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		<title>Pressemeldungen der Universität zu Lübeck</title>
		<link>http://www.uni-luebeck.de/</link>
		<description>Liste der aktuellsten Pressemeldungen</description>
		<language>de</language>
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			<title>Pressemeldungen der Universität zu Lübeck</title>
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			<description>Liste der aktuellsten Pressemeldungen</description>
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		<lastBuildDate>Wed, 16 May 2012 17:31:00 +0200</lastBuildDate>
		
		
		<item>
			<title>Wissenschaftssalon am Internationalen Museumstag</title>
			<link>http://www.uni-luebeck.de/aktuelles/nachricht/artikel/wissenschaftssalon-am-internationalen-museumstag.html</link>
			<description>Das Zentrum für Kulturwissenschaftliche Forschung Lübeck lädt am 20. Mai zu Vorträgen und...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Das Zentrum für Kulturwissenschaftliche Forschung Lübeck lädt am 20. Mai zu Vorträgen und Diskussion über Ausstellungswesen und Museumspädagogik ein
Das Zentrum für Kulturwissenschaftliche Forschung Lübeck lädt am 20. Mai 2012 zu einem Wissenschaftssalon ein. Anlässlich des diesjährigen Internationalen Museumstages beschäftigt er sich mit der Frage, wie Museumssammlungen zum Gegenstand wissenschaftlicher Arbeit werden können und mit welchen Absichten und Methoden Forschungsergebnisse ihren Weg in eine Ausstellung finden (19 Uhr, Königstraße 42). 
Die Doktorandinnen und Doktoranden des Zentrums für kulturwissenschaftliche Forschung, die den Abend gemeinsam konzipiert haben, setzen sich in ihren Projekten selbst mit Archivbeständen aus Lübecker Kulturinstitutionen auseinander. Zwei Stipendiatinnen und ein Stipendiat stellen ihre Forschungsvorhaben vor: Sandra Braun spricht über Antwerpener Retabel im Ostseeraum, Nadine Garling über die Geschichte der Juden in Lübeck ab 1850 und Christian Volkmann über Emanuel Geibel als literarischen Repräsentant. 
Anschließend debattieren vier ausgewiesene Kenner aus dem Bereich des Ausstellungswesens und der Museumspädagogik in einem Podiumsgespräch über Wissensvermittlung im Museum: Ursula Häckermann (Freie Mitarbeiterin des Projektes Jugend ins Museum), Prof. Nicola Lepp (Gesellschafterin der Praxis für Ausstellungen und Theorie), Holger Pils (Leiter des Buddenbrookhauses) und Dr. Johanna&nbsp; Prinz (Museumspädagogin am Museum für Natur und Umwelt). Schwerpunkte der Debatte sind aktuelle Formen, Möglichkeiten und Versäumnisse des Ausstellungswesens.
Im Anschluss können die Gäste mit den Fachleuten ins Gespräch kommen. Für das leibliche Wohl ist ebenso gesorgt wie für einen anregenden musikalischen Hintergrund: Dennis Schwentuchowski (Gitarre) und Daniell Fourrier (Klarinette) werden mit Klezmer- und Swingklängen aufwarten. Der Eintritt zu der Veranstaltung ist frei.]]></content:encoded>
			<category>Forschung</category>
			<category>Zeige auf _Startseite_ in Veranstaltungsliste an</category>
			<category>Pressemitteilung</category>
			
			
			<pubDate>Tue, 15 May 2012 15:39:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Die Uni in der Hüxstraße</title>
			<link>http://www.uni-luebeck.de/aktuelles/nachricht/artikel/die-uni-in-der-huexstrasse.html</link>
			<description>Forschung und Lehre zwischen Regalen und Schuhkartons</description>
			<content:encoded><![CDATA[Die Hüxstraße holt in Kooperation mit der Universität zu Lübeck drei Vorlesungen bzw. Seminare in die Altstadt. In vier Geschäften der Hüxstraße bieten wir Interessierten die Möglichkeit, an öffentlichen Vorlesungen zusammen mit den Studierenden teilzunehmen. Und das alles, ohne sich an der Universität einschreiben zu müssen.
Forschung und Lehre sind an der Universität zu Lübeck für Studierende und Lernende Alltag, jedoch oft für viele Lübecker etwas Unbekanntes. Wie sieht eine Vorlesung also aus? „Wie hört sie sich an? Sollen Studierende nur brav und aufmerksam zuhören oder sich auch „aktiv“ an Seminaren beteiligen? Für die meisten von uns Normalbürgern besuchen Studierende „Vorlesungen“; was jedoch sind „Seminare“, „Blockseminare“ oder „Praktika“ im Uni-Alltag? All das können die Gäste der Hüxstraße erfahren und erleben.
Wir laden Sie herzlich zu vier Terminen in der Hüxstraße:
• Di., 22.05.2012, 12.00 – 13.30 Uhr bei Lars Kewitz. the fashion room, Hüxstr. 56 (Prof. Dr. Jeanette Erdmann, Medizinische Klinik II: „Genetik des Herzens“, Studiengang Molecular Life Science) 
• Fr., 08.06.2012, 17.00 – 18.00 Uhr in der Buchhandlung maKULaTUR, Hüxstr. 87 (Prof. Dr. Christoph Rehmann-Sutter, Institut für Medizingeschichte und Wissenschaftsforschung: „Welche Ethik braucht die Fortpflanzungsmedizin?“ Blockseminar Ethik und Genetik in der Fortpflanzungsmedizin)
• Mi., 13.06.2012, 13.00 – 16.00 Uhr bei Bisbee – Orientteppiche, Hüxstr. 38 (Dr. Reinhard Eder und Ann Catrin Arndt, Medizinische Psychologie, „Lehrbereich Medizinische Psychologie“ - Klinik für Neurologie: Gespräche mit Patienten und Angehörigen)
• Mi., 11.07.2012, 17.00 – 18.30 Uhr bei Bier Prinz – Bier aus aller Welt, Hüxstr. 33 (Prof. Dr. Karsten Keller, Institut für Mathematik, Vorlesung Stochastik: „Zufall oder nicht – Mathematischer Biertest“)
<br /><b>Pressetermin am 21. Mai 2012</b>
Wir möchten Sie zum Pressetermin am Montag, 21. Mai. 2012, um 11.00 Uhr in das Restaurant Miera (Hüxstr. 57) zum Gespräch laden. Ihre Gesprächspartner sind
für die Universität zu Lübeck:
<ul><li>Prof. Dr. Peter Dominiak, Präsident der Universität zu Lübeck </li><li>Prof. Dr. Jeanette Erdmann, Medizinische Klinik II</li><li>Dr. Stefan Braun, Leiter Public Affairs/Marketing</li></ul>
für die Interessengemeinschaft Hüxstraße:
<ul><li>Thomas Berg, (Foto-Klick, Hüxstr. 126), im Vorstand der IG Hüx</li></ul>]]></content:encoded>
			<category>Studium</category>
			<category>Zeige auf _Startseite_ in Veranstaltungsliste an</category>
			<category>Pressemitteilung</category>
			
			
			<pubDate>Mon, 14 May 2012 15:51:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Deutsches Zentrum für Herz-Kreislauf-Forschung eröffnet</title>
			<link>http://www.uni-luebeck.de/aktuelles/nachricht/artikel/deutsches-zentrum-fuer-herz-kreislauf-forschung-eroeffnet.html</link>
			<description>Im Kampf gegen die Volkskrankheiten bringt der Standort Hamburg/Kiel/Lübeck seine Expertise zu...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Das Deutsche Zentrum für Herz-Kreislauf-Forschung (DZHK) nimmt seine Arbeit auf.&nbsp;Am 10. Mai 2012&nbsp;wurde es mit einer Auftaktveranstaltung in Berlin feierlich eröffnet. 140 Spitzen-Wissenschaftler an sieben Standorten bündeln ihre Kräfte, um die Prävention, Diagnostik und Therapie von Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu verbessern. Aus Lübeck ist die Medizinische Klinik II beteiligt.
Partner des DZHK sind insgesamt 26 universitäre und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen an den Standorten Berlin, Göttingen, Greifswald, Hamburg/Kiel/Lübeck, Heidelberg/Mannheim, München und Rhein-Main. „Damit im Kampf gegen Volkskrankheiten wie etwa Herzinsuffizienz und Herz-Rhythmusstörungen aus vielen kleinen Schritten ein großer werden kann“, sagte Prof. Dr. Thomas Eschenhagen, Vorstandsvorsitzender des DZHK und Standortsprecher für Hamburg/Kiel/Lübeck, anlässlich der Eröffnung.&nbsp; 
Der DZHK-Standort Hamburg/Kiel/Lübeck verbindet die kardiovaskulären Forschungsbereiche des Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (Cardiovascular Research Center Hamburg) und der Asklepios Klinik St. Georg in Hamburg mit der Universität zu Lübeck und der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel. Partner der beiden Schleswig-Holsteinischen Universitäten ist das Universitätsklinikum Schleswig-Holstein. Stellvertretender Sprecher ist Prof. Dr. Heribert Schunkert, Direktor der Medizinischen Klinik II in Lübeck.
Der Standort konzentriert sich auf die Krankheitsbilder Koronare Herzkrankheit, Herzinsuffizienz und Vorhofflimmern. Seine Expertise baut insbesondere auf fünf Bereiche auf, die internationale Anerkennung erhalten haben und im Rahmen des DZHK gebündelt werden:
<ul><li>Genetik und molekulare Epidemiologie von Herz-Kreislauf-Erkrankungen</li><li>Mechanismen des kardialen Remodelings und der hypertrophen Kardiomyopathie </li><li>Kardiales Tissue Engineering und pluripotente Stammzellen</li><li>Leukozyten in vaskulären und myokardialen Entzündungen</li><li>Invasive Behandlung von Herzrhythmusstörungen</li></ul>
Staatssekretär Dr. Georg Schütte vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) sagte zur Eröffnung des DZHK: „Im Deutschen Zentrum für Herz-Kreislaufforschung werden die auf ihrem Gebiet besten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler unter einem gemeinsamen institutionellen Dach zusammengeführt, um fächer- und ein-richtungsübergreifend zu forschen. Damit setzt das DZHK, wie die anderen fünf Deutschen Zentren der Gesundheitsforschung, innovative Akzente im deutschen Wissenschaftssystem.&quot;
Ein wesentliches Ziel des DZHK ist die sogenannte Translation: Erkenntnisse der Grundlagenforschung sollen schneller in die klinische Forschung gebracht werden und bei den Patienten ankommen. Prof. Dr. Hugo Katus, Sprecher des Heidelberger DZHK-Standorts und früher Klinikdirektor in Lübeck, beschrieb auf der Eröffnungsfeier als „Vater“ des Troponin-Tests eine Erfolgsgeschichte der translationalen kardiologischen Forschung in Deutschland. 
Die Fördermittel für das DZHK steigen in den ersten Jahren kontinuierlich an, ab 2015 wird das Zentrum rund 40 Millionen Euro pro Jahr erhalten. Den Bundesanteil von 90 Prozent der Fördersumme finanziert das Bundesministerium für Bildung und Forschung. Die verbleibenden 10 Prozent erhält jede DZHK-Partnereinrichtung von ihrem jeweiligen Bundesland. Das DZHK ist eines von sechs Deutschen Zentren der Gesundheitsforschung (DZG). Ziel aller DZG ist die Bekämpfung von Volkskrankheiten. ]]></content:encoded>
			<category>Forschung</category>
			<category>Pressemitteilung</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 10 May 2012 15:18:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Stadt der Wissenschaft: Projekt „Uni trifft Schule“</title>
			<link>http://www.uni-luebeck.de/aktuelles/nachricht/artikel/stadt-der-wissenschaft-projekt-uni-trifft-schule.html</link>
			<description>Von der Grundschule ins Studium: Erfahrungsaustausch und gemeinsame Aktivitäten schaffen neue...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Medizinstudenten treffen sich mit Grundschülern und tauschen sich mit ihnen aus. Diese Kontakte über ein gutes Lebensjahrzehnt und die verschiedenen Ausbildungsinstitutionen hinweg sind Teil des Projekts „Uni trifft Schule“, mit dem sich Studierende der Universität Lübeck am Programm „Lübeck – Stadt der Wissenschaft 2012“ beteiligen. Am 11. Mai&nbsp;waren die Schülerinnen und Schüler in die Universität eingeladen und besichtigten die technische „Unterwelt“ des Zentralklinikums.
Die Besichtigung galt der automatischen Warentransportanlage in den Untergeschossen des Klinikums. Dort versorgen Roboterfahrzeuge in einem aus-gedehnten Tunnelsystem und über besondere Fahrstühle die Krankenstationen mit Mahlzeiten, Medikamenten, Bettwäsche und Handtüchern.
Die 23 Studierenden des Projekts gehören zur Mentorengruppe von Prof. Dr. Karl Klotz, dem stellvertretenden Direktor des Universitätsinstituts für Anästhesiologie. Mit den 23 Schulkindern aus den 3. und 4. Klassen der Lübecker Domschule haben sie sich auf einem Schulfest am 16. April kennengelernt. Es wurden jeweils Zweiergruppen gebildet, die sich nun sechs Wochen lang treffen und gemeinsame Aktivitäten veranstalten. Diese können von der Hausaufgabenhilfe über einen Besuch des Uni-Geländes oder einer Ausstellungsbesichtigung bis zum gemeinsamen Kochen in der studentischen Wohngemeinschaft reichen. Am 31. Mai gibt es ein Abschlussfest auf dem Campus.
Auf der Seite der Domschule wird das Projekt von der Rektorin Sigrid Trambacz und den Lehrerinnen Katharina Börger und Isolde Schreckenberger begleitet. Mit-Initiator Prof. Dr. Axel Fenner, Kinderarzt und Spezialist für Neu- und Frühgeborene, sagte zum Auftakt: „Die zugrunde liegende Idee für die Kinder ist das Kennenlernen der ‚Welt von Studieren-den‘: Was denken junge Erwachsene, was tun sie, wie leben sie und warum arbeiten sie hart? Vielleicht lassen sich Kinder dadurch motivieren, selber auf ein ‚hohes Ziel‘ hin zu arbeiten.“ 
Das Projekt wird vom Wissenschaftsmanagement der Hansestadt Lübeck im Rahmen von „Lübeck - Stadt der Wissenschaft 2012“ großzügig unterstützt. ]]></content:encoded>
			<category>Studium</category>
			<category>Pressemitteilung</category>
			
