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        <title>Pressemeldungen der Universität zu Lübeck</title>
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        <description>Liste der aktuellsten Pressemeldungen</description>
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            <title>Pressemeldungen der Universität zu Lübeck</title>
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          <description>Liste der aktuellsten Pressemeldungen</description>
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            <title>CancerYounity - Junge Menschen gestalten Krebsprävention</title>
            <link>https://www.uni-luebeck.de/aktuelles/nachricht/artikel/canceryounity-junge-menschen-gestalten-krebspraevention.html</link>
            <description><![CDATA[Neues UCCSH-Projekt - Studierende und Auszubildende aus Lübeck und Kiel entwickeln Krebsprävention für ihre eigene Generation ]]>
              <![CDATA[<p></p>]]><![CDATA[<img src="https://www.uni-luebeck.de/uploads/pics/CancerYounity_Junge_Menschen_Canva_2.png" width="1200" height="800"   alt="" >Im Projekt "CancerYounity" gestalten junge Menschen per Kochwerkstatt und TikTok Krebsprävention mit. Bild: Canva]]>
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            <content:encoded><![CDATA[Das Universitäre Cancer Center Schleswig-Holstein (UCCSH) startet das Projekt „CancerYounity“, um junge Menschen als Mitgestaltende in die Krebsprävention einzubinden. Studierende der Universität zu Lübeck und der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel entwickeln gemeinsam mit Auszubildenden Formate für Gleichaltrige, von Kochwerkstätten bis Social Media. Das Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) fördert das Vorhaben im Rahmen des „Wissenschaftsjahr 2026 – Medizin der Zukunft“ mit rund 80.000 Euro.
Rund 40 Prozent der jährlich 500.000 Krebsneuerkrankungen in Deutschland gelten als vermeidbar, zu den wichtigsten Risikofaktoren zählen ungesunde Ernährung, Übergewicht und Alkohol. Klassische Präventionsangebote erreichen junge Erwachsene bislang kaum. CancerYounity setzt daher auf zwei Formatfamilien: „Krebsforschung zum Anfassen“ bringt rund 80 Auszubildende und Studierende in Forschungswerkstätten und Kochwerkstätten mit Forschenden zusammen. „Onko-Wissen to go“ übersetzt forschungsbasierte Inhalte in Formate für Instagram, TikTok, YouTube und LinkedIn, inklusive eines „Onco Fact Checker“ gegen Fehlinformationen.
Ziel des Projekts ist es, Wissenschaftsmündigkeit und Gesundheitskompetenz junger Menschen in einem Medienumfeld zu stärken, in dem gesundheitsbezogene Fehlinformationen oft größere Reichweiten erzielen als seriöse Inhalte.
Den wissenschaftlichen Kern liefert das Institut für Ernährungsmedizin des Universitätsklinikums Schleswig-Holstein (UKSH), Campus Lübeck. Prof. Dr. Stefanie Derer-Petersen und Prof. Dr. Martin Smollich bringen Erkenntnisse zum Zusammenhang von Ernährung und Tumorentstehung ein und stellen einen reichweitenstarken deutschsprachigen Ernährungs-Account auf Instagram als Verbreitungskanal zur Verfügung. Testweise zum Einsatz kommen sollen die Formate anschließend an Berufsbildungszentren und Universitäten.
„Junge Menschen tauchen in der Krebsprävention bislang kaum als Akteurinnen und Akteure auf. Mit CancerYounity drehen wir das um: Sie sind nicht nur Zielgruppe, sondern Mitgestaltende“, sagt Prof. Dr. Nikolas von Bubnoff, UCCSH-Vorstandsmitglied und Direktor der Klinik für Hämatologie und Onkologie, Campus Lübeck. Gemeinsam mit UCCSH-Vorständin Prof. Dr. Anne Letsch leitet er das Projekt. Das UCCSH ist ein Zusammenschluss aller onkologisch tätigen Einrichtungen des UKSH und der Universitäten zu Lübeck und Kiel.

<b>Kontakt</b>
Lea Christiansen<br />Projektkoordination<br />Universitäres Cancer Center Schleswig-Holstein<br /><link canceryounity.uccsh@uksh.de - mail>canceryounity.uccsh@uksh.de</link>&nbsp;]]></content:encoded>
            <category>Forschung</category>
			<category>Pressemitteilung</category>
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			<category>Nachricht / Meldung / Hinweis</category>
			
            
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            <pubDate>Tue, 05 May 2026 08:11:04 +0200</pubDate>
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            <title>Jahresempfang 2026</title>
            <link>https://www.uni-luebeck.de/aktuelles/nachricht/artikel/jahresempfang-2026.html</link>
            <description><![CDATA[Wissenschaftskommunikation im Fokus – neue Impulse, Preisverleihung und Entwicklungen des vergangenen Jahres]]>
              <![CDATA[<p></p>]]><![CDATA[<img src="https://www.uni-luebeck.de/typo3temp/_processed_/f/a/csm_Jahresempfang_2026_der_Universitaet_zu_Luebeck__3__41ca6b9cc6.jpg" width="1600" height="783"   alt="" >Jahresempfang 2026 der Universität zu Lübeck mit dem Präsidenten Prof. Dr. Helge Braun (rechts) und Schleswig-Holsteins Ministerpräsidenten Daniel Günther (Foto: Guido Kollmeier / Universität zu Lübeck).]]>
            </description>
            <content:encoded><![CDATA[Beim diesjährigen Jahresempfang der Universität zu Lübeck am 23. April 2026 im Audimax stand die Bedeutung von Wissenschaftskommunikation im Mittelpunkt. In Anwesenheit zahlreicher Gäste aus Wissenschaft, Politik, Wirtschaft und Gesellschaft bot die Veranstaltung einen festlichen Rahmen, um zentrale Entwicklungen der Universität zu würdigen und neue strategische Schwerpunkte vorzustellen.
Um 18 Uhr eröffneten die Moderatorinnen und Studentinnen Emily Fleischhauer und Sophie Magritz den Abend.
Beim anschließenden Grußwort hob der Ministerpräsident des Landes Schleswig-Holstein, Daniel Günther, die Bedeutung der Universität für das Land hervor. „Die Universität zu Lübeck zeigt eindrucksvoll, wie exzellente Forschung und der gesellschaftliche Dialog zusammengehören. Für Schleswig-Holstein ist das ein echter Standortvorteil. Sie denken Wissenschaft nicht nur im Hörsaal oder im Labor, sondern auch im Austausch mit der Gesellschaft“, so Günther. „Gerade in einer Zeit, in der es immer schwieriger wird, Wahrheit von Falschinformation zu unterscheiden, ist starke Wissenschaftskommunikation von zentraler Bedeutung für unsere Demokratie. Die großen Herausforderungen unserer Zeit werden wir nur gemeinsam bewältigen – wenn Wissenschaft, Politik und Gesellschaft im Gespräch bleiben und einander zuhören.“
<h2>Universität zu Lübeck im Zeichen der Wissenschaftskommunikation</h2>
Im Mittelpunkt des Abends stand der Jahresbericht des Präsidenten der Universität zu Lübeck, Prof. Dr. Helge Braun, der die strategische Weiterentwicklung der Wissenschaftskommunikation hervorhob. Vor dem Hintergrund globaler Umbrüche – von Künstlicher Intelligenz über biomedizinischen Fortschritt bis hin zu geopolitischen Spannungen – kommt der Wissenschaft eine zentrale Orientierungsfunktion für Gesellschaft und Politik zu. „Ich bin überzeugt, dass es unsere Verantwortung als Universität ist, Wissenschaft nicht nur exzellent zu betreiben, sondern sie auch aktiv in die Mitte der Gesellschaft zu tragen.“, sagte Prof. Dr. Helge Braun. „Indem wir neue Formen des Dialogs entwickeln und gezielt den Austausch mit unterschiedlichen Zielgruppen suchen, leisten wir einen Beitrag dazu, dass Wissen Orientierung gibt und unsere Gesellschaft befähigt, die großen Zukunftsfragen gemeinsam zu gestalten.“ Ziel ist es, wissenschaftliche Erkenntnisse verständlich, zugänglich und anschlussfähig zu vermitteln und so das Vertrauen nachhaltig zu stärken. 
Mit der Kampagne „Wissen schafft Freiheit“ hebt die Universität zu Lübeck die Bedeutung der Wissenschaftsfreiheit in einer Zeit zunehmender globaler Spannungen und wachsender Skepsis gegenüber wissenschaftlicher Arbeit hervor und stärkt zugleich gezielt die mediale Sichtbarkeit des Themas. 
<h2>Erstmals verliehen: Preis der Universität zu Lübeck für herausragende Wissenschaftskommunikation 2026</h2>
Im Rahmen des Jahresempfangs wurde zudem erstmals der „Preis der Universität zu Lübeck für herausragende Wissenschaftskommunikation 2026“ verliehen, der durch die Rose-Stiftung gefördert wird. 
Prof. Dr. rer. nat. Martin Smollich wurde mit dem Preis ausgezeichnet in Anerkennung seiner besonderen Leistung für die Vermittlung ernährungsmedizinischer Erkenntnisse in einem breiten Spektrum medialer Vermittlungswege, unter anderem auf dem reichweitestarken Social-Media-Kanal @ernmedblog, mit hoher Fachautorität, kritischer Einordnung und breiter Verständlichkeit.
Mit der Auszeichnung würdigt die Universität ein Mitglied der Universität, das wissenschaftliche Inhalte in besonderer Weise einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich macht, Begeisterung für Wissenschaft weckt und die Prinzipien wissenschaftlichen Arbeitens sowie die Organisation von Wissenschaft außerhalb der Universität vermittelt. Der Preis ist mit 5.000 Euro dotiert und wird künftig jährlich vergeben. Mit der Verleihung unterstreicht die Universität zu Lübeck den hohen Stellenwert der Wissenschaftskommunikation als strategisches Handlungsfeld und macht dieses Engagement auch öffentlich sichtbar.
<h2>Entwicklungen im vergangenen Jahr</h2>
Die positive Entwicklung der Universität zeigt sich auch in einer Reihe herausragender Erfolge seit dem vergangenen Jahresempfang. Zu den zentralen Meilensteinen zählt die Einwerbung von rund 29 Millionen Euro für den Aufbau eines leistungsfähigen und hochsicheren KI-Rechenzentrums. Die neue Infrastruktur stärkt den Standort für datengetriebene Forschung und ermöglicht KI-Forschung sowie die Verarbeitung hochsensibler medizinischer Daten.
Mit der Gründung einer neuen Weiterbildungsakademie setzt die Universität zudem ein starkes Zeichen für lebenslanges Lernen und den Wissenstransfer in Wirtschaft und Gesellschaft. Auch personell wurden wichtige Weichen gestellt: Mit Prof. Dr. Moreen Heine als Vizepräsidentin für Transfer und Nachhaltigkeit sowie Prof. Dr. Till Tantau als Vizepräsident für Lehre wurde das Präsidium vervollständigt.
In der Forschung unterstreicht die Einwerbung mehrerer Verbundprojekte die Leistungsfähigkeit und Wettbewerbsstärke der Universität: Dazu zählt die weitere Förderung des Exzellenzclusters „Precision Medicine in Chronic Inflammation“, an dem die Universität zu Lübeck als Mitantragstellerin mit der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel beteiligt ist und in dem an der Verbesserung von Diagnose, Behandlung und Prävention chronisch-entzündlicher Erkrankungen gearbeitet wird. Im Sonderforschungsbereich „Fundamente der Zirkadianen Medizin“ ist sie Ko-Sprecherhochschule und erforscht den Einfluss biologischer Tagesrhythmen auf Gesundheit und Krankheit. Mit dem Graduiertenkolleg „Protektive und pathogene Antikörperantworten an Barriereorganen“ stärkt sie die Nachwuchsförderung in der Immunologie und Data Science. Ergänzt wird dies durch eine neue von der Deutschen Forschungsgemeinschaft geförderte Forschungsgruppe zu Entzündungen in Blutgefäßen und deren Rolle bei Gefäßerkrankungen.
Ein besonderes Highlight des Abends war der Science Slam von Ulrike Krämer, die eindrucksvoll zeigte, wie wissenschaftliche Inhalte verständlich und zugleich unterhaltsam vermittelt werden können. Das Format steht exemplarisch für den Anspruch der Universität, Wissenschaft nicht nur zu erklären, sondern erlebbar zu machen.
Auch die Studierendenschaft beteiligte sich am Programm: Finn Brüggemann, Vorsitzender des AStA der Universität zu Lübeck, richtete sich mit einem Beitrag an die Gäste.&nbsp;
Musikalisch begleitet wurde der Abend von&nbsp;Emi Adomakoh,&nbsp;Sven Rieper und Wiebke Hahn, die mit ihren Beiträgen – darunter „Sway“ und „Happy“ – für einen stimmungsvollen Ausklang sorgten.]]></content:encoded>
            <category>Universität</category>
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			<category>Pressemitteilung</category>
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			<category>Relevanz: 1 Öffentlich</category>
			
            
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            <pubDate>Thu, 23 Apr 2026 18:30:00 +0200</pubDate>
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            <title>Universität zu Lübeck erhält Förderung im DAAD-Programm „Academic Horizons“</title>
            <link>https://www.uni-luebeck.de/aktuelles/nachricht/artikel/universitaet-zu-luebeck-erhaelt-foerderung-im-daad-programm-academic-horizons.html</link>
            <description><![CDATA[Die Universität zu Lübeck gehört zu den bundesweit 20 ausgewählten Hochschulen im Programm „Academic Horizons – Attracting Global Minds“ des Deutschen Akademischen Austauschdienstes. Mit dem Projekt „Lübecker Global Minds Masters (LüGLoMMa)“ will die Universität gezielt internationale Masterstudierende für englischsprachige Masterstudiengänge im Bereich der Hightech-Agenda gewinnen und langfristig für die Universität zu Lübeck und den Wissenschaftsstandort Deutschland binden.]]>
              <![CDATA[<p></p>]]><![CDATA[<img src="https://www.uni-luebeck.de/typo3temp/_processed_/4/c/csm_MarkusAltmann_230927-8838-HR_400b8af840.jpg" width="1349" height="900"   alt="" >Bild: Markus Altmann / Universität zu Lübeck]]>
            </description>
            <content:encoded><![CDATA[Im Rahmen des Projekts sollen bis zu 40 leistungsstarke internationale Masterstudierende für zehn englischsprachige Masterstudiengänge in zentralen Bereichen der Hightech-Agenda gewonnen werden – darunter Künstliche Intelligenz, Robotik, IT-Sicherheit sowie verschiedene Felder der Lebens- und Gesundheitswissenschaften. Damit baut die Universität zu Lübeck ihre internationale Ausrichtung aus und stärkt zugleich ihre Profilbereiche an der Schnittstelle von Technologie und Medizin.
Kern des Projekts ist ein integrierter Ansatz aus internationalem Recruiting, strukturiertem Onboarding und gezielter Karriereförderung. Ab dem Wintersemester 2026 werden ausgewählte Kandidat*innen zunächst zu einem mehrmonatigen Orientierungs-, Integrations- und Forschungsaufenthalt an die Universität zu Lübeck eingeladen. Im Anschluss nehmen sie ein Masterstudium auf und arbeiten parallel als wissenschaftliche Hilfskräfte in Forschungsprojekten.
Das Programm kombiniert damit die frühzeitige Einbindung in die Forschung mit fachlicher Qualifizierung und persönlicher Betreuung. Ergänzt wird das Programm durch gezielte Mentoringangebote sowie Karriereformate mit Alumni und Unternehmen. Ziel ist es, die Teilnehmenden langfristig für eine Promotion und eine wissenschaftliche oder innovationsorientierte Karriere in Deutschland zu gewinnen.
Die Förderung läuft vom 1. Mai 2026 bis zum 31. Dezember 2029. Die Universität zu Lübeck erhält aus Mitteln des Programms eine Förderung in Höhe von 750.000 €.
Mit „LüGLoMMa“ leistet die Universität zu Lübeck einen Beitrag zur internationalen Sichtbarkeit des Standorts und zur Gewinnung hochqualifizierter Fachkräfte in zentralen Zukunftsfeldern.]]></content:encoded>
            <category>Internationales</category>
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			<category>Pressemitteilung</category>
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			<category>Relevanz: 1 Öffentlich</category>
			
            
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            <pubDate>Thu, 23 Apr 2026 16:37:00 +0200</pubDate>
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            <title>Universität zu Lübeck tritt dem CSSB bei</title>
            <link>https://www.uni-luebeck.de/aktuelles/nachricht/artikel/universitaet-zu-luebeck-tritt-dem-cssb-bei.html</link>
            <description><![CDATA[Neue Partnerschaft mit Center for Structural Systems Biology ]]>
              <![CDATA[<p></p>]]><![CDATA[<img src="https://www.uni-luebeck.de/typo3temp/_processed_/8/7/csm_CSSB_Tina_Mavric_c2b65175cd.jpg" width="1348" height="900"   alt="" >Das Forschungsgebäude CSSB in Hamburg-Bahrenfeld (Foto: Tina Mavric)]]>
            </description>
            <content:encoded><![CDATA[Neues Mitglied: Die Universität zu Lübeck ist dem Center for Structural Systems Biology (CSSB) beigetreten. Prof. Charlotte Uetrecht, Direktorin des Instituts für Chemie und Metabolomics, ist von der Universität beteiligt. Sie ist zudem seit Anfang 2026 wissenschaftliche Direktorin des Zentrums.&nbsp;&quot;Ich freue mich, die zukünftige Entwicklung des CSSB mitzugestalten“, erklärte Prof. Charlotte Uetrecht.
Bereits im Juni 2025 wurde eine <link https://www.cssb-hamburg.de/news_amp_events/news/2025/university_of_luebeck_and_cssb_establishing_a_closer_cooperation/index_eng.html - external-link-new-window>engere Zusammenarbeit</link> zwischen Universität zu Lübeck und CSSB beschlossen, als&nbsp;Prof. Helge Braun, Präsident der Universität Lübeck, das CSSB auf dem Campus des Deutschen Elektronen-Synchrotrons (DESY) in der Science City Hamburg Bahrenfeld besuchte. Prof. Charlotte Uetrecht war zu diesem Zeitpunkt bereits stellvertretende CSSB-Direktorin und ebenfalls dabei.
Das CSSB ist eine gemeinsame Initiative von zehn Forschungspartnern aus Norddeutschland, darunter vier Universitäten und sechs Forschungsinstituten, die sich der Infektionsbiologie widmet. Mit dem Ziel, Ansatzpunkte für neue Therapien und Impfstoffe zu finden, erforschen Wissenschaftler*innen aus insgesamt 22 Nationen und 13 Forschungsgruppen auf dem DESY-Campus gemeinsam die komplexen Prozesse und Wechselwirkungen zwischen Krankheitserregern und ihren Wirten.
Die offizielle Beitrittsfeier wird am 7. Oktober 2026 am Fraunhofer IMTE in Lübeck stattfinden.

]]></content:encoded>
            <category>Universität</category>
			<category>Forschung</category>
			<category>Pressemitteilung</category>
			<category>Zeige auf _Startseite_ normal an</category>
			<category>Nachricht / Meldung / Hinweis</category>
			
            
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            <pubDate>Thu, 23 Apr 2026 10:03:00 +0200</pubDate>
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        </item>
        
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            <title>Struktur für mehr Nachhaltigkeit: Universität zu Lübeck entwickelt Energiemanagement nach ISO-Standard</title>
            <link>https://www.uni-luebeck.de/aktuelles/nachricht/artikel/struktur-fuer-mehr-nachhaltigkeit-universitaet-zu-luebeck-entwickelt-energiemanagement-nach-iso-standa.html</link>
            <description><![CDATA[Die Universität zu Lübeck entwickelt ihr Energiemanagement derzeit gezielt weiter und arbeitet darauf hin, es nach der internationalen Norm DIN EN ISO 50001:2018 zertifizieren zu lassen. Ziel ist es, den Energieeinsatz auf dem Campus systematisch zu erfassen, effizient zu gestalten und langfristig zu reduzieren.]]>
              <![CDATA[<p></p>]]><![CDATA[<img src="https://www.uni-luebeck.de/typo3temp/_processed_/d/8/csm_CBBM_Copyright_Klenke-Struve_IMG_8192_1__5f24665694.jpg" width="1350" height="900"   alt="" >Bild: Alexandra Klenke-Struve / Universität zu Lübeck]]>
            </description>
            <content:encoded><![CDATA[Mit diesem Schritt unterstreicht sie den Anspruch, Nachhaltigkeit strukturell im Campusbetrieb zu verankern und ihre ökologische Verantwortung aktiv wahrzunehmen.
<h2>Systematisches Energiemanagement für einen zukunftsfähigen Campus</h2>
Die ISO 50001 ist ein weltweit anerkannter Standard, der Organisationen dabei unterstützt, ein systematisches Energiemanagement aufzubauen. Im Mittelpunkt steht nicht eine einzelne Maßnahme, sondern die Entwicklung klar definierter Prozesse, Zuständigkeiten und Strukturen, die einen bewussten und datenbasierten Umgang mit Energie ermöglichen.
Im Zuge dessen hat die Universität zu Lübeck bereits verbindliche Grundlagen geschaffen, die die Aufgaben, Verantwortlichkeiten und Abläufe im Energiemanagement klar regeln. Damit wird sichergestellt, dass Energieverbräuche transparent erfasst und gezielt gesteuert werden können.
Die Universität zu Lübeck verfolgt diesen Ansatz ganzheitlich: Von Laboren über Hörsäle bis hin zur IT-Infrastruktur wird der Energieeinsatz umfassend betrachtet. Ziel ist es, den Energiebedarf durch intelligente Steuerung und kontinuierliche Optimierung nachhaltig zu senken – und gleichzeitig die Voraussetzungen dafür zu schaffen, Forschung und Lehre auch künftig auf hohem Niveau zu gewährleisten und den Campus zukunftsfähig aufzustellen.
<h2>Kontinuierliche Verbesserung als Leitprinzip</h2>
Ein zentrales Element der Weiterentwicklung ist der kontinuierliche Verbesserungsprozess auf Basis des sogenannten PDCA-Zyklus. Dieses Modell beschreibt einen fortlaufenden Kreislauf:
<ul><li>Planen: Analyse der energetischen Ausgangssituation und Definition von Zielen</li><li>Umsetzen: Integration geeigneter Maßnahmen in den laufenden Betrieb</li><li>Überprüfen: Messung und Bewertung der erzielten Ergebnisse</li><li>Optimieren: Anpassung der Prozesse zur weiteren Effizienzsteigerung</li></ul>
Durch diesen systematischen Ansatz wird sichergestellt, dass das Energiemanagement nicht statisch bleibt, sondern kontinuierlich weiterentwickelt wird.
<h2>Mehrwert für Umwelt, Wirtschaftlichkeit und Verantwortung</h2>
Die Weiterentwicklung hin zu einem standardisierten Energiemanagement bringt für die Universität zu Lübeck vielfältige Vorteile mit sich:
<ul><li>Ressourcenschonung: Reduzierung des Energieverbrauchs und der CO₂-Emissionen</li><li>Wirtschaftlichkeit: Effizientere Nutzung von Energie und langfristige Senkung von Betriebskosten</li><li>Vorbildfunktion: Sichtbares Engagement für Nachhaltigkeit im Hochschulkontext</li><li>Rechtssicherheit: Erfüllung relevanter gesetzlicher Anforderungen im Energiebereich</li></ul>
Damit trägt die Universität zu Lübeck aktiv dazu bei, ökologische Verantwortung und wissenschaftliche Leistungsfähigkeit miteinander zu verbinden.
<h2>Auf dem Weg zu einem nachhaltigen Energiemanagement</h2>
Der Aufbau des Energiemanagementsystems erfolgt derzeit schrittweise und wird kontinuierlich weiterentwickelt. Mit der Umsetzung der Anforderungen der ISO 50001 macht die Universität ihren Fortschritt im Bereich Nachhaltigkeit transparent und nachvollziehbar.
Gleichzeitig setzt sie ein klares Signal: Ein verantwortungsvoller Umgang mit Ressourcen ist ein zentraler Bestandteil eines modernen und zukunftsorientierten Hochschulbetriebs.
<h2>Kontakt</h2>
Für mehr Informationen steht Ihnen die Energiemanagementbeauftragte unter <link energiemanagement@uni-luebeck.de>energiemanagement@uni-luebeck.de</link> zur Verfügung.]]></content:encoded>
            <category>Universität</category>
			<category>Nachricht / Meldung / Hinweis</category>
			<category>Pressemitteilung</category>
			<category>Relevanz: 1 Öffentlich</category>
			
