, 06 May 2026 14:16:13 +0200</pubDate>
            <newscal:startDate>1780041600</newscal:startDate>
            <newscal:endDate>1780063200</newscal:endDate>
            
        </item>
        
        <item>
            <title>CancerYounity - Junge Menschen gestalten Krebsprävention</title>
            <link>https://www.uni-luebeck.de/aktuelles/nachricht/artikel/canceryounity-junge-menschen-gestalten-krebspraevention.html</link>
            <description><![CDATA[Neues UCCSH-Projekt - Studierende und Auszubildende aus Lübeck und Kiel entwickeln Krebsprävention für ihre eigene Generation ]]>
              <![CDATA[<p></p>]]><![CDATA[<img src="https://www.uni-luebeck.de/uploads/pics/CancerYounity_Junge_Menschen_Canva_2.png" width="1200" height="800"   alt="" >Im Projekt "CancerYounity" gestalten junge Menschen per Kochwerkstatt und TikTok Krebsprävention mit. Bild: Canva]]>
            </description>
            <content:encoded><![CDATA[Das Universitäre Cancer Center Schleswig-Holstein (UCCSH) startet das Projekt „CancerYounity“, um junge Menschen als Mitgestaltende in die Krebsprävention einzubinden. Studierende der Universität zu Lübeck und der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel entwickeln gemeinsam mit Auszubildenden Formate für Gleichaltrige, von Kochwerkstätten bis Social Media. Das Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) fördert das Vorhaben im Rahmen des „Wissenschaftsjahr 2026 – Medizin der Zukunft“ mit rund 80.000 Euro.
Rund 40 Prozent der jährlich 500.000 Krebsneuerkrankungen in Deutschland gelten als vermeidbar, zu den wichtigsten Risikofaktoren zählen ungesunde Ernährung, Übergewicht und Alkohol. Klassische Präventionsangebote erreichen junge Erwachsene bislang kaum. CancerYounity setzt daher auf zwei Formatfamilien: „Krebsforschung zum Anfassen“ bringt rund 80 Auszubildende und Studierende in Forschungswerkstätten und Kochwerkstätten mit Forschenden zusammen. „Onko-Wissen to go“ übersetzt forschungsbasierte Inhalte in Formate für Instagram, TikTok, YouTube und LinkedIn, inklusive eines „Onco Fact Checker“ gegen Fehlinformationen.
Ziel des Projekts ist es, Wissenschaftsmündigkeit und Gesundheitskompetenz junger Menschen in einem Medienumfeld zu stärken, in dem gesundheitsbezogene Fehlinformationen oft größere Reichweiten erzielen als seriöse Inhalte.
Den wissenschaftlichen Kern liefert das Institut für Ernährungsmedizin des Universitätsklinikums Schleswig-Holstein (UKSH), Campus Lübeck. Prof. Dr. Stefanie Derer-Petersen und Prof. Dr. Martin Smollich bringen Erkenntnisse zum Zusammenhang von Ernährung und Tumorentstehung ein und stellen einen reichweitenstarken deutschsprachigen Ernährungs-Account auf Instagram als Verbreitungskanal zur Verfügung. Testweise zum Einsatz kommen sollen die Formate anschließend an Berufsbildungszentren und Universitäten.
„Junge Menschen tauchen in der Krebsprävention bislang kaum als Akteurinnen und Akteure auf. Mit CancerYounity drehen wir das um: Sie sind nicht nur Zielgruppe, sondern Mitgestaltende“, sagt Prof. Dr. Nikolas von Bubnoff, UCCSH-Vorstandsmitglied und Direktor der Klinik für Hämatologie und Onkologie, Campus Lübeck. Gemeinsam mit UCCSH-Vorständin Prof. Dr. Anne Letsch leitet er das Projekt. Das UCCSH ist ein Zusammenschluss aller onkologisch tätigen Einrichtungen des UKSH und der Universitäten zu Lübeck und Kiel.

<b>Kontakt</b>
Lea Christiansen<br />Projektkoordination<br />Universitäres Cancer Center Schleswig-Holstein<br /><link canceryounity.uccsh@uksh.de - mail>canceryounity.uccsh@uksh.de</link>&nbsp;]]></content:encoded>
            <category>Forschung</category>
			<category>Pressemitteilung</category>
			<category>Zeige auf _Startseite_ normal an</category>
			<category>Zeige auf Portal _Universität_ normal an</category>
			<category>Zeige auf Portal _Forschung_ normal an</category>
			<category>Nachricht / Meldung / Hinweis</category>
			
            
            <guid>https://www.uni-luebeck.de/aktuelles/nachricht/artikel/canceryounity-junge-menschen-gestalten-krebspraevention.html</guid>
            <pubDate>Tue, 05 May 2026 08:11:04 +0200</pubDate>
            <newscal:startDate></newscal:startDate>
            <newscal:endDate></newscal:endDate>
            