			
			<pubDate>Tue, 08 May 2012 17:02:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Zukunftspakt: Hochschulen machen weiter Druck</title>
			<link>http://www.uni-luebeck.de/aktuelles/nachricht/artikel/zukunftspakt-hochschulen-machen-weiter-druck.html</link>
			<description>Ehrgeizige Zielsetzungen bei Absolventenzahlen, Drittmitteln, Internationalisierung und...</description>
			<content:encoded><![CDATA[In der heißen Phase des Landtagswahlkampfes erhöhen die schleswig-holsteinischen Hochschulen noch einmal die Schlagzahl im Kampf für eine bessere Personal- und Finanzausstattung. In dieser Woche startet dazu die zweite Phase der landesweiten Kampagne für einen „Zukunftspakt Hochschulen“. „Es ist wichtig, dass wir das Thema Hochschulen unmittelbar vor der Wahl zum Zukunftsthema machen. Ohne breite öffentliche Unterstützung müssen wir ernsthaft fürchten, dass nach der Wahl direkt oder indirekt an den Hochschulen gespart wird. Das dürfen wir nicht zulassen“, rufen der Vorsitzende der Landesrektorenkonferenz, Prof. Gerhard Fouquet, und die Sprecherin der Landes Asten Konferenz, Yvonne Dabrowski, die Öffentlichkeit, Hochschulbeschäftigte und Studierende im Land zu weiteren Aktionen auf.
<b>Wer nicht kämpft, wird gekürzt</b>
Die Studierenden der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) halten am Mittwoch, 18. April, eine Vollversammlung zum Thema „Hochschulfinanzierung“ ab. Am Donnerstag, 19. April, wird um 18 Uhr im Audimax der Dokumentarfilm von Martin Kessler „Kick it like Frankreich: Der Aufstand der Studenten“ gezeigt. Am Montag, 23. April, folgt um 18 Uhr ein Workshop zu Bildungsfinanzen im Christian-Albrechts-Platz 3 der CAU. Eine Podiumsdiskussion mit den hochschulpolitischen Sprecherinnen und Sprechern der Landtagsfraktionen findet am Mittwoch, 25. April, ebenfalls im Audimax der CAU statt. Am Donnerstag, 26. April, demonstrieren dann beim LANDESWEITEN AKTIONSTAG BILDUNG Landesasten und Präsidien gemeinsam von 18 Uhr an in der Kieler Innenstadt.
Geplant sind weitere Aktionen und eine Unterstützerkampagne an den Hochschulstandorten. In den kommenden Tagen erhalten Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens aus Wirtschaft, Sport, Politik, Gesellschaft und Kunst dazu ein Schreiben von den Präsidien. Darin bitten die Hochschulpräsidenten und die -präsidentin um Unterstützung des Zukunftspakts, zum Beispiel durch Plakathängung, Statements, Pressemitteilungen oder persönliche Unterstützung. Parallel verteilen die Hochschulen Zukunftspakt-Plakate an alle, die den Hochschulen den Rücken stärken wollen.
<b>Populäre Irrtümer über Hochschulen</b>
Zusätzlich wollen die Hochschulen über populäre Irrtümer aufklären. Fouquet und Dabrowski: „Es ist einfach falsch zu behaupten, die Hochschulen im Lande wären personell oder finanziell gut ausgestattet und baulich intakt. Genauso stimmt es nicht, dass das Studentenleben heute noch schön sei oder exzellente Forschung einer guten Lehre zuwiderläuft. Diese Vorstellungen müssen wir dringend in der öffentlichen Wahrnehmung korrigieren.“
Dabrowski weiter: „Es ist sehr wichtig, dass Studierende und Hochschulpräsidien hier gemeinsam agieren. Wir Studierenden stehen hinter dem Pakt, jedoch sehen wir auch noch weitere Punkte, die für uns sehr wichtig sind. Zum einen fordern wir einen grundständigen Master für das Lehramtsstudium. Zum anderen muss die Studierbarkeit der Studiengänge gegeben sein. Das beinhaltet, dass der hohe Leistungs- und Zeitdruck genommen wird. Wir können es nicht vertreten, dass die psychischen Belastungen weiter steigen.“
Unter dem Motto „Zukunft wird aus Ideen gemacht“ machen sich die schleswig-holsteinischen Hochschulen seit März für ihre Sache stark. Hochschulen und Studierende schlagen der Landespolitik dazu einen auf zehn Jahre angelegten Zukunftspakt vor. Der „Pakt für hochschulische Bildung und Wissenschaft für ein zukunftsfähiges Schleswig-Holstein“ enthält Eckpunkte für eine Weiterentwicklung der Hochschulen bis 2022. „Gemeinsam mit der Landespolitik wollen wir die Absolventenzahlen erhöhen, mehr Drittmittel ins Land holen, den Standort attraktiver für internationale Gäste machen und den Technologietransfer voranbringen“, beschreiben Fouquet und Dabrowski die Ziele des Paktes.
Die Kampagne ist spendenfinanziert. Förderinnen und Förderer sind willkommen. Den „Zukunftspakt Hochschulen“ und die Kampagne „Zukunft wird aus Ideen gemacht“ finden Sie im Internet unter:<br /><link http://www.zukunftspakt-hochschulen.de>www.zukunftspakt-hochschulen.de</link><br /><link http://www.facebook.com/zukunftspakthochschulen>www.facebook.com/zukunftspakthochschulen</link><br /><link http://www.facebook.com/labildung>www.facebook.com/labildung</link>]]></content:encoded>
			<category>Universität</category>
			<category>Zeige auf _Startseite_ normal an</category>
			<category>Pressemitteilung</category>
			
			
			<pubDate>Tue, 08 May 2012 09:01:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Lübecker Forscherinnen für Projekt zur Reha-Nachsorge ausgezeichnet</title>
			<link>http://www.uni-luebeck.de/aktuelles/nachricht/artikel/luebecker-forscherinnen-fuer-projekt-zur-reha-nachsorge-ausgezeichnet.html</link>
			<description>Förderpreis für erfolgreiche Nachsorgestrategie an Dr. Ruth Deck, Dipl.-Psych. Susanne Schramm und...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Für ihr Projekt &quot;Begleitende Eigeninitiative nach der Reha (Neues Credo) - ein Erfolgsmodell&quot; wurden Dr. Ruth Deck, Universitätsinstitut für Sozialmedizin Lübeck,&nbsp;und ihr Team mit dem Förderpreis der Celenus-Kliniken ausgezeichnet. Der mit 7.500 Euro dotierte Preis wurde ihnen am 7. März 2012 auf dem 21. Rehawissenschaftlichen Kolloquium in Hamburg überreicht.
Die Lübecker Forscherinnen haben mit dem &quot;Neuen Credo&quot; eine Nachsorgestrategie entwickelt, die bereits von Beginn der Reha an deren Nachsorge im Auge hat und auf eine begleitende Eigeninitiative ausrichtet. Zentrales Element sind verschiedene Dokumentationshefte für die Patientinnen und Patienten. In einem &quot;Beobachtungsheft&quot; dokumentieren sie alle Aktivitäten während der Reha, bewerten diese und legen fest, was davon zu Hause umgesetzt werden sollte.
In den zwölf Monaten nach der Reha führten die Rehabilitanden &quot;Bewegungstagebücher&quot;, die sie in definierten Zeiträumen an die Reha-Klinik zurückschickten. Dort wurde der Umsetzungsgrad der festgelegten Aktivitäten überprüft und das Ergebnis den Reha-Patienten zurückgemeldet. Ziel der Studie war es, das Konzept zunächst bezüglich des Krankheitsbildes &quot;Chronischer Rückenschmerz&quot; zu evaluieren.
Das &quot;Neue Credo&quot;, an dessen Erprobung sich sechs Reha-Kliniken aus Schleswig-Holstein beteiligten, erwies sich für die Reha-Patienten als praktikabel und wurde gut angenommen. Im Vergleich zur Kontrollgruppe aus drei der Kliniken erzielten die Nutzer des neuen Modells bessere Langzeiteffekte, was nach den Worten von Dr. Ruth Deck für eine verbesserte Nachhaltigkeit der Reha-Erfolge und für einen gelungenen Transfer der Lerninhalte in den Alltag spricht.]]></content:encoded>
			<category>Forschung</category>
			<category>Pressemitteilung</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 03 May 2012 09:08:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Felix-Burda-Preis für Medical Prevention an Prof. Dr. Alexander Katalinic</title>
			<link>http://www.uni-luebeck.de/aktuelles/nachricht/artikel/felix-burda-preis-fuer-medical-prevention-an-prof-dr-alexander-katalinic.html</link>
			<description>Auszeichnung für die Evaluation der Darmkrebsfrüherkennung an der Universität Lübeck</description>
			<content:encoded><![CDATA[Das Evaluationsteam Darmkrebsfrüherkennung der Institute für Krebsepidemiologie e.V. und Klinische Epidemiologie (Direktor: Prof. Dr. Alexander Katalinic) der Universität zu Lübeck ist mit dem&nbsp;Felix-Burda Award in der Kategorie Medical Prevention ausgezeichnet worden. Der mit 5.000 Euro dotierte Preis wurde am 22. April 2012 im Berliner Hotel Adlon überreicht.
Die Laudatio für die Kategorie „Medical Prevention“ hielt Nobelpreisträger Prof.<br />Dr. Dr. Harald zur Hausen und würdigte die wissenschaftliche Arbeit von Prof. Dr. Alexander Katalinic und seinem Team für ihre Evaluation der Darmkrebsfrüherkennung. „Ohne solche bevölkerungsbezogene,<br />wissenschaftliche Untersuchungen ließe sich kein Wirkungsnachweis der<br />Darmkrebsvorsorge erbringen“, verdeutlichte Harald zur Hausen die Bedeutung dieser Forschung.
Der Felix-Burda Award wird seit 2003 jährlich von der Felix-Burda Stiftung in mehreren Kategorien an Menschen, Institutionen und Unternehmen für herausragendes Engagement im Bereich der Darmkrebsvorsorge vergeben. Mit der Kategorie der Medical Prevention werden insbesondere wissenschaftliche Projekte geehrt.]]></content:encoded>
			<category>Forschung</category>
			<category>Pressemitteilung</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 02 May 2012 17:36:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Was Meeresschnecken mit Insulin zu tun haben </title>
			<link>http://www.uni-luebeck.de/aktuelles/nachricht/artikel/was-meeresschnecken-mit-insulin-zu-tun-haben.html</link>
			<description>Einem neuen Ansatz gegen Diabetes auf der Spur</description>
			<content:encoded><![CDATA[Kegelschnecken sind im Meer lebende Raubtiere. Sie lauern am Grund des Meeres kleinen Fischen auf und injizieren ihrer Beute durch einen Rüssel einen Giftcocktail, der sie lähmt. Die Einzelbestandteile dieser Gifte, die sogenannten Conopeptide, sind bekannt für ihre außergewöhnlichen pharmakologischen Eigenschaften und ihr pharmazeutisches Potenzial. So wird mit Ziconotid (Prialt) bereits ein Conopeptid als Schmerzmittel eingesetzt und stellt eines der ersten Medikamente überhaupt dar, die aus einem marinen Organismus stammen. 
In Zusammenarbeit mit Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern aus Kanada und den USA haben Forscherteams der Universitäten Kiel, Lübeck und Göttingen jetzt die Wirkungsweise einer Substanz aus dem Giftcocktail der Kegelschneckenart <i>Conus striatus</i> untersucht. Dabei konnten sie zeigen, dass ein bestimmtes Peptid (Conkunitzin-S1) die Freisetzung von Insulin in Zellen der Bauchspeicheldrüse verändern kann. Die Ergebnisse dieser Studie sind kürzlich im Wissenschaftsmagazin <i>EMBO Molecular Medicine</i> erschienen. 
„Dies könnte ein neuer Ansatz für die Behandlung von Typ-II Diabetes sein“, sagt Prof. Dr.&nbsp;Heinrich Terlau vom Physiologischen Institut der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel. „Substanzen, die standardmäßig für die Behandlung von Typ-II Diabetes eingesetzt werden, wirken zum Teil unabhängig vom Blutzuckergehalt“, erklärt Terlau. Das könne zu einer Unterzuckerung, einer sogenannten Hypoglykämie, führen. „Das neuartige bei dieser Substanz ist, dass sie sehr spezifisch wirkt und aufgrund der Wirkungsweise die Wahrscheinlichkeit von Nebenwirkungen wie Unterzuckerung sehr gering ist“, so Terlau weiter. 
Wenn durch die Nahrung Glukose aufgenommen wird, setzen die Zellen der Bauchspeicheldrüse Insulin frei und der Zucker im Blut wird wieder abgebaut. Bei Patientinnen und Patienten, die an Typ-II Diabetes erkrankt sind, ist dieser Mechanismus gestört und es kommt zu einer Überzuckerung des Blutes. Die neu entdeckte Substanz, das Conopeptid Conkunitzin-S1, bindet sich gezielt an einen bestimmten Kaliumkanal in den Zellen der Bauchspeicheldrüse und führt so zu einer kurzzeitig vermehrten Freisetzung von Insulin, allerdings nur dann, wenn der Zuckergehalt im Blut erhöht ist. 
In Versuchen mit oralen Glukose-Toleranz-Tests an Ratten haben die Forscherinnen und Forscher herausgefunden, dass die Gabe von Conkunitzin-S1 zu keiner Unterzuckerung führt. Es treten also nicht die typischen Nebenwirkungen mancher herkömmlicher Medikamente auf. „Zur Zeit arbeiten wir daran, dass man das Peptid oral verabreichen kann “, ergänzt Terlau. 
Aus dem Institut für Experimentelle und Klinische Pharmakologie und Toxikologie der Universität zu Lübeck ist Prof. Dr. rer. nat. Walter Raasch an der Studie beteiligt.
<b>Originalpublikation:</b>
Finol-Urdaneta, R.K., Remedi, M.S., Raasch, W., Becker, S., Clark, R.B., Strüver, N., Pavlov, E., Nichols, C.G., French, R.J., and Terlau, H.: Block of Kv1.7 currents increases glucose-stimulated insulin secretion.&nbsp;EMBO Molecular Medicine, May 2012, Volume 4, Issue 5
<link http://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1002/emmm.201200218/pdf>http://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1002/emmm.201200218/pdf</link>&nbsp;]]></content:encoded>
			<category>Forschung</category>
			<category>Pressemitteilung</category>
			<category>Zeige auf _Startseite_ normal an</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 02 May 2012 16:21:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Uni Lübeck bietet herausragende Studienbedingungen</title>
			<link>http://www.uni-luebeck.de/aktuelles/nachricht/artikel/uni-luebeck-bietet-herausragende-studienbedingungen-1.html</link>
			<description>Kritik von Studierenden wird sehr schnell berücksichtigt - Das CHE-Hochschulranking ist das ...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Die Universität Lübeck erhält beim aktuellen Hochschulranking des Centrums für Hochschulentwicklung (CHE) durchweg gute und bei etlichen Kriterien sehr gute Bewertungen. Das umfassendste und detaillierteste Hochschulranking im deutsch-sprachigen Raum erschien am 2. Mai im neuen ZEIT-Studienführer 2012/13. Die Lübecker Studierenden der Fachrichtungen Biologie, Informatik, Mathematik und Medizin sind sehr zufrieden mit der Studiensituation insgesamt und der Betreuung im Studium. 
Der Studiengänge Medizin, Informatik, Molecular Life Science (Biologie) und Mathematik in Medizin und Lebenswissenschaften der Universität Lübeck liegen allesamt bundesweit in der Spitzengruppe bei der Studiensituation insgesamt und der Betreuung durch die Lehrenden. Die Medizin ist außerdem bei der Verzahnung von Vorklinik und Klinik in der Spitzengruppe und bei der Betreuungsrelation im Mittelfeld der deutschsprachigen Universitäten.
Der Studiengangsleiter Medizin, Prof. Dr. med. Jürgen Westermann, sagte zu dem erneuten herausragenden Abschneiden im CHE-Ranking: „Das besondere an der Universität zu Lübeck ist, dass sämtliche Studiengänge bei der Gesamteinschätzung der Studenten in der Spitzengruppe liegen.&nbsp; Das schafft keine andere Uni!“&nbsp; Wie das möglich wird, macht ein Studentenkommentar deutlich: „Sehr schnelle Umsetzung durch die Uni, sobald&nbsp; Kritik an einzelnen Veranstaltungen, Organisation oder Lehrenden laut wurde. Super!“
Neben den genannten Platzierungen im obersten Feld bescheinigt das CHE der Lübecker Informatik (in der Gesamtwertung Platz 5 von 80)&nbsp;und der Mathematik (Platz 2 von 70) auch in der IT-Infrastruktur eine Spitzenposition. Im Mittelfeld liegen die Informatik bei den eingeworbenen Forschungsgeldern, die Biologie bei der Ausstattung der Praktikumslabore und die Mathematik bei den wissenschaftlichen Veröffentlichungen und bei den Forschungsgeldern
Jedes Jahr wird im CHE-Ranking ein Drittel der Fächer neu bewertet: In diesem Jahr sind es die Fachbereiche Biologie, Physik, Chemie, Geowissenschaften und Geografie, Mathematik und Informatik sowie Pharmazie, Medizin, Zahnmedizin, Pflegewissenschaften und Sportwissenschaft.
Das CHE hat für sein Ranking mehr als 300 Universitäten und Fachhochschulen in Deutschland, Österreich, der Schweiz und den Niederlanden untersucht. Neben Fakten zu Studium, Lehre, Ausstattung und Forschung umfasst das Ranking Urteile von mehr als 250.000 Studierenden über die Studienbedingungen an ihrer Hochschule. 
Das CHE-Hochschulranking ist im Internet unter <link http://www.zeit.de/hochschulranking>www.zeit.de/hochschulranking</link> abrufbar.]]></content:encoded>
			<category>Studium</category>
			<category>Pressemitteilung</category>
			<category>Zeige auf _Startseite_ als _Leitartikel_ an</category>
			