            
            <guid>https://www.uni-luebeck.de/aktuelles/nachricht/artikel/struktur-fuer-mehr-nachhaltigkeit-universitaet-zu-luebeck-entwickelt-energiemanagement-nach-iso-standa.html</guid>
            <pubDate>Wed, 22 Apr 2026 09:50:00 +0200</pubDate>
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        </item>
        
        <item>
            <title>Künstliche Befruchtung: Bakterienkombination könnte Erfolg vorhersagen, gängigen Tests fehlt Grundlage</title>
            <link>https://www.uni-luebeck.de/aktuelles/nachricht/artikel/kuenstliche-befruchtung-bakterienkombination-koennte-erfolg-vorhersagen-gaengigen-tests-fehlt-grundla.html</link>
            <description><![CDATA[Gängige Tests, die den Erfolg einer künstlichen Befruchtung vorhersagen sollen, liegen oft falsch. Das lässt sich aus einer neuen Studie des Universitätsklinikums Schleswig-Holstein (UKSH), der Universität zu Lübeck und des Deutschen Zentrums für Infektionsforschung (DZIF) ableiten.]]>
              <![CDATA[<p></p>]]><![CDATA[<img src="https://www.uni-luebeck.de/typo3temp/_processed_/8/a/csm_260416_Kinderwunschzetrum_HL_Studie_IVF_f695967d0f.jpg" width="1350" height="900"   alt="" >Prof. Georg Griesinger, Leiter des Universitären Kinderwunschzentrums am UKSH, Campus Lübeck, und Studienleiter, und Erstautor Dr. Simon Graspeuntner im Labor des Kinderwunschzentrums (Foto: UKSH)]]>
            </description>
            <content:encoded><![CDATA[Bisherige Prognosemodelle untersuchen die bakterielle Besiedlung der Vagina und teilen diese in grobe Muster. Diese Klassifizierung, auf der auch kommerzielle Mikrobiom-Tests basieren, ist laut Studie jedoch nicht verlässlich.
Stattdessen identifizierte das Forschungsteam zwei spezifische Bakterien, die den Behandlungserfolg negativ beeinflussten: Lactobacillus iners und Ureaplasma parvum. Bei Patientinnen, bei denen beide Keime gleichzeitig und in hoher Konzentration nachweisbar waren, sanken die Chancen auf eine erfolgreiche Einnistung des Embryos und eine Lebendgeburt drastisch.
<b>Kritik an kommerziellen Angeboten</b>
„Unsere Daten sprechen gegen die Annahme, dass die bloße Einteilung des vaginalen Mikrobioms in die bisher vorgeschlagenen bakteriellen Muster eine klinisch relevante Vorhersage über Schwangerschaftsraten erlaubt“, sagt Prof. Georg Griesinger, Leiter des Universitären Kinderwunschzentrums am UKSH, Campus Lübeck, und Studienleiter. „Paare sollten sich daher nicht auf die Prognosekraft von Analysen verlassen, die lediglich diese vereinfachenden Kategorien zugrunde legen.“
„Die spezifische Bakterien-Signatur, die wir gefunden haben, könnte künftig ein deutlich präziserer Ansatzpunkt für die Diagnostik sein als die bisherigen Modelle“, erklärt Dr. Mariia Lupatsii, Co-Erstautorin der Studie. „Wenn Modelle ohne klinische Validierung vermarktet werden, riskieren wir Fehlentscheidungen in der Therapie.“
„Unsere Arbeit zeigt, dass wir weg von verallgemeinernden Mustern und hin zur Analyse spezifischer mikrobieller Interaktionen müssen“, sagt der weitere Erstautor Dr. Simon Graspeuntner. „Die Identifizierung klinisch validier Bakterienbesiedlungen könnte künftig helfen, die Zahl notwendiger Behandlungszyklen zu verringern und Paare vor falschen Erwartungen zu schützen.“
Unerfüllter Kinderwunsch betrifft viele Paare: Schätzungen zufolge sind in Deutschland 15 bis 20 Prozent aller Paare im fruchtbaren Alter im Laufe ihres Lebens davon betroffen.
Die in der Fachzeitschrift Human Reproduction Open veröffentlichte Studie untersuchte 266 Patientinnen. Dabei zeigte sich, dass weder die in Einteilung in bakterielle Muster – die sogenannten „Community State Types-Kategorien“– noch die Vielfalt der Bakterienarten (Alpha-Diversität) statistisch mit dem Eintreten einer Schwangerschaft oder einer Lebendgeburt korrelierten.
<b>Originalpublikation:</b>
Simon Graspeuntner, Mariia Lupatsii, Noemi Hamala, Antonia Masuch, Marion Depenbusch, Iris Pfeffer, Askan Schultze-Mosgau, Tanja K Eggersmann, Jan Rupp, Georg Griesinger. <span lang="EN-US">Vaginal microbial community state types fail to predict IVF outcomes, whereas Ureaplasma parvum and Lactobacillus iners are negative predictors of implantation, clinical pregnancy and live birth. </span>Human Reproduction Open, 2026, hoag018. <link https://academic.oup.com/hropen/article/2026/2/hoag018/8509271 - external-link-new-window>doi:10.1093/hropen/hoag018</link>
<span lang="EN-US">&nbsp;</span>]]></content:encoded>
            <category>Universität</category>
			<category>Pressemitteilung</category>
			<category>Nachricht / Meldung / Hinweis</category>
			
            
            <guid>https://www.uni-luebeck.de/aktuelles/nachricht/artikel/kuenstliche-befruchtung-bakterienkombination-koennte-erfolg-vorhersagen-gaengigen-tests-fehlt-grundla.html</guid>
            <pubDate>Thu, 16 Apr 2026 07:49:00 +0200</pubDate>
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        <item>
            <title>Wichtiger Meilenstein für die Weiterentwicklung der Pflegeausbildung in Deutschland</title>
            <link>https://www.uni-luebeck.de/aktuelles/nachricht/artikel/wichtiger-meilenstein-fuer-die-weiterentwicklung-der-pflegeausbildung-in-deutschland.html</link>
            <description><![CDATA[Interprofessionelle Kompetenzen: Das Projekt interEdu der Universitäten Lübeck und Kiel hat ein Rahmencurriculum erarbeitet]]>
              <![CDATA[<p></p>]]><![CDATA[<img src="https://www.uni-luebeck.de/typo3temp/_processed_/a/5/csm_interedu_LIPSTA_2_a1_1c389cc825.jpg" width="900" height="900"   alt="" >Gemeinschaftliche Visite auf der Lübecker Interprofessionellen Ausbildungsstation LIPSTA (Foto: Universität zu Lübeck)]]>
            </description>
            <content:encoded><![CDATA[Die Sektion für Forschung und Lehre in der Pflege der Universität zu Lübeck hat gemeinsam mit dem Bereich Pflegepädagogik der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel das Rahmencurriculum zur Stärkung der interprofessionellen Edukation (interEdu) in der Pflegeausbildung erarbeitet.
Das vom Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) beauftragte Curriculum bildet einen wichtigen Meilenstein für die Weiterentwicklung der Pflegeausbildung in Deutschland, da es sowohl in beruflichen als auch in akademischen Ausbildungskontexten flexibel eingesetzt werden kann. Die Anwendung der Lernbausteine ist über den gesamten Ausbildungsverlauf bzw. Studienverlauf gegeben und zielt darauf ab, die interprofessionelle Zusammenarbeit zwischen den Gesundheitsberufen nachhaltig zu stärken.
Das Curriculum wurde im Rahmen eines Forschungsvorhabens erstellt, in dem unter anderem Selbsteinschätzungen von Lernenden aus den teilnehmenden Einrichtungen zu ihren interprofessionellen Kompetenzen über die Projektlaufzeit erfasst und ausgewertet wurden. Es ergab sich eine statistisch signifikante Verbesserung durch interprofessionelle Lehre. Wichtigste Lernergebnisse: ein verbessertes Rollenverständnis durch Perspektivwechsel und das Überwinden professionsspezifischer Vorurteile. Katharina Tolksdorf und Anne Faber vom Projektteam stellten Ergebnisse der Evaluation am 5. März auf der Konferenz der European Federation of Educators in Nursing Science (FINE) in Parma, Italien, vor.
<b>Interprofessionelle Zusammenarbeit muss in Ausbildung und Studium gelernt werden</b>
„Laut einem afrikanischen Sprichwort heißt es, dass man ein ganzes Dorf braucht, um ein Kind großzuziehen. Dies gilt ähnlich auch für die Pflege und Behandlung kranker Menschen“, sagt Prof. Dr. rer. cur. Katrin Balzer, Leiterin der Sektion für Forschung und Lehre in der Pflege am Institut für Sozialmedizin und Epidemiologie der Universität zu Lübeck. Das beste Ergebnis sei erst möglich, wenn alle Beteiligten gut zusammenarbeiten. 
Der Handlungsbedarf für eine auf interprofessionelle Kompetenzen ausgerichtete berufliche und hochschulische Pflegeausbildung äußert sich beispielhaft auch in einer der Stellungnahmen aus den durchgeführten qualitativen Interviews von Lernenden:&nbsp; „(…) dann gibt es ja immer Situationen, die Redebedarf benötigen, die man nicht nur von einer Gruppe lösen kann, und dann bedarf es eines Gesprächs über mehrere Professionalitäten hinaus.“
Für das Projektteam zeigt die Äußerung, dass zentrale Probleme in der Patientenversorgung nicht von einer Berufsgruppe allein gelöst werden können. Durch das gemeinsame Lernen werden Kompetenz- und Handlungsspielräume der Gesundheitsprofessionen jedoch erweitert. Erst durch eine gegenseitige Wertschätzung und Zusammenarbeit kann dann eine bestmögliche, patientenzentrierte Versorgung stattfinden. Alle Berufsgruppen sollten bestimmte Werte und Begriffe miteinander teilen und in der Lage sein, gut miteinander und mit den Patientinnen und Patienten sowie deren Familien zu kommunizieren, so Prof. Balzer, und weiter: „Diese Kompetenzen sind nicht angeboren, sondern müssen in der Ausbildung bzw. im Studium gelernt werden.&nbsp; Hierfür eignen sich am besten interprofessionelle Formate. Das interEdu-Rahmencurriculum bietet eine Grundlage für die Integration solcher Formate sowohl in die theoretischen Ausbildungsphasen als auch in das Lernen direkt im Patientenkontakt.“
<b>Bundesweite Bedeutung des Projektes</b>
 „Interprofessionelle Zusammenarbeit ist kein Zukunftsthema – sie ist längst Teil einer zeitgemäßen und qualitätsorientierten Gesundheitsversorgung“, schreibt Dr. Monika Hackel, Leiterin der Abteilung Struktur und Ordnung der Berufsbildung am Bundesinstitut für Berufsbildung, in ihrem Vorwort zum Rahmencurriculum. „Umso wichtiger ist es, dass bereits in der Ausbildung von Pflegefachpersonen und anderen Gesundheitsberufen ein gemeinsames Verständnis, ein respektvoller Dialog und eine kooperative Haltung entwickelt und gestärkt werden.“
Die Beteiligung zweier starker wissenschaftlicher Partner, Universität zu Lübeck und Christian-Albrechts-Universität zu Kiel, unterstreicht die interdisziplinäre und bundesweite Bedeutung des Projektes interEdu für die Region Schleswig-Holstein und darüber hinaus. Gegenwärtig arbeitet die interEdu-Gruppe daran, die Verbreitung und Umsetzung des Curriculums zu fördern. 
Für die Gestaltung des Pflegestudiengangs an der Universität zu Lübeck hat das Rahmencurriculum wichtige Impulse gegeben, beispielsweise für die Gestaltung von Lernaufgaben für die Praxisphasen. Einige der Praxispartner, also derjenigen Einrichtungen, die das Curriculum in der Projektlaufzeit implementiert haben, planen es nach Projektende zu verstetigen.
<ul><li>Das Rahmencurriculum steht unter <link https://www.bibb.de/dienst/publikationen/de/20498>https://www.bibb.de/dienst/publikationen/de/20498</link>&nbsp;kostenfrei zum Download bereit und kann flexibel in bestehende Curricula eingebunden werden.</li></ul>]]></content:encoded>
            <category>Lehre</category>
			<category>Pressemitteilung</category>
			
            
            <guid>https://www.uni-luebeck.de/aktuelles/nachricht/artikel/wichtiger-meilenstein-fuer-die-weiterentwicklung-der-pflegeausbildung-in-deutschland.html</guid>
            <pubDate>Wed, 15 Apr 2026 10:09:00 +0200</pubDate>
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            <title>Prof. Christoph Lange zweifach ausgezeichnet</title>
            <link>https://www.uni-luebeck.de/aktuelles/nachricht/artikel/prof-christoph-lange-zweifach-ausgezeichnet.html</link>
            <description><![CDATA[Die Universität zu Lübeck gratuliert Prof. Dr. Dr. h. c. Christoph Lange zu zwei bedeutenden Auszeichnungen in der Tuberkuloseforschung: dem DZIF-Preis für translationale Infektionsforschung 2025 sowie dem Oskar-Medizinpreis 2025. ]]>
              <![CDATA[<p></p>]]><![CDATA[<img src="https://www.uni-luebeck.de/typo3temp/_processed_/4/9/csm_Professor_Christoph_Lange_c_DGP_Mike_Auerbach_c423727669.jpg" width="1350" height="900"   alt="" >Prof. Christoph Lange erhält im Rahmen des Jahreskongresses der Deutschen Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin den Oskar-Medizinpreis. (v.l.n.r. Professor Wolfgang Kuhla, Vorsitzender der Stiftung Oskar-Helene-Heim, Professor Christoph Lange und Professor Torsten T. Bauer, Generalsekretär des Deutschen Zentrums zur Bekämpfung der Tuberkulose). Bild: Mike Auerbach/DGP]]>
            </description>
            <content:encoded><![CDATA[<div>Beide Ehrungen würdigen seine international herausragenden Beiträge zur Bekämpfung der Tuberkulose, insbesondere antibiotikaresistenter Formen, und unterstreichen die Relevanz seiner Forschung für die globale Gesundheit. Prof. Lange ist W3-Professor für Respiratory Medicine &amp; International Health an der Universität zu Lübeck und Medizinischer Direktor des Forschungszentrums Borstel, Leibniz Lungenzentrum. In Forschung und Lehre engagiert er sich unter anderem im Studiengang Infection Biology und verbindet Grundlagenforschung konsequent mit klinischer Anwendung.</div>
<h3>Internationale Spitzenforschung mit direktem Nutzen für Patientinnen und Patienten</h3>
<div>Seit mehr als zwei Jahrzehnten prägt Christoph Lange die klinische Tuberkuloseforschung. Sein Ansatz ist konsequent translational ausgerichtet: Wissenschaftliche Erkenntnisse werden gezielt in verbesserte Diagnostik, Therapie und Prävention überführt. Ein besonderer Fokus liegt auf antibiotikaresistenten Tuberkuloseerregern, die weltweit eine zunehmende Herausforderung darstellen. Zentral für diesen Erfolg ist die von ihm mitbegründete internationale Forschungsplattform TBnet, die heute zu den größten unabhängigen Netzwerken für Tuberkuloseforschung zählt. In multinationalen Studien konnte Langes Team unter anderem zeigen, dass individualisierte Therapieansätze bessere Behandlungsergebnisse erzielen als standardisierte Regime. Diese Erkenntnisse fanden Eingang in internationale Leitlinien, unter anderem der Weltgesundheitsorganisation. Darüber hinaus entwickelt seine Arbeitsgruppe innovative Biomarker, die es ermöglichen, Therapieverläufe präziser vorherzusagen und Behandlungen individuell anzupassen. Im europäischen Großprojekt UNITE4TB arbeitet er gemeinsam mit internationalen Partnern an neuen, kürzeren und wirksameren Therapien.</div>
<div><h3>Zwei Preise als Anerkennung für ein internationales Forschungsnetzwerk</h3></div>
<div>Mit dem DZIF-Preis für translationale Infektionsforschung werden herausragende Leistungen an der Schnittstelle von Grundlagenforschung und klinischer Anwendung gewürdigt. Die Auszeichnung wurde im Rahmen einer gemeinsamen Jahrestagung in Bonn verliehen. Der Oskar-Medizinpreis, der als einer der höchstdotierten Medizinpreise Deutschlands gilt, wurde im Rahmen des Jahreskongresses der Deutschen Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin vergeben. Er hebt insbesondere Langes Beiträge zur Weiterentwicklung der internationalen Tuberkuloseforschung hervor. „Die aktuellen Auszeichnungen sind eine Anerkennung für die gemeinsame Arbeit vieler Partnerinnen und Partner in internationalen Forschungsverbünden“, erklärt Lange. „Dass wir über Ländergrenzen hinweg nachhaltige Forschung betreiben können, ist eine zentrale Voraussetzung, um globale Gesundheitsprobleme wie Tuberkulose wirksam zu bekämpfen.“</div>
<h3>Internationale Auszeichnungen stärken den Forschungsstandort Lübeck</h3>
<div>Die gleichzeitige Würdigung durch zwei hochrangige Preise unterstreicht die internationale Sichtbarkeit der Infektionsforschung an der Universität zu Lübeck und am Forschungszentrum Borstel. Sie zeigt, wie eng hier wissenschaftliche Exzellenz, internationale Vernetzung und klinische Anwendung miteinander verbunden sind. Mit seiner Arbeit leistet Prof. Lange einen wesentlichen Beitrag dazu, globale Gesundheitsherausforderungen evidenzbasiert anzugehen und innovative Therapiestrategien schneller in die medizinische Versorgung zu überführen.
<b>Kontakt für Rückfragen</b>
Prof. Dr. med. Dr. h.c. Christoph Lange<br />Professor für Respiratory Medicine &amp; International Health, Universität Lübeck <br />Ärztlicher Direktor, Forschungszentrum Borstel, Leibniz Lungenzentrum <br />E-Mail: <link clange@fz-borstel.de>clange@fz-borstel.de</link>&nbsp;</div>]]></content:encoded>
            <category>Universität</category>
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			<category>Nachricht / Meldung / Hinweis</category>
			<category>Pressemitteilung</category>
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            <guid>https://www.uni-luebeck.de/aktuelles/nachricht/artikel/prof-christoph-lange-zweifach-ausgezeichnet.html</guid>
            <pubDate>Mon, 13 Apr 2026 16:35:48 +0200</pubDate>
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        </item>
        