        </item>
        
        <item>
            <title>Jahresempfang 2026</title>
            <link>https://www.uni-luebeck.de/aktuelles/nachricht/artikel/jahresempfang-2026.html</link>
            <description><![CDATA[Wissenschaftskommunikation im Fokus – neue Impulse, Preisverleihung und Entwicklungen des vergangenen Jahres]]>
              <![CDATA[<p></p>]]><![CDATA[<img src="https://www.uni-luebeck.de/typo3temp/_processed_/f/a/csm_Jahresempfang_2026_der_Universitaet_zu_Luebeck__3__41ca6b9cc6.jpg" width="1600" height="783"   alt="" >Jahresempfang 2026 der Universität zu Lübeck mit dem Präsidenten Prof. Dr. Helge Braun (rechts) und Schleswig-Holsteins Ministerpräsidenten Daniel Günther (Foto: Guido Kollmeier / Universität zu Lübeck).]]>
            </description>
            <content:encoded><![CDATA[Beim diesjährigen Jahresempfang der Universität zu Lübeck am 23. April 2026 im Audimax stand die Bedeutung von Wissenschaftskommunikation im Mittelpunkt. In Anwesenheit zahlreicher Gäste aus Wissenschaft, Politik, Wirtschaft und Gesellschaft bot die Veranstaltung einen festlichen Rahmen, um zentrale Entwicklungen der Universität zu würdigen und neue strategische Schwerpunkte vorzustellen.
Um 18 Uhr eröffneten die Moderatorinnen und Studentinnen Emily Fleischhauer und Sophie Magritz den Abend.
Beim anschließenden Grußwort hob der Ministerpräsident des Landes Schleswig-Holstein, Daniel Günther, die Bedeutung der Universität für das Land hervor. „Die Universität zu Lübeck zeigt eindrucksvoll, wie exzellente Forschung und der gesellschaftliche Dialog zusammengehören. Für Schleswig-Holstein ist das ein echter Standortvorteil. Sie denken Wissenschaft nicht nur im Hörsaal oder im Labor, sondern auch im Austausch mit der Gesellschaft“, so Günther. „Gerade in einer Zeit, in der es immer schwieriger wird, Wahrheit von Falschinformation zu unterscheiden, ist starke Wissenschaftskommunikation von zentraler Bedeutung für unsere Demokratie. Die großen Herausforderungen unserer Zeit werden wir nur gemeinsam bewältigen – wenn Wissenschaft, Politik und Gesellschaft im Gespräch bleiben und einander zuhören.“
<h2>Universität zu Lübeck im Zeichen der Wissenschaftskommunikation</h2>
Im Mittelpunkt des Abends stand der Jahresbericht des Präsidenten der Universität zu Lübeck, Prof. Dr. Helge Braun, der die strategische Weiterentwicklung der Wissenschaftskommunikation hervorhob. Vor dem Hintergrund globaler Umbrüche – von Künstlicher Intelligenz über biomedizinischen Fortschritt bis hin zu geopolitischen Spannungen – kommt der Wissenschaft eine zentrale Orientierungsfunktion für Gesellschaft und Politik zu. „Ich bin überzeugt, dass es unsere Verantwortung als Universität ist, Wissenschaft nicht nur exzellent zu betreiben, sondern sie auch aktiv in die Mitte der Gesellschaft zu tragen.“, sagte Prof. Dr. Helge Braun. „Indem wir neue Formen des Dialogs entwickeln und gezielt den Austausch mit unterschiedlichen Zielgruppen suchen, leisten wir einen Beitrag dazu, dass Wissen Orientierung gibt und unsere Gesellschaft befähigt, die großen Zukunftsfragen gemeinsam zu gestalten.“ Ziel ist es, wissenschaftliche Erkenntnisse verständlich, zugänglich und anschlussfähig zu vermitteln und so das Vertrauen nachhaltig zu stärken. 
Mit der Kampagne „Wissen schafft Freiheit“ hebt die Universität zu Lübeck die Bedeutung der Wissenschaftsfreiheit in einer Zeit zunehmender globaler Spannungen und wachsender Skepsis gegenüber wissenschaftlicher Arbeit hervor und stärkt zugleich gezielt die mediale Sichtbarkeit des Themas. 
<h2>Erstmals verliehen: Preis der Universität zu Lübeck für herausragende Wissenschaftskommunikation 2026</h2>
Im Rahmen des Jahresempfangs wurde zudem erstmals der „Preis der Universität zu Lübeck für herausragende Wissenschaftskommunikation 2026“ verliehen, der durch die Rose-Stiftung gefördert wird. 
Prof. Dr. rer. nat. Martin Smollich wurde mit dem Preis ausgezeichnet in Anerkennung seiner besonderen Leistung für die Vermittlung ernährungsmedizinischer Erkenntnisse in einem breiten Spektrum medialer Vermittlungswege, unter anderem auf dem reichweitestarken Social-Media-Kanal @ernmedblog, mit hoher Fachautorität, kritischer Einordnung und breiter Verständlichkeit.
Mit der Auszeichnung würdigt die Universität ein Mitglied der Universität, das wissenschaftliche Inhalte in besonderer Weise einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich macht, Begeisterung für Wissenschaft weckt und die Prinzipien wissenschaftlichen Arbeitens sowie die Organisation von Wissenschaft außerhalb der Universität vermittelt. Der Preis ist mit 5.000 Euro dotiert und wird künftig jährlich vergeben. Mit der Verleihung unterstreicht die Universität zu Lübeck den hohen Stellenwert der Wissenschaftskommunikation als strategisches Handlungsfeld und macht dieses Engagement auch öffentlich sichtbar.
<h2>Entwicklungen im vergangenen Jahr</h2>
Die positive Entwicklung der Universität zeigt sich auch in einer Reihe herausragender Erfolge seit dem vergangenen Jahresempfang. Zu den zentralen Meilensteinen zählt die Einwerbung von rund 29 Millionen Euro für den Aufbau eines leistungsfähigen und hochsicheren KI-Rechenzentrums. Die neue Infrastruktur stärkt den Standort für datengetriebene Forschung und ermöglicht KI-Forschung sowie die Verarbeitung hochsensibler medizinischer Daten.
Mit der Gründung einer neuen Weiterbildungsakademie setzt die Universität zudem ein starkes Zeichen für lebenslanges Lernen und den Wissenstransfer in Wirtschaft und Gesellschaft. Auch personell wurden wichtige Weichen gestellt: Mit Prof. Dr. Moreen Heine als Vizepräsidentin für Transfer und Nachhaltigkeit sowie Prof. Dr. Till Tantau als Vizepräsident für Lehre wurde das Präsidium vervollständigt.
In der Forschung unterstreicht die Einwerbung mehrerer Verbundprojekte die Leistungsfähigkeit und Wettbewerbsstärke der Universität: Dazu zählt die weitere Förderung des Exzellenzclusters „Precision Medicine in Chronic Inflammation“, an dem die Universität zu Lübeck als Mitantragstellerin mit der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel beteiligt ist und in dem an der Verbesserung von Diagnose, Behandlung und Prävention chronisch-entzündlicher Erkrankungen gearbeitet wird. Im Sonderforschungsbereich „Fundamente der Zirkadianen Medizin“ ist sie Ko-Sprecherhochschule und erforscht den Einfluss biologischer Tagesrhythmen auf Gesundheit und Krankheit. Mit dem Graduiertenkolleg „Protektive und pathogene Antikörperantworten an Barriereorganen“ stärkt sie die Nachwuchsförderung in der Immunologie und Data Science. Ergänzt wird dies durch eine neue von der Deutschen Forschungsgemeinschaft geförderte Forschungsgruppe zu Entzündungen in Blutgefäßen und deren Rolle bei Gefäßerkrankungen.
Ein besonderes Highlight des Abends war der Science Slam von Ulrike Krämer, die eindrucksvoll zeigte, wie wissenschaftliche Inhalte verständlich und zugleich unterhaltsam vermittelt werden können. Das Format steht exemplarisch für den Anspruch der Universität, Wissenschaft nicht nur zu erklären, sondern erlebbar zu machen.
Auch die Studierendenschaft beteiligte sich am Programm: Finn Brüggemann, Vorsitzender des AStA der Universität zu Lübeck, richtete sich mit einem Beitrag an die Gäste.&nbsp;
Musikalisch begleitet wurde der Abend von&nbsp;Emi Adomakoh,&nbsp;Sven Rieper und Wiebke Hahn, die mit ihren Beiträgen – darunter „Sway“ und „Happy“ – für einen stimmungsvollen Ausklang sorgten.]]></content:encoded>
            <category>Universität</category>
			<category>Nachricht / Meldung / Hinweis</category>
			<category>Zeige auf Portal _Universität_ normal an</category>
			<category>Pressemitteilung</category>
			<category>Relevanz: 1 Öffentlich</category>
			