			
			<pubDate>Mon, 30 Apr 2012 14:42:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Untersuchungen zum Schilfsterben an der Wakenitz</title>
			<link>http://www.uni-luebeck.de/aktuelles/nachricht/artikel/untersuchungen-zum-schilfsterben-an-der-wakenitz.html</link>
			<description>Ein Kooperationsprojekt zwischen der Thomas-Mann-Schule Lübeck und dem Lübecker Offenen Labor (LOLA)</description>
			<content:encoded><![CDATA[Schülerinnen und Schüler des Thomas-Mann-Gymnasiums in Lübeck untersuchen in einem mehrjährigen Projekt zusammen mit dem Lübecker Offenen Labor (LOLA) der Universität zu Lübeck das Schilfsterben in dem Fluss Wakenitz. Eine Zusammenstellung der bisher erhobenen Daten präsentierten sie im Rahmen von „Stadt der Wissenschaft 2012“ mit Vorträgen, einer Ausstellung und Demonstrationsversuchen am 11. Mai 2012 in der Thomas-Mann-Schule.
Bundesweit ist in den letzten Jahrzehnten ein deutlicher Rückgang vieler Schilfbestände zu beobachten, dessen Ursachen derzeit nicht endgültig geklärt sind. Dieses Phänomen betrifft auch mehrere Schilfgürtel im Bereich der Wakenitz, zum Beispiel diejenigen im Kleinen See und vor Eichholz. War der Schilfgürtel vor Eichholz 2003 noch durchgehend vorhanden, so bestand er im Jahr 2011 nur noch aus einzelnen Bulten. An anderen Wakenitzstandorten, etwa bei Absalonshorst, ist ein solcher Rückgang bisher nicht zu verzeichnen. Das gilt auch für den als Vergleichsstandort ausgewählten Röhrichtgürtel an der Badestelle Groß Sarau am Ratzeburger See. 
Mit diesem heterogenen Erscheinungsbild sind die vier genannten Standorte ein hervor-ragendes Untersuchungsobjekt, um mögliche Ursachen für das Schilfsterben zu ermitteln und gleichzeitig Schülerinnen und Schüler der Oberstufe an naturwissenschaftliches Arbeiten heranzuführen.
Seit 2009 beschäftigen sich Schülergruppen der Thomas-Mann-Schule vor allem im Biologie- und Chemieunterricht mit dieser Fragestellung. Mehrmals pro Vegetationsperiode wird an jedem der vier Standorte die Morphologie von 50 Schilfhalmen dokumentiert. Parallel dazu werden Wasser und Sediment chemisch und physikalisch analysiert. Inzwischen ist in dem Projekt umfangreiches Datenmaterial zusammengetragen worden, das am Freitag analysiert, ausgewertet und grafisch dargestellt wird.
Der Leiter der Thomas-Mann-Schule, Oberstudiendirektor Peter Flittiger, begrüßte zu der Veranstaltung, Oberstudienrat Rolf Albert führte in das Thema ein („Untersuchungen zum Schilfsterben an der Wakenitz – Vom Wissen zum Handeln“), die Leiterin des LOLA, Priv.-Doz. Dr. rer. nat. Bärbel Kunze, schilderte die Entstehungsgeschichte des Projekts und bewertete am Ende die bisherigen Untersuchungen. 
Einzelne Aspekte und Ergebnisse der Projektarbeit stellten die Schülerinnen und Schüler Benjamin Hackert, Niklas Held, Merle Kolz, Johannes Staabs, Malte Bischoff, Patrick Tabbert, Felix Daetz, Fabian Katschewitz, Niklas Böhmke, Jano Kaltenbach und Ricarda Herrmann vor.
Eine Besonderheit des Schilfrohrs stellt seine überwiegend ungeschlechtliche Vermehrungsweise dar, was zur weitgehenden genetischen Homogenität innerhalb eines Bestandes führt. Um der Frage nachzugehen, ob das unterschiedliche Wachstumsverhalten der verschiedenen Bestände möglicherweise genetisch verursacht ist, wurden im Rahmen einer Summerschool im Lübecker offenen Labor mit Hilfe des molekularbiologischen Verfahrens der PCR (Polymerase-Kettenreaktion) genetische Fingerabdrücke der Schilfpopulationen erstellt. 
Es ist durch die Untersuchung verschiedener genetischer Marker inzwischen möglich, alle vier Standorte genetisch zu unterscheiden. Dies eröffnet die Möglichkeit, künftig einzelne Schilfsprossen (Rhizome) zu verpflanzen und deren individuelles Wachstum am neuen Standort, unter veränderten Bedingungen, zu dokumentieren.
Durch die Kombination von ökologischen Techniken (durchgeführt an der Schule) mit molekulargenetischen Techniken (durchgeführt an der Universität) steht ein ungewöhnlich breites Untersuchungsspektrum zur Verfügung. Das Projekt wird durch die Possehl-Stiftung Lübeck gefördert.]]></content:encoded>
			<category>Schülerakademie</category>
			<category>Pressemitteilung</category>
			