        <item>
            <title>Wissenschaftsfreiheit: Warum wir sie jetzt verteidigen müssen</title>
            <link>https://www.uni-luebeck.de/aktuelles/nachricht/artikel/wissenschaftsfreiheit-warum-wir-sie-jetzt-verteidigen-muessen.html</link>
            <description><![CDATA[Klimawandel, globale Gesundheitsrisiken, Künstliche Intelligenz – die großen Herausforderungen unserer Zeit sind ohne wissenschaftliche Erkenntnisse nicht zu bewältigen. Doch gerade jene Institution, von der Lösungen erwartet werden, gerät zunehmend selbst unter Druck: die Wissenschaft. Das Studium Generale der Universität zu Lübeck widmet sich deshalb im Sommersemester 2026 dieser Entwicklung mit einer achtteiligen Vorlesungsreihe. ]]>
              <![CDATA[<p></p>]]><![CDATA[<img src="https://www.uni-luebeck.de/uploads/pics/sg_2026ss_a1817_06.jpg" width="643" height="351"   alt="" >]]>
            </description>
            <content:encoded><![CDATA[Gute Wissenschaft lebt von kritischem Denken und offenem Austausch. Doch zunehmend lässt sich etwas anderes beobachten: Nicht einzelne wissenschaftliche Ansichten und Theorien werden mit Argumenten kritisiert, sondern Wissenschaft insgesamt wird politisch für irrelevant gehalten, als einseitig dargestellt und ideologisch bekämpft. Das zeigen Entwicklungen in Belarus, Ungarn sowie den Vereinigten Staaten – und auch in Deutschland werden solche Stimmen lauter.
„Es ist doch längst klar: Alle Zukunftsfragen, die wir heute diskutieren, lassen sich nur mit Wissenschaft bewältigen,“ sagt Professor Dr. Cornelius Borck, der das Studium Generale gemeinsam mit Dr. Birgit Stammberger organisiert. „Sonst regieren pure Macht und vermeintliche Sachzwänge – und damit ist schon gesagt, dass Wissenschaft frei sein muss: Wissenschaftsfreiheit ist nicht einfach nur Meinungsfreiheit, sondern sie braucht die argumentative Auseinandersetzung im kritischen Dialog.“
Vor diesem Hintergrund nimmt die Vorlesungsreihe „Wissenschaft unter Druck“ im Studium Generale der Universität zu Lübeck aktuelle Gefahren für Wissenschaft in den Blick. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus den Bereichen Soziologie, Politikwissenschaft, Philosophie und Kulturwissenschaften diskutieren Fragen wie: Was bedeutet Freiheit der Wissenschaft? Welche Rolle spielt Wissenschaft für demokratische Prozesse? Welchen Gefahren sind Wissenschaften heute in Deutschland ausgesetzt? Und wie können sie widerstandsfähig bleiben, um zur Lösung gesellschaftlicher Probleme beizutragen?
Die Vorträge beleuchten aus verschiedenen Perspektiven, wie politischer und gesellschaftlicher Druck wissenschaftliche Arbeit prägt. Zugleich geben sie Einblicke in konkrete Erfahrungen aus unterschiedlichen Ländern – etwa aus Belarus und den USA.
Die Vorlesungsreihe beginnt am 15. April und richtet sich an alle Interessierten. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
<h2>Die Vortragstermine&nbsp;</h2>
Mittwoch, 15. April I Uwe Schimank (Bremen):&nbsp;<br />„Gefährdungen der Wissenschaftsfreiheit – offene und heimliche“&nbsp;
Mittwoch, 29. April I Jan Groos (Berlin):<br />„Demokratischer Wandel und Wissen“&nbsp;&nbsp;
Mittwoch, 13. Mai I Frieder Vogelmann (Freiburg):<br />„Politik und Wissenschaften: (K)eine Liebesbeziehung?“&nbsp;&nbsp;
Donnerstag, 21. Mai I Paula Irene Villa (München):<br />„Nützlich, relevant, ihr Geld wert? Wissenschaft zwischen (populistischen) Verführungen und Zumutungen“&nbsp;
Mittwoch, 3. Juni I Silke Beck (München):<br />„Im Auge des Sturms: Zu den politischen Angriffen und den Verletzlichkeiten der Klima-forschung“&nbsp;&nbsp;
Mittwoch, 17. Juni I Olga Shparaga (Hagen):<br />„Wissenschaft unter Repression und im Exil: Der Fall Belarus“&nbsp;&nbsp;
Mittwoch, 1. Juli I Amrei Bahr (Stuttgart):<br />„Haltung zeigen! Zur Demokratieverantwortung der Wissenschaft“
Mittwoch, 8. Juli I Andreas Killen (New York) &amp; Karin Harrasser (Wien):<br />„Wissenschaft unter Druck: Erfahrungen aus den USA“&nbsp;
Die Vorträge beginnen jeweils um 18:30 Uhr im Hörsaal des IMGWF/ZKFL (Königstr. 42, 23552 Lübeck).
Die Veranstaltung findet mit freundlicher Unterstützung der Parcham’schen Stiftung zu Lübeck und der Margot und Jürgen Wessel Stiftung statt.
<h2>Einladung zum Start der Vorlesungsreihe&nbsp;</h2>
15. April 2026 I 18:30 Uhr I Hörsaal des IMGWF/ZKFL (Königstr. 42, 23552 Lübeck)
Interviews mit den Organisator*innen der Vorlesungsreihe, Prof. Dr. Cornelius Borck und Dr. Birgit Stammberger, sowie dem Referenten des Abends, Prof. Dr. Uwe Schimank, sind eine Stunde vor Veranstaltungsbeginn möglich. Auch die weiteren Referent*innen der Vorlesungsreihe stehen für Interviews zur Verfügung. 
Wir bitten um Presseanmeldung und Interviewanfragen bis Montag, 13. April 2026, unter <link presse@uni-luebeck.de - mail>presse@uni-luebeck.de</link><br /><br />]]></content:encoded>
            <category>Universität</category>
			<category>Pressemitteilung</category>
			<category>Nachricht / Meldung / Hinweis</category>
			<category>Relevanz: 1 Öffentlich</category>
			
            
            <guid>https://www.uni-luebeck.de/aktuelles/nachricht/artikel/wissenschaftsfreiheit-warum-wir-sie-jetzt-verteidigen-muessen.html</guid>
            <pubDate>Fri, 10 Apr 2026 09:00:00 +0200</pubDate>
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        </item>
        
        <item>
            <title>BioMedTec Studierendentagung 2026 in Lübeck</title>
            <link>https://www.uni-luebeck.de/aktuelles/nachricht/artikel/biomedtec-studierendentagung-2026-in-luebeck.html</link>
            <description><![CDATA[Studierende der Universität zu Lübeck und der Technischen Hochschule Lübeck präsentierten im Rahmen einer dreitägigen Konferenz im Audimax des Hanse Innovation Campus Lübeck die Ergebnisse ihrer Forschung, die sie in Unternehmen, Kliniken und Forschungslaboren in ihren Praxissemestern erarbeitet haben.]]>
              <![CDATA[<p></p>]]><![CDATA[<img src="https://www.uni-luebeck.de/typo3temp/_processed_/3/3/csm_StudTag26_Preistraeger_243947d83a.jpg" width="1200" height="900"   alt="" >Gewinner*innen der Vortrags- und Posterpreise sowie die wissenschaftlichen Leiter der Studierendentagung (v.l.n.r.): Prof. Dr. Stefan Müller, Lina, Ebert, Alexander Kossivas-Rapp, Serafina Stube, Leonard Siegel, Anna-Lina Schmahl, Tim Ortmann, Ngoc Nguyen, Prof. Dr. Heinz Handels (Foto: Christina Debbeler/UzL)]]>
            </description>
            <content:encoded><![CDATA[Vom 04. bis 06. März 2026 fand zum fünfzehnten Mal die Studierendentagung statt. Dieses Jahr waren die Studierenden der Masterstudiengänge Medizinische Ingenieurwissenschaft, Medizinische Informatik, Biomedical Engineering, Hörakustik und Audiologische Technik, Biophysik, Robotik und Autonome Systeme, Medical Microtechnology sowie Psychologie – Cognitive Systems dabei. 132 Studierende der Universität zu Lübeck und der Technischen Hochschule Lübeck präsentierten vor ihren Kommilitoninnen und Kommilitonen sowie einer Jury aus der Wissenschaft die Ergebnisse ihrer wissenschaftlichen Praxisprojekte – ein neuer Teilnehmerrekord. Auf der Industrieausstellung, der begleitenden Recruiticon, nutzten die Studierenden die Gelegenheit, unkompliziert mit zukünftigen Arbeitgebern in Kontakt zu treten. 
<h2>Von der Laborarbeit zum Fachartikel</h2>
„Die Studierendentagung hat sich über die letzten Jahre zu einer wissenschaftlichen Konferenz entwickelt, die von den Inhalten mit den Jahrestagungen der Fachgesellschaften auf Augenhöhe mithalten kann. Die Studierenden mussten sich mit einem sogenannten Abstract bewerben, einer Art Kurzfassung ihrer Laborarbeit“, erklärt Prof. Thorsten M. Buzug, Leiter der Studiengänge Medizinische Ingenieurwissenschaft und Hörakustik und Audiologische Technik, das Vorgehen. Anschließend bewerteten sie gegenseitig ihre vierseitigen englischsprachigen Fachartikel und machten Verbesserungsvorschläge, die von den Autorinnen und Autoren berücksichtigt wurden. Dieses sogenannte ‚Peer-Reviewing‘ ist wesentlicher Bestandteil bei Publikationen in Fachverlagen, wo man sich auch der Kritik und Bewertung durch Fachkollegen stellen muss. Besonders stolz sind die Organisatoren zudem auf die Möglichkeit, dass die Studierenden ihre Beiträge im Nachgang der Studierendentagung Open Access in den Student Conference Proceedings veröffentlichen können. 
<h2>Auszeichnungen für die besten Beiträge</h2>
Prof. Heinz Handels, Leiter des Studiengangs Medizinische Informatik, Prof. Stefan Müller, Leiter der Studiengänge Biomedical Engineering und Medical Microtechnology, Prof. Philipp Rostalski, Leiter des Studiengangs Robotik und Autonome Systeme, Prof. Christian Hübner, Leiter des Studiengangs Biophysik sowie Prof. Nico Bunzeck, Leiter des Studiengangs Psychologie – Cognitive Systems, waren zusammen mit Prof. Thorsten M. Buzug die wissenschaftlichen Leiter der Studierendentagung 2026. Sie zeigten sich beeindruckt von dem hohen Niveau dieser durchweg englischsprachigen Tagung. Gemeinsam zeichneten sie die besten Poster und Vorträge aus. Die Preisträger sind: Serafina Stube (Psychology), Ngoc Nguyen (Biomedical Engineering), Alexander Kossivas-Rapp (Robotik und Autonome Systeme), Lina Ebert (Psychology), Anna-Lina Schmahl (Medizinische Ingenieurwissenschaft), Luise Morgner (Medizinische Ingenieurwissenschaft), Tim Ortmann (Robotik und Autonome Systeme), und Leonard Siegel (Robotik und Autonome Systeme).
Organisiert wurde die Studierendentagung 2026 von dem Institut für Medizintechnik, dem Institut für Medizinische Informatik, dem Institut für Physik, dem Institut für Medizinische Elektrotechnik und dem Institut für Psychologie 1 der Universität zu Lübeck, sowie dem Zentrum für Medizinische Sensor- und Gerätetechnik der Technischen Hochschule Lübeck.]]></content:encoded>
            <category>Studium</category>
			<category>Nachricht / Meldung / Hinweis</category>
			<category>Zeige auf _Startseite_ normal an</category>
			<category>Relevanz: 1 Öffentlich</category>
			<category>Pressemitteilung</category>
			
            
            <guid>https://www.uni-luebeck.de/aktuelles/nachricht/artikel/biomedtec-studierendentagung-2026-in-luebeck.html</guid>
            <pubDate>Thu, 12 Mar 2026 17:57:00 +0100</pubDate>
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        </item>
        
        <item>
            <title>Erweiterungsbau des Lübeck Innovation Hub for Robotic Surgery eröffnet</title>
            <link>https://www.uni-luebeck.de/aktuelles/nachricht/artikel/erweiterungsbau-des-luebeck-innovation-hub-for-robotic-surgery-eroeffnet.html</link>
            <description><![CDATA[Am Fraunhofer IMTE entsteht mit LIROS eine der modernsten Forschungsinfrastrukturen für die roboterassistierte Chirurgie in Deutschland]]>
              <![CDATA[<p></p>]]><![CDATA[<img src="https://www.uni-luebeck.de/uploads/pics/LIROS_OMalzahn_Fraunhofer_429896_a2.jpg" width="1440" height="720"   alt="" >Eröffnung des Erweiterungsbaus des Lübeck Innovation Hub for Robotic Surgery (LIROS) mit Do Yeon Kim, Prof. Philipp Rostalski, Ministerin Dr. Dorit Stenke, Prof. Dr. Thorsten M. Buzug und dem Präsidenten der Universität zu Lübeck, Prof. Dr. Helge Braun (v.l.n.r.; © Fraunhofer IMTE, O. Malzahn)]]>
            </description>
            <content:encoded><![CDATA[Die Fraunhofer-Einrichtung für Individualisierte Medizintechnik IMTE hat am 6. März gemeinsam mit Dr. Dorit Stenke, Ministerin für Allgemeine und Berufliche Bildung, Wissenschaft, Forschung und Kultur, den Erweiterungsbau des Lübeck Innovation Hub for Robotic Surgery (LIROS) feierlich eröffnet. Mit LIROS entsteht eine der modernsten Forschungs- und Transferinfrastrukturen für robotergestützte, automatisierte und KI-unterstützte chirurgische Verfahren in Deutschland. Die neue Einrichtung setzt am Stammsitz des Fraunhofer IMTE in Lübeck ein deutlich sichtbares Zeichen für die Medizin der Zukunft.
Der Erweiterungsbau ergänzt das Fraunhofer IMTE um ein OP-Reallabor, das modernste chirurgische Technologien, robotische Systeme und digitale Assistenzverfahren in einem realitätsnahen Umfeld zusammenführt. Forschungsteams, klinische Anwender und Industriepartner erhalten damit erstmals die Möglichkeit, neue chirurgische Systeme unter kontrollierten Bedingungen zu entwickeln, zu testen und hinsichtlich ihrer Leistungsfähigkeit systematisch zu validieren.
Ministerin Dr. Dorit Stenke würdigte in ihrer Ansprache die Bedeutung dieser neuen Infrastruktur für das Land Schleswig-Holstein. „Mit LIROS entsteht in Lübeck ein Transferzentrum für Medizintechnik, das die Weiterentwicklung der chirurgischen Versorgung maßgeblich prägen wird. Robotik, Automatisierung und künstliche Intelligenz entfalten ihre Wirkung erst dann, wenn sie in realitätsnahen Szenarien erprobt werden. Diese Einrichtung ermöglicht genau das und setzt damit neue Impulse für die wissenschaftliche Exzellenz und wirtschaftliche Stärke unseres Landes“, erklärte sie.
<b>Die Chirurgie der Zukunft wird vernetzt, präzise und personalisiert</b>
Ein wesentlicher Schwerpunkt von LIROS liegt auf der Entwicklung neuer Methoden, mit denen chirurgische Verfahren realitätsnah erforscht, trainiert und weiterentwickelt werden können. Dafür werden patientenspezifische anatomische Modelle, intelligente Assistenzsysteme und moderne Bildgebungstechnologien in einem kliniknahen Umfeld kombiniert.
So entstehen Trainings- und Evaluationsszenarien, in denen komplexe Eingriffe reproduzierbar abgebildet und weiter verfeinert werden können. Die Forscherinnen und Forscher analysieren intraoperative Daten, entwickeln digitale und roboterassistierte Workflows und arbeiten an der zuverlässigen Vernetzung chirurgischer Geräte, um Sicherheit, Präzision und Effizienz im Operationssaal messbar zu erhöhen. Die Arbeit im LIROS adressiert damit zentrale Herausforderungen der Medizin der Zukunft. Dazu zählen die Automatisierung einzelner Prozessschritte, die Entwicklung adaptiver Navigations- und Entscheidungsunterstützungssysteme sowie die technische und semantische Interoperabilität medizintechnischer Geräte. 
Die neue Infrastruktur steht sowohl wissenschaftlichen Einrichtungen als auch Unternehmen, Start-ups und klinischen Partnern offen. Sie bildet damit einen überregionalen Knotenpunkt für die Entwicklung, Validierung und Translation moderner chirurgischer Technologien. Mit dem Erweiterungsbau von LIROS setzt Lübeck ein klares Signal: Die Chirurgie der Zukunft wird vernetzt, präzise und personalisiert – und sie wird im Transferzentrum für Medizintechnik des Fraunhofer IMTE vorangetrieben.]]></content:encoded>
            <category>Forschung</category>
			<category>Nachricht / Meldung / Hinweis</category>
			<category>Pressemitteilung</category>
			<category>Zeige auf _Startseite_ normal an</category>
			
            
            <guid>https://www.uni-luebeck.de/aktuelles/nachricht/artikel/erweiterungsbau-des-luebeck-innovation-hub-for-robotic-surgery-eroeffnet.html</guid>
            <pubDate>Fri, 06 Mar 2026 18:17:00 +0100</pubDate>
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        </item>
        
        <item>
            <title>Universität zu Lübeck erhält 29 Mio. Euro für großes KI-Rechenzentrum</title>
            <link>https://www.uni-luebeck.de/aktuelles/nachricht/artikel/universitaet-zu-luebeck-erhaelt-29-mio-euro-fuer-grosses-ki-rechenzentrum.html</link>
            <description><![CDATA[Neue leistungsfähige und hochsichere Infrastruktur für KI-Forschung und hochsensible medizinische Daten]]>
              <![CDATA[<p></p>]]><![CDATA[<img src="https://www.uni-luebeck.de/typo3temp/_processed_/0/c/csm_260227_KI_Rechen_und_Servicezentrum_Universitaet_Luebeck_c_KI_genertiert_e11c22d087.jpg" width="1205" height="900"   alt="" >Konzeptvisualisierung des geplanten KI-Rechenzentrums. Planungsstand – die tatsächliche Ausführung kann abweichen. (Bild: KI-generiert mit Google Gemini / Universität zu Lübeck)]]>
            </description>
            <content:encoded><![CDATA[Die Erforschung und Entwicklung von sicherer und vertrauenswürdiger Künstlicher Intelligenz in der Medizin ist ein wichtiger Schwerpunkt der Universität zu Lübeck. Dafür erhält die Universität jetzt 29 Mio. Euro vom Bundesforschungsministerium, um im Rahmen von zwei „AnoMed“-Projekten ein großes Rechenzentrum für Künstliche Intelligenz aufzubauen. Mit dem Vorhaben entsteht auf dem Campus ein leistungsfähiges und sicheres KI-Rechenzentrum, das zu den größten Einrichtungen dieser Art im öffentlichen Forschungsumfeld Norddeutschlands zählen wird. Ziel ist es, optimale Bedingungen für die Spitzenforschung an sicheren, sehr großen KI-Modellen zu schaffen und die sichere Verarbeitung sensibler Forschungsdaten zu ermöglichen. Insbesondere für hochsensible medizinische Daten entsteht mit dem KI-Rechenzentrum AnoMed eine Infrastruktur, die leistungsfähige KI-Forschung und höchste Sicherheitsstandards, auch im Quantenzeitalter, verbindet.
<p style="margin-bottom:12.0pt">Das Bundesforschungsministerium unterstützt die Universität zu Lübeck bereits seit mehreren Jahren in diesem wichtigen Bereich. Mit der Hightech Agenda von Bundesforschungsministerin Dorothee Bär wird mit der jetzigen Förderung im Bereich KI und Medizin in Lübeck eine neue Dimension erreicht. Das Ziel der Hightech Agenda, in Deutschland in wichtigen Technologiefeldern konkurrenzfähig zu sein, wird hier beispielhaft und auch in hoher Geschwindigkeit umgesetzt.</p>
„In den nächsten Jahren erwarten wir erhebliche Verbesserungen für die Patienten durch die Unterstützung der Behandlung mit Künstlicher Intelligenz. Der Umgang mit diesen sensiblen Daten muss sicher und vertrauenswürdig sein. Professor Mohammadi und sein Team leisten hier im Projekt „AnoMed“ Pionierarbeit, um diese Datennutzung überhaupt vertrauenswürdig möglich zu machen. Bei dieser Arbeit wird uns das leistungsstarke KI-Rechencluster sehr voranbringen und auch anderen Forschenden steht diese beeindruckende Infrastruktur natürlich offen. Diese Förderung durch das Bundesforschungsministerium ist ein großer Schritt für uns. Ich freue mich sehr“, betont Prof. Dr. Helge Braun, Präsident der Universität zu Lübeck.
Auf einer Fläche von 400 m² soll das KI-Rechenzentrum noch in diesem Jahr aufgestellt und in Betrieb genommen werden. Hierfür wird eine eigenständige Infrastruktur mit neu aufgebauter Energie- und Kühlversorgung sowie abgesicherten Rechen- und Datenbereichen realisiert. Vernetzte Hochleistungs-Cluster erzielen mit GPUs der neuesten Technologie eine erwartete Gesamtrechenleistung von über 3.000 PetaFlops für das Training von KI-Modellen. Somit werden technische Voraussetzungen für anspruchsvolle KI-Anwendungen in Wissenschaft und Forschung geschaffen. Zentraler Aspekt ist der Aufbau eines Schutz- und Servicekonzepts, um hochschutzbedürftige Daten sicher verarbeiten zu können. Insbesondere widmet sich das Projekt Forschungsfragen zur sicheren Nutzung sensibler Daten und zur Weiterentwicklung moderner Anonymisierungsverfahren. Mit dem KI-Rechenzentrum AnoMed stärkt die Universität ihre Profilbereiche in IT-Sicherheit, KI-Forschung sowie Medizin und schafft eine Infrastruktur, die hochskalierte Rechenleistung mit höchsten Sicherheitsstandards für sensible Gesundheitsdaten verbindet.
„Mit AnoMed erreichen wir eine neue Größenordnung in der Forschung für sichere KI“, sagt Prof. Dr. Esfandiar Mohammadi, wissenschaftlicher Leiter des Kompetenzclusters AnoMed und Leiter der Arbeitsgruppe Privacy &amp; Security des Instituts für IT-Sicherheit der Universität zu Lübeck. Er ergänzt: „Die neue Infrastruktur ermöglicht es uns, sehr große KI-Modelle unter hohen Sicherheitsanforderungen zu entwickeln und zu analysieren. Zugleich können wir zentrale Forschungsfragen zur sicheren Nutzung sensibler medizinischer Daten und zur Weiterentwicklung moderner Anonymisierungsverfahren systematisch bearbeiten.“ Er betont weiter: „Wir forschen seit 2022 mit den Projekten AnoMed I und II an sicherer Datennutzung für medizinische Anwendungen und werden dafür bereits vom Bundesforschungsministerium mit einem Gesamtvolumen von 17 Mio. Euro gefördert. Mit der jetzigen Bewilligung des KI-Rechenzentrums wird dieser Forschungsbereich insgesamt mit 46 Mio. Euro vom Bundesforschungsministerium gefördert. Das freut mich sehr.“
„Wir bauen eine hochskalierbare und abgesicherte Infrastruktur auf, bei der leistungsfähige GPU-Cluster eng miteinander vernetzt sind. Erst diese Vernetzung ermöglicht es, sehr große KI-Modelle zu trainieren und eine entsprechend hohe Rechenleistung zuverlässig bereitzustellen“, sagt Christopher Blochwitz, Gruppenleiter Wissenschaftliches Rechnen des ITSC der Universität zu Lübeck. Helge Illig, Leiter ITSC der Universität zu Lübeck ergänzt: „Für den Aufbau des neuen KI-Rechenzentrums bedarf es stabiler Energie- und Kühlkapazitäten. So wird den hohen Anforderungen moderner KI-Infrastruktur und insbesondere dem Schutz sensibler Daten Rechnung getragen.“ Prof. Dr. Mladen Berekovic, Leiter Wissenschaftliches Rechnen des ITSC der Universität zu Lübeck, hebt die Leistungsfähigkeit und die Sicherheitsarchitektur des KI-Rechenzentrums hervor und erklärt: „Ein eigenes Schutz- und Servicekonzept ermöglicht es, hochschutzbedürftige Daten sicher zu verarbeiten.“
Die Rechenkapazitäten stehen auch anderen wissenschaftlichen Forschungsgruppen zur Verfügung und sollen darüber hinaus für Ausbildungsformate und Hackathons genutzt werden. Über die AnoMed-Wettbewerbsplattform sind internationale Wettbewerbe sowie die Nutzung in internationalen Konferenzen vorgesehen, um den Technologietransfer zu beschleunigen. Damit stärkt das Projekt die digitale Infrastruktur und das Innovationspotenzial in Schleswig-Holstein und Deutschland.
<a name="_Hlk223389993"></a>Das Land Schleswig-Holstein beteiligt sich an dem Projekt durch Unterstützung und Finanzierung des Betriebs der Infrastruktur und ermöglicht so eine Teilhabe der Hochschulen sowie Forschungseinrichtungen des Landes.
„Der breite Einsatz von Methoden der Künstlichen Intelligenz ist zentraler Erfolgsfaktor für die Wettbewerbsfähigkeit in Schleswig-Holstein. Dafür braucht es leistungsfähige und sichere KI-Infrastrukturen als eine grundlegende Voraussetzung. Mit dem AnoMed KI-Rechen- und Servicezentrum an der Universität zu Lübeck schaffen wir verlässliche Strukturen, von denen die gesamte Hochschul- und Forschungslandschaft des Landes gleichermaßen profitieren kann. Mit dem Aufbau des Zentrums gehen wir den nächsten Schritt, um unsere Vorreiterposition als digitale Zukunftsregion zu festigen“, betont Dirk Schrödter, Digitalisierungsminister und Chef der Staatskanzlei des Landes Schleswig-Holstein.
Die Erschließung des Geländes übernimmt die Universität zu Lübeck und trägt die vorbereitenden Bautätigkeiten mit dem Gebäudemanagement Schleswig-Holstein (GMSH).
Das Projekt umfasst eine Laufzeit vom 1.3.2026 bis 31.12.2027 
<h2>Kontakt</h2>
Aspekt Forschung<br /> <b>Prof. Dr. rer. nat. Esfandiar Mohammadi</b><br /> Wissenschaftlicher Leiter Kompetenzcluster AnoMed, Leiter Arbeitsgruppe Privacy &amp; Security<br /> Universität zu Lübeck<br /> Institut für IT-Sicherheit<br /> E-Mail: <link esfandiar.mohammadi@uni-luebeck.de>esfandiar.mohammadi@uni-luebeck.de</link>
Aspekt Technik<br /> <b>Christopher Blochwitz</b><br /> Gruppenleiter Wissenschaftliches Rechnen<br /> Universität zu Lübeck<br /> IT-Service-Center<br /> E-Mail: <link christopher.blochwitz@uni-luebeck.de>christopher.blochwitz@uni-luebeck.de</link>]]></content:encoded>
            <category>Universität</category>
			<category>Pressemitteilung</category>
			<category>Nachricht / Meldung / Hinweis</category>
			<category>Relevanz: 1 Öffentlich</category>
			