            
            <guid>https://www.uni-luebeck.de/aktuelles/nachricht/artikel/jahresempfang-2026.html</guid>
            <pubDate>Thu, 23 Apr 2026 18:30:00 +0200</pubDate>
            <newscal:startDate></newscal:startDate>
            <newscal:endDate></newscal:endDate>
            
        </item>
        
        <item>
            <title>Universität zu Lübeck erhält Förderung im DAAD-Programm „Academic Horizons“</title>
            <link>https://www.uni-luebeck.de/aktuelles/nachricht/artikel/universitaet-zu-luebeck-erhaelt-foerderung-im-daad-programm-academic-horizons.html</link>
            <description><![CDATA[Die Universität zu Lübeck gehört zu den bundesweit 20 ausgewählten Hochschulen im Programm „Academic Horizons – Attracting Global Minds“ des Deutschen Akademischen Austauschdienstes. Mit dem Projekt „Lübecker Global Minds Masters (LüGLoMMa)“ will die Universität gezielt internationale Masterstudierende für englischsprachige Masterstudiengänge im Bereich der Hightech-Agenda gewinnen und langfristig für die Universität zu Lübeck und den Wissenschaftsstandort Deutschland binden.]]>
              <![CDATA[<p></p>]]><![CDATA[<img src="https://www.uni-luebeck.de/typo3temp/_processed_/4/c/csm_MarkusAltmann_230927-8838-HR_400b8af840.jpg" width="1349" height="900"   alt="" >Bild: Markus Altmann / Universität zu Lübeck]]>
            </description>
            <content:encoded><![CDATA[Im Rahmen des Projekts sollen bis zu 40 leistungsstarke internationale Masterstudierende für zehn englischsprachige Masterstudiengänge in zentralen Bereichen der Hightech-Agenda gewonnen werden – darunter Künstliche Intelligenz, Robotik, IT-Sicherheit sowie verschiedene Felder der Lebens- und Gesundheitswissenschaften. Damit baut die Universität zu Lübeck ihre internationale Ausrichtung aus und stärkt zugleich ihre Profilbereiche an der Schnittstelle von Technologie und Medizin.
Kern des Projekts ist ein integrierter Ansatz aus internationalem Recruiting, strukturiertem Onboarding und gezielter Karriereförderung. Ab dem Wintersemester 2026 werden ausgewählte Kandidat*innen zunächst zu einem mehrmonatigen Orientierungs-, Integrations- und Forschungsaufenthalt an die Universität zu Lübeck eingeladen. Im Anschluss nehmen sie ein Masterstudium auf und arbeiten parallel als wissenschaftliche Hilfskräfte in Forschungsprojekten.
Das Programm kombiniert damit die frühzeitige Einbindung in die Forschung mit fachlicher Qualifizierung und persönlicher Betreuung. Ergänzt wird das Programm durch gezielte Mentoringangebote sowie Karriereformate mit Alumni und Unternehmen. Ziel ist es, die Teilnehmenden langfristig für eine Promotion und eine wissenschaftliche oder innovationsorientierte Karriere in Deutschland zu gewinnen.
Die Förderung läuft vom 1. Mai 2026 bis zum 31. Dezember 2029. Die Universität zu Lübeck erhält aus Mitteln des Programms eine Förderung in Höhe von 750.000 €.
Mit „LüGLoMMa“ leistet die Universität zu Lübeck einen Beitrag zur internationalen Sichtbarkeit des Standorts und zur Gewinnung hochqualifizierter Fachkräfte in zentralen Zukunftsfeldern.]]></content:encoded>
            <category>Internationales</category>
			<category>Nachricht / Meldung / Hinweis</category>
			<category>Pressemitteilung</category>
			<category>Zeige auf _Startseite_ normal an</category>
			<category>Relevanz: 1 Öffentlich</category>
			
            
            <guid>https://www.uni-luebeck.de/aktuelles/nachricht/artikel/universitaet-zu-luebeck-erhaelt-foerderung-im-daad-programm-academic-horizons.html</guid>
            <pubDate>Thu, 23 Apr 2026 16:37:00 +0200</pubDate>
            <newscal:startDate></newscal:startDate>
            <newscal:endDate></newscal:endDate>
            
        </item>
        
        <item>
            <title>Universität zu Lübeck tritt dem CSSB bei</title>
            <link>https://www.uni-luebeck.de/aktuelles/nachricht/artikel/universitaet-zu-luebeck-tritt-dem-cssb-bei.html</link>
            <description><![CDATA[Neue Partnerschaft mit Center for Structural Systems Biology ]]>
              <![CDATA[<p></p>]]><![CDATA[<img src="https://www.uni-luebeck.de/typo3temp/_processed_/8/7/csm_CSSB_Tina_Mavric_c2b65175cd.jpg" width="1348" height="900"   alt="" >Das Forschungsgebäude CSSB in Hamburg-Bahrenfeld (Foto: Tina Mavric)]]>
            </description>
            <content:encoded><![CDATA[Neues Mitglied: Die Universität zu Lübeck ist dem Center for Structural Systems Biology (CSSB) beigetreten. Prof. Charlotte Uetrecht, Direktorin des Instituts für Chemie und Metabolomics, ist von der Universität beteiligt. Sie ist zudem seit Anfang 2026 wissenschaftliche Direktorin des Zentrums.&nbsp;&quot;Ich freue mich, die zukünftige Entwicklung des CSSB mitzugestalten“, erklärte Prof. Charlotte Uetrecht.
Bereits im Juni 2025 wurde eine <link https://www.cssb-hamburg.de/news_amp_events/news/2025/university_of_luebeck_and_cssb_establishing_a_closer_cooperation/index_eng.html - external-link-new-window>engere Zusammenarbeit</link> zwischen Universität zu Lübeck und CSSB beschlossen, als&nbsp;Prof. Helge Braun, Präsident der Universität Lübeck, das CSSB auf dem Campus des Deutschen Elektronen-Synchrotrons (DESY) in der Science City Hamburg Bahrenfeld besuchte. Prof. Charlotte Uetrecht war zu diesem Zeitpunkt bereits stellvertretende CSSB-Direktorin und ebenfalls dabei.
Das CSSB ist eine gemeinsame Initiative von zehn Forschungspartnern aus Norddeutschland, darunter vier Universitäten und sechs Forschungsinstituten, die sich der Infektionsbiologie widmet. Mit dem Ziel, Ansatzpunkte für neue Therapien und Impfstoffe zu finden, erforschen Wissenschaftler*innen aus insgesamt 22 Nationen und 13 Forschungsgruppen auf dem DESY-Campus gemeinsam die komplexen Prozesse und Wechselwirkungen zwischen Krankheitserregern und ihren Wirten.
Die offizielle Beitrittsfeier wird am 7. Oktober 2026 am Fraunhofer IMTE in Lübeck stattfinden.