			
			<pubDate>Sun, 29 Apr 2012 16:41:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Hautkrebs-Screening kann Hautkrebssterblichkeit deutlich senken</title>
			<link>http://www.uni-luebeck.de/aktuelles/nachricht/artikel/das-hautkrebs-screening-kann-die-hautkrebssterblichkeit-deutlich-senken.html</link>
			<description>Deutsch-amerikanische Studie veröffentlicht: Schleswig-Holstein hat sich vom Bundesland mit der...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Forscher der Universität zu Lübeck und des Dermatologischen Zentrums Buxtehude berichten gemeinsam mit amerikanischen Kollegen in der renommierten internationalen Zeitschrift CANCER über die Entwicklung der Hautkrebssterblichkeit in Schleswig-Holstein. 
„Mit der Durchführung des Modellprojekts zum Hautkrebs-Screenings hat sich die Sterblichkeit am Melanom in Schleswig-Holstein halbiert“, erklärt der Epidemiologe Prof. Dr. Alexander Katalinic, Universität zu Lübeck. „Damit hat sich Schleswig-Holstein vom Bundesland mit der höchsten zum Bundesland mit der niedrigsten Hautkrebssterblichkeit entwickelt“.
In ihrer Studie untersuchte die Forschergruppe aus Lübeck, Buxtehude, Boston (USA) und Rhode Island (USA) die zeitliche Entwicklung der Hautkrebssterblichkeit (Melanom / schwarzer Hautkrebs) in Schleswig-Holstein und verglich diese mit den direkt an Schleswig-Holstein angrenzenden Ländern und mit dem übrigen Deutschland. Während in den angrenzenden Regionen und in Deutschland insgesamt nur eine gleichbleibende Tendenz der Melanom-Sterblichkeit festgestellt werden konnte, kam es in Schleswig-Holstein seit Ende 2000 zu einem kontinuierlichen Rückgang. 
In einem zweiten Schritt wurden mögliche Gründe für den beobachteten Unterschied zwischen den Regionen untersucht wie zum Beispiel unterschiedliche Behandlungsformen oder Präventionsstrategien. „Einziger Faktor, der Schleswig-Holstein von den angrenzenden Regionen unterschied, war das Hautkrebs-Screening, das wir seit 1998 in Schleswig-Holstein im Auftrag des Gemeinsamen Bundesausschusses der Ärzte und Krankenkassen entwickelt haben“, erklärt der Dermatologe Prof. Dr. Eckhard Breitbart, Dermatologisches Zentrum Buxtehude, „Damit konnte weltweit erstmals gezeigt werden, dass ein Hautkrebs-Screening die Sterblichkeit des malignen Melanoms nachhaltig senken kann.“
Seit 1998 wurde in Schleswig-Holstein das Programm zur Früherkennung von Hautkrebs vorbereitet. In dem einjährigen Modellprojekt 2003/04 nahmen über 360.000 Personen teil. Damit handelt es sich um das weltweit größte Modellprojekt zum Hautkrebs-Screening. Nachdem erste Analysen und Veröffentlichungen bereits gezeigt hatten, dass durch das Hautkrebs-Screening vermehrt Tumoren in einem prognostisch günstigen Stadium gefunden werden, zeigt die jetzige Untersuchung erstmals einen positiven Einfluss auf die Hautkrebssterblichkeit. 
Das Hautkrebs-Screening wurde im Jahr 2008 deutschlandweit einführt. „Ab dem 35. Lebensjahr besteht jetzt in ganz Deutschland alle zwei Jahre Anspruch auf eine Ganzkörperuntersuchung bei Allgemeinmedizinern und Dermatologen“, so Prof. Dr. Breitbart. „Wir hoffen, dass bei guter Teilnahme in einigen Jahren die Hautkrebssterblichkeit auch in ganz Deutschland abnimmt“. 
<b>Hintergrund</b>
Das Modellprojekt zum Hautkrebs-Screening wurde von der Arbeitsgemeinschaft Dermatologische Prävention unter Leitung von Prof. Dr. Breitbart (Buxtehude) entwickelt und in den Jahren 2003/04 unter Förderung der Krankenkassen, der Kassenärztlichen Bundesvereinigung und der Deutschen Krebshilfe durchgeführt.
Die Zeitschrift CANCER ist eine der führenden Zeitschriften im Bereich der Krebsforschung und wird von der „American Cancer Society“ herausgegeben. Die Studie wurde am 19. April zunächst vorab online veröffentlicht: 
<i>Alexander Katalinic, Annika Waldmann, Martin A. Weinstock, Alan C. Geller, Nora Eisemann, Ruediger Greinert, Beate Volkmer, Eckhard Breitbart. Does skin cancer screening save lives? An observational study comparing trends in melanoma mortality in regions with and without screening”. CANCER, Article first published online: 19 APR 2012, DOI: 10.1002/cncr.27566</i>]]></content:encoded>
			<category>Forschung</category>
			<category>Pressemitteilung</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 26 Apr 2012 15:43:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Hanse trifft Humboldt</title>
			<link>http://www.uni-luebeck.de/aktuelles/nachricht/artikel/themenschwerpunkt-wissenschaftsjahr-im-neuen-focus-uni-luebeck.html</link>
			<description>&quot;Lübeck - Stadt der Wissenschaft 2012&quot; ist Themenschwerpunkt im neuen focus uni lübeck</description>
			<content:encoded><![CDATA[Was &quot;Hanse&quot; mit &quot;Humboldt&quot; verbindet, ist das Schwerpunktthema in der neuen Ausgabe der Zeitschrift für Wissenschaft, Forschung und Lehre an der Universität zu Lübeck, focus uni lübeck.
Aus dem prall gefüllten Veranstaltungsprogramm des Wissenschaftsjahres präsentiert das Heft besonders die Projekte und Aktionen, mit denen sich die Universität an &quot;Stadt der Wissenschaft&quot; beteiligt. Der Bogen reicht vom Wissenschaftspfad und den Experimentierstationen in den Stadtteilen über &quot;Schlau shoppen&quot;, FameLab und die Ausstellung &quot;MenschMikrobe&quot; bis hin zur Vortragsreihe über Sportmedizin und Doping und die Schülerforschungsgemeinschaft Lübeck. 
In einem ausführlichen Interview kommen der Bürgermeister und die Wissenschaftsmanagerin der Hanse- und Wissenschaftsstadt zu Wort. Und in einem großen Einleitungsartikel stellen wir einen der beiden Brüder vor, deren Namen im Motto des Lübecker Wissenschaftsjahres stehen: den großen Naturforscher und Entdeckungsreisenden Alexander von Humboldt.
Alle Informationen und die komplette Ausgabe zum Herunterladen: <link 4107 - internal-link>focus uni lübeck</link>
Übrigens: Mitglieder der Gesellschaft der Freunde und Förderer und der Alumni Lübeck erhalten focus uni lübeck kostenlos und frei Haus. Informationen zur Mitgliedschaft finden Sie <b><link 568 - internal-link>hier</link></b>.]]></content:encoded>
			<category>Forschung</category>
			<category>Universität</category>
			<category>Pressemitteilung</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 26 Apr 2012 09:32:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Wichtiger Schritt auf dem Weg zur Stiftungsuniversität</title>
			<link>http://www.uni-luebeck.de/aktuelles/nachricht/artikel/wichtiger-schritt-auf-dem-weg-zur-stiftungsuniversitaet-1.html</link>
			<description>Eckpunkte des Wissenschaftsministeriums zur Umwandlung der Universität zu Lübeck in eine...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Die Universität zu Lübeck kommt der angestrebten Rechtsform einer Stiftungsuniversität einen wichtigen Schritt näher. Der Minister für Wissenschaft, Wirtschaft und Verkehr des Landes Schleswig-Holstein, Jost de Jager, stellte&nbsp;am 16. April 2012&nbsp;auf einer Pressekonferenz in Lübeck gemeinsam mit dem Präsidium der Universität seine <link fileadmin/uzl_presse/Nachrichtenbilder/120416_Eckpunkte_Stiftungsuni_HL.pdf - download>Eckpunkte für die Umwandlung in eine Stiftungsuniversität</link> vor.
Wissenschaftsminister de Jager sagte zu dem Eckpunktepapier: „Im Koalitionsvertrag haben sich die regierungstragenden Parteien CDU und FDP darauf verständigt, die von der Universität zu Lübeck gewünschte Umwandlung zu einer Stiftungsuniversität, sorgfältig zu prüfen. Nachdem vorrangige Strukturfragen zur baulichen Sanierung des UKSH geklärt werden konnten, haben sich Land und Universität jetzt auf Zielsetzungen und Leitlinien für eine Umwandlung geeinigt.“
Von einer Stiftungsuniversität versprechen sich beide Seiten einen weiteren Zuwachs an Selbständigkeit, Flexibilität und Eigenverantwortung für die Hochschule. Bereits mit dem 2007 novellierten Hochschulgesetz wurden allen Hochschulen in Schleswig-Holstein mehr Autonomie und größere Handlungsspielräume eingeräumt.
„Als Stiftung erhält die Universität nun auch in finanzieller Hinsicht die Chance, ihre Effizienz und Innovationsfähigkeit nachhaltig zu steigern“, erläuterte de Jager die Zielsetzungen. Die Universität wird in die Lage versetzt, ihre Finanzmittel flexibler zu bewirtschaften. Private Mittelgeber erhalten verbesserte Möglichkeiten, durch eine Zustiftung die Universität langfristig zu fördern und von den rechtsformspezifischen Steuervorteilen zu profitieren.
Das Land reagiert damit auf die traditionell ausgeprägte Stiftungskultur in der Hansestadt Lübeck. Zugleich wirkt die Stiftungsuniversität identitätsstiftend für das gesamte Hochschulpersonal, die Studierenden und die Ehemaligen.
Die praktische Umsetzung soll sich an folgenden Leitlinien orientieren:
<ul><li>Es wird von der im Hochschulgesetz vorgesehenen Möglichkeit Gebrauch gemacht, die Universität über ein eigenständiges Gesetz in eine Stiftung umzuwandeln.</li><li>Die bisherigen Organisationsstrukturen, Partizipationsrechte und Aufgabenzuweisungen innerhalb der Hochschulgremien bleiben weitestgehend erhalten. Eine Einbeziehung des Universitätsklinikums in die Stiftung ist nicht vorgesehen.</li><li>Die Stiftung wird als Zuwendungsstiftung konzipiert und finanziert sich in erster Linie aus Finanzmitteln des Landes. Das Grundstockvermögen der Stiftung wird aus den der Universität zur Bewirtschaftung zugewiesenen Landesliegenschaften gebildet.</li><li>Durch Zustiftungen, Spenden und sonstige Einnahmen können das Grundstockvermögen der Stiftung erweitert und zusätzliche Vorhaben finanziert werden.</li><li>Dabei wird die Stiftung an der leistungsbezogenen Hochschulfinanzierung ebenso beteiligt wie die anderen Hochschulen. Ertragsüberschüsse verbleiben der Stiftung uneingeschränkt zur Erfüllung ihrer Aufgaben.</li><li>Die Stiftung wird Dienstherr und Arbeitgeber des Hochschulpersonals. Dies geschieht durch eine Übernahme der Beamtinnen und Beamten nach Maßgabe des Landesbeamtengesetzes. Die übrigen Arbeits- und Ausbildungsverhältnisse werden ebenfalls gesetzlich auf die Stiftung übertragen.</li></ul>
„Wichtig ist, dass den Beschäftigten der Hochschule dadurch kein Nachteil entsteht“, betonten de Jager und Dominiak gleichermaßen. Dies wird durch einen Überleitungstarifvertrag und weitere begleitende Maßnahmen, wie z. B. die Sicherung der Ansprüche auf Alters- und Hinterbliebenenversorgung und die Anrechnung von Beschäftigungszeiten, sichergestellt.
Mit der Erarbeitung der notwendigen gesetzlichen und vertraglichen Grundlagen soll be-reits unmittelbar nach der Landtagswahl begonnen werden. Es wird angestrebt, den Umwandlungsprozess zum 1. Januar 2014 abzuschließen.
Prof. Dr. Peter Dominiak, der Präsident der Universität Lübeck, erläuterte das Vorhaben der Universität: „Die Universität zu Lübeck hat vor mehreren Jahren den Entschluss gefasst, nach Prüfung des Stiftungsmodells der Niedersächsischen Hochschulen und nach Erstellung eines Rechtsgutachtens, das den Besonderheiten der Hochschulmedizin im Bundesland Schleswig-Holstein Rechnung trägt, den Weg hin zu einer Stiftung des öffentlichen Rechts zu gehen. Das Modell einer Stiftungsuniversität wurde vor zwei Jahren auch in den Struktur-Entwicklungsplan der Universität, ‚Univision 2020‘, aufgenommen, der vom Senat der Universität und vom Universitätsrat genehmigt wurde.“
Er sagte weiter: „Im Koalitionsvertrag der Landesregierung wurde der Universität eine sorgfältige Prüfung des Stiftungsmodells unter Einbeziehung der Universität zugesichert. 
Nachdem sich die Christian-Albrechts-Universität zu Kiel mit der Universität zu Lübeck und dem Universitätsklinikum Schleswig-Holstein auf eine gemeinsam Struktur der Hochschulmedizin In Schleswig-Holstein verständigt haben, ist nun auch der Weg frei für ein Stiftungsmodell der Lübecker Universität.
Die wichtigsten Aussagen des heute vorgelegten Eckpunktepapiers sind für uns
<ul><li>Eine größere Selbständigkeit&nbsp; und Eigenverantwortung. Die Universität erhält damit die Möglichkeit , sich auch finanziell unabhängiger vom Land zu machen. </li><li>Die Stiftung ist zunächst als Zuwendungsstiftung konzipiert und wird weiterhin hauptsächlich aus Mitteln des Landes finanziert. </li><li>Die Universität wird weiterhin wie alle übrigen Hochschulen des Landes Schleswig-Holstein mit dem Land Zielvereinbarungen abschließen.</li><li>Als Stiftungsuniversität gehen auch die Bauherreneigenschaften auf die Stiftung über.</li><li>Die körperschaftlichen Strukturen der Universität bleiben weitgehend erhalten, ebenso die Organisationsstrukturen. Rechtsstellung, Aufgaben und Organe der Studierendenschaft bleiben uneingeschränkt erhalten.</li><li>Für die Stiftung wird ein eigenes Stiftungserrichtungsgesetz geschaffen, das zum 1. Januar 2014 in Kraft treten soll.</li></ul>
Das Eckpunktepapier des Wissenschaftsministeriums bedeutet für die Universität zu Lübeck einen wichtigen Meilenstein hin zur Stiftungsuniversität. Da es für die Stiftung ein eigenes Gesetz geben wird, wird neben der größeren Autonomie signifikant unsere Existenz gesichert. Die Spendenbereitschaft der Bürgerinnen und Bürger Lübecks sowie der ortsansässigen Unternehmen und Stiftungen für die Universität ist groß und wird mit Sicherheit durch das Stiftungsmodell noch zunehmen.
Präsidium und Universität sehen mit dem Eckpunktepapier der Landesregierung ihr Bestreben hin zur Stiftung deutlich unterstützt.“ -
Auch der Bürgermeister der Hansestadt Lübeck, Bernd Saxe, der Präses der Industrie- und Handelskammer zu Lübeck, Christoph Andreas Leicht, und der frühere Ministerpräsident Björn Engholm äußerten sich in ersten Stellungnahmen zustimmend und zufrieden zu dem Eckpunktepapier.
Lübecks Bürgermeister Bernd Saxe begrüßt die Absicht der Landesregierung, die Universität Lübeck in eine Stiftungsuniversität umzuwandeln. Saxe: „Das ist ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung und ein großer Gewinn für die Stadt. Mit dem Stiftungsmodell wird die Universität dauerhaft gesichert, erhält mehr Autonomie&nbsp; und ermöglicht die gezielte Einwerbung von Zustiftungen. Das wird einen zusätzlichen Schub für die Wissenschaftsstadt Lübeck auslösen. Der Protest aus dem Jahr 2010 hat bereits gezeigt, dass nicht nur die Bürgerinnen und Bürger hinter ihrer Universität stehen, sondern auch viele Unternehmen und Stiftungen. Die Universität gehört zu Lübeck wie Marzipan und Holstentor. Mit der Stiftungsuniversität wird damit auch ein Stück Frieden in der Hochschullandschaft geschaffen, um sich wieder voll der Forschung, Lehre und der Schaffung von Ideen und Innovationen widmen zu können. Ich danke im Namen der Stadt schon jetzt allen Beteiligten, die daran mitgewirkt haben, dass Lübeck nun tatsächlich eine Stif-tungsuniversität bekommt.“
Präses Christoph Andreas Leicht sagte: &quot;Nach langer Diskussion kommt die Stiftungsuniversität Lübeck endlich auf den Weg. Wir begrüßen das heute vorgestellte Eckpunktepapier der Landesregierung und gehen davon aus, dass die Universität mit der dann größeren Selbstständigkeit die eigenen Geschicke besser lenken kann und sich gerade mit der Wirtschaft eine noch stärkere Zusammenarbeit ergeben wird. Auch für den Studienort Lübeck sehen wir Vorteile, durch eine stärkere Identifikation der Studierenden mit ihrer Universität. Das ist ein wichtiger Baustein im Kampf gegen den Fachkräftemangel. 
Die Universität ist bereits heute für den Wirtschaftsstandort von herausragender Bedeutung. Die Umwandlung in eine Stiftungsuniversität führt aber nicht automatisch zu einer Stärkung des Standortes. Das ist kein Selbstläufer. Über ein professionelles Fundraisung wird es der Universität möglich sein, Zustifter in der Wirtschaft in unserer Region und darüber hinaus zu finden. Wir gehen davon aus, dass sich gerade durch eine intensive Zusammenarbeit in Forschung und Lehre mit der Wirtschaft viele Möglichkeiten für die Universität ergeben werden. Als IHK zu Lübeck sehen wir uns verpflichtet, die Universität mit unserem Sachverstand, Kontakten und unserem Engagement im Rahmen des Fundraising auch zu unterstützen. 
Es sind noch sehr viele Details bis zur Gründung der Stiftungsuniversität zu klären. Qualität und eine sichere finanzielle Basis gehen hier vor Schnelligkeit. Der geplante Gründungstermin 1. Januar 2014 halten wir für realistisch.&quot;
Björn Engholm sagte: „Dies ist ein wichtiger Schritt auf einem langen Weg zu einem guten Ziel. Ich bin froh, dass für die Universität Lübeck damit nun hoffentlich bald ein neues Kapitel aufgeschlagen werden kann.“]]></content:encoded>
			<category>Universität</category>
			<category>Pressemitteilung</category>
			<category>Zeige auf _Startseite_ als _Leitartikel_ an</category>
			