            
            <guid>https://www.uni-luebeck.de/aktuelles/nachricht/artikel/universitaet-zu-luebeck-erhaelt-29-mio-euro-fuer-grosses-ki-rechenzentrum.html</guid>
            <pubDate>Tue, 03 Mar 2026 09:00:00 +0100</pubDate>
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        </item>
        
        <item>
            <title>Parkinson genauer und früher erkennen: Michael J. Fox-Stiftung fördert Forschungsprojekte zur Bildgebung</title>
            <link>https://www.uni-luebeck.de/aktuelles/nachricht/artikel/parkinson-genauer-und-frueher-erkennen-michael-j-fox-stiftung-foerdert-forschungsprojekte-zur-bildge.html</link>
            <description><![CDATA[Forschende von der Universität zu Lübeck, des Universitätsklinikums Schleswig-Holstein und der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel wollen neue MRT-Methoden zur Diagnostik der Parkinson-Erkrankung entwickeln]]>
              <![CDATA[<p></p>]]><![CDATA[<img src="https://www.uni-luebeck.de/typo3temp/_processed_/a/1/csm_260224_PI_Parkinson_frueher_und_genauer_erkennen_Bild1_6d315eeabe.jpg" width="1350" height="900"   alt="" >Dr. Jannik Prasuhn (re.) und Norman Griebner werten innovative MRT-Sequenzen aus, die biologisch-spezifische Veränderungen im Gehirn von Patientinnen und Patienten mit Parkinson-Krankheit sichtbar machen (Foto: UKSH)]]>
            </description>
            <content:encoded><![CDATA[Morbus Parkinson ist weltweit die zweithäufigste neurodegenerative Erkrankung. Allein in Deutschland sind nach Schätzungen rund 300.000 Menschen betroffen – mit steigender Tendenz. Um die Diagnostik und Behandlung zu verbessern, will ein Forschungsteam um PD Dr. Jannik Prasuhn am Universitätsklinikum Schleswig-Holstein (UKSH) und an der Universität zu Lübeck zwei neue Bildgebungsverfahren per Magnetresonanztomographie (MRT) entwickeln. Sie sollen es ermöglichen, die Krankheit anhand bestimmter Biomarker früher zu erkennen und gezielter zu behandeln. Die Michael J. Fox-Stiftung, weltweit größter privater Förderer der Parkinson-Forschung, unterstützt die beiden Forschungsprojekte im Rahmen ihres Programms „Molecular MRI Biomarkers“ für die kommenden zwei Jahr mit insgesamt 970.000 US-Dollar.
Die typischen Symptome der Parkinson-Erkrankung wie zitternde Hände und verlangsamte Bewegungen entstehen, wenn im Gehirn Nervenzellen absterben, die den Botenstoff Dopamin produzieren. Durch den Dopamin-Mangel wird die Steuerung der Muskeln gestört. Für den Verlust der Nervenzellen können unterschiedliche Vorgänge innerhalb der Zellen verantwortlich sein, die bereits gut erforscht sind. Was bislang fehlt, sind klinische Diagnostik-Verfahren, um die individuellen Ursachen bei den betroffenen Patientinnen und Patienten frühzeitig nachzuweisen. Genau hier setzen die beiden nun geförderten Forschungsprojekte „lysoCEST“ und „MiND15“ an.
<b>Krankheitsmechanismen sichtbar machen</b>
„Ziel unserer Studien ist es, neue Bildgebungsmethoden zu schaffen, die die verschiedenen biologischen Krankheitsmechanismen innerhalb der Nervenzellen sichtbar machen“, sagt PD Dr. Prasuhn, der in der Klinik für Neurologie am UKSH, Campus Lübeck, als Arzt in Weiterbildung tätig ist. Diese neuen Methoden könnten Ärztinnen und Ärzten künftig helfen, die Parkinson-Erkrankung früher und genauer zu diagnostizieren, Therapien gezielter auszuwählen und deren Wirksamkeit über die Zeit zu kontrollieren. Zudem wäre eine MRT-basierte Untersuchung, die krankhafte Veränderungen ohne chirurgische Eingriffe oder Nervenwasseruntersuchungen nachweisen könnte, für die Patientinnen und Patienten deutlich schonender.
Im Projekt lysoCEST (Förderung: 570.000 US-Dollar) entwickeln PD Dr. Prasuhn und Prof. Dr. Nirbhay N. Yadav von der Johns Hopkins University in Baltimore (USA) eine molekulare MRT-Strategie, um eine Störung in den Lysosomen, dem zellulären „Abfallverwertungssystem“ des Körpers, sichtbar zu machen. Solche endolysosomalen Funktionsstörungen spielen bei Parkinson eine zentrale Rolle, insbesondere bei Patientinnen und Patienten mit Mutationen im GBA1-Gen. Durch eine fortgeschrittene MRT-Technik wollen die Forschenden die Anreicherung bestimmter Substanzen sowie Veränderungen des Säuregehalts innerhalb der Lysosomen messen und abbilden.
Das Projekt MiND15 (Förderung: 400.000 US-Dollar) setzt bei einem weiteren Schlüsselmechanismus an: Störungen der Mitochondrien, der „Energie-Kraftwerke“ der Zellen. Sie zählen zu den frühesten Veränderungen bei Parkinson, häufig bevor typische körperliche Symptome auftreten. Das Forschungsteam arbeitet an einem MRT-basierten Verfahren, das mithilfe einer speziell markierten Form von Vitamin B3 (Nicotinamid) frühe Störungen des Energiestoffwechsels im Gehirn sichtbar machen kann. Projektpartner ist hier Prof. Dr. Jan Bernd Hövener, Leiter der Sektion für Biomedizinische Bildgebung in der Klinik für Radiologie und Neuroradiologie am UKSH, Campus Kiel, und Professor für Translationale Magnet­resonanztomographie an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel.&nbsp;
Beide Methoden werden zunächst im Labor getestet. Falls sie sich als erfolgreich erweisen, sollen sie für eine sichere Anwendung beim Menschen angepasst und in ersten klinischen Studien erprobt werden.
<b>Probandinnen und Probanden für klinische Studie</b>
Wer die Parkinson-Forschung am Campus Lübeck unterstützen möchte, hat die Möglichkeit, an einer weiteren klinischen Studie teilzunehmen:&nbsp; Im Projekt „Meta-AdvanceND“ werden ebenfalls bildgebende Verfahren eingesetzt, um die Krankheitsbiologie bei Patientinnen und Patienten mit neurodegenerativen Erkrankungen wie Parkinson und Alzheimer nachzuweisen. Weitere Informationen zur Teilnahme finden Interessierte im Studienzentrum der Klinik für Neurologie, Tel.: 0451 500-43440, neuro.MetaAdvanceND@uni-luebeck.de]]></content:encoded>
            <category>Forschung</category>
			<category>Pressemitteilung</category>
			
            
            <guid>https://www.uni-luebeck.de/aktuelles/nachricht/artikel/parkinson-genauer-und-frueher-erkennen-michael-j-fox-stiftung-foerdert-forschungsprojekte-zur-bildge.html</guid>
            <pubDate>Tue, 24 Feb 2026 09:13:00 +0100</pubDate>
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        </item>
        
        <item>
            <title>Weiterentwicklung von lümo</title>
            <link>https://www.uni-luebeck.de/aktuelles/nachricht/artikel/weiterentwicklung-von-luemo.html</link>
            <description><![CDATA[Bürger*innen übergeben Empfehlungen an Entscheider*innen – Forschende der Universität zu Lübeck haben zwei Bürger*innenräte wissenschaftlich begleitet ]]>
              <![CDATA[<p></p>]]><![CDATA[<img src="https://www.uni-luebeck.de/typo3temp/_processed_/b/0/csm_Empfehlungen_luemo_Uni_Luebeck_2dafd68fbf.jpg" width="1200" height="900"   alt="" >Dr. Tim Schrills (vorne rechts) von der Universität zu Lübeck hat mit weiteren Forschenden, Vertreter*innen der Stadtwerke Lübeck und der Bürger*innenräte Empfehlungen an Senatorin Joanna Hagen (2. v. l.), Julia Samtleben (vorne Mitte) und Michael Stödter (2. v. r.) übergeben. (Foto: Elena Vogt / Uni Lübeck)]]>
            </description>
            <content:encoded><![CDATA[Wie kann lümo als Alternative zum privaten Pkw bedürfnisgerecht weiterentwickelt werden? Mit dieser Frage haben sich 30 Menschen aus Lübeck, Stockelsdorf und Bad Schwartau gerade intensiv beschäftigt. Forschende des Instituts für Menschzentrierte Interaktive Systeme der Universität zu Lübeck haben sie dabei wissenschaftlich begleitet.&nbsp; 
Die Bürger*innenräte haben im November 2025 an drei Terminen mit zufällig ausgewählten Teilnehmenden stattgefunden. Die Teilnehmenden waren zuvor über Einladungsbriefe kontaktiert worden. Bei den vierstündigen Workshops ging es um die Themen bedürfnisorientierte Mobilität, die Weiterentwicklung von On-Demand-Angeboten sowie Finanzierungs- und Preismodelle im Öffentlichen Personennahverkehr am Beispiel des On-Demand-Busses lümo. 
<b>Gemeinsam Empfehlungen formulieren</b>
Ziel war es, gemeinsam Empfehlungen an Entscheider*innen zu formulieren, wie das lümo-Angebot künftig ausgestaltet werden sollte. Beim lümo handelt es sich um den On-Demand-Bus der Stadtwerke Lübeck Mobil, der flexible Fahrten außerhalb fest vorgegebener Linien und Fahrzeiten ermöglicht.
Am 19. Februar 2026 wurden die Empfehlungen an Joanna Hagen, Senatorin für Bauen und Verkehr der Hansestadt Lübeck, Julia Samtleben, Bürgermeisterin von Stockelsdorf, sowie den Verkehrswendebeauftragten der Hansestadt Lübeck, Michael Stödter, übergeben. 
Die erarbeiteten Empfehlungen betreffen verschiedene Aspekte, wie das Mobilitätsangebot zukünftig gestaltet werden könnte. Dies umfasst unter anderem die Aufstockung der Fahrzeugflotte sowie eine Erweiterung des Betriebsgebiets auf weitere Stadtteile und umliegende Dörfer. Gleichzeitig soll die Barrierefreiheit und Nutzer*innenfreundlichkeit gestärkt werden, etwa durch eine komfortable Haustürabholung für Menschen mit Mobilitätseinschränkungen oder die Nutzung der Fahrzeuge für Krankentransporte in Zeiten, in denen das lümo regulär nicht fährt. 
Ein weiterer zentraler Baustein ist die bessere Verzahnung mit dem bestehenden ÖPNV, beispielsweise durch die Einrichtung von Park-&amp;-Ride-Zonen, die es Bürger*innen ermöglichen, ihren Pkw am Stadtrand abzustellen und bequem mit dem lümo in die Innenstadt zu fahren. Ergänzend werden Anpassungen bei Tarif- und Finanzierungsmodellen sowie der Kommunikations- und Öffentlichkeitsarbeit empfohlen. Es wird dabei beachtet, wie das Angebot langfristig, sozial gerecht und wirtschaftlich tragfähig finanziert werden kann.
Das vollständige Dokument mit allen Ergebnissen ist auf der Projektwebsite hinterlegt: <link https://www.in2luebeck.de/blog - external-link-new-window>https://www.in2luebeck.de/blog </link>
Die Rolle der Forschenden des Instituts für Menschzentrierte Interaktive Systeme bestand darin, die Bürger*innen – basierend auf wissenschaftlichen Erkenntnissen – zu informieren und den gemeinsamen Arbeitsprozess so zu gestalten, dass faktenbasierte Empfehlungen auf Grundlage persönlicher Erfahrungen und Perspektiven entstehen konnten. „Für uns war es besonders beeindruckend zu sehen, wie praktische Demokratie aussehen kann, wenn Menschen mit unterschiedlichen Hintergründen konstruktiv zusammenarbeiten“, sagt Dr. Tim Schrills, Projektkoordinator des in2Lübeck-Projekts. „Trotz unterschiedlicher politischer und gesellschaftlicher Ansichten, sowie unterschiedlichen eigenen Erfahrungen wurde stets respektvoll diskutiert und gemeinsam nach tragfähigen Lösungen gesucht.“
Mit der Übergabe der Empfehlungen enden die Bürger*innenräte. Das Forschungsprojekt läuft regulär am 30. Juni 2026 aus. Der Weiterbetrieb von lümo ist vorbehaltlich der Haushaltszustimmung bis zum 31.12.2026 sichergestellt. Nun liegt es in der Hand der Entscheider*innen aus Politik und Verwaltung, wie mit den Empfehlungen ab 2027 umzugehen ist. 
Über lümo: lümo ergänzt das Liniennetz in Lübeck, Stockelsdorf und Bad Schwartau. Abends ab 20 Uhr können Fahrten über die gleichnamige App gebucht werden. Das Angebot kann von Montag bis Freitag bis 01 Uhr, am Wochenende und vor Feiertagen bis 04 Uhr des Folgetages genutzt werden. 
Über das Projekt in2Lübeck: Das Verbundprojekt in2Lübeck der Stadtwerke Lübeck Mobil und der Universität zu Lübeck wird vom Bundesministerium für Bildung, Forschung, Technologie und Raumfahrt innerhalb des Programms MobilitätsWerkStadt 2025 seit sechs Jahren gefördert. Ziel des Projekts ist die Weiterentwicklung und Integration des On-Demand-Ridepooling-Angebots lümo in den öffentlichen Personennahverkehr.]]></content:encoded>
            <category>Forschung</category>
			<category>Pressemitteilung</category>
			<category>Nachricht / Meldung / Hinweis</category>
			<category>Relevanz: 1 Öffentlich</category>
			
            
            <guid>https://www.uni-luebeck.de/aktuelles/nachricht/artikel/weiterentwicklung-von-luemo.html</guid>
            <pubDate>Thu, 19 Feb 2026 16:04:48 +0100</pubDate>
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            <newscal:endDate></newscal:endDate>
            
        </item>
        
        <item>
            <title>Mitochondrien als neuer Schlüsselfaktor bei Morbus Crohn identifiziert</title>
            <link>https://www.uni-luebeck.de/aktuelles/nachricht/artikel/mitochondrien-als-neuer-schluesselfaktor-bei-morbus-crohn-identifiziert.html</link>
            <description><![CDATA[Studie in Nature Communications belegt Energieproblem in der Immunabwehr der Darmbarriere]]>
              <![CDATA[<p></p>]]><![CDATA[<img src="https://www.uni-luebeck.de/uploads/pics/spacial.png" width="1569" height="829"   alt="" >Mithilfe der Methode der räumlich aufgelösten Einzelzell-Proteomik und -Transkriptomik können Forschende RNA- und Proteinmarker direkt im Gewebe analysieren und Zelltypen sowie ihre Wechselwirkungen mit hoher räumlicher Präzision untersuchen. (Bild: Annika Raschdorf, Uni Lübeck)]]>
            </description>
            <content:encoded><![CDATA[<div>Warum Patient*innen mit Morbus Crohn trotz klinischer Remission eine  geschwächte Darmbarriere aufweisen, war bislang unklar. Forschende der  Universität zu Lübeck zeigen nun gemeinsam mit Forschenden der  Christian-Albrechts Universität Kiel, dass eine gestörte  Energiegewinnung in Immunzellen des Darms die Produktion eines zentralen  Schutzantikörpers verhindert. Die in <i>Nature Communications</i>  veröffentlichte Studie stärkt den Forschungsschwerpunkt Universität im  Bereich Antikörper- und Entzündungsforschung und liefert zugleich eine  wichtige wissenschaftliche Grundlage für das neue Graduiertenkolleg GRK  3095 „Protektive und pathogene Antikörperantworten an Barriereorganen“.
Morbus Crohn zählt neben Kolitis ulcerosa zu den chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen, die in wiederkehrenden Krankheitsschüben auftreten. Ältere Studiendaten wiesen darauf hin, dass auch in klinischer Remission die Darmbarriere eine veränderte Antikörper-vermittelte Immunantwort aufweist, wodurch das Risiko einer immer wiederkehrenden Entzündung erhöht scheint. Die zugrundeliegenden Ursachen für diesen persistierenden Immundefekt in der Darmschleimhaut waren bislang mechanistisch nicht vollständig geklärt.</div>
<div><b>Unreife Immunzellen trotz aktiver Entzündungsabwehr</b></div>
<div>Ein interdisziplinäres Forschungsteam unter Leitung von Prof.  Dr. Stefanie Derer-Petersen am Institut für Ernährungsmedizin der  Universität zu Lübeck analysierte Gewebeproben der Dickdarmschleimhaut  von Patient*innen mithilfe räumlicher Einzelzell-Proteomik,  Transkriptomik und Metabolomik. Die Ergebnisse zeigen: Zwar sind im  Darmgewebe vermehrt B-Zellen vorhanden, diese differenzieren jedoch  nicht vollständig zu funktionell reifen Plasmazellen aus. Gerade diese  reifen Plasmazellen sind notwendig, um schützendes sekretorisches  Immunglobulin A zu produzieren. Bei den untersuchten Patient*innen war  die Menge dieses besonders gegen bakterielle Infektionen schützenden  Antikörpers im Darmgewebe und im Stuhl signifikant reduziert.</div>
<div>„Unsere Daten zeigen, dass die betroffenen B-Zellen in einem  unreifen Stadium verharren und ihre Differenzierung nicht abschließen  können“, erläutert Erstautorin Annika Raschdorf. „Damit fehlt ein  entscheidender Bestandteil der Darmbarriere, obwohl das Immunsystem im  Gewebe grundsätzlich aktiv ist.“
<b>Mitochondriale Dysfunktion als therapeutischer Ansatzpunkt</b></div>
<div>Ein zentraler Befund der Arbeit ist der Zusammenhang zwischen  der gestörten Plasmazellreifung und einer eingeschränkten Funktion der  sogenannten „Kraftwerke“, den Mitochondrien, der Zellen. Die betroffenen  Immunzellen können nicht ausreichend auf die mitochondriale  Energieproduktion zurückgreifen, die für die Herstellung großer Mengen  an sekretorischen IgA-Antikörpern notwendig ist. „Unsere Daten legen  nahe, dass mitochondriale Stoffwechselwege eine zentrale Rolle bei der  Regulation protektiver Antikörperantworten spielen“, so Prof. Dr.  Stefanie Derer-Petersen. „Damit rückt der fehlgeleitete Stoffwechsel der  Zellen als potenzielle therapeutische Zielstruktur bei Morbus Crohn in  den Fokus.“</div>
<div>Diese Erkenntnisse zahlen direkt auf einen etablierten  Forschungsschwerpunkt der Universität zu Lübeck ein, der sich mit  Antikörperantworten, B-Zell-Biologie und entzündlichen Erkrankungen  befasst. In diesem Kontext steht auch das von der Deutschen  Forschungsgemeinschaft geförderte, neu etablierte Graduiertenkolleg GRK  3095 „Protektive und pathogene Antikörperantworten an Barriereorganen“,  das von Prof. Rudolph Manz als Sprecher und Prof. Derer-Petersen als  Ko-Sprecherin geleitet wird und im April dieses Jahres startet. Die nun  veröffentlichten Ergebnisse liefern eine wichtige wissenschaftliche  Grundlage für die dort untersuchten Fragestellungen.
<b>Originalpublikation:</b></div>
<div><link https://www.nature.com/articles/s41467-026-69069-w _blank external-link-new-window>Raschdorf  et al. Colonic spatial single-cell proteomics and murine models link  mitochondrial dysfunction to dimeric IgA-secreting plasma cell  deficiency in Crohn’s disease. Nature Communications (2026) DOI:  10.1038/s41467-026-69069-w&nbsp;</link>
Kontakt für Rückfragen:</div>
<div>Prof. Dr. Stefanie Derer-Petersen</div>
<div>Graduiertenkolleg 3095</div>
<div>Institut für Ernährungsmedizin</div>
<div>Universität zu Lübeck<br />Universitätsklinikum Schleswig-Holstein, Campus Lübeck<br />Email:&nbsp;<link Stefanie.Derer@uksh.de>Stefanie.Derer@uksh.de</link>&nbsp;</div>
<div></div>]]></content:encoded>
            <category>Forschung</category>
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			<category>Zeige auf Portal _Forschung_ normal an</category>
			<category>Nachricht / Meldung / Hinweis</category>
			<category>Pressemitteilung</category>
			<category>Zeige auf _Startseite_ normal an</category>
			