]]></content:encoded>
            <category>Universität</category>
			<category>Forschung</category>
			<category>Pressemitteilung</category>
			<category>Zeige auf _Startseite_ normal an</category>
			<category>Nachricht / Meldung / Hinweis</category>
			
            
            <guid>https://www.uni-luebeck.de/aktuelles/nachricht/artikel/universitaet-zu-luebeck-tritt-dem-cssb-bei.html</guid>
            <pubDate>Thu, 23 Apr 2026 10:03:00 +0200</pubDate>
            <newscal:startDate></newscal:startDate>
            <newscal:endDate></newscal:endDate>
            
        </item>
        
        <item>
            <title>Struktur für mehr Nachhaltigkeit: Universität zu Lübeck entwickelt Energiemanagement nach ISO-Standard</title>
            <link>https://www.uni-luebeck.de/aktuelles/nachricht/artikel/struktur-fuer-mehr-nachhaltigkeit-universitaet-zu-luebeck-entwickelt-energiemanagement-nach-iso-standa.html</link>
            <description><![CDATA[Die Universität zu Lübeck entwickelt ihr Energiemanagement derzeit gezielt weiter und arbeitet darauf hin, es nach der internationalen Norm DIN EN ISO 50001:2018 zertifizieren zu lassen. Ziel ist es, den Energieeinsatz auf dem Campus systematisch zu erfassen, effizient zu gestalten und langfristig zu reduzieren.]]>
              <![CDATA[<p></p>]]><![CDATA[<img src="https://www.uni-luebeck.de/typo3temp/_processed_/d/8/csm_CBBM_Copyright_Klenke-Struve_IMG_8192_1__5f24665694.jpg" width="1350" height="900"   alt="" >Bild: Alexandra Klenke-Struve / Universität zu Lübeck]]>
            </description>
            <content:encoded><![CDATA[Mit diesem Schritt unterstreicht sie den Anspruch, Nachhaltigkeit strukturell im Campusbetrieb zu verankern und ihre ökologische Verantwortung aktiv wahrzunehmen.
<h2>Systematisches Energiemanagement für einen zukunftsfähigen Campus</h2>
Die ISO 50001 ist ein weltweit anerkannter Standard, der Organisationen dabei unterstützt, ein systematisches Energiemanagement aufzubauen. Im Mittelpunkt steht nicht eine einzelne Maßnahme, sondern die Entwicklung klar definierter Prozesse, Zuständigkeiten und Strukturen, die einen bewussten und datenbasierten Umgang mit Energie ermöglichen.
Im Zuge dessen hat die Universität zu Lübeck bereits verbindliche Grundlagen geschaffen, die die Aufgaben, Verantwortlichkeiten und Abläufe im Energiemanagement klar regeln. Damit wird sichergestellt, dass Energieverbräuche transparent erfasst und gezielt gesteuert werden können.
Die Universität zu Lübeck verfolgt diesen Ansatz ganzheitlich: Von Laboren über Hörsäle bis hin zur IT-Infrastruktur wird der Energieeinsatz umfassend betrachtet. Ziel ist es, den Energiebedarf durch intelligente Steuerung und kontinuierliche Optimierung nachhaltig zu senken – und gleichzeitig die Voraussetzungen dafür zu schaffen, Forschung und Lehre auch künftig auf hohem Niveau zu gewährleisten und den Campus zukunftsfähig aufzustellen.
<h2>Kontinuierliche Verbesserung als Leitprinzip</h2>
Ein zentrales Element der Weiterentwicklung ist der kontinuierliche Verbesserungsprozess auf Basis des sogenannten PDCA-Zyklus. Dieses Modell beschreibt einen fortlaufenden Kreislauf:
<ul><li>Planen: Analyse der energetischen Ausgangssituation und Definition von Zielen</li><li>Umsetzen: Integration geeigneter Maßnahmen in den laufenden Betrieb</li><li>Überprüfen: Messung und Bewertung der erzielten Ergebnisse</li><li>Optimieren: Anpassung der Prozesse zur weiteren Effizienzsteigerung</li></ul>
Durch diesen systematischen Ansatz wird sichergestellt, dass das Energiemanagement nicht statisch bleibt, sondern kontinuierlich weiterentwickelt wird.
<h2>Mehrwert für Umwelt, Wirtschaftlichkeit und Verantwortung</h2>
Die Weiterentwicklung hin zu einem standardisierten Energiemanagement bringt für die Universität zu Lübeck vielfältige Vorteile mit sich:
<ul><li>Ressourcenschonung: Reduzierung des Energieverbrauchs und der CO₂-Emissionen</li><li>Wirtschaftlichkeit: Effizientere Nutzung von Energie und langfristige Senkung von Betriebskosten</li><li>Vorbildfunktion: Sichtbares Engagement für Nachhaltigkeit im Hochschulkontext</li><li>Rechtssicherheit: Erfüllung relevanter gesetzlicher Anforderungen im Energiebereich</li></ul>
Damit trägt die Universität zu Lübeck aktiv dazu bei, ökologische Verantwortung und wissenschaftliche Leistungsfähigkeit miteinander zu verbinden.
<h2>Auf dem Weg zu einem nachhaltigen Energiemanagement</h2>
Der Aufbau des Energiemanagementsystems erfolgt derzeit schrittweise und wird kontinuierlich weiterentwickelt. Mit der Umsetzung der Anforderungen der ISO 50001 macht die Universität ihren Fortschritt im Bereich Nachhaltigkeit transparent und nachvollziehbar.
Gleichzeitig setzt sie ein klares Signal: Ein verantwortungsvoller Umgang mit Ressourcen ist ein zentraler Bestandteil eines modernen und zukunftsorientierten Hochschulbetriebs.
<h2>Details und Kontakt</h2>
Mehr Details zum Energiemanagement der Universität zu Lübeck finden sich unter <link https://www.uni-luebeck.de/universitaet/nachhaltigkeit/energiemanagement.html - external-link-new-window>https://www.uni-luebeck.de/universitaet/nachhaltigkeit/energiemanagement.html</link>
Für mehr Informationen steht Ihnen die Energiemanagementbeauftragte unter <link energiemanagement@uni-luebeck.de>energiemanagement@uni-luebeck.de</link> zur Verfügung.]]></content:encoded>
            <category>Universität</category>
			<category>Nachricht / Meldung / Hinweis</category>
			<category>Pressemitteilung</category>
			<category>Relevanz: 1 Öffentlich</category>
			