			
			<pubDate>Mon, 16 Apr 2012 18:13:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Erste Lübecker Studierendentagung</title>
			<link>http://www.uni-luebeck.de/aktuelles/nachricht/artikel/erste-luebecker-studierendentagung.html</link>
			<description>Die nächsten Absolventinnen und Absolventen der gesuchten MINT-Fächer präsentierten sich mit ihren...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Am 29. und 30. März 2012 fand die erste Studierendentagung des BioMedTec Wissenschaftscampus Lübeck mit Unterstützung der Norddeutschen Life-Science-Agentur Norgenta statt. Organisiert wurde die Veranstaltung vom Institut für Medizintechnik der Universität zu Lübeck und dem Technologietransfer MEDISERT, geleitet wurde sie von Prof. Dr. Thorsten M. Buzug, dem Direktor des Instituts für Medizintechnik.
Studierende der Universität zu Lübeck und der Fachhochschule Lübeck präsentierten Vertretern der Industrie und der Öffentlichkeit ihre Ergebnisse aus Projekten oder Abschlussarbeiten. Die Arbeiten sind überwiegend im 3. Mastersemester, dem Forschungs-semester des Studiengangs Medizinische Ingenieurwissenschaft (MIW), entstanden. Hier hatten die Studierenden die Chance, in Instituten der Hochschule, in internationalen Forschungseinrichtungen oder in Industrieunternehmen an aktuellen Forschungsprojekten mitzuarbeiten. Viele Studierende jüngerer Semester nahmen daher die Gelegenheit zur Teilnahme an dieser Konferenz ebenfalls wahr, um Kontakte für ihr Forschungssemester zu knüpfen. 
Der Schwerpunkt der Tagung wurde auf Themen der Medizintechnik gelegt. In 30 Fachvorträgen und 29 Postern wurden Forschungsergebnisse in den Sessions Biomedical Engineering, X-Ray and Computed Tomography, Magnetic Particle Imaging, Magnetic Resonance Imaging, Biomedical Optics und Medical Image Computing präsentiert. Die Veranstaltung hatte das Format einer typischen Tagung und verfolgte das Ziel, junge Studierende auf den wissenschaftlichen Wettbewerb bei internationalen Konferenzen vorzubereiten: Im Vorfeld mussten vierseitige englischsprachige Zusammenfassungen online eingereicht werden, die einem Review durch das Programmkomitee unterzogen wurden. Die Proceedings der Studierendentagung erscheinen im Grin-Verlag. 
Die Kompetenzen der studentischen Teilnehmer, die das Tagungsprogramm eindrucksvoll widerspiegelte, treffen den Bedarf der Wirtschaft. Deutschland fehlen die Absolventinnen und Absolventen der so genannten „MINT“-Fächer ( = Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik), um im globalisierten Wettbewerb bestehen zu können. Das Programm der Tagung brachte unter anderem die Lübecker Schwerpunkte Bildgebung und Bildverarbeitung zum Ausdruck. Hier sind hervorragende Forschungsleistungen der Institute, Labore und Kliniken des BioMedTec Wissenschaftscampus eng mit den Vorlesungsplänen verknüpft, so dass viele Studierende in ihren Forschungsarbeiten während des Masterstudiums ihre Kompetenzen an renommierten Forschungseinrichtungen im In- und Ausland unter Beweis stellen konnten.
„Neben den wissenschaftlichen Beiträgen waren wichtige Programmpunkte auch die vier extern moderierten Workshops, in denen die Studierenden ihre Persönlichkeits- sowie Methodenkompetenz erweitern bzw. über die Zukunftsperspektiven außerhalb von Forschung und Entwicklung diskutieren konnten“, fand Bärbel Kratz aus dem Institut für Medizintechnik, die in jeder Phase der Entwicklung der Tagung die erste Anlaufstelle für Fragen und Probleme der Studierenden und des Programmkomitees war. 
Am Ende der Tagung wurden von der Norgenta die besten Poster und Vorträge mit Preisen ausgezeichnet. Folgende Arbeiten wurden prämiert:
1. Vortragspreis, Man Linh Ha, MIW, für ihre Arbeit am Wellman Center for Photomedicine, Department of Dermatology, Massachusetts General Hospital, Harvard Medical School, Boston, MA, USA: Development of a Novel Fractional Laser Device Utilizing a Tunable Cr2+:ZnSe Infrared Laser<br />2. Vortragspreis, Anna Heye, MIW, für ihre Arbeit am Department of Mathematics, University of Dundee, Scotland: Mathematical modelling of breast tumour growth and treatment<br />3. Vortragspreis, Klaas Bente, MIW, für seine Arbeit am Institut für Medizintechnik der Universität zu Lübeck: Realistic Simulation of a Movable and Rotatable Field-Free Line in Magnetic Particle Imaging<br />1. Posterpreis, Jennifer-Magdalena Masch, MIW, für ihre Arbeit am Institut für Biomedizinische Optik der Universität zu Lübeck: Resection of human calcified aortic heart valves in vitro by using a Thulium laser<br />2. Posterpreis: Christian Kaethner, MIW, für seine Arbeit am Institut für Medizintechnik der Universität zu Lübeck: Phantom-based Determination of Noise Distribution in Computed Tomography<br />3. Posterpreis: Christopher Janssen, FH Lübeck, für seine Arbeit im Labor für Medizinsche Sensor- und Gerätetechnik2: Development and implementation of a method for producing directional solidified, electrospun hybrid structures as nerve guidance channels 
Am 12. Juni 2012 wird eine nächste Veranstaltung für Studierende und wissenschaftliche Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen angeboten, die den Kontakt zur Industrie suchen. Unter dem Dach der IHK zu Lübeck und des BioMedTec Wissenschaftscampus Lübeck organisiert die Technologietransferstelle MEDISERT die erste gemeinsame Praktikanten- und Stellenbörse, auf der zahlreiche Unternehmen für Fragen zur Verfügung stehen werden.
]]></content:encoded>
			<category>Studium</category>
			<category>Pressemitteilung</category>
			
			
			<pubDate>Tue, 10 Apr 2012 10:58:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Internationaler Workshop Magnetic Particle Imaging 2012</title>
			<link>http://www.uni-luebeck.de/aktuelles/nachricht/artikel/internationaler-workshop-magnetic-particle-imaging-2012-in-luebeck.html</link>
			<description>Neueste Ergebnisse und aktuelle Forschungstrends für die nächste Generation der medizinischen...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Am 15. und 16. März 2012 fand der zweite internationale Workshop zum Magnetic Particle Imaging an der Universität zu Lübeck statt. Die internationale Forscherelite des innovativen Bildgebungsverfahrens traf auf Unternehmerinnen und&nbsp;Unternehmer aus aller Welt, um neueste Ergebnisse zu präsentieren und sich über aktuelle Forschungstrends zu informieren. 
So wie beim ersten Workshop im Jahr 2010, hatte auch diesmal Prof. Dr. Thorsten M. Buzug, Direktor des Instituts für Medizintechnik, den Tagungsvorsitz inne. Die Veranstaltung konnte sowohl die Zahl der Teilnehmer als auch die der wissenschaftlichen Beiträge fast verdoppeln. In diesem Jahr haben 162 Teilnehmer aus zwölf Ländern zu dem Erfolg der Veranstaltung beigetragen. 
Als besonders positiv wurde dabei die hohe Zahl von Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftlern&nbsp;verzeichnet. Wichtigste Impulsredner waren der Erfinder von MPI, Bernhard Gleich (Philips), Steven Conolly (UC Berkeley) und Kannan Krishnan (University of Washington).
Parallel zur Vorbereitung des Workshops hatte die DFG eine Großgeräteinitiative zur Beschaffung eines präklinischen MPI-Scanners veröffentlicht. Da die Einreichungsfrist hierfür bis zum 2. April 2012 lief, konnten sich die potenziellen Bewerber um ein solches Gerät auf dem Workshop noch einmal über den letzten Stand der Forschung informieren.
Der Kongress wurde erstmalig von der Transferstelle MEDISERT des BioMedTec Wissenschaftscampus Lübeck organisiert und wird im Jahr 2013 in Berkeley, im Jahr 2014 dann wieder in Deutschland stattfinden. Zahlreiche Institutionen wie z.B. die IHK Lübeck, die Norgenta, Bruker BioSpin, Philips Hamburg, nanoPET, Berlin, Fork Labs Lübeck und Lanxess, Leverkusen, haben den Workshop unterstützt und sich in einer Ausstellung präsentiert. Der Tagungsband ist im Springer-Verlag erschienen (Springer SPPHY 140, 2012, dx.doi.org/10.1007/978-3-642-24133-8).
Mehr zum Workshop: <link http://www.iwmpi.org/>www.iwmpi.org</link>
Der Service der MEDISERT kann von allen Instituten, Kliniken und Laboren des BioMedTec Wissenschaftscampus genutzt werden (<link http://www.uni-luebeck.de/technologietransfer/medisert.html>http://www.uni-luebeck.de/technologietransfer/medisert.html</link>).]]></content:encoded>
			<category>Forschung</category>
			<category>Pressemitteilung</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 04 Apr 2012 10:43:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Mathematik-Kooperation zwischen der EU und der Ukraine</title>
			<link>http://www.uni-luebeck.de/aktuelles/nachricht/artikel/mathematik-kooperation-zwischen-der-eu-und-der-ukraine.html</link>
			<description>Neue mathematische Verfahren für die Lebenswissenschaften – Erste Gastwissenschaftlerin aus Kiew...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Mathematiker aus Deutschland, Norwegen, Italien und der Ukraine entwickeln in einem Gemeinschaftsprojekt neue mathematische Verfahren und Algorithmen für die Lebenswissenschaften. Die Europäische Union fördert das Projekt EUMLS (EU-Ukrainian Mathematicians for Life Sciences) über vier Jahre mit insgesamt 389.500 Euro. Der Forschungsverbund startete am 1. April 2012. Projektkoordinator ist Prof. Dr. rer. nat. Jürgen Prestin, der Direktor des Instituts für Mathematik der Universität zu Lübeck.
Die Einbeziehung moderner mathematischer Methoden ist eines der zurzeit wichtigsten Entwicklungsfelder in den Bio- und Lebenswissenschaften. Die enormen heute verfügbaren Datenmengen für die biologische und molekularbiologische Forschung, die automatisierte Genomanalyse und die rapide Zunahme der Rechenkapazität von Computern für die Auswertung dieser Daten erzeugen einen hohen Bedarf nach fortentwickelten mathematischen Modellen und Verfahren in den Computational Life Sciences.
Ziel von EUMLS ist es, in einem umfassenden Programm fünf exzellente Mathematische Institute in der Ukraine mit Partnern in Oslo, Mailand und Lübeck zusammenzuführen und die interdisziplinäre Kooperation zwischen Biowissenschaften und Mathematik zu intensivieren. Der Projektleitung gehören außer Prof. Prestin Dr. Alexandra Antoniouk von der Nationalen Akademie der Wissenschaften der Ukraine in Kiew und Dr. Ewald Quak von der Universität Oslo an.
Im Rahmen des Projektes werden Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler zu Gastaufenthalten an den Partnerinstituten forschen und gemeinsame Konferenzen abhalten. In Lübeck beginnt Olga Kyselova, M.Sc., von der Technischen Universität der Ukraine in Kiew am 4. April 2012 einen fünfmonatigen Forschungsaufenthalt. Sie wird hier besonders mit Prof. Dr. rer. nat. Karsten Keller und seinen Doktoranden zusammenarbeiten. Die erste EUMLS-Konferenz findet vom 3. – 14. September 2012 in Kiew statt.
Für das Lübecker Institut für Mathematik knüpfen die Forschungsvorhaben von EUMLS an bereits langjährig betriebene Projekte etwa zur Entwicklung von Algorithmen für die Molekular- und Strukturbiologie an. Mit ihnen können beispielsweise die Eiweißbaupläne für geeignete Gegenmittel gegen neuartige Infektionserreger errechnet werden. Für die Studentinnen und Studenten des Lübecker Studiengangs „Mathematik in Medizin und Lebenswissenschaften“ ergeben sich aus dem neuen Projekt interessante internationale Forschungs- und Kooperationsmöglichkeiten.
Das Projekt EU-Ukrainian Mathematicians for Life Sciences (EUMLS) im Internet:<br /><link http://www.math.uni-luebeck.de/EUMLS>www.math.uni-luebeck.de/EUMLS</link>]]></content:encoded>
			<category>Forschung</category>
			<category>Pressemitteilung</category>
			