            
            <guid>https://www.uni-luebeck.de/aktuelles/nachricht/artikel/mitochondrien-als-neuer-schluesselfaktor-bei-morbus-crohn-identifiziert.html</guid>
            <pubDate>Tue, 17 Feb 2026 08:46:03 +0100</pubDate>
            <newscal:startDate></newscal:startDate>
            <newscal:endDate></newscal:endDate>
            
        </item>
        
        <item>
            <title>Prof. Ramin Assadollahi ist Honorarprofessor für KI</title>
            <link>https://www.uni-luebeck.de/aktuelles/nachricht/artikel/prof-ramin-assadollahi-ist-honorarprofessor-fuer-ki.html</link>
            <description><![CDATA[Ausgewiesene Expertise zu Digitalisierung, Medizininformatik, interdisziplinärer Forschung und Entrepreneurship]]>
              <![CDATA[<p></p>]]><![CDATA[<img src="https://www.uni-luebeck.de/typo3temp/_processed_/b/5/csm_assadollahiRamin_a1817_7692f8ff98.jpg" width="1600" height="870"   alt="" >Prof. Dr. Ramin Assadollahi (Foto: privat)]]>
            </description>
            <content:encoded><![CDATA[Prof. Dr. Ramin Assadollahi ist seit Jahresbeginn Honorarprofessor für Künstliche Intelligenz an der Universität zu Lübeck. Er arbeitet an der Schnittstelle von Linguistik, Künstlicher Intelligenz und Neurowissenschaften und ist an der Sektion für Klinische Forschungs-IT der Sektion Medizin tätig.
Die wissenschaftlichen und unternehmerischen Beiträge von Prof. Assadollahi haben bedeutende Impulse für die Entwicklung moderner Sprachverarbeitungstechnologien gesetzt und neue Anwendungsmöglichkeiten im Bereich der semantischen Modellierung und Künstlichen Intelligenz erschlossen.
&quot;Ich würde gerne meinen Fokus auf folgende drei Themengebiete setzen&quot;, sagt Prof. Assadollahi anlässlich der Übernahme der Honorarprofessur an der Universtität Lübeck:
<ol><li>&quot;Mitzuhelfen, ein Ökosystem aus Studierenden, Klinik, Forschung und Startups noch besser zu befeuern.&nbsp;</li><li>Simulationen von Genetik und Mikrobiom mit Labordaten zu verbessern, um Erkenntnisse für Longevity und Prävention zu gewinnen.</li><li>Abläufe einer Uni-Klinik in der Tiefe zu verstehen und Verbesserungen durch KI an der Realität zu reiben.&quot;&nbsp;</li></ol>
<b>Weichenstellungen für intelligente Benutzeroberflächen und semantische Analyseverfahren</b>
Prof. Assadollahi ist bereits in Austausch mit verschiedenen Experten an der Universität, unter anderem Prof. Marcin Grzegorzek in der Medizinischen Informatik, Prof. Carla Nau in der Anästhesiologie und Intensivmedizin, Prof. Christian Sina in der Ernährungsmedizin und auch dem Gründungsbeauftragten Roman Stendler. Zum Thema Startups spricht er auch auf der strategischen Tagung am 6. und 7. März in Neumünster. Zusammen mit Prof. Alexander Katalinic aus der Sozialmedizin und Epidemiologie organisiert er einen Workshop auf der Forschungsklausur am 24. April zum Thema &quot;Transfer von KI in die medizinische Versorgung&quot;. Im&nbsp;Sommersemester bietet er ein Blockseminar an der Universität an.&nbsp;
Prof. Ramin Assadollahi, 1973 in Teheran geboren, promovierte nach seinem Studium der maschinellen Sprachverarbeitung an der Universität Stuttgart sowie Forschungen am University College London und der Universität Konstanz mit einem Fokus auf der visuellen Sprachverarbeitung. Bereits in dieser Phase verband er interdisziplinäre Ansätze aus der Linguistik, Psychologie und Informatik und legte damit den Grundstein für seine weiteren Arbeiten.
Im Jahr 2000 gründete er die ExB Labs GmbH, ein Unternehmen, das sich auf die Entwicklung innovativer Technologien im Bereich der Sprachverarbeitung spezialisierte. Besonders hervorzuheben ist seine Arbeit an der „Next-Word-Prediction“-Software, die als Weiterentwicklung der Autovervollständigung in zahlreichen Mobilgeräten weltweit Anwendung findet. Mit dem Verkauf seiner Patente an Nokia im Jahr 2010 stellte er die Weichen für die Weiterentwicklung intelligenter Benutzeroberflächen und semantischer Analyseverfahren.
<b>Entwicklung neuer KI-Modelle zur Verarbeitung natürlicher Sprache</b>
Seit 2014 liegt sein Schwerpunkt auf der Nutzung von Künstlicher Intelligenz und Big-Data-Analysen zur Optimierung von Entscheidungsprozessen in verschiedenen Industrien, darunter die medizinische Wirkstoffforschung, Gesundheitsdienstleistungen, die Automobilindustrie sowie die Finanz- und Versicherungsbranche. Seine wissenschaftlichen Publikationen und Patente belegen die Breite und Tiefe seiner Forschungstätigkeit, die insbesondere die Entwicklung neuer KI-Modelle zur Verarbeitung natürlicher Sprache umfasst.
Im Kontext des Zentrums für Künstliche Intelligenz Lübeck (ZKIL), der Sektion für Klinische Forschungs-IT (SKFIT) und der Forschung in den Instituten für Psychologie und für Medizinische Psychologie der Universität wird sich Prof. Assadollahi zum Beispiel zu folgenden Themen in die Forschung einbringen können:
<ol><li>Entwicklung, Risikenabschätzung, Transfer von KI-gestützten Gesundheitstechnologien</li><li>Förderung des Technologietransfers und der Zusammenarbeit mit der Industrie</li><li>Untersuchung der neuronalen Grundlagen der Sprachverarbeitung</li></ol>
<b>Hervorragende Entsprechung mit den Entwicklungszielen der Universität</b>
Die Honorarprofessur für Prof. Assadollahi unterstützt zentrale strategische Ziele der Universität zu Lübeck im Bereich KI, Digitalisierung, Medizininformatik, interdisziplinäre Forschung und Entrepreneurship. Seine Expertise passt hervorragend zu den aktuellen und zukünftigen Entwicklungsplänen der Universität und des Universitätsklinikums Schleswig-Holstein. Dies gilt insbesondere für die folgenden im Struktur- und Entwicklungsplan 2023–2027 genannten Ziele der Universität:
<ol><li>Intelligente Systeme und KI-gestützte Gesundheitstechnologien</li><li>Datenintegration, Digitalisierung und maschinelles Lernen in der Medizin</li><li>Mensch–Maschine–Umwelt und Kognitive Neurowissenschaften: Ein zentraler Forschungsbereich an der Universität ist die Verbindung von Künstlicher Intelligenz mit Neurowissenschaften und Psychologie, wie sie durch den Forschungsbau LEMMI (Lübeck Environment for Minds and Machines in Interaction) weiter manifestiert wird. Prof. Assadollahi hat bereits in diesem Bereich geforscht, unter anderem zu neuronalen Grundlagen der Sprachverarbeitung, und kann interdisziplinäre Projekte zwischen Informatik, Medizin und Kognitionswissenschaften vorantreiben.</li><li>Förderung von Technologietransfer und Industriekooperationen: Als Unternehmer mit Erfahrung in der Gründung und Kommerzialisierung von KI-Technologien (zum Beispiel ExB Labs) kann er neue Brücken zwischen Universität und Industrie schlagen. Beratend hat sich Prof. Assadollahi dergestalt bereits für die Universität verdient gemacht, so in der Beratung des Präsidiumsbereichs Medizin zu Themen der Digitalisierung in der Krankenversorgung und in der Akquise neuer Industrie-Partner für die derzeit laufende Einwerbung des Kompetenzclusters zur Anonymisierung für medizinische Anwendungen (AnoMed II) beim Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt.</li><li>Lehre, Ausbildung, und Gründerkultur für künftige Generationen: Prof. Assadollahi könnte innovative Lehrveranstaltungen zu KI-gestützten medizinischen Anwendungen sowie Entrepreneurship in der KI-Entwicklung anbieten. Durch seine Erfahrung als Gründer könnte er einen Beitrag zur Ausbildung und Betreuung des wissenschaftlichen Nachwuchses in den Sektionen Medizin, Informatik/Technik und Naturwissenschaften leisten.</li></ol>
Die Universität zu Lübeck heißt Prof. Dr. Ramin Assadollahi herzlich willkommen.]]></content:encoded>
            <category>Personalie</category>
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			<category>Pressemitteilung</category>
			
            
            <guid>https://www.uni-luebeck.de/aktuelles/nachricht/artikel/prof-ramin-assadollahi-ist-honorarprofessor-fuer-ki.html</guid>
            <pubDate>Thu, 12 Feb 2026 18:21:46 +0100</pubDate>
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            <title>Universität zu Lübeck stärkt Forschung zu gesundem Altern</title>
            <link>https://www.uni-luebeck.de/aktuelles/nachricht/artikel/universitaet-zu-luebeck-staerkt-forschung-zu-gesundem-altern.html</link>
            <description><![CDATA[GRANNI kooperiert mit Care-AI und DiWiSH]]>
              <![CDATA[<p></p>]]><![CDATA[<img src="https://www.uni-luebeck.de/uploads/pics/Care-AI_DiWiSH_GRANNI_starten_Kooperation_Corp_Canva_.jpg" width="940" height="460"   alt="" >Kooperation von GRANNI, Care-AI und DiWiSH für gesundes Altern (Bild: Canva)]]>
            </description>
            <content:encoded><![CDATA[Die von der Universität zu Lübeck geleitete Innovationscommunity GRANNI (Gesundes und resilientes Altern durch nachhaltige Medizintechnik aus der Norddeutschen Hanse Innovation Community) baut ihre Aktivitäten im Bereich gesundes und selbstbestimmtes Altern weiter aus. Gemeinsam mit dem deutsch-dänischen Interreg-Projekt Care-AI und dem Digitalcluster DiWiSH wurde eine neue Kooperation gestartet, um innovative Lösungen an der Schnittstelle von Medizintechnik, Pflege und Künstlicher Intelligenz voranzubringen.
Ziel der Zusammenarbeit ist es, Forschung, Pflegepraxis und digitale Wirtschaft enger zu verzahnen und neue Projekte für ein gesundes Altern zu entwickeln. Bereits seit Mai 2025 arbeiten Care-AI und GRANNI inhaltlich zusammen; mit der Unterzeichnung einer Absichtserklärung Ende November wurde die Kooperation nun offiziell besiegelt.
Im Mittelpunkt stehen sozio-technische Ansätze, die Pflegekräfte entlasten, Versorgungsprozesse verbessern und älteren Menschen ein möglichst selbstbestimmtes Leben ermöglichen. Während Care-AI erforscht, wie KI-basierte Anwendungen in der Altenpflege eingesetzt werden können – etwa zur Dokumentationsunterstützung oder Biografiearbeit –, bringt GRANNI seine medizintechnische und klinische Expertise in die Zusammenarbeit ein.
Im Rahmen der Kooperation sind unter anderem gemeinsame Veranstaltungen geplant, bei denen Akteurinnen und Akteure aus Pflege, IT, Medizintechnik und Wissenschaft neue Projektideen entwickeln. Zudem sollen passende Unternehmen, Pflegeeinrichtungen sowie Forschungs- und Klinikpartner gezielt miteinander vernetzt und der Wissens- und Technologietransfer zwischen den Projekten gestärkt werden.
„Wir sehen in der Zusammenarbeit von Care-AI und GRANNI eine große Chance, Forschung, Pflegepraxis und digitale Wirtschaft noch enger zu verzahnen. Nur wenn innovative Technologien direkt an den Bedarfen von Pflegekräften und älteren Menschen ausgerichtet werden, entsteht echte Entlastung im Alltag“, sagt Dr. Johannes Ripken, Clusterleiter DiWiSH und Mitinitiator von Care-AI.
Auch aus Sicht der Universität zu Lübeck unterstreicht die Kooperation den Anspruch, Forschungsergebnisse in die Anwendung zu bringen. „Mit Care-AI holen wir ein starkes Netzwerk für KI in der Altenpflege mit an Bord. Gemeinsam können wir Medizintechnik, Daten und Künstliche Intelligenz so verbinden, dass Lösungen nicht in der Schublade bleiben, sondern in Kliniken, Pflegeeinrichtungen und im häuslichen Umfeld ankommen“, erklärt Prof. Dr. Thorsten M. Buzug, Direktor des Instituts für Medizintechnik der Universität zu Lübeck, sowie des Fraunhofer IMTE und Sprecher der GRANNI-Community.
Die Kooperation stärkt damit das Profil der Universität zu Lübeck im Bereich digitale Gesundheit, Medizintechnik und Transfer und leistet einen Beitrag zur Bewältigung gesellschaftlicher Herausforderungen einer alternden Bevölkerung.
<h2>Über GRANNI</h2>
<link https://www.uni-luebeck.de/aktuelles/nachricht/artikel/gesundes-und-resilientes-altern-durch-medizintechnik-foerdergelder-fuer-granni.html - external-link-new-window>GRANNI</link> – <i>Gesundes und resilientes Altern durch nachhaltige Medizintechnik aus der Norddeutschen Hanse Innovation Community</i> – ist eine vom BMFTR über DATIpilot geförderte Innovationscommunity unter Leitung der Universität zu Lübeck. Mit einem Fördervolumen von rund fünf Millionen Euro entwickelt GRANNI gemeinsam mit Kliniken, Forschungseinrichtungen, Pflegepartnern und Industrieunternehmen Lösungen für ein gesundes, selbstbestimmtes Altern.
<h2><span lang="EN-US">Über Care-AI</span></h2>
Care-AI ist ein deutsch-dänisches Interreg-Projekt, das den Einsatz von Künstlicher Intelligenz in der Altenpflege erforscht. Ziel ist es, Pflegekräfte zu entlasten, Prozesse zu verbessern und die Lebensqualität pflegebedürftiger Menschen zu steigern. Gemeinsam mit DiWiSH baut Care-AI ein grenzüberschreitendes Netzwerk aus Pflegeeinrichtungen, IT- und KI-Unternehmen sowie Forschungseinrichtungen auf.]]></content:encoded>
            <category>Forschung</category>
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			<category>Pressemitteilung</category>
			
            
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            <pubDate>Fri, 06 Feb 2026 13:54:00 +0100</pubDate>
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            <title>Uni Lübeck beglückwünscht 757 Absolvent*innen  </title>
            <link>https://www.uni-luebeck.de/aktuelles/nachricht/artikel/uni-luebeck-beglueckwuenscht-757-absolventinnen.html</link>
            <description><![CDATA[Feierlichkeiten im Audimax und in der Universitätskirche St. Petri ]]>
              <![CDATA[<p></p>]]><![CDATA[<img src="https://www.uni-luebeck.de/typo3temp/_processed_/c/d/csm_Abschlussfeier_012026_Guido_Kollmeier_a6a5ae53eb.jpg" width="1350" height="900"   alt="" >Große Freude: Absolvent*innen mit Master-, Examens- und Promotionsabschluss wurden in St. Petri gefeiert (Fotos: Guido Kollmeier / Uni Lübeck)]]>
            </description>
            <content:encoded><![CDATA[Die Universität zu Lübeck hat bei zwei Veranstaltungen am 30. und 31. Januar 2026 insgesamt 757 Absolvent*innen verabschiedet und zu den erfolgreichen Abschlüssen gratuliert. 2025 haben insgesamt 413 Studierende ihre Bachelorprüfung abgelegt, außerdem wurden im zweiten Halbjahr 344 Prüfungen zum Masterabschluss, zum Staatsexamen und zur Erlangung des Doktorgrades erfolgreich absolviert.
<b>Bachelorabsolvent*innen verabschiedet</b>
Die 413 Bachelorabsolvent*innen aus dem Jahr 2025 wurden am Freitag, 30. Januar 2026, bei einer Feier im Audimax verabschiedet. Den Abschluss Bachelor of Science erhielten 73 Studierende im Studiengang Psychologie, 44 in Medizinischer Ingenieurwissenschaft, 43 in Molecular Life Science, 37 in Medieninformatik, 37 in Hebammenwissenschaft, 32 in Medizinischer Ernährungswissenschaft, 31 in Informatik, 24 in Physiotherapie, 19 in Robotik und Autonome Systeme, 19 in Pflege, 15 in Medizinischer Informatik, 13 in IT-Sicherheit, 11 in Ergotherapie / Logopädie, 11 in Biophysik sowie 4 in Mathematik in Medizin und Lebenswissenschaften.
Prof. Enno Hartmann, Vizepräsident Bau und Forschung MINT der Universität zu Lübeck, begrüßte die Anwesenden und gratulierte den Absolvent*innen: „Herzlichen Glückwunsch zu ihren erfolgreichen Bachelor-Abschlüssen! Wir freuen uns auf alle, die für einen Masterstudiengang an der Universität zu Lübeck bleiben, und wünschen allen anderen viel Erfolg auf ihrem zukünftigen Weg.“ Prof. Till Tantau, Vizepräsident Lehre, führte die Verabschiedung der Absolvent*innen durch.
Anschließend wurden herausragende Studienleistungen besonders gewürdigt. Ein Ensemble der Lübeck Pop Symphonics begleitete die Veranstaltung musikalisch.
<b>Feier in St. Petri für Masterabschlüsse, Staatsexamen und Promotionen</b>
Absolvent*innen mit Master-, Examens- und Promotionsabschluss werden an der Universität zu Lübeck zweimal im Jahr verabschiedet. Am Samstag, 31. Januar 2026, wurden Studierende gefeiert, die einen der genannten Abschlüsse im vergangenen Halbjahr erreicht haben. Prof. Till Tantau begrüßte auch bei dieser Festveranstaltung die anwesenden Absolvent*innen und gratulierte zum erfolgreichen Studienabschluss. Er sprach über die Bedeutung der Wissenschaftsfreiheit, die aktuell sehr unter Druck steht. Es sei nun auch die Verantwortung der Absolvent*innen, die Wissenschaft in der Gesellschaft zu verteidigen.
&nbsp;„Seid beschenkt mit reichem Segen und bedenkt: Segen lässt sich weitergeben. Glaubt den Gruß vom grauen Greise (…) und sagt zum Abschied ,Servus‘ leise“, slamte Dr. Bernd Schwarze, Pastor von St. Petri. 
127 Studierende haben im vergangenen Halbjahr ihren Masterabschluss absolviert: 16 im Studiengang Molecular Life Science, 14 in Psychologie – Klinische Psychologie, 14 in Medizinische Ingenieurwissenschaft, 12 in Robotik und Autonome Systeme, 12 in Gesundheits- und Versorgungswissenschaften, 11 in IT-Sicherheit, 9 in Medizinischer Ernährungswissenschaft, 7 in Mathematik in Medizin und Lebenswissenschaften, 7 in Hörakustik und Audiologischer Technik, 6 in Informatik, 5 in Medizinischer Informatik und 5 in Psychologie – Cognitive Systems, 4 in Medieninformatik, 2 in Psychologie, 1 in Biophysik und ebenfalls 1 in Entrepreneurship in digitalen Technologien und 1 in Infection Biology.
Das 3. Staatsexamen im Studiengang Humanmedizin absolvierten 118 Student*innen erfolgreich. In der Sektion Medizin gab es 60 abgeschlossene Promotionen, in der Sektion Informatik / Technik und Naturwissenschaften insgesamt 39.&nbsp; Die Verabschiedung der Absolvent*innen übernahmen Prof. Jost Steinhäuser für die Sektion Medizin und Prof. Stefan Taube für die Sektionen Informatik / Technik und Naturwissenschaften. Sie überreichten ein Kunstwerk von Friedel Anderson mit dem Titel „St. Petri zu Lübeck“, welches als bleibende Erinnerung an die Studienzeit in Lübeck mit auf den Weg gegeben wurde. Diese Initiative ist seit 2009 Tradition und einzigartig in Deutschland. Seit 2022 läuft sie unter dem Label focus:ART und wird gefördert von der Guth’schen Stiftung.&nbsp; Schirmherr Dieter Witasik führte in das Kunstwerk ein.
Luis Eichelmann (Sektion Medizin) und Josephine Oettinger (Sektionen Informatik / Technik und Naturwissenschaften) verabschiedeten sich stellvertretend für alle Absolvent*innen. Das Orchester und der Chor der Universität umrahmten die Veranstaltungen musikalisch. Für die Promovierten gab Lübecks Bürgermeister Jan Lindenau vor der Feier in St. Petri einen Empfang im Rathaus.]]></content:encoded>
            <category>Universität</category>
			<category>Promotion</category>
			<category>Studium</category>
			<category>Pressemitteilung</category>
			<category>Relevanz: 1 Öffentlich</category>
			<category>Nachricht / Meldung / Hinweis</category>
			