            
            <guid>https://www.uni-luebeck.de/aktuelles/nachricht/artikel/struktur-fuer-mehr-nachhaltigkeit-universitaet-zu-luebeck-entwickelt-energiemanagement-nach-iso-standa.html</guid>
            <pubDate>Wed, 22 Apr 2026 09:50:00 +0200</pubDate>
            <newscal:startDate></newscal:startDate>
            <newscal:endDate></newscal:endDate>
            
        </item>
        
        <item>
            <title>Forschungsgroßgeräten neues Leben einhauchen</title>
            <link>https://www.uni-luebeck.de/aktuelles/nachricht/artikel/forschungsgrossgeraeten-neues-leben-einhauchen.html</link>
            <description><![CDATA[Lübecker Forscherinnen und Forscher erhalten eine neuartige Förderung zum Weiterbetrieb eines wichtigen Gerätes]]>
              <![CDATA[<p></p>]]><![CDATA[<img src="https://www.uni-luebeck.de/typo3temp/_processed_/7/2/csm_DFG_Grossgeraet_TSECBBM_a1_d93063eacc.jpg" width="900" height="900"   alt="" >Das Forschungsgroßgerät zur Messung des Energieumsatzes von Mäusen im Lübecker CBBM (Foto: Nuria Lopez Alcantara)]]>
            </description>
            <content:encoded><![CDATA[Erfolgreich haben sich Forscherinnen und Forscher des Zentrums für Gehirn, Hormone und Verhalten (CBBM) der Universität bei der Deutschen Forschungsgemeinschaft um einen Refurbishment Grant beworben. Im Sinne der Nachhaltigkeit können damit vorhandene Großgeräte für einen verlängerten Einsatz in der Forschung erneuert bzw. ertüchtigt werden.
Im CBBM kann durch die Förderung mit einer Gesamtsumme von 137.000 Euro einschließlich Landesanteil ein Gerät zur indirekten Kalorimetrie weiter genutzt werden. Es wurde 2016 beschafft, ist seitdem im Einsatz und dient zur Messung des Energieumsatzes von Mäusen.
„In den letzten Jahren hat das Gerät mehrere Ausfälle gehabt, die wir zwar immer wieder reparieren konnten, aber die Qualität und Zuverlässigkeit hat stark nachgelassen, und der Hersteller hat uns keine Zusagen mehr geben können, das Gerät am Laufen zu halten“, erläutert Prof. Dr. Jens Mittag, Professor für Molekulare Endokrinologie, der den Förderantrag koordiniert hat. Beteiligt waren außerdem Prof. Dr. Henrik Oster, Prof. Dr. Henriette Kirchner, Prof. Dr. Susanne Keipert, Dr. Rebecca Ölkrug und Priv.-Doz. Dr. Helge Müller-Fielitz.
<b>Gerät für geplante Vorhaben von zentraler Bedeutung</b>
„Durch den Refurbishment Grant der DFG können wir nun die wichtigsten Komponenten überholen lassen und dem Gerät wieder neues Leben einhauchen, so dass es uns für weitere Jahre für zuverlässige Messungen zur Verfügung steht“, sagt Prof. Mittag. Und: „Besonders zu beachten ist hierbei der Punkt der Nachhaltigkeit. Wir können mit dem DFG-Grant nun ein Gerät weiter nutzen, das ansonsten hätte entsorgt und komplett neu beschafft werden müssen.“
Die Deutsche Forschungsgemeinschaft hatte die neuartige Förderung in Abstimmung mit der Gemeinsamen Wissenschaftskonferenz (GWK) im Rahmen einer Pilotmaßnahme bis Ende 2025 eröffnet. In der Bewilligung für die Ertüchtigung des Lübecker Großgeräts heißt es: „Die gutachterliche Bewertung ist ausnahmslos positiv. Die im Antrag beschriebenen Forschungsvorhaben sind wissenschaftlich überzeugend und das Gerät für die geplanten Vorhaben methodisch von zentraler Bedeutung. Die Betriebsvoraussetzungen sowie das Nutzungskonzept erfüllen alle notwendigen Anforderungen. Ausstattung und Leistungsklasse des Forschungsgroßgeräts entsprechen den Anforderungen, die benötigt und durch vorhandene Geräte nicht abgedeckt werden.“
Zur Ankündigung der Pilotmaßnahme hatte die DFG geschrieben: „Der zuständige Ausschuss für Wissenschaftliche Geräte und Informationstechnik sieht in diesem Bereich einen nennenswerten Bedarf und das Potenzial für eine deutlich verlängerte und nachhaltigere Nutzung vorhandener Geräte für die Forschung. Es wird erwartet, dass durch Erneuerungen komplette Neubeschaffungen vermieden oder deutlich hinausgezögert werden können.“ Die Maßnahme verstehe sich zudem als Signal und Impuls an Hersteller, dass Modularität, Kompatibilität, Interoperabilität sowie eine langfristige Nutzungsperspektive bei der Finanzierung von Geräteinfrastrukturen zunehmend relevant sind.]]></content:encoded>
            <category>Forschung</category>
			<category>Nachricht / Meldung / Hinweis</category>
			<category>Pressemitteilung</category>
			<category>Zeige auf Portal _Forschung_ normal an</category>
			