			
			<pubDate>Fri, 30 Mar 2012 15:07:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Zukunft wird aus Ideen gemacht</title>
			<link>http://www.uni-luebeck.de/aktuelles/nachricht/artikel/hochschulen-bieten-parteien-zukunftspakt-an.html</link>
			<description>Hochschulen bieten Parteien Zukunftspakt an - Landesrektoren- und Landes-ASten-Konferenz machen...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Die neun staatlichen Hochschulen und die Studierenden des Landes Schleswig-Holstein schlagen der Landespolitik einen auf zehn Jahre angelegten Zukunftspakt vor. Der „Pakt für hochschulische Bildung und Wissenschaft für ein zukunftsfähiges Schleswig-Holstein“ enthält Eckpunkte für eine Weiterentwicklung der Hochschulen bis 2022. 
„Gemeinsam mit der Landespolitik wollen wir die Absolventenzahlen erhöhen, mehr Drittmittel ins Land holen, den Standort attraktiver für Ausländerinnen und Ausländer machen und den Technologietransfer voranbringen“, beschreibt der Vorsitzende der Landesrektorenkonferenz, der Kieler Uni-Präsident Prof. Dr.&nbsp;Gerhard Fouquet, die Ziele des Paktes, der am Mittwoch, dem 28. März 2012, der Öffentlichkeit vorgestellt wurde. <br />&nbsp;<br />„Damit wird Schleswig-Holstein für Studierende, Spitzenforscherinnen und Spitzenforscher sowie zukünftige Fachkräfte attraktiver. Die Hochschulen wirken aktiv dem absehbaren Fachkräftemangel entgegen und die Innovationsfähigkeit der regionalen Wirtschaft wird gesteigert“, umriss Fouquet mögliche Effekte des Paktes. Um ihre Ziele zu erreichen, erwarten die Hochschulen von der zukünftigen Landesregierung Zukunftsinvestitionen von zusätzlich 35 Millionen Euro jährlich in die Hochschul- und Forschungslandschaft. <br />&nbsp;<br />Vorbild für die Initiative ist die Entwicklung in den letzten Jahrzehnten in Bundesländern wie Bayern oder Sachsen. Durch massive Investitionen in Hochschulen und Forschung haben diese Länder eine dynamische Wirtschaftsentwicklung erzeugt, die sich auch positiv auf die öffentlichen Finanzen auswirkt. Mit dem Zukunftspakt wollen die Hochschulen erreichen, dass Schleswig-Holstein wieder Anschluss an die wirtschaftlich starken Bundesländer gewinnt. Deshalb bieten sie der Landespolitik jetzt eine aktive Mitgestaltung in Form eines Vertrages an. Nur dadurch kann die durch das Kieler Wissenschaftsministerium und den Landesrechnungshof festgestellte starke Unterfinanzierung beendet und das bestehende Nord-Südgefälle in der Hochschul- und Forschungslandschaft abgebaut werden. <br />&nbsp;<br />„Wir brauchen eine ehrliche mittel- und langfristige Strategie für unsere Hochschulen, damit wir Studierenden endlich die Ausbildung erhalten, die wir verdienen und die das Land so dringend braucht. Wir sind es wert, dass man uns unterstützt“, begründete die Vorsitzende der Landes-Asten-Konferenz, Yvonne Dabrowski, die Motivation der Studierenden.
Um ihren Forderungen Nachdruck zu verleihen, haben sich die Hochschulen und die Studierenden gemeinsam entschieden, sich unübersehbar und unüberhörbar in den Wahlkampf zur Landtagswahl am 6. Mai einzumischen. „Zukunft wird aus Ideen gemacht“ heißt die Kampagne, die dazu seit Dienstag, 27. März, an allen Hochschulstandorten Schleswig-Holsteins läuft. Auf großen Bannern in Lübeck, Kiel, Heide und Flensburg – den größten Wahlplakaten im Land –, mit Plakaten, Stickern und Aufklebern, in den Printmedien, in Rundfunk und Fernsehen, im Internet, mit Veranstaltungen und in den Foren moderner Social Media machen die Hochschulen sich sechs Wochen lang für ihre Sache stark. Mit dem „Pakt für hochschulische Bildung und Wissenschaft“ bieten sie parallel zum Wahlkampf den politischen Parteien einen Vertrag zur Entwicklung der Hochschulen im Lande an. <br />&nbsp;<br />Die Kampagne ist spendenfinanziert. Förderinnen und Förderer sind willkommen. Wer die Kampagne unterstützen möchte, kann diese auf facebook „liken“ oder Kampagnen-Plakate bei den Pressestellen der Hochschulen bestellen.&nbsp;&nbsp;<br />&nbsp;<br />Der „Zukunftspakt Hochschulen“ und die Kampagne „Zukunft wird aus Ideen gemacht“ im Internet:
<ul><li><link http://www.zukunftspakt-hochschulen.de>www.zukunftspakt-hochschulen.de</link></li><li><link http://www.facebook.com/zukunftspakthochschulen>www.facebook.com/zukunftspakthochschulen</link></li></ul>]]></content:encoded>
			<category>Universität</category>
			<category>Pressemitteilung</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 28 Mar 2012 14:42:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Ausstellung „MenschMikrobe“ eröffnet in Lübeck</title>
			<link>http://www.uni-luebeck.de/aktuelles/nachricht/artikel/ausstellung-menschmikrobe-eroeffnet-in-luebeck.html</link>
			<description>Interaktive Wanderausstellung zur Infektionsforschung erstmals in Schleswig-Holstein – Einladung...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Vom 29. März bis 6. Juni 2012 präsentieren die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) und das Robert Koch-Institut (RKI) gemeinsam mit der Universität zu Lübeck die Wanderausstellung „MenschMikrobe – Das Erbe Robert Kochs und die moderne Infektionsforschung“ erstmals in Schleswig-Holstein. 
Die interaktive Schau steht im Rahmen der Veranstaltungen und Aktivitäten des Lübecker Wissenschaftsjahres 2012. Sie wird im Foyer des Multifunctionscenters I auf dem Lübecker Uni-Campus gezeigt. „MenschMikrobe“ bietet mit multimedialen Exponaten, Audio-Features und anschaulichen Texten einen umfassenden Einblick in das heutige Wissen über Bakterien, Viren und Parasiten – und verdeutlicht zugleich die historische und soziale Dimension der Epidemien.
Journalistinnen und Journalisten sind herzlich eingeladen zu einem Presserundgang am Mittwoch, dem 28. März, um 17 Uhr im Foyer des Multifunctionscenters I (Nähe Audimax) Maria-Goeppert-Straße 1, 23562 Lübeck.
Feierlich eröffnet wird die Ausstellung in direktem Anschluss am 28. März um 18 Uhr vom Präsidenten der Lübecker Universität, Prof. Dr. Peter Dominiak, dem Bürgermeister der Hansestadt Lübeck, Bernd Saxe, dem Präsidenten der DFG, Prof. Dr.-Ing. Matthias Kleiner, und dem Präsidenten des RKI, Prof. Dr. Reinhard Burger. Den Festvortrag hält Prof. Dr. Werner Solbach vom Institut für Medizinische Mikrobiologie und Hygiene der Universität Lübeck zum Thema „Mikroben sind gesund“. Journalistinnen und Journalisten sind auch zur Eröffnung herzlich eingeladen.
„MenschMikrobe“ greift mit der Infektionsforschung ein aktuelles Thema auf, wie die EHEC-Epidemie des vergangenen Jahres zeigt. Dabei richtet sich die ebenso fundierte wie lebendig gestaltete Schau an ein breites Laienpublikum und ist auch für Kinder geeignet. Die ästhetisch anspruchsvollen Ausstellungswände aus Glas werden durch Mitmach-Exponate ergänzt, etwa eine virtuelle Pandemie-Simulation, ein Krankenhaus-Modell zum Erkunden von Infektionsquellen oder ein überdimensioniertes Stoffbakterium, das die Wirkungsweise von Antibiotika verständlich macht. Audio-Features erzählen von den sozialen und kulturellen Auswirkungen historischer Seuchenereignisse wie der Pest im Mittelalter oder der Cholera-Epidemie 1892 in Hamburg. Spezielle Kindertexte und eine eigene Kinderstation bereiten grundlegende Zusammenhänge für junge Besucher ab dem Grundschulalter auf.
Ein besonderes Angebot rund um „MenschMikrobe“ sind regelmäßige Führungen für Besucher und Schulklassen sowie allgemeinverständliche Abendvorträge von Lübecker Infektionsforschern zu aktuellen Themen der Infektionsmedizin. Alle Angebote sind kosten-los. Der Eintritt in die Ausstellung ist frei.
Prof. Dr. Werner Solbach, Direktor des Instituts für Medizinische Mikrobiologie und Hygiene der Universität zu Lübeck und des Universitätsklinikums Schleswig-Holstein, Campus Lübeck, sagte anlässlich der Ausstellungseröffnung: „Diese attraktive Ausstellung für Lübeck gewinnen zu können, bedeutet ein Anerkennung der Forschung an unserer Universität in ihrem Schwerpunktgebiet der Infektions- und Entzündungsforschung durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft und das Robert-Koch-Institut.“
Die Ausstellung ist Teil des umfangreichen Veranstaltungsprogramms der Lübecker Wissenschaftsinstitutionen im Rahmen von „Lübeck – Stadt der Wissenschaft 2012“. Bürgermeister Bernd Saxe sagte: „MenschMikrobe ist ein Höhepunkt in unserem Wissenschafts-jahr. Sie ist erstmals in Schleswig-Holstein zu sehen und rückt Lübeck als erstklassigen Wissenschaftsstandort überregional in den Fokus. Die Bedeutung unserer Hochschulen wird durch die Ausstellung einmal mehr für viele Menschen sichtbar. Am Beispiel der Hygieneforschung zeigt sich hautnah, wie wichtig Forschung und Lehre für jeden von uns sind.“
Ins Leben gerufen wurde „MenschMikrobe“ anlässlich des hundertsten Todestages von Robert Koch, dem Mitbegründer der modernen Bakteriologie, im Mai 2010. An den bisherigen Standorten in Berlin, Bonn, Würzburg, Münster, Hamburg, Jena, München und Tübingen stieß die Ausstellung auf hohes Interesse bei Besuchern und Schulen und zog insgesamt gut 72.000 Personen quer durch alle Altersgruppen an, darunter 881 Schulklassen.
Alle Informationen und Terminhinweise, frei druckbares Bildmaterial sowie den Ausstellungskatalog zum Download finden Sie auf der Ausstellungs-Website unter <link http://www.menschmikrobe.de>www.menschmikrobe.de</link>
<b>Die Ausstellung „MenschMikrobe“ in Lübeck auf einen Blick</b>
<ul><li>29. März bis 6. Juni 2012</li><li>Universität zu Lübeck</li><li>Multifunktionscenter I (Nähe Audimax)</li><li>Maria-Goeppert-Straße 1, 23562 Lübeck</li><li>Geöffnet Montag bis Freitag: 9–19 Uhr; Sa/So und Feiertag: 10–18 Uhr</li><li>Kostenlose Besucherführungen mittwochs, 17 Uhr, sowie samstags, sonn- und feiertags um 11 und 15 Uhr</li><li>Führungen für Gruppen und Schulklassen nach Anmeldung</li><li>Öffentliche Vorträge am 18.4., 2.5, 16.5. und 30.5., jeweils 18 Uhr im Audimax</li><li>Eintritt frei</li></ul>]]></content:encoded>
			<category>Veranstaltungen</category>
			<category>Pressemitteilung</category>
			