            
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            <pubDate>Sat, 31 Jan 2026 16:07:20 +0100</pubDate>
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            <title>Fragebogen zu psychischen Belastungen bei Musizierenden</title>
            <link>https://www.uni-luebeck.de/aktuelles/nachricht/artikel/fragebogen-zu-psychischen-belastungen-bei-musizierenden.html</link>
            <description><![CDATA[Das regelmäßige Messen von negativen Faktoren soll es ermöglichen, rechtzeitig Präventionsmaßnahmen ergreifen zu können]]>
              <![CDATA[<p></p>]]><![CDATA[<img src="https://www.uni-luebeck.de/typo3temp/_processed_/2/c/csm_Musizierendengesundheit_Corp_Guido_Kollmeier_71ea0a3e33.jpg" width="1600" height="900"   alt="" >Dr. Stine Alpheis (von links), Prof. Daniel S. Scholz und Christine Sickert aus der Arbeitsgruppe Musizierendengesundheit (Foto: privat)]]>
            </description>
            <content:encoded><![CDATA[Forschende der Universität zu Lübeck und der Musikhochschule Lübeck haben einen <link file:77819 - download>Screening-Fragebogen</link> zur Messung von psychischem Stress bei Musizierenden entwickelt, er trägt den Titel „The Lübeck Inventory on Musicians’ Psychological Stress“ (kurz LIMIT). Dieser soll kein Diagnostik-Instrument darstellen, sondern vielmehr eine Verlaufsmessung für psychische Belastung ermöglichen. 
Da Musizierende und besonders Berufsmusiker*innen oder Musikstudierende&nbsp;im Alltag andere psychische Belastungsfaktoren erleben als die Allgemeinbevölkerung, wurde der Fragebogen speziell für diese Gruppe von Menschen entwickelt, sodass bei einer lang anhaltenden Belastung entsprechend Maßnahmen für das psychische Wohlbefinden ergriffen werden können. 
<link https://www.ingentaconnect.com/content/scimed/mppa/2025/00000040/00000004/art00001;jsessionid=h60l4r5ut5ap.x-ic-live-02 - external-link-new-window>Die Studie zu dem Thema</link> wurde kürzlich veröffentlicht. Beteiligt sind Christine Sickert, Dr. Stine Alpheis und Prof. Daniel S. Scholz aus der Arbeitsgruppe Musizierendengesundheit von Universität zu Lübeck und Musikhochschule Lübeck sowie Prof. Jonas Obleser aus dem Institut für Psychologie I der Universität. 
&quot;Besonders Berufsmusizierende und Musikstudierende erleben in ihrem Alltag psychischen Stress, der&nbsp;bisher von herkömmlichen Fragebögen zur Beurteilung psychischer Belastung nicht ausreichend und nicht spezifisch genug erfasst wird. Der neue Fragebogen LIMIT bietet nun die Möglichkeit, für regelmäßige Verlaufsmessungen von psychischen Belastungsfaktoren, um rechtzeitig Präventionsmaßnahmen ergreifen zu können und die eigene psychische Gesundheit zu schützen“, sagt Christine Sickert, sie ist Erstautorin der Studie.
<b>Existenzielle Fragen</b>
Bisher gebe es zwar psychologische&nbsp;Fragebögen, die sich selektiv mit der Gesundheit am Arbeitsplatz, psychischen Belastungsfaktoren im täglichen Leben oder Belastungen durch psychosoziale Aspekte beschäftigen, erläutern die Autor*innen. Musizierende und besonders Berufsmusiker*innen bzw. Musikstudierende würden aber durch diese Fragebögen oft nicht ganzheitlich in den betreffenden belastenden Faktoren angesprochen werden. 
Sie erleben z. B. psychischen Stress durch existenzielle Fragen, wie das Problem eines relativ kleinen Arbeitsmarktes für Berufsmusiker*in bei viel Konkurrenz, Geldsorgen, Auftrittsangst, die am Ausführen des gewählten Berufes hindert, Schmerzen beim Musizieren, aber auch soziale Faktoren, wie Vernachlässigung von Freundschaften oder Familie, da der Lebensunterhalt als Freiberufler*in verdient werden muss. 
Zugleich fehle es oft an anderen ausgleichenden Aktivitäten, da das ehemalige Hobby zum Beruf gemacht wurde. Diese Aspekte vereint nun LIMIT als erstes Messinstrument von psychischem Stress bei Musizierenden.
„Wir möchten Musizierenden aller Niveaus die Möglichkeit geben, mit dem LIMIT-Fragebogen ihre psychische Belastung zu beobachten und diese selbst einschätzen zu können“, sagt Christine Sickert. Dabei soll der LIMIT nicht als Diagnoseinstrument verwendet werden. Vielmehr soll eine Verlaufsbeobachtung verschiedener psychischer Belastungsfaktoren möglich sein, sodass rechtzeitig Maßnahmen zur Prävention ergriffen werden können. Somit kann in Zukunft die hohe Prävalenz psychischer Erkrankungen gesenkt werden. Unter Prävalenz wird die Häufigkeit einer Krankheit oder eines Symptoms in der Bevölkerung zu einem bestimmten Zeitpunkt verstanden.
Die Forschenden empfehlen eine regelmäßige Anwendung des Fragebogens an Musikhochschulen zum Semesterstart. So könne zum einen für jede/n Studierende/n eine Verlaufsbeobachtung erstellt werden und die Studierenden könnten rechtzeitig präventive Angebote in Anspruch nehmen. Die regelmäßige Auswertung über viele Semester hinweg ermöglicht zudem die Schaffung zugeschnittener Angebote für die jeweiligen Studierenden. So kann festgestellt werden, in welchem Semester welcher Faktor als&nbsp;besonders belastend empfunden wird und Seminare, Tutorien und Vorlesungen können diese Inhalte in den jeweiligen Studiensemestern konkret bearbeiten.
Es gibt aktuell Planungen, dass der Fragebogen&nbsp;in diesem Jahr&nbsp;an der Musikhochschule Lübeck an Studierende ausgeteilt wird.
In Berufsorchestern und für Freiberufler*innen sei eine Langzeitbeobachtung der eigenen psychischen Belastung ebenfalls ratsam, um möglichst lange den Beruf der/s Profimusikerin/s ausüben zu können und rechtzeitig präventive Maßnahmen zu ergreifen.
Auch Amateurmusizierende könnten den Fragebogen LIMIT regelmäßig bearbeiten, um ein Gefühl für die psychische Belastung durch das Musizieren zu bekommen. Dies scheint besonders ratsam, wenn die psychosozialen Faktoren zu Stressoren werden und die Musik neben dem &quot;normalen&quot; Beruf eine so große Rolle einnimmt, dass andere Dinge vernachlässigt werden.
<b>Kontakt</b>
Interessierte können sich bei Interesse an dem Fragebogen gerne an Christine Sickert wenden, sie hat auch eine direkt anwendbare Version.&nbsp;&nbsp;<br />E-Mail:&nbsp;<link christine.sickert@mh-luebeck.de>christine.sickert@mh-luebeck.de</link>]]></content:encoded>
            <category>Forschung</category>
			<category>Nachricht / Meldung / Hinweis</category>
			<category>Pressemitteilung</category>
			
            
            <guid>https://www.uni-luebeck.de/aktuelles/nachricht/artikel/fragebogen-zu-psychischen-belastungen-bei-musizierenden.html</guid>
            <pubDate>Thu, 29 Jan 2026 14:57:53 +0100</pubDate>
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            <title>Prof. Tanja Zeller ist Sprecherin am DZHK-Standort Nord </title>
            <link>https://www.uni-luebeck.de/aktuelles/nachricht/artikel/prof-tanja-zeller-ist-sprecherin-am-dzhk-standort-nord.html</link>
            <description><![CDATA[Prof. Dr. Tanja Zeller zur gemeinsamen Sprecherin des Deutschen Zentrums für Herz-Kreislauf-Forschung (DZHK) am neuen Standort Nord gewählt]]>
              <![CDATA[<p></p>]]><![CDATA[<img src="https://www.uni-luebeck.de/typo3temp/_processed_/2/2/csm_Tanja_Zeller__privat__79139c4468.jpg" width="1350" height="900"   alt="" >Prof. Dr. rer. nat. Tanja Zeller ist gemeisame Sprecherin des DZHK-Standort Nord (Bild: privat)]]>
            </description>
            <content:encoded><![CDATA[<div>Zum 1. Januar 2026 bündelt das Deutsche Zentrum für Herz-Kreislauf-Forschung (DZHK) seine norddeutschen Standorte Lübeck, Kiel, Hamburg und Greifswald im neu strukturierten Standort Nord. In diesem Zuge übernimmt Prof. Dr. rer. nat. Tanja Zeller (Universität zu Lübeck und Universitätsklinikum Schleswig-Holstein (UKSH), Campus Lübeck) die Funktion als gemeinsame Sprecherin des Standorts Nord. Sie ist die erste Vertreterin des Standorts Lübeck und zugleich die erste Frau, die diese Position innehat. Zu ihren Stellvertretenden wurden Prof. Dr. Renate Schnabel (Hamburg) und Prof. Dr. Jens Fielitz (Greifswald) gewählt. Die Amtszeit beträgt drei Jahre.</div>
<div>Der DZHK-Standort Nord umfasst die Universitäten und Universitätsklinika in Lübeck, Kiel, Hamburg und Greifswald und vereint derzeit 30 Projektleiter*innen, 119 DZHK Forschende und 232 Young-DZHK Forschende, die im Bereich der kardiovaskulären Forschung arbeiten.&nbsp;
<b>„Ein Vertrauensbeweis und zugleich ein Auftrag“</b></div>
<div>Für Prof. Zeller hat die Wahl besondere Bedeutung: „Diese Wahl ist für mich ein großer Vertrauensbeweis und zugleich ein Auftrag, Forschung und Klinik am DZHK Standort Nord noch enger miteinander zu verbinden. Sie bestätigt unseren gemeinsamen Weg und motiviert mich, unser Netzwerk weiter zu stärken sowie die Vielfalt unserer Expertise, insbesondere im wissenschaftlichen Nachwuchs, sichtbar und wirksam zu fördern.“ Die Wahl stärkt zugleich die Sichtbarkeit der Universität zu Lübeck und des UKSH im DZHK. Der Standort kann damit klinische Kooperationen und translationale Entwicklungen im Norden künftig noch aktiver mitgestalten und die Verzahnung von molekularer, translationaler und klinischer Forschung weiter ausbauen.</div>
<div></div>
<div><b>Inhaltliche Schwerpunkte und Zusammenarbeit im Sprecher*innenteam</b></div>
<div></div>
<div>Für ihre dreijährige Amtszeit plant Prof. Zeller, die strategische Weiterentwicklung des Standorts entlang zentraler Schwerpunkte voranzutreiben: Der Standort soll national stärker sichtbar werden, die Zusammenarbeit von Forschung und Klinik soll intensiviert und translationale Projekte gezielt gefördert werden. Gleichzeitig möchte sie Forschende aller Karrierestufen unterstützen und den translationalen Nachwuchs stärken.</div>
<div></div>
<div>Die Zusammenarbeit mit den stellvertretenden Sprecher*innen soll eng, transparent und arbeitsteilig erfolgen. „Durch unsere komplementären Expertisen in molekularer und klinischer Forschung können wir unsere Stärken optimal nutzen, um den translationalen Ansatz am Standort weiter auszubauen“, so Zeller. Eine enge Abstimmung mit dem Young-DZHK sei dabei zentral.</div>
<div></div>
<div><b>Forschungsprofil und Leuchtturmprojekte</b></div>
<div></div>
<div>Das Forschungsprofil des Standorts Nord ist breit aufgestellt und umfasst unter anderem Herzinsuffizienz, Kardiomyopathien, Immunokardiologie, Herzregeneration, kardiovaskuläres Altern sowie Herz-Gehirn-Interaktionen. Beispiele für bedeutende klinische Studien sind CMR-ICD, die den Nutzen einer Therapie mit implantierbaren Kardioverter-Defibrillatoren (ICD) bei Patient*innen mit dilatativer Kardiomyopathie untersucht, sowie BioVAT, in deren Rahmen geprüft wird, ob künstliches Herzgewebe bei schwerer Herzschwäche sicher eingesetzt werden kann.&nbsp;</div>
<div></div>
<div>Diese Studien verdeutlichen den translationalen Ansatz des DZHK, der Grundlagenforschung und klinische Anwendung eng miteinander verknüpft.</div>
<div></div>
<div><b>Kontakt</b>
Prof. Dr. rer. nat. Tanja Zeller<br />Institut für Kardiogenetik<br />Universität zu Lübeck<br />Universitätsklinikum Schleswig-Holstein, Campus Lübeck<br />E-Mail: <link tanja.zeller@uni-luebeck.de>tanja.zeller@uni-luebeck.de</link>&nbsp;</div>
<div></div>]]></content:encoded>
            <category>Universität</category>
			<category>Pressemitteilung</category>
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			<category>Nachricht / Meldung / Hinweis</category>
			
            
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            <pubDate>Tue, 27 Jan 2026 11:57:47 +0100</pubDate>
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        </item>
        
        <item>
            <title>Einweihung der neuen Büro-Räume des DFKI-Labors </title>
            <link>https://www.uni-luebeck.de/aktuelles/nachricht/artikel/einweihung-der-neuen-buero-raeume-des-dfki-labors.html</link>
            <description><![CDATA[Veranstaltung im Multifunktions-Center IX auf dem Lübecker Campus]]>
              <![CDATA[<p></p>]]><![CDATA[<img src="https://www.uni-luebeck.de/typo3temp/_processed_/6/6/csm_8_DFKI-Luebeck_Twin-Win_MinisterSchroedter_b716f790df.jpg" width="1350" height="900"   alt="" >DFKI-Wissenschaftlerin Natascha Koch erläutert Digitalisierungsminister Dirk Schrödter ihre aktuelle Forschungsarbeit (Fotos: Jimmy Dao Sheng Liu / DFKI)]]>
            </description>
            <content:encoded><![CDATA[Dirk Schrödter, Minister und Chef der Staatskanzlei des Landes Schleswig-Holstein, sowie zahlreiche Gäste aus Wirtschaft, Politik und Wissenschaft sind am Freitag zur feierlichen Einweihung der neuen Räumlichkeiten des Deutschen Forschungszentrums für Künstliche Intelligenz (DFKI) in Lübeck gekommen. Im Multifunktions-Center IX (kurz MFC IX) des Technikzentrums Lübeck wurden Vorträge gehalten, Technologie-Demonstrationen vorgeführt und das DFKI-Labor Lübeck vorgestellt. 
Der Umzug markiert einen wichtigen Schritt in der weiteren Etablierung des DFKI in Lübeck und unterstreicht zugleich die Rolle Schleswig-Holsteins als bedeutenden Standort für Forschung und Entwicklung im Bereich KI in Medizin, Medizintechnik und Gesundheitswirtschaft. Zuvor gab es mehrere Büroräume in Gebäude 64 der Universität zu Lübeck, nun sind die Arbeitsplätze gebündelt im MFC IX zu finden.
<b>KI im Gesundheitswesen</b>
Die Landesregierung fördert den Ausbau des Labors für drei Jahre, der Startschuss fiel bereits Anfang 2024, mit knapp fünf Millionen Euro. Seitdem stärkt das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz die Entwicklung und den Einsatz von KI-Technologien im Gesundheitswesen mit einem Labor in Lübeck. Der Forschungsschwerpunkt des Labors liegt auf dem Einsatz von Künstlicher Intelligenz im Gesundheitswesen. Die fortschreitende Digitalisierung in Medizin und Medizintechnik führt zu einem rasanten Anstieg komplexer, heterogener Datensätze in den Lebenswissenschaften, die großes Potenzial für intelligente Gesundheitssysteme und selbstlernende KI-Technologien bergen. Solche IT-Systeme unterstützen Ärztinnen und Ärzte zunehmend bei diagnostischen und therapeutischen Entscheidungen. Im Mittelpunkt der Lübecker Forschung steht die medizinische Bild- und Signalverarbeitung, die nicht-invasive Einblicke in den Körper ermöglicht und den medizinischen Alltag zum Wohle des Menschen nachhaltig verbessert.
„Von der medizinischen Bild- und Signalverarbeitung bis zum Deep Learning – das DFKI-Labor ist ein fachlicher Anker für KI in Medizin, Medizintechnik und Gesundheitswirtschaft in Lübeck. Mehr noch: Die nördlichste DFKI-Außenstelle Deutschlands ist ein zentraler Baustein unseres stetig wachsenden KI-Ökosystems im Land“, sagte Digitalisierungsminister Dirk Schrödter. „Als wichtiger Akteur unterstützt es regionale Unternehmen dabei, Forschung schneller in die Anwendung zu bringen. Die Eröffnung der neuen Räumlichkeiten ist daher ein starkes Signal für unseren KI- und Digitalstandort sowie ein Impuls für die Innovationskraft und die Wettbewerbsfähigkeit in Schleswig-Holstein.“
DFKI-CEO Prof. Dr. Antonio Krüger hob die Bedeutung des Lübecker Forschungsschwerpunkts hervor: „Mit dem Umzug in die neuen Räumlichkeiten im Technikzentrum Lübeck schaffen wir optimale Bedingungen für exzellente KI-Forschung in der Medizin. Der Standort Lübeck bietet eine hervorragende Verbindung aus wissenschaftlicher Expertise, medizinischer Anwendung und technologischer Innovation. Gemeinsam mit der Universität zu Lübeck, mit Unterstützung des Landes Schleswig-Holstein und in Zusammenarbeit mit Unternehmen treiben wir hier die Entwicklung vertrauenswürdiger KI-Lösungen für Medizin, Medizintechnik und Gesundheitswirtschaft gezielt voran.“
Das DFKI in Lübeck startete 2021 als Außenstelle. Nach personellen Veränderungen und einer strukturellen Neuausrichtung wurde der Standort 2023 dauerhaft als DFKI-Labor etabliert. Mit der Fokussierung auf Anwendungsfelder an der Schnittstelle von KI und Medizin stellt das DFKI-Labor einen zentralen Meilenstein für die strukturelle Weiterentwicklung Schleswig-Holsteins im Bereich der Künstlichen Intelligenz dar. Heute forscht das Labor in den Bereichen „KI in der medizinischen Bild- und Signalverarbeitung (AIMedi)“ unter der Leitung von Prof. Dr. Heinz Handels und „KI für Assistive Gesundheitstechnologien (AGT)“ unter der Leitung von Prof. Dr. Marcin Grzegorzek. Die Arbeiten umfassen KI-gestützte Bildverarbeitung, die Analyse von Biosignalen, z. B. für intelligente Hörgeräte oder die Steuerung von Prothesen, sowie die automatisierte Auswertung heterogener personenbezogener Daten.
Der Fokus des Forschungsbereichs „KI in der medizinischen Bild- und Signalverarbeitung“ liegt auf der Entwicklung lernfähiger medizinischer Bildverarbeitungsmethoden zur Unterstützung der medizinischen Diagnostik und Therapie. Im Zentrum stehen maschinelle Lernverfahren und Deep Learning-Netze zur automatischen Analyse und Erkennung von verschiedenen Krankheitsmustern, Läsionen, Biomarkern, Organen, Geweben u. v. m. in medizinischen Bildern und Bildfolgen.
Der Forschungsbereich „KI für Assistive Gesundheitstechnologien“ entwickelt KI- und Signalverarbeitungsmethoden für die Personalisierung und Individualisierung gesundheitsbezogener Maßnahmen in Prävention, Diagnostik, Therapie, Rehabilitation und Pflege. Im Fokus steht die Entwicklung von KI-Verfahren, die komplexe Zusammenhänge datengetrieben lernen und so die Grenzen klassischer mathematischer Modelle überwinden.
In jüngster Zeit hat das DFKI seine Forschungskompetenz am DFKI-Labor Lübeck mit der Affiliation von Prof. Dr. med. habil. Claudia Schmidtke, MBA und Prof. Dr.-Ing. Thomas Eisenbarth ausgebaut.]]></content:encoded>
            <category>Campus</category>
			<category>Universität</category>
			<category>Pressemitteilung</category>
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            <pubDate>Fri, 23 Jan 2026 15:56:04 +0100</pubDate>
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            <title>Antikörper als Treiber schwerer Gefäßerkrankungen</title>
            <link>https://www.uni-luebeck.de/aktuelles/nachricht/artikel/antikoerper-als-treiber-schwerer-gefaesserkrankungen.html</link>
            <description><![CDATA[Neue DFG Forschungsgruppe &quot;Autoantikörper gegen G-Protein-gekoppelte Rezeptoren als Treiber vaskulärer Erkrankungen&quot; an der Uni Lübeck gestartet]]>
              <![CDATA[<p></p>]]><![CDATA[<img src="https://www.uni-luebeck.de/uploads/pics/Antikoerper_GPCR_Canva.png" width="1200" height="800"   alt="" >Im Rahmen der neuen DFG Forschungsgruppe FOR 5930 erforscht ein interdisziplinäres Konsortium, wie Autoantikörper lebensbedrohliche Gefäßerkrankungen antreiben, um neue Wege für Diagnostik und Therapie zu eröffnen. (Bild: Canva)]]>
            </description>
            <content:encoded><![CDATA[<div>Warum erleiden auch junge Menschen ohne klassische Risikofaktoren Schlaganfälle oder Herzinfarkte? Eine neue von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) geförderte Forschungsgruppe unter der Leitung der Universität zu Lübeck will genau diese Frage beantworten. In der Forschungsgruppe FOR 5930 untersuchen Wissenschaftler*innen aus Lübeck, Berlin und Kiel erstmals systematisch, wie fehlgeleitete Antikörper Entzündungen in Blutgefäßen auslösen und so schwere Gefäßerkrankungen verursachen können. Die DFG fördert das auf vier Jahre angelegte Projekt mit insgesamt rund 6,2 Millionen Euro.
Federführend koordiniert wird die neue Forschungsgruppe von der Klinik für Rheumatologie und klinische Immunologie des Universitätsklinikums Schleswig-Holstein (UKSH), Campus Lübeck, und der Universität zu Lübeck. Sprecherin der Forschungsgruppe ist Prof. Dr. Gabriela Riemekasten, Direktorin der Klinik. Gemeinsam mit 14 Projektleitenden aus insgesamt elf medizinischen und naturwissenschaftlichen Disziplinen bündelt sie die Expertise aus mehreren Teilprojekten, die an der Universität zu Lübeck, der Charité – Universitätsmedizin Berlin, der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel sowie weiteren Partnerinstitutionen angesiedelt sind. Ziel der Forschungsgruppe ist es, die Entstehung und den Verlauf von Atherosklerose, Schlaganfällen sowie seltenen, aber besonders schweren Gefäßerkrankungen der Lunge wie dem Lungenhochdruck besser zu verstehen.</div>
<h4>Antikörper im Fokus: ein neues Krankheitskonzept</h4>
<div>Im Mittelpunkt der Forschung stehen sogenannte Autoantikörper, also Antikörper, die sich gegen körpereigene Strukturen richten. „All diese Gefäßerkrankungen treten bei rheumatischen Erkrankungen deutlich häufiger und oft auch schwerer auf“, erklärt Prof. Riemekasten. „Entzündliche Prozesse spielen dabei eine zentrale Rolle, doch die zugrunde liegenden Mechanismen sind bislang nur unzureichend verstanden.“ Die Forschenden verfolgen einen neuartigen Ansatz: Sie gehen davon aus, dass bestimmte Autoantikörper gezielt Rezeptoren auf Gefäß- und Immunzellen aktivieren. Dadurch könnten Ort, Stärke und Verlauf von Entzündungen entscheidend beeinflusst werden. Dieses Konzept könnte erklären, warum es auch bei jüngeren Menschen oder bei Patient*innen ohne klassische kardiovaskuläre Risikofaktoren zu Herzinfarkten oder Schlaganfällen kommt.</div>
<h4>Perspektiven für neue Therapien</h4>
<div>Langfristig soll die Arbeit der Forschungsgruppe nicht nur grundlegende Krankheitsmechanismen aufklären, sondern auch neue therapeutische Ansätze ermöglichen. „Wenn wir verstehen, welche Antikörper krankmachend wirken, können diese künftig gezielt bei der Entwicklung neuer Medikamente berücksichtigt werden“, so Riemekasten. Auch der wissenschaftliche Nachwuchs profitiert von der neuen Forschungsgruppe. „Die enge Zusammenarbeit von Klinik, Grundlagenforschung und modernster Datenanalyse bietet ideale Bedingungen, um Entzündungsprozesse im Gefäßsystem ganzheitlich zu erforschen“, sagt Dr. Hanna Graßhoff, Assistenzärztin der Klinik für Rheumatologie und klinische Immunolgie und eine der Teilprojektleiterinnen aus Lübeck. „Als Rheumatolog*innen freuen wir uns besonders, mit so vielen Expert*innen gemeinsam an einem besseren Verständnis dieser komplexen Erkrankungen zu arbeiten.“</div>
<h4>Forschungsgruppe FOR 5930: neue Perspektiven auf Gefäßerkrankungen</h4>
<div>Die Forschungsgruppe FOR 5930 bündelt interdisziplinäre Expertise aus Klinik und Grundlagenforschung, um entzündliche Gefäßerkrankungen aus einer neuen immunologischen Perspektive zu untersuchen. Durch die enge Zusammenarbeit über Fach- und Institutionsgrenzen hinweg sollen krankheitsübergreifende Mechanismen identifiziert und Grundlagen für neue diagnostische und therapeutische Ansätze geschaffen werden.</div>
<div></div>
<div><h4><b>Kontakt für Rückfragen:</b></h4>
Prof. Dr. Gabriela Riemekasten<br />Klinik für Rheumatologie und klinische Immunologie</div>
<div>Universität zu Lübeck</div>
<div>Universitätsklinikum Schleswig-Holstein, Campus Lübeck</div>
<div>E-Mail: gabriela.riemekasten@uksh.de&nbsp;</div>
<div></div>]]></content:encoded>
            <category>Forschung</category>
			<category>Pressemitteilung</category>
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            <pubDate>Thu, 22 Jan 2026 11:39:15 +0100</pubDate>
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            <title>Aktuelle Ereignisse im Iran</title>
            <link>https://www.uni-luebeck.de/aktuelles/nachricht/artikel/aktuelle-ereignisse-im-iran.html</link>
            <description><![CDATA[Universität zu Lübeck zeigt sich betroffen]]>
              <![CDATA[<p></p>]]><![CDATA[<img src="https://www.uni-luebeck.de/typo3temp/_processed_/4/3/csm_Uni-Siegel-neu_perspektivisch_quer_3168d76465.jpg" width="1343" height="900"   alt="" >]]>
            </description>
            <content:encoded><![CDATA[Die Universität zu Lübeck verfolgt die aktuellen Entwicklungen im Iran mit großer Sorge. Berichte über Tote, Gewalt und Einschränkungen grundlegender Freiheiten erfüllen die Universität mit tiefer Betroffenheit.
Besonders gilt die Aufmerksamkeit den iranischen Studierenden und Forschenden an der Universität zu Lübeck. Viele von ihnen sind angesichts der Situation in ihrem Heimatland in großer Sorge um ihre Familien und Angehörigen. Diese Belastung wird von der Universität ausdrücklich wahrgenommen und respektiert.
Die Universität zu Lübeck steht für die Achtung der Menschenwürde, für akademische Freiheit und für den Schutz grundlegender Rechte. Sie ist solidarisch mit allen Mitgliedern ihrer internationalen Universitätsgemeinschaft, die von den aktuellen Ereignissen betroffen sind.
Studierende und Beschäftigte, die durch die Situation stark belastet sind, können die bestehenden Beratungs- und Unterstützungsangebote der Universität in Anspruch nehmen.
Mehr zu den universitären Beratungs- und Unterstützungsangeboten
<ul><li><span style="font-size:11.0pt; line-height:107%; font-family:&quot;Calibri&quot;,sans-serif"><link https://www.lust.uni-luebeck.de/notfallkarte - external-link-new-window>Beratungsangebote für Studierende</link></span></li><li><span style="font-size:11.0pt; line-height:107%; font-family:&quot;Calibri&quot;,sans-serif"><link https://www.uni-luebeck.de/fileadmin/uzl_qm/PDF/Gesunde_Hochschule/Notfallkarte_240215.pdf - external-link-new-window>Beratungsangebote für Mitarbeitende</link></span></li><li><span style="font-size:11.0pt; line-height:107%; font-family:&quot;Calibri&quot;,sans-serif"><link https://www.uni-luebeck.de/fileadmin/uzl_qm/PDF/Gesunde_Hochschule/Psychosoziale_Beratungsstelle_230823.pdf - external-link-new-window>Informationen zur Psychosozialen Beratungsstelle der Universität</link></span></li></ul>]]></content:encoded>
            <category>Universität</category>
			<category>Nachricht / Meldung / Hinweis</category>
			<category>Pressemitteilung</category>
			<category>Relevanz: 1 Öffentlich</category>
			