            
            <guid>https://www.uni-luebeck.de/aktuelles/nachricht/artikel/forschungsgrossgeraeten-neues-leben-einhauchen.html</guid>
            <pubDate>Sat, 18 Apr 2026 09:10:00 +0200</pubDate>
            <newscal:startDate></newscal:startDate>
            <newscal:endDate></newscal:endDate>
            
        </item>
        
        <item>
            <title>Künstliche Befruchtung: Bakterienkombination könnte Erfolg vorhersagen, gängigen Tests fehlt Grundlage</title>
            <link>https://www.uni-luebeck.de/aktuelles/nachricht/artikel/kuenstliche-befruchtung-bakterienkombination-koennte-erfolg-vorhersagen-gaengigen-tests-fehlt-grundla.html</link>
            <description><![CDATA[Gängige Tests, die den Erfolg einer künstlichen Befruchtung vorhersagen sollen, liegen oft falsch. Das lässt sich aus einer neuen Studie des Universitätsklinikums Schleswig-Holstein (UKSH), der Universität zu Lübeck und des Deutschen Zentrums für Infektionsforschung (DZIF) ableiten.]]>
              <![CDATA[<p></p>]]><![CDATA[<img src="https://www.uni-luebeck.de/typo3temp/_processed_/8/a/csm_260416_Kinderwunschzetrum_HL_Studie_IVF_f695967d0f.jpg" width="1350" height="900"   alt="" >Prof. Georg Griesinger, Leiter des Universitären Kinderwunschzentrums am UKSH, Campus Lübeck, und Studienleiter, und Erstautor Dr. Simon Graspeuntner im Labor des Kinderwunschzentrums (Foto: UKSH)]]>
            </description>
            <content:encoded><![CDATA[Bisherige Prognosemodelle untersuchen die bakterielle Besiedlung der Vagina und teilen diese in grobe Muster. Diese Klassifizierung, auf der auch kommerzielle Mikrobiom-Tests basieren, ist laut Studie jedoch nicht verlässlich.
Stattdessen identifizierte das Forschungsteam zwei spezifische Bakterien, die den Behandlungserfolg negativ beeinflussten: Lactobacillus iners und Ureaplasma parvum. Bei Patientinnen, bei denen beide Keime gleichzeitig und in hoher Konzentration nachweisbar waren, sanken die Chancen auf eine erfolgreiche Einnistung des Embryos und eine Lebendgeburt drastisch.
<b>Kritik an kommerziellen Angeboten</b>
„Unsere Daten sprechen gegen die Annahme, dass die bloße Einteilung des vaginalen Mikrobioms in die bisher vorgeschlagenen bakteriellen Muster eine klinisch relevante Vorhersage über Schwangerschaftsraten erlaubt“, sagt Prof. Georg Griesinger, Leiter des Universitären Kinderwunschzentrums am UKSH, Campus Lübeck, und Studienleiter. „Paare sollten sich daher nicht auf die Prognosekraft von Analysen verlassen, die lediglich diese vereinfachenden Kategorien zugrunde legen.“
„Die spezifische Bakterien-Signatur, die wir gefunden haben, könnte künftig ein deutlich präziserer Ansatzpunkt für die Diagnostik sein als die bisherigen Modelle“, erklärt Dr. Mariia Lupatsii, Co-Erstautorin der Studie. „Wenn Modelle ohne klinische Validierung vermarktet werden, riskieren wir Fehlentscheidungen in der Therapie.“
„Unsere Arbeit zeigt, dass wir weg von verallgemeinernden Mustern und hin zur Analyse spezifischer mikrobieller Interaktionen müssen“, sagt der weitere Erstautor Dr. Simon Graspeuntner. „Die Identifizierung klinisch validier Bakterienbesiedlungen könnte künftig helfen, die Zahl notwendiger Behandlungszyklen zu verringern und Paare vor falschen Erwartungen zu schützen.“
Unerfüllter Kinderwunsch betrifft viele Paare: Schätzungen zufolge sind in Deutschland 15 bis 20 Prozent aller Paare im fruchtbaren Alter im Laufe ihres Lebens davon betroffen.
Die in der Fachzeitschrift Human Reproduction Open veröffentlichte Studie untersuchte 266 Patientinnen. Dabei zeigte sich, dass weder die in Einteilung in bakterielle Muster – die sogenannten „Community State Types-Kategorien“– noch die Vielfalt der Bakterienarten (Alpha-Diversität) statistisch mit dem Eintreten einer Schwangerschaft oder einer Lebendgeburt korrelierten.
<b>Originalpublikation:</b>
Simon Graspeuntner, Mariia Lupatsii, Noemi Hamala, Antonia Masuch, Marion Depenbusch, Iris Pfeffer, Askan Schultze-Mosgau, Tanja K Eggersmann, Jan Rupp, Georg Griesinger. <span lang="EN-US">Vaginal microbial community state types fail to predict IVF outcomes, whereas Ureaplasma parvum and Lactobacillus iners are negative predictors of implantation, clinical pregnancy and live birth. </span>Human Reproduction Open, 2026, hoag018. <link https://academic.oup.com/hropen/article/2026/2/hoag018/8509271 - external-link-new-window>doi:10.1093/hropen/hoag018</link>
<span lang="EN-US">&nbsp;</span>]]></content:encoded>
            <category>Universität</category>
			<category>Pressemitteilung</category>
			<category>Nachricht / Meldung / Hinweis</category>
			
            
            <guid>https://www.uni-luebeck.de/aktuelles/nachricht/artikel/kuenstliche-befruchtung-bakterienkombination-koennte-erfolg-vorhersagen-gaengigen-tests-fehlt-grundla.html</guid>
            <pubDate>Thu, 16 Apr 2026 07:49:00 +0200</pubDate>
            <newscal:startDate></newscal:startDate>
            <newscal:endDate></newscal:endDate>
            