			
			<pubDate>Tue, 27 Mar 2012 16:40:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Geheimnisse lüften mit MATHEMAGIE</title>
			<link>http://www.uni-luebeck.de/aktuelles/nachricht/artikel/geheimnisse-lueften-mit-mathemagie.html</link>
			<description>Vorlesung der MiniMaster Lübeck am 24. März 2012 in der Uni (11.15 Uhr, Audimax)</description>
			<content:encoded><![CDATA[Mathe ist voll uncool? Quatsch! Mathe ist magisch! In unserer zweiten Jahresvorlesung am Samstag (24. März; 11.15 Uhr) erfährst Du, wie Du mit Hilfe von *MATHEMAGIE* das Innere von Dingen erforschen kannst. Und das, ohne sie zu öffnen. 
Prof. Dr. Bernd Fischer, Judith Berger und Janine Olesch vom Fraunhofer-Institut für Bildgestützte Medizin MEVIS erklären Dir, wie die Computertomographie 3D Bilder erzeugt. Das hilft dem Arzt bei der Behandlung von Armbrüchen und Dir bei der Auswahl der richtigen Überraschungseier. Möglicherweise bist Du überrascht, aber Schiffe versenken und Computertomographie haben viel miteinander zu tun. 
Glaubst Du nicht? Komm am Samstag zu unserer Vorlesung und wir sagen Dir warum. Wo? Im Auditorium Maximum auf dem Uni-Campus.]]></content:encoded>
			<category>Studium</category>
			<category>Veranstaltungen</category>
			<category>Pressemitteilung</category>
			
			
			<pubDate>Fri, 23 Mar 2012 18:35:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>noro2012: Norovirus and Other Caliciviruses on the Rise</title>
			<link>http://www.uni-luebeck.de/aktuelles/nachricht/artikel/noro2012-norovirus-and-other-caliciviruses-on-the-rise.html</link>
			<description>Internationale Konferenz im ATLANTIC Hotel, Lübeck, 20. bis 22. März 2012</description>
			<content:encoded><![CDATA[Mehr als 100 Norovirus-Forscher aus 16 Ländern treffen sich vom 20. bis 22. März in Lübeck, um die neuesten Entwicklungen auf diesem Gebiet zu diskutieren. 
Das Norovirus ist auf dem Vormarsch: Angaben des Berliner Robert-Koch-Institutes (RKI) zufolge erhöhte sich die Zahl der Fälle in Deutschland zwischen 2001 und 2010 um mehr als das 50-fache; allein von 2009 bis 2010 war eine Zunahme um 20 Prozent&nbsp;zu verzeichnen. 
Damit ist die Norovirus-Infektion zur häufigsten meldepflichtigen Krankheit in Deutschland geworden. Das Virus verändert sich außerdem offenbar rapide; in den letzten Jahren sind neue Varianten des Norovirus-Genotyps II.4 aufgetaucht. Die Entwicklung in anderen Ländern ist ähnlich, sowohl in Industrienationen als auch in Schwellen- und Entwicklungsländern. 
Die Übertragung des Virus erfolgt im Wesentlichen durch verunreinigte Lebensmittel; auch die Rolle von Norovirus-Verunreinigungen des Trinkwassers wird bei der Tagung diskutiert werden. Daneben stehen bei der Konferenz die Entwicklung von Impfstoffen und antiviraler Arzneimittel im Vordergrund. 
<b>Kontakt<br /></b>Prof. Dr. Rolf Hilgenfeld, Institut für Biochemie, Universität zu Lübeck<br />Tel. 0177-2412455
<b>Konferenz-Webpage<br /></b><link http://www.noro2012.com>www.noro2012.com</link>
<b>Quelle<br /></b>Robert Koch-Institut: Infektionsepidemiologisches Jahrbuch für 2010, Berlin, 2011 (RKI Jahrbuch 2010).]]></content:encoded>
			<category>Forschung</category>
			<category>Pressemitteilung</category>
			
			
			<pubDate>Tue, 20 Mar 2012 09:20:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Erster Spatenstich für das CBBM</title>
			<link>http://www.uni-luebeck.de/aktuelles/nachricht/artikel/erster-spatenstich-fuer-das-cbbm-1.html</link>
			<description>Baubeginn für eine der großen Zukunftsinvestitionen an der Universität in den kommenden Jahren</description>
			<content:encoded><![CDATA[Auf dem Campus der Universität zu Lübeck entsteht unter der Leitung der<br />Gebäudemanagement Schleswig-Holstein AöR (GMSH) ein Neubau für<br />das Center of Brain, Behavior and Metabolism (CBBM), dem Zentrum für<br />Gehirn, Hormone und Verhalten. Damit erhält die interdisziplinäre biomedizinische Forschung ein neues Forschungszentrum auf dem Universitätsgelände.
Zukünftig werden in dem Gebäude drei Institute untergebracht<br />sein: das Institut für Neuroradiologie, das Institut für Neuroendokrinologie<br />und das Institut für Pharmakologie. Die Gesamtkosten der Baumaßnahme<br />belaufen sich auf rund 31 Millionen Euro und werden aus Mitteln<br />der gemeinsamen Forschungsförderung durch den Bund und das<br />Land finanziert. Die Fertigstellung ist für Herbst 2014 geplant. 
Am 19. März wurde im Beisein des Wissenschaftsministers Jost de Jager der erste Spatenstich gesetzt. An den Feierlichkeiten nahmen außerdem<br />noch teil Hans-Adolf Bilzhause, Geschäftsführer der GMSH, Prof. Dr. Enno Hartmann, Vizepräsident der Universität zu Lübeck, Prof. Dr. Dr. h.c. Hendrik Lehnert, Direktor der Medizinischen Klinik I und Sprecher CBBM,<br />Prof. Dr. Jens Scholz, Vorstandsvorsitzender des Universitätsklinikums<br />Schleswig-Holstein, und Senatorin Annette Borns, erste stellvertretende<br />Bürgermeisterin der Hansestadt Lübeck.
Prof. Dr. Peter Dominiak sagte anlässlich des ersten Spatenstichs: „Bei<br />dem Forschungsneubau für das Interdisziplinäre Zentrum für Gehirn,<br />Hormone und Verhalten handelt es sich um eine der großen Zukunftsinvestitionen an der Universität zu Lübeck in den kommenden Jahren. Die Finanzierung erfolgt aus Mitteln des Bundes und des Landes entsprechend der mit der Föderalismusreform von 2009 neu eingeführten Gemeinschaftsaufgabe für die Förderung von Forschungsbauten an Hochschulen. Der entsprechenden Empfehlung des Wissenschaftsrates vom Sommer 2010 ging eine eingehende wissenschaftliche Begutachtung voraus. Bedeutsam war damals die vom Wissenschaftsrat für die Mittelfreigabe ausdrücklich gestellte Bedingung, 'dass der Medizinstandort Lübeck in seiner bisherigen Form und Qualität erhalten bleibt.' Insofern steht dieser Neubau, dem ich das beste Gelingen wünsche, in ganz besonderer Weise für die Anerkennung und die Zukunftsfähigkeit der Universität Lübeck.“
Prof. Dr. Dr. h.c. Hendrik Lehnert sagte: „Mit diesem Gebäude und der<br />Zusammenführung zahlreicher bislang auf dem Campus verstreuter Arbeitsgruppen wird die Forschung in Lübeck auf dem Gebiet der Neuroendokrinologie und des Energiestoffwechsels nachhaltig gestärkt und international weiter sichtbar gemacht. Langfristig wird dies zu nicht nur für die Grundlagenforschung, sondern auch für die Klinik sehr bedeutsamen Erkenntnissen und damit zu einer verbesserten Versorgung von Patienten mit ernährungsabhängigen und Stoffwechselerkrankungen führen.“
Minister Jost de Jager gratulierte der Universität Lübeck zum Neubau: „Das CBBM ist der erste und bisher einzige Forschungsbau an Hochschulen in Schleswig-Holstein, der seit Einführung der gemeinsamen Forschungsförderung an Hochschulen im Jahr 2006 gemeinsam von Bund und Land gefördert wird. Die Uni Lübeck hat hervorragende Arbeit geleistet, diesen Antrag bewilligt zu bekommen“, so der Minister. Er machte zugleich deutlich, dass dies zwar ein großer Erfolg der Universität Lübeck sei, für Schleswig-Holstein insgesamt aber zu wenig. Deshalb habe das Land unter der Überschrift „Abschaffung des Kooperationsverbots“ einen Antrag in den Bundesrat eingebracht, mit dem unter anderem die Förderbedingungen für finanz- und strukturschwache Länder verbessert werden sollen.
„Bei der Planung wurde sehr viel Wert auf die hohe Funktionalität und<br />Flexibilität des Gebäudes gelegt“, erklärte Hans-Adolf Bilzhause von der<br />GMSH. „Ganz wichtig waren aber auch die Energieeffizienz sowie Einsparmöglichkeiten bei den laufenden Betriebskosten und ich freue mich,<br />dass wir beim CBBM die Standards der Energie-Einspar-Verordnung<br />deutlich unterschreiten werden – was gerade für Gebäude mit Laboren<br />doch eher ungewöhnlich ist.“ Erreicht wird dies unter anderem mit einer<br />gut durchdachten Haustechnik, die beispielsweise Wärmerückgewinnung<br />ermöglicht, und mit einer passivhaustauglichen Gebäudehülle. Die Fassade<br />besteht aus einer Dreischeibenwärmeschutzverglasung in Kombination<br />mit einer Profilkonstruktion aus Aluminium.
Der Neubau mit seinen rund 5.400 Quadratmetern Hauptnutzfläche wird<br />vier Geschosse umfassen, ergänzt durch ein Teilgeschoss, in dem unter<br />anderem die Technikzentrale untergebracht wird. Das Erdgeschoss wird<br />vollverglast, dort entsteht ein multifunktionaler Seminar- und Veranstaltungsbereich für Kolloquien und Vorlesungen sowie für Symposien und wissenschaftliche Kongresse. Den drei Instituten steht zur gemeinsamen Nutzung eine Forschungsplattform zur Verfügung mit Diagnostikbereichen wie Magnetresonanztomografie (MRT) und Laser-Scanning-Mikroskopie<br />(LSM).
Das Gebäude wurde so konzipiert, dass die knappe Grundfläche möglichst<br />ideal ausgenutzt wird. Durch die Atriumbauweise wird es über zwei<br />überdachte Innenhöfe verfügen, durch die reichlich Tageslicht in die innen<br />liegenden Labore fließen kann, während an der Außenseite die Büros<br />untergebracht werden. Die Atrien trennt ein Brückenbereich, der die Labore miteinander verbindet und in dem Besprechungsräume für die interdisziplinäre Forschung entstehen. Das Gebäude ist damit ganz auf eine fächerübergreifende Kommunikation und informelle Treffen zwischen den Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler ausgerichtet.
<b>Angaben zum Gebäude</b>
Bauherr: Land Schleswig-Holstein<br />Bauherrenvertretung: Gebäudemanagement Schleswig-Holstein AöR<br />Architekten: hammeskrause architekten, freie architekten bda<br />Gesamtkosten: 31 Millionen Euro inklusive Nebenkosten<br />Planungsbeginn: September 2010<br />Baubeginn: März 2012<br />Fertigstellung: voraussichtlich Herbst 2014<br />Hauptnutzfläche: 5.400 Quadratmeter
Die Gebäudemanagement Schleswig-Holstein AöR (GMSH) nimmt die<br />staatlichen Bauherren- und Planungsaufgaben für Land und Bund in Schleswig-Holstein wahr. Zudem ist sie zuständig für die Bewirtschaftung der vom Land genutzten Liegenschaften und für die Beschaffung von Material und Leistungen für die Landesbehörden. In dieser umfassenden Ausrichtung bietet sie ihre Leistungen auch den sonstigen Trägern der öffentlichen Verwaltung an.
Die GMSH ist eine Anstalt des öffentlichen Rechts, die nach wirtschaftlichen Grundsätzen arbeitet. Sie trägt zu einer Effizienzsteigerung in allen Bereichen des staatlichen Bauens sowie der Gebäudebewirtschaftung und der Beschaffung bei und leistet so einen Beitrag zur Entlastung der öffentlichen Haushalte. Die GMSH versteht sich dabei als Partnerin der Wirtschaft.
Bei der aktuellen Baumaßnahme vertritt die GMSH das Land als Bauherrin und sorgt dafür, dass der Neubau unter strengen wirtschaftlichen Kriterien und nach den Vorgaben des öffentlichen Vergaberechts durchgeführt wird.
<b>Das CBBM im Internet:</b> <link http://www.cbbm.uni-luebeck.de>www.cbbm.uni-luebeck.de</link>
]]></content:encoded>
			<category>Universität</category>
			<category>Forschung</category>
			<category>Zeige auf _Startseite_ normal an</category>
			<category>Pressemitteilung</category>
			