            
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            <pubDate>Wed, 21 Jan 2026 08:59:00 +0100</pubDate>
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            <title>Die Universität zu Lübeck präsentiert Medizin der Zukunft </title>
            <link>https://www.uni-luebeck.de/aktuelles/nachricht/artikel/die-universitaet-zu-luebeck-praesentiert-medizin-der-zukunft.html</link>
            <description><![CDATA[Auf der MS Wissenschaft zeigen Medizininformatik und Kinderchirurgie, wie Künstliche Intelligenz eine bessere Diagnostik bei Unterarmfrakturen möglich macht]]>
              <![CDATA[<p></p>]]><![CDATA[<img src="https://www.uni-luebeck.de/typo3temp/_processed_/5/0/csm_MS_Wiss_GruppenbildAutoSAFE2024_a1_29686d8704.jpg" width="900" height="900"   alt="" >Das Team des Projekts AutoSAFE: Christoph Großbröhmer, M.Sc., Dr. Beke Sophie Larsen, Sven Mischkewitz von ThinkSono, Prof. Dr. Mattias Heinrich und Dr. Ludger Tüshaus (v.l.n.r.; Foto: Tüshaus)]]>
            </description>
            <content:encoded><![CDATA[Die Universität tritt im Rahmen der bundesweiten Aktivitäten zum Wissenschaftsjahr 2026 öffentlichkeitswirksam in Erscheinung. Zum Jahresthema „Medizin der Zukunft“ stellt sie mit ihrem Projekt „AutoSAFE“ eines von voraussichtlich 25 Exponaten auf dem schwimmenden Science Center MS Wissenschaft. Das umgebaute Binnenfrachtschiff geht in den Sommermonaten wieder auf Tour und besucht rund 30 Städte in Deutschland und drei in Österreich.
Thema des Lübecker Projekts „AutoSAFE“ auf der MS Wissenschaft: „Der doppelt schlaue Frakturnachweis bei Kindern per Ultraschall und Künstlicher Intelligenz“. Die Präsentation basiert auf einem Forschungsvorhaben des Instituts für Medizinische Informatik der Universität zusammen mit der Klinik für Kinderchirurgie des Universitätsklinikums Schleswig-Holstein, Campus Lübeck, und dem Potsdamer Sonographie-StartUp ThinkSono.
Handgelenksnahe Unterarmfrakturen oder -prellungen bei Kindern und Jugendlichen erfordern in der Standarddiagnostik üblicherweise eine zweifache Röntgenuntersuchung mit der damit einhergehenden Strahlenbelastung. Wissenschaftliche Untersuchungen haben gezeigt, dass die Knochensonographie (Ultraschall) bei bestimmten Indikationen ein sicherer und effektiver Ersatz der Röntgenuntersuchung darstellt. Somit ist die Knochensonographie eine schnelle und nebenwirkungsfreie “Point-of-Care-Diagnostik”, die in Notaufnahmen, Ambulanzen und Praxen zum Ausschluss von Frakturen bei Kindern und Jugendlichen durchgeführt werden kann. 
<b>Der Startschuss für das neue Wissenschaftsjahr ist gefallen</b>
Die Diagnose erfolgt auf Grundlage des Wrist-SAFE- Algorithmus (Sonographic Algorithm for Fracture Evaluation), für den „AutoSAFE“ ein KI-geleitetes Assistenzsystem entwickelt hat. Es unterstützt die Ärztinnen und Ärzte bei der Ermittlung der Standardebenen für die Ultraschallaufnahmen und den Frakturnachweis in Echtzeit und verbessert damit die fundierte Diagnostik. 
Zum Forschungsteam gehörten Prof. Dr. Mattias Heinrich und Christoph Großbröhmer, M.Sc., aus der Medizinischen Informatik zusammen mit Dr. Ludger Tüshaus und Assistenzärztin Dr. Beke Sophie Larsen aus der Kinderchirurgie. Das Projekt wurde 2021 bis 2025 vom Bundesministerium für Bildung und Forschung mit insgesamt 790.567 Euro gefördert (<link (https://www.imi.uni-luebeck.de/forschung/p66-autosafe).>https://www.imi.uni-luebeck.de/forschung/p66-autosafe</link>).
Die positive Entscheidung, dass die Universität Lübeck mit „AutoSAFE“ 2026 auf der MS Wissenschaft dabei ist, fiel im Herbst vergangenen Jahres. Inzwischen ist der Startschuss für das neue Wissenschaftsjahr gefallen. Die Auftaktveranstaltung mit dem Parlamentarischen Staatssekretär Matthias Hauer und dem Fragen-Format „Meet the Scientist“ fand am 20. Januar im Futurium am Alexanderufer in Berlin statt.
<b>Wie Forschung unseren Alltag von morgen prägt</b>
Die MS Wissenschaft will Interesse an wissenschaftlichen Themen wecken und aktuelle Forschung verständlich und transparent präsentieren. Mit einer interaktiven Ausstellung zum Thema des jeweiligen Wissenschaftsjahres an Bord ist das Schiff jährlich mehrere Monate lang auf Deutschlands und Österreichs Flüssen und Kanälen unterwegs. Zielgruppe der Ausstellung sind alle Altersgruppen ab zwölf Jahren mit unterschiedlichem Bildungshintergrund, insbesondere Schülerinnen und Schüler ab der 7. Jahrgangsstufe. Im vergangenen Jahr stand das Wissenschaftsjahr unter dem Thema „Zukunftsenergie“.
Mit dem Wissenschaftsjahr macht das Bundesforschungsministerium jedes Jahr ein Zukunftsthema aus der Forschung für alle Bürgerinnen und Bürger erlebbar und zeigt, wie Forschung unseren Alltag von morgen prägen wird. Im aktuellen Wissenschaftsjahr stehen unter anderem die Themen Pflege und Robotik, psychische Gesundheit, Krebsprävention, Gehirngesundheit und digitale Medizin im Mittelpunkt. Wie lassen sich Präventionsstrategien verbessern, sodass wir seltener und weniger schwer erkranken? Wie können innovative Technologien und Künstliche Intelligenz Diagnostik und Therapie unterstützen, ohne den Menschen aus dem Blick zu verlieren?
<table style="background-color: rgb(255, 255, 204); "><tbody><tr><td>Sobald der genaue Fahrplan der MS Wissenschaft für 2026 feststeht,  werden wir ihn auch im Newsletter und auf der Homepage der Universität  bekannt machen. </td></tr></tbody></table>
<b>Alle Informationen:&nbsp;</b>
<ul><li><link https://www.wissenschaftsjahr.de/2026/>https://www.wissenschaftsjahr.de/2026/</link></li><li>https://ms-wissenschaft.de/de/</li></ul>]]></content:encoded>
            <category>Forschung</category>
			<category>Pressemitteilung</category>
			
            
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            <pubDate>Tue, 20 Jan 2026 10:33:00 +0100</pubDate>
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        </item>
        
        <item>
            <title>Lernen, wo Organspende Leben schenkt</title>
            <link>https://www.uni-luebeck.de/aktuelles/nachricht/artikel/lernen-wo-organspende-leben-schenkt.html</link>
            <description><![CDATA[Studierende sammeln Erfahrungen im Bereich Nierentransplantation]]>
              <![CDATA[<p></p>]]><![CDATA[<img src="https://www.uni-luebeck.de/typo3temp/_processed_/1/c/csm_LIPSTA_Patientenzimmer1_ueberarbeitet_c0cbdb689e.jpg" width="1200" height="900"   alt="" >Bei einer Visite sind sowohl Ärzte als auch Studierende dabei (Foto: Frederike Lüth / Uni Lübeck)]]>
            </description>
            <content:encoded><![CDATA[Seit dem Start der <link https://www.uni-luebeck.de/aktuelles/pressemitteilung/artikel/interprofessionelle-ausbildungsstation.html - external-link-new-window>Lübecker Interprofessionellen Ausbildungsstation</link> (LIPSTA) im Februar 2022 hat sich das gemeinsame Angebot der Universität zu Lübeck und des Universitätsklinikums Schleswig-Holsteins erweitert: Studierende der Humanmedizin sowie Pflegestudierende können seit November 2025 auch erstmals in der Abteilung für Nierentransplantationen praktische Erfahrungen sammeln. Vier Wochen lang erhalten sie Einblicke in die Abläufe und Herausforderungen dieses hochspezialisierten Bereichs.&nbsp;
Kasia Sulistyo trägt einen blauen Kasack und steht im Flur der Station A.123T (Transplantation) im Universitätsklinikum Schleswig-Holstein. Die Pflegestudierende ist im siebten Semester des dualen Bachelor-Studiums und lernt mit drei weiteren Studierenden des interprofessionellen Teams den Bereich der Nierentransplantation kennen. „Ich bekomme durch LIPSTA die Möglichkeit, selbstsicherer zu werden“, sagt Sulistyo. „Das Angebot bietet die Chance, den Übergang vom Studium zum Beruf besonders gut zu begleiten.“
<b>Realistischer Eindruck</b>
Auch Frederike Lüth, Koordinatorin der LIPSTA, betont diesen Ansatz: „Das ist eine wertvolle Möglichkeit, um selbstständiger und selbstbewusster bei der Interaktion mit Patienten und im interprofessionellen Team zu werden“. Die Studierenden bekämen einen realistischen Eindruck davon, was sie nach dem Studium erwarte und wie interprofessionelle Zusammenarbeit in der Praxis gelebt werden kann.&nbsp;&nbsp;
Die LIPSTA wurde vor mehr als drei Jahren in der Klinik für Hämatologie und Onkologie etabliert und setzt nun seit November 2025 mit der Erweiterung im Bereich Nierentransplantation ihren Weg fort. Im Fokus stehen Teamarbeit, gemeinsame Entscheidungsfindungen (z. B. bei interprofessionellen Visiten) sowie eine kontinuierliche und kritische Reflexion der medizinischen Entscheidungen und der Zusammenarbeit im Team.
<b>Eingespieltes Team</b>
Wie anspruchsvoll die Arbeit in der Transplantationsmedizin ist und dass Leben und Tod im Rahmen von Organspenden sehr nah beieinander liegen, beschreibt PD Dr. Inge Derad, Oberärztin im Bereich Nephrologie und Transplantation. „Daher ist es besonders wichtig, ein eingespieltes Team zu haben und gut aufeinander zu achten“, sagt PD Dr. Derad. Pflegefachpersonen seien in diesem Bereich sehr bedeutsam und es kämen wichtige Impulse von ihnen in das interprofessionelle Team.&nbsp;
„Ich versorge Nierentransplantierte oder Menschen, die kurz vor einer Nierentransplantation stehen“, sagt Pflegestudentin Kasia Sulistyo. Besonders beeindruckt habe sie das Verfahren der Immunadsorption, in welchem das Immunsystem eines Nierenempfängers für die Spenderniere mit einer fremden Blutgruppe vorbereitet wird. Hier werden schädigende Antikörper aus dem Blut herausgefiltert. 
Ob Kasia Sulistyo sich vorstellen kann, nach dem Studium in diesem Bereich zu arbeiten? Das kann sie gerade noch nicht sagen, sie interessiere sich für so vieles, wie auch Intensivmedizin oder psychiatrische Pflege. Der Einblick sei sehr sinnvoll für sie gewesen – nun bleibt noch ein Semester Zeit, sich zu entscheiden, in welche Richtung ihr Weg nach dem Studium führen wird.]]></content:encoded>
            <category>Studium</category>
			<category>Nachricht / Meldung / Hinweis</category>
			<category>Pressemitteilung</category>
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            <guid>https://www.uni-luebeck.de/aktuelles/nachricht/artikel/lernen-wo-organspende-leben-schenkt.html</guid>
            <pubDate>Thu, 18 Dec 2025 09:10:26 +0100</pubDate>
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            <title>DFG bewilligt neuartigen MPI-Scanner für Lübeck – Wegbereiter für personalisierte Diagnostik und Krebstherapie</title>
            <link>https://www.uni-luebeck.de/aktuelles/nachricht/artikel/dfg-bewilligt-neuartigen-mpi-scanner-fuer-luebeck-wegbereiter-fuer-personalisierte-diagnostik-und-kre.html</link>
            <description><![CDATA[Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) hat den Antrag der Universität zu Lübeck zur Erforschung eines neuartigen Scanners für das Magnetic Particle Imaging (MPI) in Kombination mit Computertomographie (CT) und Hyperthermie in Höhe von etwa 4,3 Millionen Euro bewilligt.]]>
              <![CDATA[<p></p>]]><![CDATA[<img src="https://www.uni-luebeck.de/uploads/pics/DFG-MPI-2025-02.png" width="1280" height="720"   alt="" >Visualisierung eines zukünftigen klinischen Setups für multimodales Magnetic Particle Imaging (MPI). Das Bild zeigt symbolisch die Integration von MPI und CT sowie die Überwachung von Hyperthermie-Behandlungen (Bild: generiert mit Google Gemini, 2025).]]>
            </description>
            <content:encoded><![CDATA[Das Konzept wurde von der Universität zu Lübeck, dem Universitätsklinikum Schleswig-Holstein (UKSH), Campus Lübeck, und dem Fraunhofer IMTE entwickelt und von zahlreichen Forschungsgruppen aus ganz Deutschland unterstützt. In der internationalen Begutachtung erhielt das Vorhaben Bestnoten und wurde als besonders geeignet angesehen, die nächste Generation der MPI-Technologie in Richtung klinischer Anwendung zu beschleunigen. Für die Lübecker Forschung ist dies ein starker Auftakt in das Wissenschaftsjahr 2026 „Medizin der Zukunft“.
Magnetic Particle Imaging ist eine junge, hochsensitive Echtzeit-Bildgebung, die magnetische Nanopartikel im Körper sichtbar macht und zunehmend den Weg für neue diagnostische und therapeutische Konzepte bereitet. Der in Lübeck bewilligte präklinische Scanner geht dabei weit über bisherige Systeme hinaus: Er kombiniert MPI mit CT für präzise anatomische Information und integriert zugleich Hyperthermie, also die gezielte Erwärmung von Nanopartikeln im Gewebe. Diese multimodale Verbindung ermöglicht eine frühe und exakte Darstellung von Gefäßen, Entzündungen und Tumoren. Zugleich eröffnet sie auch neue therapeutische Optionen, etwa das kontrollierte Schädigen von Tumorzellen oder die lokale Freisetzung von Wirkstoffen. MPI überwacht dabei kontinuierlich die Verteilung der Partikel und perspektivisch auch deren Temperatur. In diesem Zusammenspiel entstehen Ansätze für eine personalisierte Onkologie, in der Diagnose und Behandlung eng verzahnt sind und durch KI-gestützte Analysen weiter präzisiert werden. So kann eine höhere Wirksamkeit erzielt und Nebenwirkungen minimiert werden.
Der von Prof. Thorsten Buzug koordinierte Antrag hatte die DFG im wissenschaftlichen Inhalt und in der ausgeführten Darstellung überzeugt. Buzug, Direktor des Instituts für Medizintechnik der Universität zu Lübeck und geschäftsführender Direktor des Fraunhofer IMTE, hat das Feld des MPI mitbegründet und seit den Anfängen maßgeblich geprägt. In der Begutachtung wurde hervorgehoben, dass Lübeck über eine einzigartige Kombination aus technischer MPI-Expertise, langjähriger Erfahrung in der Geräteentwicklung und einer breit vernetzten klinischen Umgebung verfügt. Viele der grundlegenden Beiträge zur MPI-Technologie stammen aus Lübeck, und die internationale Prüfungsgruppe bescheinigte dem Standort eine weltweit führende Rolle auf diesem Gebiet. Besonders positiv bewertet wurde zudem die Einbindung zahlreicher junger Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus unterschiedlichen Disziplinen in das Konsortium sowie die engen Kooperationen mit weiteren Einrichtungen – unter anderem in Hamburg, Erlangen, Rostock, Greifswald, Bayreuth und Karlsruhe.
„Die Bewilligung dieses neuartigen MPI-Systems ist ein Meilenstein für den Forschungsstandort Lübeck“, unterstreicht Thorsten Buzug. „Erstmals kann in Lübeck Diagnostik, anatomische Bildgebung und hyperthermische Therapie in einem integrierten System zusammengeführt werden. Das eröffnet uns die Möglichkeit, Behandlungsstrategien zu entwickeln, bei denen wir Therapieeffekte in Echtzeit beobachten und gezielt steuern können. Unser Ziel ist es, durch diese Technologie den Weg zu schonenderen, individuell zugeschnittenen Therapien zu ebnen. Dieses Projekt ist das Ergebnis einer beeindruckenden Teamleistung vieler Kliniken, Institute und Partner in Lübeck und darüber hinaus.“
Auch die Universitätsleitung sieht in der Förderung einen wichtigen strategischen Impuls. Prof. Dr. Helge Braun, Präsident der Universität zu Lübeck, betont: „Die Entscheidung der DFG bestätigt auf eindrucksvolle Weise die führende Rolle Lübecks in der Magnetic-Particle-Imaging-Forschung. Mit dem neuen System stärken wir unser Profil an der Schnittstelle von Technik und Medizin und schaffen heute Voraussetzungen, um innovative Therapien zu entwickeln, die langfristig Patientinnen und Patienten zugutekommen. Ich gratuliere Prof. Buzug und dem gesamten Konsortium zu diesem großartigen Erfolg und danke allen Beteiligten für ihr herausragendes Engagement.“
Mit der Bewilligung des Großgeräts stellt Lübeck die Weichen für die nächste Entwicklungsstufe der MPI-Technologie: von der präklinischen Forschung hin zur klinischen Anwendung, mit dem Ziel, Diagnostik und Therapie zu verbinden und die personalisierte Medizin konkret erfahrbar zu machen.
<h4>Kontakt:</h4>
<div>Wissenschaftlich verantwortlicher Sprecher:<br />Prof. Dr. rer. nat. Thorsten M. Buzug, Direktor des Instituts für Medizintechnik, Universität zu Lübeck und geschäftsführender Direktor des Fraunhofer IMTE<br />Mail: <link thorsten.buzug@uni-luebeck.de - mail>thorsten.buzug@uni-luebeck.de</link><br /><br />Medizinischer Co-Sprecher:<br />PD Dr. med. Franz Wegner, Institut für Interventionelle Radiologie, Universitätsklinikum Schleswig-Holstein, Campus Lübeck, Lübeck; Oberarzt für Interventionelle Radiologie, Gruppenleiter Medizintechnik<br />Mail: <link franz.wegner@uksh.de - mail>franz.wegner@uksh.de</link><br /><br />Ingenieurwissenschaftliche Co-Sprecherin:<br />Dr.-Ing. Mandy Ahlborg, Fraunhofer-Einrichtung für Individualisierte und Zellbasierte Medizintechnik, Lübeck; Stellvertretende Leiterin des Geschäftsfelds Diagnostik<br />Mail: <link mandy.ahlborg@imte.fraunhofer.de - mail>mandy.ahlborg@imte.fraunhofer.de</link><br /><br /></div>]]></content:encoded>
            <category>Forschung</category>
			<category>Pressemitteilung</category>
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			<category>Nachricht / Meldung / Hinweis</category>
			