        </item>
        
        <item>
            <title>Wichtiger Meilenstein für die Weiterentwicklung der Pflegeausbildung in Deutschland</title>
            <link>https://www.uni-luebeck.de/aktuelles/nachricht/artikel/wichtiger-meilenstein-fuer-die-weiterentwicklung-der-pflegeausbildung-in-deutschland.html</link>
            <description><![CDATA[Interprofessionelle Kompetenzen: Das Projekt interEdu der Universitäten Lübeck und Kiel hat ein Rahmencurriculum erarbeitet]]>
              <![CDATA[<p></p>]]><![CDATA[<img src="https://www.uni-luebeck.de/typo3temp/_processed_/a/5/csm_interedu_LIPSTA_2_a1_1c389cc825.jpg" width="900" height="900"   alt="" >Gemeinschaftliche Visite auf der Lübecker Interprofessionellen Ausbildungsstation LIPSTA (Foto: Universität zu Lübeck)]]>
            </description>
            <content:encoded><![CDATA[Die Sektion für Forschung und Lehre in der Pflege der Universität zu Lübeck hat gemeinsam mit dem Bereich Pflegepädagogik der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel das Rahmencurriculum zur Stärkung der interprofessionellen Edukation (interEdu) in der Pflegeausbildung erarbeitet.
Das vom Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) beauftragte Curriculum bildet einen wichtigen Meilenstein für die Weiterentwicklung der Pflegeausbildung in Deutschland, da es sowohl in beruflichen als auch in akademischen Ausbildungskontexten flexibel eingesetzt werden kann. Die Anwendung der Lernbausteine ist über den gesamten Ausbildungsverlauf bzw. Studienverlauf gegeben und zielt darauf ab, die interprofessionelle Zusammenarbeit zwischen den Gesundheitsberufen nachhaltig zu stärken.
Das Curriculum wurde im Rahmen eines Forschungsvorhabens erstellt, in dem unter anderem Selbsteinschätzungen von Lernenden aus den teilnehmenden Einrichtungen zu ihren interprofessionellen Kompetenzen über die Projektlaufzeit erfasst und ausgewertet wurden. Es ergab sich eine statistisch signifikante Verbesserung durch interprofessionelle Lehre. Wichtigste Lernergebnisse: ein verbessertes Rollenverständnis durch Perspektivwechsel und das Überwinden professionsspezifischer Vorurteile. Katharina Tolksdorf und Anne Faber vom Projektteam stellten Ergebnisse der Evaluation am 5. März auf der Konferenz der European Federation of Educators in Nursing Science (FINE) in Parma, Italien, vor.
<b>Interprofessionelle Zusammenarbeit muss in Ausbildung und Studium gelernt werden</b>
„Laut einem afrikanischen Sprichwort heißt es, dass man ein ganzes Dorf braucht, um ein Kind großzuziehen. Dies gilt ähnlich auch für die Pflege und Behandlung kranker Menschen“, sagt Prof. Dr. rer. cur. Katrin Balzer, Leiterin der Sektion für Forschung und Lehre in der Pflege am Institut für Sozialmedizin und Epidemiologie der Universität zu Lübeck. Das beste Ergebnis sei erst möglich, wenn alle Beteiligten gut zusammenarbeiten. 
Der Handlungsbedarf für eine auf interprofessionelle Kompetenzen ausgerichtete berufliche und hochschulische Pflegeausbildung äußert sich beispielhaft auch in einer der Stellungnahmen aus den durchgeführten qualitativen Interviews von Lernenden:&nbsp; „(…) dann gibt es ja immer Situationen, die Redebedarf benötigen, die man nicht nur von einer Gruppe lösen kann, und dann bedarf es eines Gesprächs über mehrere Professionalitäten hinaus.“
Für das Projektteam zeigt die Äußerung, dass zentrale Probleme in der Patientenversorgung nicht von einer Berufsgruppe allein gelöst werden können. Durch das gemeinsame Lernen werden Kompetenz- und Handlungsspielräume der Gesundheitsprofessionen jedoch erweitert. Erst durch eine gegenseitige Wertschätzung und Zusammenarbeit kann dann eine bestmögliche, patientenzentrierte Versorgung stattfinden. Alle Berufsgruppen sollten bestimmte Werte und Begriffe miteinander teilen und in der Lage sein, gut miteinander und mit den Patientinnen und Patienten sowie deren Familien zu kommunizieren, so Prof. Balzer, und weiter: „Diese Kompetenzen sind nicht angeboren, sondern müssen in der Ausbildung bzw. im Studium gelernt werden.&nbsp; Hierfür eignen sich am besten interprofessionelle Formate. Das interEdu-Rahmencurriculum bietet eine Grundlage für die Integration solcher Formate sowohl in die theoretischen Ausbildungsphasen als auch in das Lernen direkt im Patientenkontakt.“
<b>Bundesweite Bedeutung des Projektes</b>
 „Interprofessionelle Zusammenarbeit ist kein Zukunftsthema – sie ist längst Teil einer zeitgemäßen und qualitätsorientierten Gesundheitsversorgung“, schreibt Dr. Monika Hackel, Leiterin der Abteilung Struktur und Ordnung der Berufsbildung am Bundesinstitut für Berufsbildung, in ihrem Vorwort zum Rahmencurriculum. „Umso wichtiger ist es, dass bereits in der Ausbildung von Pflegefachpersonen und anderen Gesundheitsberufen ein gemeinsames Verständnis, ein respektvoller Dialog und eine kooperative Haltung entwickelt und gestärkt werden.“
Die Beteiligung zweier starker wissenschaftlicher Partner, Universität zu Lübeck und Christian-Albrechts-Universität zu Kiel, unterstreicht die interdisziplinäre und bundesweite Bedeutung des Projektes interEdu für die Region Schleswig-Holstein und darüber hinaus. Gegenwärtig arbeitet die interEdu-Gruppe daran, die Verbreitung und Umsetzung des Curriculums zu fördern. 
Für die Gestaltung des Pflegestudiengangs an der Universität zu Lübeck hat das Rahmencurriculum wichtige Impulse gegeben, beispielsweise für die Gestaltung von Lernaufgaben für die Praxisphasen. Einige der Praxispartner, also derjenigen Einrichtungen, die das Curriculum in der Projektlaufzeit implementiert haben, planen es nach Projektende zu verstetigen.
<ul><li>Das Rahmencurriculum steht unter <link https://www.bibb.de/dienst/publikationen/de/20498>https://www.bibb.de/dienst/publikationen/de/20498</link>&nbsp;kostenfrei zum Download bereit und kann flexibel in bestehende Curricula eingebunden werden.</li></ul>]]></content:encoded>
            <category>Lehre</category>
			<category>Pressemitteilung</category>
			
            
            <guid>https://www.uni-luebeck.de/aktuelles/nachricht/artikel/wichtiger-meilenstein-fuer-die-weiterentwicklung-der-pflegeausbildung-in-deutschland.html</guid>
            <pubDate>Wed, 15 Apr 2026 10:09:00 +0200</pubDate>
            <newscal:startDate></newscal:startDate>
            <newscal:endDate></newscal:endDate>
            