            
            <guid>https://www.uni-luebeck.de/aktuelles/nachricht/artikel/dfg-bewilligt-neuartigen-mpi-scanner-fuer-luebeck-wegbereiter-fuer-personalisierte-diagnostik-und-kre.html</guid>
            <pubDate>Mon, 15 Dec 2025 17:00:00 +0100</pubDate>
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        </item>
        
        <item>
            <title>Ein Drittel der älteren Menschen in Schleswig-Holstein fühlt sich einsam</title>
            <link>https://www.uni-luebeck.de/aktuelles/nachricht/artikel/ein-drittel-der-aelteren-menschen-in-schleswig-holstein-fuehlt-sich-einsam.html</link>
            <description><![CDATA[Studie zu Einsamkeit im Alter: Sozialministerin Aminata Touré will Strukturen im Land stärken]]>
              <![CDATA[<p></p>]]><![CDATA[<img src="https://www.uni-luebeck.de/typo3temp/_processed_/9/b/csm_hand-pixabay_sabinevanerp_3666974_1920_207106c87a.jpg" width="1350" height="900"   alt="" >(Foto: Pixabay / Sabinevanerp)]]>
            </description>
            <content:encoded><![CDATA[Die Ergebnisse sind eindeutig: Rund 33 Prozent der älteren Menschen in Schleswig-Holstein fühlen sich einsam. Das Einsamkeitsgefühl der Betroffenen ist dabei eng mit fehlender sozialer Unterstützung sowie Depression verbunden. Das zeigen <link https://www.schleswig-holstein.de/DE/fachinhalte/S/senioren/Downloads/entwicklung_massnahmen_gegen_einsamkeit_im_Alter?nn=c3cdebca-d6c0-4c4d-9dc6-5a61c23411b2 - external-link-new-window>die Ergebnisse</link> der vom Sozialministerium beauftragten Studie des Instituts für Allgemeinmedizin der Universität zu Lübeck zum Thema Einsamkeit im Alter. Sozialministerin Aminata Touré will in einem ersten Schritt die Mehrgenerationenhäuser im Land stärken und eine Wissenscloud für gute Praxis und Netzwerkarbeit aufbauen.
„Die wissenschaftliche Studie bestätigt erstmals ein verbreitetes Grundgefühl: Auch in Schleswig-Holstein leiden viele ältere Menschen unter Einsamkeit. Die Ursachen dafür sind vielfältig. Fehlende soziale Kontakte spielen eine Rolle, aber auch eine eingeschränkte Mobilität oder die Abgeschnittenheit von digitalen Welten. Hier müssen wir als Politik und Gesellschaft gleichzeitig auf vielen Themenfeldern ansetzen“, so Sozialministerin Aminata Touré: „Die Studie zeigt auch, das es bereits viele gute Initiativen zur Teilhabe älterer Menschen im Land gibt. Gemeinsam sollten wir alles dafür tun, sie noch bekannter und besser nutzbar zu machen. Die bestehenden Strukturen wollen wir ausbauen und in einem ersten Schritt beispielsweise die Mehrgenerationenhäuser im Land finanziell stärken, damit sie noch mehr Menschen erreichen können. Gleichzeitig wollen wir im Zuge unserer neuen Engagementstrategie weitere Maßnahmen entwickeln, um Einsamkeit im Alter wirklich allumfassend zu begegnen.“
Die in der qualitativen Studie befragten älteren Menschen gaben an, dass insbesondere der Verlust von sozialen Beziehungen, soziale Isolation, gesundheitliche Einschränkungen, fehlende finanzielle Mittel, sowie strukturelle Defizite im Alltagsleben ursächlich für ihr Einsamkeitsgefühl sei. Besonders die Angst vor Zurückweisung, gesundheitliche Einschränkungen, fehlende finanzielle Mittel oder geringe digitale Kompetenz erschwerten die Bewältigung von Einsamkeit.
<b>Maßnahmen gegen Einsamkeit</b>
Die Daten <link https://www.uni-luebeck.de/forschung/aktuelles-zur-forschung/aktuelles-zur-forschung/artikel/einsamkeit-im-alter.html - external-link-new-window>wurden von April 2024 bis März 2025 erhoben</link>, um Maßnahmen gegen Einsamkeit empfehlen zu können. Zentral war die Durchführung einer Querschnittsstudie mit rund 8.000 Teilnehmenden, welche mittels etablierter Instrumente Einsamkeit, Lebensqualität und mentale Gesundheit erfasste. Zudem wurden qualitative Interviews mit betroffenen älteren Personen (n= 27) sowie Mitarbeitenden von Wohlfahrtsverbänden und der Senior*innenarbeit (n= 28) durchgeführt.&nbsp;
„Das Thema Einsamkeit muss aus der Tabuzone geholt werden. Maßnahmen gegen Einsamkeit müssen unabhängig vom Geldbeutel erreichbar sein“, resümierte Professorin Katja Götz.
Professor Jost Steinhäuser ergänzte: „Um die besonders von Einsamkeit betroffenen Personen, die jedoch noch keinen Zugang zu Angeboten haben, besser zu erreichen, bedarf es einer Schulung wohnortnaher Engagierter. Eine solche Schulung sollte den Blick für Einsamkeit schärfen, sowie Material an die Hand geben um Ressourcen stärken- und Motivation steigern zu können.“
Die Studie empfiehlt unter anderem, Multiplikatoren in Schleswig-Holstein, wie Mehrgenerationenhäuser, Dorfkümmerer und das Landesnetzwerk seniorTrainer*innen weiter auszubauen. Darüber hinaus müssten die Angebote online und im Alltag sichtbarer gemacht werden.
<b>Mehrgenerationenhäuser fördern</b>
Das Land plant nun, die Mehrgenerationenhäuser mit zunächst zusätzlich 50.000 Euro zu fördern, um bestehende erfolgreiche Projekte auszubauen, bedarfsgerechte Angebote zu entwickeln, Kapazitäten zu erhöhen und zielgruppenspezifische Beratung anzubieten. Die Mehrgenerationenhäuser werden seit 2017 über ein Bundesprogramm mit 40.000 Euro pro Jahr und Einrichtung durch den Bund und anteilig mit 10.000 Euro durch die Kommunen gefördert. Es gibt derzeit 13 Mehrgenerationenhäuser in Schleswig-Holstein. Im vergangenen Jahr nutzten rund 1000 Personen am Tag deren über 600 Angebote im Land.
Darüber hinaus soll eine Wissenscloud zum Thema Einsamkeit ins Leben zu gerufen werden. Hier soll grundlegendes Wissen über Einsamkeit gesammelt und zugänglich gemacht werden um zu de-stigmatisieren. Vor allem sollen Aktivitäten, neue Angebote und Gute-Praxis-Ansätze die Cloud informativ ergänzen und die Vernetzung der Akteurinnen und Akteure anregen. Weitere Maßnahmen sind außerdem im Rahmen der Weiterentwicklung der Engagementstrategie des Landes geplant.
Die Studie zu Einsamkeit im Alter in Schleswig-Holstein wurde von Prof. Dr. phil. Katja Götz und Prof. Dr. med. Jost Steinhäuser des Instituts für Allgemeinmedizin der Universität der Lübeck durchgeführt. Der SoVD (Sozialverband) Schleswig-Holstein e.V. hat die Studie maßgeblich unterstützt.]]></content:encoded>
            <category>Forschung</category>
			<category>Pressemitteilung</category>
			<category>Nachricht / Meldung / Hinweis</category>
			
            
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            <pubDate>Wed, 10 Dec 2025 16:40:00 +0100</pubDate>
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            <title>CHE-Ranking </title>
            <link>https://www.uni-luebeck.de/aktuelles/nachricht/artikel/che-ranking-1.html</link>
            <description><![CDATA[Masterstudiengänge erhalten Bestnoten für die Studienorganisation ]]>
              <![CDATA[<p></p>]]><![CDATA[<img src="https://www.uni-luebeck.de/typo3temp/_processed_/7/2/csm_Studierende_Uni_Luebeck_Foto_Guido_Kollmeier_01_e815f8f5b0.jpg" width="1350" height="900"   alt="" >Studierende sitzen im Hörsaal im Audimax und hören einer Vorlesung zu. (Foto: Guido Kollmeier / Uni Lübeck)]]>
            </description>
            <content:encoded><![CDATA[Die Ergebnisse der Masterbefragungen haben den Studiengängen „Psychologie“ sowie „Medizinische Ingenieurwissenschaft“ und „Hörakustik und Audiologische Technik“ an der Universität zu Lübeck viele hervorragende Noten bescheinigt. 70 Studierende der Universität zu Lübeck haben insgesamt an der Umfrage teilgenommen. Auf einer Skala von 1 bis 5 konnten die Studierenden ihre Studiengänge bewerten. Jedes Fach wird im Dreijahresrhythmus neu beurteilt. 
Im Bereich Psychologie haben 29 Studierende der beiden Master-Studiengänge „Psychologie - Cognitive Systems“ sowie „Psychologie - Klinische Psychologie und Psychotherapie“ Bewertungen abgegeben: Es wurden die Studienorganisation und die Praxisorientierung in der Lehre jeweils mit 4,3 von 5 Sternen beurteilt. Das Fach ist zudem bei der Kategorie „Zitate pro Publikation“ in der Spitzengruppe.
Die Studiengänge „Medizinische Ingenieurwissenschaft“ und „Hörakustik und Audiologische Technik“ werden gemeinsam bewertet, hier werden die Studienorganisation mit 4,4 Sternen und der Übergang zum Masterstudium mit 4,3 von 5 Sternen beurteilt. 41 Studierende haben ihre Bewertungen abgegeben. Der Studiengang Hörakustik und Audiologische Technik wird gemeinsam mit der TH Lübeck angeboten. Die genannten Fächer werden beim aktuellen Ranking zu dem Bereich Ingenieurwissenschaft gezählt. 
<b>Qualität des Studiums</b>
„Wir freuen uns über die hervorragenden Bewertungen der Studierenden“, sagt Prof. Helge Braun, Präsident der Universität zu Lübeck. „Die Qualität des Studiums ist uns an der Universität zu Lübeck ein sehr großes Anliegen.“
Deutschlandweit haben sich 8000 Studierende an der Befragung beteiligt. Das CHE-Hochschulranking umfasst Fakten zu Studium, Lehre, Ausstattung und Forschung sowie Urteile von Studierenden über die Studienbedingungen an ihrer Hochschule. 
Das vollständige CHE-Masterranking ist ab sofort bei HeyStudium auf ZEIT ONLINE unter https://www.heystudium.de/masterranking abrufbar. Das umfassendste Ranking der Masterstudiengänge in Deutschland erscheint seit 2015. Eine Auswahl der Ranking-Ergebnisse wird zudem im Magazin ZEIT Campus am 11. Dezember 2025 veröffentlicht.]]></content:encoded>
            <category>Universität</category>
			<category>Pressemitteilung</category>
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            <guid>https://www.uni-luebeck.de/aktuelles/nachricht/artikel/che-ranking-1.html</guid>
            <pubDate>Wed, 10 Dec 2025 10:19:04 +0100</pubDate>
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            <title>Universität zu Lübeck vergibt Preise für exzellente Wissenschaft</title>
            <link>https://www.uni-luebeck.de/aktuelles/nachricht/artikel/universitaet-zu-luebeck-vergibt-preise-fuer-exzellente-wissenschaft.html</link>
            <description><![CDATA[Feierliche Verleihung der akademischen Preise 2025 im Kolosseum.]]>
              <![CDATA[<p></p>]]><![CDATA[<img src="https://www.uni-luebeck.de/typo3temp/_processed_/d/4/csm_251210_preisverleihung_akademische_preise_2025_c_guido_kollmeier__1_3_3eadbfd0d5.jpg" width="1350" height="900"   alt="" >Alle Preisträger*innen des Jahres 2025: Dr. Yasmine Diana Sommerer (Otto-Roth-Preis), Dr. Jan Wichelmann (Bernd-Fischer-Preis), Dr. Benito van der Zander und Dr. George Ssebyatika (Wissenschaftspreis Sektion MINT), Dr. Sorin Stefan Popescu (Wissenschaftspreis Sektion Medizin), Dr. Alexander Balck (Renate-Maaß-Forschungspreis), Merle Schuckart, M. Sc. (Open-Science-Preis) sowie Sophia Gretler, Alexa Gromadka, Erik Hannig, Theresa Kaniz, Julia Köble, Kyriaki Zormpa (Studentischer Open Science-Preis) (Foto: Guido Kollmeier / Uni Lübeck)]]>
            </description>
            <content:encoded><![CDATA[Am gestrigen Abend fand die Preisverleihungsveranstaltung im Kolosseum statt. Für den Präsidenten der Universität zu Lübeck, Prof. Dr. Helge Braun, ist die Veranstaltung einer der Höhepunkte des akademischen Jahres, da sie die Exzellenz der Forschenden und Studierenden der Universität zu Lübeck würdigt und sichtbar macht: „Die Auszeichnungen würdigen nicht nur die hervorragenden Leistungen unserer Preisträger*innen, sondern auch ihren wichtigen Beitrag dazu, unsere gesundheitliche und technologische Zukunft verantwortungsvoll mitzugestalten.“
<h2>Folgende Preise wurden vergeben:&nbsp;</h2>
Die Alumni, Freunde und Förderer der Universität zu Lübeck e. V. haben zwei Preise für herausragende Doktorarbeiten vergeben: Der <b>Otto-Roth-Preis</b> in der Sektion Medizin ging dieses Jahr an Dr. rer. hum. biol. Yasmine Diana Sommerer von der Lübecker Interdisziplinären Plattform für Genomanalytik für ihre Arbeit „Epigenomweite Analysen der DNA-Methylierung altersrelevanter kognitiver Phänotypen und der Alzheimer-Krankheit“. Über den <b>Bernd-Fischer-Preis</b> der Sektionen Informatik / Technik und Naturwissenschaften durfte sich diese Jahr&nbsp;Dr.-Ing. Jan Wichelmann&nbsp;vom Institut für IT-Sicherheit, „Software Defenses against CPU Side-Channels“ freuen. 
Bereits zum vierten Mal wurde der <b>Open-Science-Preis</b> für Transparenz und Offenheit in Forschung und Lehre vergeben. Den Preis erhielt Merle Schuckart, M. Sc. vom Institut für Psychologie für ihre Arbeit „Lifespan Variation in Perceptual Style Along an Autism-Schizotypy Continuum Explains Individual Responses to External Uncertainty“. Erstmals wurde der <b>Studentische Open Science-Preis</b> für Transparenz und Offenheit in Forschung und Lehre verliehen. Ausgezeichnet wurden Sophia Gretler, Alexa Gromadka, Erik Hannig, Theresa Kaniz, Julia Köble und Kyriaki Zormpa „Objective Meets Subjective: Linking Metacognitive and Self-Reported Decision Styles“ vom Institut für Psychologie.
Die <b>Wissenschaftspreise</b> der Universität zur Würdigung herausragender Publikationsleistungen werden jeweils für die Sektionen Medizin und MINT vergeben. Den Wissenschaftspreis in der Sektion MINT erhielten Dr. rer. nat. Benito van der Zander vom Institut für Theoretische Informatik für seine Arbeit „The Hardness of Reasoning about Probabilities and Causality” und Dr. rer. nat. George Ssebyatika vom Institut für Biochemie für seine Arbeit „Broadly neutralizing antibodies isolated from HEV convalescents confer protective effects in human liver-chimeric mice”. In der Sektion Medizin ging der Preis an Dr. Sorin-Ștefan Popescu aus der Klinik für Rhythmologie für seine Arbeit „Venous vascular closure system vs. figure-of-eight suture following atrial fibrillation ablation: the STYLE-AF Study”.
Der <b>Renate-Maaß-Forschungspreis</b> ging an Dr. med. Alexander Balck vom Institut für Neurogenetik für seine Arbeit „Erforschung neurologischer Erkrankungen, insbesondere der Parkinson-Krankheit und der primären familiären Hirnverkalkung (PFBC)“.
Musikalisch begleitet wurde der Abend durch Beiträge der Bigband der Lübecker Hochschulen Salt Peanuts.]]></content:encoded>
            <category>Universität</category>
			<category>Forschung</category>
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			<category>Nachricht / Meldung / Hinweis</category>
			<category>Relevanz: 1 Öffentlich</category>
			<category>Pressemitteilung</category>
			
            
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            <pubDate>Wed, 10 Dec 2025 08:50:00 +0100</pubDate>
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        </item>
        
        <item>
            <title>Lungenkrebs erstmals häufigste krebsbedingte Todesursache bei Frauen</title>
            <link>https://www.uni-luebeck.de/aktuelles/nachricht/artikel/lungenkrebs-erstmals-haeufigste-krebsbedingte-todesursache-bei-frauen.html</link>
            <description><![CDATA[Im Jahr 2024 verstarben in Deutschland 18.707 Frauen an Lungenkrebs – damit ist die Erkrankung erstmals an der Spitze der krebsbedingten Todesursachen bei Frauen. ]]>
              <![CDATA[<p></p>]]><![CDATA[<img src="https://www.uni-luebeck.de/typo3temp/_processed_/1/a/csm_Lungenkrebs_AdobeStock_1573604466_4b9d94ab47.jpg" width="1600" height="873"   alt="" >Krebs in der Lunge kommt bei Frauen in Deutschland öfter vor, als noch vor 20 Jahren (Bild: generiert mit KI © ZAKARIYAE / Adobe Stock)]]>
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            <content:encoded><![CDATA[Brustkrebs, lange Zeit die häufigste krebsbedingte Todesursache, fällt auf den zweiten Platz zurück. Auch die Zahl der Neuerkrankungen an Lungenkrebs bei Frauen nimmt weiter zu.
Nach den aktuellen Zahlen des Statistischen Bundesamtes starben 2024 bundesweit mehr Frauen an Lungenkrebs (18.707 Fälle) als an Brustkrebs (18.537 Fälle). Vor 25 Jahren starben rund 10.000 Frauen an Lungenkrebs, das ist ein Anstieg um fast 90 Prozent. Altersbereinigt entspricht dies einer Zunahme um etwa 45 Prozent – also selbst dann, wenn man die wachsende Zahl älterer Menschen berücksichtigt.
Auch bei den Neuerkrankungen – das zeigen aktuelle Analysen der Daten der deutschen Krebsregister – wird dieser Trend deutlich: „Wir sehen bei Frauen einen Anstieg von rund 12.000 Neuerkrankungen im Jahr 2000 auf etwa 24.000 im Jahr 2022 – das ist eine Verdopplung innerhalb von zwei Jahrzehnten“, sagt Prof. Dr. Alexander Katalinic, Leiter des Instituts für Sozialmedizin und Epidemiologie der Universität zu Lübeck und 2. Vorsitzender des Deutschen Krebsregister e. V. Unter Berücksichtigung des demografischen Wandels bedeutet dies einen altersbereinigten Anstieg von über 50 Prozent.
Bemerkenswert ist die gegenläufige Entwicklung bei Männern: Zwar erkranken mit etwa 33.000 Fällen noch immer mehr Männer an Lungenkrebs, doch seit dem Jahr 2000 ist hier ein altersbereinigter Rückgang von über 30 Prozent zu verzeichnen. Es ist absehbar, dass sich die Erkrankungsraten von Männern und Frauen in den kommenden Jahren angleichen werden – bei den unter 40-Jährigen ist dieser Trend bereits heute sichtbar.
„Wir brauchen endlich ein breites Bewusstsein dafür, dass Lungenkrebs längst keine Männerkrankheit mehr ist“, bewertet Dr. Alice Nennecke, Leiterin des Hamburgischen Krebsregisters diese Entwicklung: „Prävention muss daher stärker auf Frauen, vor allem auf junge Frauen ausgerichtet werden“.
<b>Mögliche Hintergründe der Entwicklung</b>
Die aktuelle Entwicklung spiegelt langfristige Veränderungen im Erkrankungs- und Sterblichkeitsgeschehen wider. Während die Sterblichkeit an Brustkrebs dank Fortschritten in Früherkennung und Therapie in den letzten Jahrzehnten deutlich zurückging, stieg die Lungenkrebssterblichkeit bei Frauen kontinuierlich an.
Hauptursache ist nach wie vor das Rauchverhalten. Während Männer schon seit den 1970er-Jahren seltener rauchen, nahm der Tabakkonsum bei Frauen damals zunächst stark zu. Diese Verzögerung zeigt sich nun in den Erkrankungs- und Sterbefällen. Zwar ist der klassische Zigarettenkonsum seit über 25 Jahren rückläufig, doch wird dieser positive Trend durch den zunehmenden Gebrauch von E-Zigaretten, Shishas und Tabakerhitzern teilweise wieder abgeschwächt – insbesondere bei jungen Menschen.
Hinzu kommt, dass für Lungenkrebs bislang keine flächendeckenden, standardisierten Früherkennungsprogramme existieren. Während Brustkrebs durch etablierte Screening-Programme häufig in frühen, gut behandelbaren Stadien erkannt wird, wird Lungenkrebs oft erst spät diagnostiziert. Ein bundesweites Lungenkrebs-Screening auf Basis der Niedrigdosis-Computertomographie (LDCT) befindet sich derzeit in Vorbereitung und soll 2026 starten. Studien zeigen, dass sich damit Tumoren frühzeitig entdecken und Sterblichkeit sowie Krankheitslast deutlich senken lassen könnten.
Das Institut für Sozialmedizin der Universität zu Lübeck kooperiert eng mit dem Verein Deutsche Krebsregister und dem Robert Koch-Institut und wertet regelmäßig die Daten der deutschen Landeskrebsregister aus.]]></content:encoded>
            <category>Forschung</category>
			<category>Pressemitteilung</category>
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            <pubDate>Tue, 09 Dec 2025 12:03:27 +0100</pubDate>
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