        </item>
        
        <item>
            <title>Prof. Christoph Lange zweifach ausgezeichnet</title>
            <link>https://www.uni-luebeck.de/aktuelles/nachricht/artikel/prof-christoph-lange-zweifach-ausgezeichnet.html</link>
            <description><![CDATA[Die Universität zu Lübeck gratuliert Prof. Dr. Dr. h. c. Christoph Lange zu zwei bedeutenden Auszeichnungen in der Tuberkuloseforschung: dem DZIF-Preis für translationale Infektionsforschung 2025 sowie dem Oskar-Medizinpreis 2025. ]]>
              <![CDATA[<p></p>]]><![CDATA[<img src="https://www.uni-luebeck.de/typo3temp/_processed_/4/9/csm_Professor_Christoph_Lange_c_DGP_Mike_Auerbach_c423727669.jpg" width="1350" height="900"   alt="" >Prof. Christoph Lange erhält im Rahmen des Jahreskongresses der Deutschen Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin den Oskar-Medizinpreis. (v.l.n.r. Professor Wolfgang Kuhla, Vorsitzender der Stiftung Oskar-Helene-Heim, Professor Christoph Lange und Professor Torsten T. Bauer, Generalsekretär des Deutschen Zentrums zur Bekämpfung der Tuberkulose). Bild: Mike Auerbach/DGP]]>
            </description>
            <content:encoded><![CDATA[<div>Beide Ehrungen würdigen seine international herausragenden Beiträge zur Bekämpfung der Tuberkulose, insbesondere antibiotikaresistenter Formen, und unterstreichen die Relevanz seiner Forschung für die globale Gesundheit. Prof. Lange ist W3-Professor für Respiratory Medicine &amp; International Health an der Universität zu Lübeck und Medizinischer Direktor des Forschungszentrums Borstel, Leibniz Lungenzentrum. In Forschung und Lehre engagiert er sich unter anderem im Studiengang Infection Biology und verbindet Grundlagenforschung konsequent mit klinischer Anwendung.</div>
<h3>Internationale Spitzenforschung mit direktem Nutzen für Patientinnen und Patienten</h3>
<div>Seit mehr als zwei Jahrzehnten prägt Christoph Lange die klinische Tuberkuloseforschung. Sein Ansatz ist konsequent translational ausgerichtet: Wissenschaftliche Erkenntnisse werden gezielt in verbesserte Diagnostik, Therapie und Prävention überführt. Ein besonderer Fokus liegt auf antibiotikaresistenten Tuberkuloseerregern, die weltweit eine zunehmende Herausforderung darstellen. Zentral für diesen Erfolg ist die von ihm mitbegründete internationale Forschungsplattform TBnet, die heute zu den größten unabhängigen Netzwerken für Tuberkuloseforschung zählt. In multinationalen Studien konnte Langes Team unter anderem zeigen, dass individualisierte Therapieansätze bessere Behandlungsergebnisse erzielen als standardisierte Regime. Diese Erkenntnisse fanden Eingang in internationale Leitlinien, unter anderem der Weltgesundheitsorganisation. Darüber hinaus entwickelt seine Arbeitsgruppe innovative Biomarker, die es ermöglichen, Therapieverläufe präziser vorherzusagen und Behandlungen individuell anzupassen. Im europäischen Großprojekt UNITE4TB arbeitet er gemeinsam mit internationalen Partnern an neuen, kürzeren und wirksameren Therapien.</div>
<div><h3>Zwei Preise als Anerkennung für ein internationales Forschungsnetzwerk</h3></div>
<div>Mit dem DZIF-Preis für translationale Infektionsforschung werden herausragende Leistungen an der Schnittstelle von Grundlagenforschung und klinischer Anwendung gewürdigt. Die Auszeichnung wurde im Rahmen einer gemeinsamen Jahrestagung in Bonn verliehen. Der Oskar-Medizinpreis, der als einer der höchstdotierten Medizinpreise Deutschlands gilt, wurde im Rahmen des Jahreskongresses der Deutschen Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin vergeben. Er hebt insbesondere Langes Beiträge zur Weiterentwicklung der internationalen Tuberkuloseforschung hervor. „Die aktuellen Auszeichnungen sind eine Anerkennung für die gemeinsame Arbeit vieler Partnerinnen und Partner in internationalen Forschungsverbünden“, erklärt Lange. „Dass wir über Ländergrenzen hinweg nachhaltige Forschung betreiben können, ist eine zentrale Voraussetzung, um globale Gesundheitsprobleme wie Tuberkulose wirksam zu bekämpfen.“</div>
<h3>Internationale Auszeichnungen stärken den Forschungsstandort Lübeck</h3>
<div>Die gleichzeitige Würdigung durch zwei hochrangige Preise unterstreicht die internationale Sichtbarkeit der Infektionsforschung an der Universität zu Lübeck und am Forschungszentrum Borstel. Sie zeigt, wie eng hier wissenschaftliche Exzellenz, internationale Vernetzung und klinische Anwendung miteinander verbunden sind. Mit seiner Arbeit leistet Lange einen wesentlichen Beitrag dazu, globale Gesundheitsherausforderungen evidenzbasiert anzugehen und innovative Therapiestrategien schneller in die medizinische Versorgung zu überführen.
<b>Kontakt für Rückfragen</b>
Prof. Dr. med. Dr. h.c. Christoph Lange<br />Professor für Respiratory Medicine &amp; International Health, Universität Lübeck <br />Ärztlicher Direktor, Forschungszentrum Borstel, Leibniz Lungenzentrum <br />E-Mail: <link clange@fz-borstel.de>clange@fz-borstel.de</link>&nbsp;</div>]]></content:encoded>
            <category>Universität</category>
			<category>Zeige auf Portal _Universität_ normal an</category>
			<category>Zeige auf Portal _Forschung_ normal an</category>
			<category>Nachricht / Meldung / Hinweis</category>
			<category>Pressemitteilung</category>
			<category>Zeige auf _Startseite_ normal an</category>
			
            
            <guid>https://www.uni-luebeck.de/aktuelles/nachricht/artikel/prof-christoph-lange-zweifach-ausgezeichnet.html</guid>
            <pubDate>Mon, 13 Apr 2026 16:35:48 +0200</pubDate>
            <newscal:startDate></newscal:startDate>
            <newscal:endDate></newscal:endDate>
            
        </item>
        
    </channel>
</rss>