			
			<pubDate>Mon, 19 Mar 2012 19:51:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Dauerausscheidern des EHEC-Ausbruchsstamms O104:H4 kann geholfen werden</title>
			<link>http://www.uni-luebeck.de/aktuelles/nachricht/artikel/dauerausscheidern-des-ehec-ausbruchsstamms-o104h4-kann-geholfen-werden.html</link>
			<description>Antibiotikum Azithromycin führt zu einer Verkürzung der Ausscheidungsdauer</description>
			<content:encoded><![CDATA[Während des EHEC-Ausbruchs in Norddeutschland im Mai vergangenen Jahres stellten Lübecker Wissenschaftler fest, dass die Behandlung mit dem Antibiotikum Azithromycin bei Patienten mit der schweren Verlaufsform der EHEC-Erkrankung (HUS) zu einer Verkürzung der Ausscheidungsdauer des Ausbruchsstamms führte. Sie veröffentlichen ihre Ergebnisse jetzt in der aktuellen Ausgabe des renommierten Journal of the American Medical Association.&nbsp; 
„Association Between Azithromycin Therapy and Duration of Bacterial Shedding Among Patients With Shiga Toxin-Producing Enteroaggregative Escherichia coli O104:H4“, Martin Nitschke, Friedhelm Sayk, Christoph Härtel, Rahel Tabea Roseland, Susanne Hauswaldt, Jürgen Steinhoff, Klaus Fellermann, Inge Derad, Peter Wellhöner, Jürgen Büning, Bettina Tiemer, Alexander Katalinic, Jan Rupp, Hendrik Lehnert, Werner Solbach, Johannes K.-M. Knobloch. JAMA, March 14, 2012 – Vol. 307, No. 10, 1046-1052.
Die interdisziplinäre Arbeitsgruppe um die Lübecker Ärzte Martin Nitschke (Nephrologie), Friedhelm Sayk (Gastroenterologie) und Johannes Knobloch (Mikrobiologie) beobachtete, dass nur 4,5 Prozent der Patienten mit einer Azithromycin-Therapie den Ausbruchsstamm EHEC O104:H4 über mehr als vier Wochen im Stuhl ausschieden, während mehr als 80 Prozent der Patienten ohne eine Antibiotikatherapie den Erreger nach vier Wochen weiterhin ausschieden. Nach sechs Wochen waren noch immer 57,7 Prozent der Patienten ohne Antibiotikatherapie Ausscheider des Erregers, während es in der mit Azithromycin behandelten Gruppe bereits nach fünf Wochen keinen einzigen Träger des Erregers mehr gab. 
Da viele Patienten auf Grund der Ausscheidung eines darmpathogenen Erregers in ihrem privaten und beruflichen Umfeld&nbsp; eingeschränkt waren, hat sich die Arbeitsgruppe entschlossen, diesen Patienten eine Therapie anzubieten, um den Erreger aus dem Darm der Patienten vollständig zu eliminieren. In einer ersten Studie konnte der EHEC O104:H4 bei 15 Patienten innerhalb weniger Tage dauerhaft entfernt werden, ohne dass schwere Komplikationen bei den behandelten Patienten auftraten. Nach der Therapie konnten alle Patienten in einen normalen Alltag zurückkehren. So konnten beispielhaft einige Lübecker Patienten ihre Berufstätigkeit uneingeschränkt wieder aufnehmen oder lange geplante Fernreisen antreten. 
Die Entwicklung einer neuen Therapie während der großen Belastungen des Ausbruchs ist eine erhebliche Leistung und verdeutlicht die Bedeutung der engen Kooperation zwischen Universität und Universitätsklinikum sowie der interdisziplinären ärztlichen Arbeit. Mit der neuen Therapie zur vollständigen Eliminierung (Eradikation) von EHEC-Erregern aus dem Darm von Dauerausscheidern wurden mittlerweile Patienten aus dem gesamten Bundesgebiet behandelt. 
Der EHEC-Ausbruch des letzten Jahres war der bisher größte seiner Art und wurde ausschließlich durch den seltenen Stamm O104:H4 verursacht. Der Ausbruch betraf vor allem erwachsene Patienten, während bei anderen EHEC-Ausbrüchen häufiger Kinder betroffen waren.
Am Universitätsklinikum Schleswig-Holstein werden 117 HUS-Patienten ambulant nach-betreut (Campus Lübeck: 63 HUS-Patienten). Die eigentliche Therapie ist abgeschlossen. Seitdem erfolgt für alle HUS-Patienten eine ambulante Nachsorge, um den Gesundheitszustand weiterhin zu kontrollieren. Einige, sehr wenige Patienten leiden noch an Symptomen wie dem Fatigue-Syndrom und geringen Eiweißausscheidungen über die Nieren bei normaler Nierenfunktion. Ansonsten gibt es keine dauerhaften gesundheitlichen Beeinträchtigungen. Für viele Patienten war der Aufenthalt auf der Intensivstation allerdings eine traumatische Erfahrung, die sie noch belastet.
Das Journal of the American Medical Association (JAMA) ist die weltweit am weitesten verbreitete medizinische Fachzeitschrift und steht mit einem Impact-Faktor von 30,011 (2010) unter den in der Kategorie „Allgemeine und Innere Medizin“ 153 erfassten führenden Zeitschriften an dritter Stelle.]]></content:encoded>
			<category>Forschung</category>
			<category>Pressemitteilung</category>
			
			
			<pubDate>Sun, 18 Mar 2012 08:33:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Gründerpreis des Bundeswirtschaftsministeriums</title>
			<link>http://www.uni-luebeck.de/aktuelles/nachricht/artikel/gruenderpreis-des-bundeswirtschaftsministeriums-fuer-firmenausgruendung-der-universitaet-luebeck.html</link>
			<description>gestigon entwickelt Software für die Gestensteuerung elektronischer Systeme - Firmenausgründung der...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt">Die Firma gestigon, eine Ausgründung der Universität zu Lübeck, ist einer der Preisträger im Gründerwettbewerb für Informations- und Kommunikationstechnologien „IKT innovativ“. Die gestigon GmbH entwickelt Software zur berührungslosen Steuerung von elektronischen Geräten allein durch Gesten. </p>
<p style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt"></p>
<p style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt">Geschäftsführer Sascha Klement nahm den mit 6.000 Euro dotierten Gründerpreis am 7. März 2012 auf der Computermesse CeBIT in Hannover entgegen. Es überreichte ihn der Parlamentarische Staatssekretär des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie, Hans-Joachim Otto. gestigon wurde unter insgesamt 276 teilnehmenden Spin-Offs mit einem von 16 Preisen ausgezeichnet. </p>
<p style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt"></p>
<p style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt">Der Slogan der Firma ist „Eine Geste genügt“. Für das entwickelte Verfahren werden die Daten einer 3D-Kamera ausgewertet, die Gesten der Nutzer erkannt und in Steuerungsbefehle übersetzt. Solche Kameras werden beispielsweise auch in Spielkonsolen genutzt. Die Software ermöglicht die gleichzeitige Aufnahme verschiedener Gesten von bis zu vier Personen und benötigt dabei lediglich geringe Rechnerleistung. Anwendungsbereiche sind u.a. die Außenwerbung, Unterhaltungselektronik, aber auch Automobil- und Medizintechnik.</p>
<p style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt"></p>
<p style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt">Die Wurzeln von gestigon liegen am Institut für Neuro- und Bioinformatik der Universität zu Lübeck. Von hier erhält gestigon weiterhin wertvolle Unterstützung bei der Entwicklung von Methoden zur Gestenerkennung, zur Bildverarbeitung und im Bereich des Maschinellen Lernens.</p>
<p style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt"></p>
<p style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt">Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Instituts für Neuro- und Bioinformatik entwickeln die Gestensteuerung bereits seit mehreren Jahren im Rahmen des EU-Projektes ARTTS (Action Recognition and Tracking based on Time-of-Flight Sensors). Gemeinsam mit internationalen Partnern aus Wissenschaft und Wirtschaft wurden in diesem Projekt wesentliche Fortschritte auf dem Bereich der Gestensteuerung erzielt. </p>
<p style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt"></p>
<p style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt">Das Verfahren wurde mit einer EXIST-Förderung zur Marktreife gebracht. Dieses Förderprogramm des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie unterstützt Existenzgründungen aus der Wissenschaft. Neben Sascha Klement sind Prof. Dr.-Ing. Erhardt Barth und Prof. Dr. rer. nat. Thomas Martinetz aus dem Institut für Neuro- und Bioinformatik die Gesellschafter von gestigon.</p>
<p style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt"></p>]]></content:encoded>
			<category>Technologietransfer</category>
			<category>Pressemitteilung</category>
			
			
			<pubDate>Fri, 16 Mar 2012 16:08:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Sportmedizin und Doping</title>
			<link>http://www.uni-luebeck.de/aktuelles/nachricht/artikel/sportmedizin-und-doping.html</link>
			<description>Vortragsreihe der Schülerforschungsgemeinschaft Lübeck im Jahr der Wissenschaft 2012</description>
			<content:encoded><![CDATA[„Sportmedizin und Doping“ ist das Thema einer neuen Vortragsreihe, die von der Schülerforschungsgemeinschaft der Universität zu Lübeck durchgeführt wird. Die Veranstaltungen stehen im Rahmen des Lübecker Wissenschaftsjahres 2012 und richten sich speziell an Schülerinnen und Schüler der höheren Jahrgänge, aber auch an alle interessierten Bürgerinnen und Bürger. Höhepunkt der Reihe wird eine Podiumsdiskussion mit der Eisschnellläuferin und Olympiasiegerin Claudia Pechstein sein.
Physiologe und Sportmediziner Prof. Dr. Wolfgang Jelkmann umreißt das Thema der Vortragsreihe wie folgt: „Doping ist die Verwendung verbotener Substanzen oder Methoden im Sport. Zur Aufnahme in die Verbotsliste müssen zwei der folgenden Kriterien erfüllt sein: 1. die sportliche Leistung kann gesteigert werden, 2. es besteht ein gesundheitliches Risiko, und 3. es liegt ein Verstoß gegen den Geist des Sportes vor. Arzneistoffe werden im Sport missbraucht, um die Leistungsbereitschaft (Stimulanzien, Opioide), die Kraft und Schnellkraft (anabole Steroide, Wachstumshormon) oder die Ausdauerleistungsfähigkeit (Erythropoietin, Bluttransfusionen) zu vergrößern. Die Sanktionen umfassen ein sofortiges Startverbot, Aberkennung des Wettkampfergebnisses, Rückgabe von Preisen und Medaillen, Wettkampfsperre und unter Umständen Geldstrafen. Möglichen Sanktionen stehen jedoch im Profisport große finanzielle Gewinne gegenüber. Insbesondere die beteiligten Ärzte bleiben in der Regel straflos.&nbsp;Die Schulung und Weiterbildung von Mediziner(inne)n und Pharmazeuten, gerade derjenigen, die nicht in der aktiven Sportler-Betreuung involviert sind, ist in Deutschland mangelhaft. Durch eine gezielte Informations- und Aufklärungsarbeit könnte diese Personengruppe einen wichtigen Beitrag zur Vermeidung von Doping-Vorfällen leisten. Auch die Aufklärung in Schulen und Sportverbänden (betr. Breitensport) wird offenbar nicht professionell gehandhabt. Doping darf kein heroisches Kavaliersdelikt sein, sondern muss verpönt sein. Ziel des Lübecker Projektes ist es, Dopingmittelmissbrauch zu verhindern, und zwar nicht nur im Hochleistungs-, sondern auch im Breitensport.&quot;
Wissenschaftsmanagerin Dr. Iris Klaßen sagte bei einer Präsentation der Vortragsreihe: „Wissenschaft für alle meint einerseits für Wissenschaft zu begeistern, andererseits soll der Nachwuchs gefördert und gefordert werden. Das Wissenschaftsjahr widmet sich somit einerseits den Themen Bildungsbeteiligung und Bildungsgerechtigkeit – also Wissenschaftsvermittlung an eine breite Öffentlichkeit. Andererseits sollen hochbegabte, hochkreative und hochmotivierte Jugendliche angesprochen werden. In den Schulen gibt es aufgrund fehlender Ressourcen immer weniger Freiraum für forscherisches/kreatives Denken, das unabhängig von Lehrplänen gestaltet werden kann. Die Schülerforschungsgemeinschaft Lübeck – eine Idee, die in der Bewerbung zur Stadt der Wissenschaft formuliert wurde - könnte in dem Sinne unterstützen, neugierig machen und Schülerinnen und Schüler anregen, sich eigenständig Wissen anzueignen.“
Schulleiterin Jutta Kähler hebt die Bezüge zum Veranstaltungsort der Pressekonferenz hervor: „Sport hat an der OzD neben den modernen Fremdsprachen, den Naturwissenschaften, Kunst und Musik traditionsgemäß immer einen hohen Stellenwert gehabe. Die OzD war das einzige Gymnasium in Lübeck und Umgebung, das einen Sportleistungskurs anbot, und jetzt gibt es im Rahmen der Profiloberstufe auch ein Sportprofil. Mitunter nehmen dann die Schülerinnen und Schüler erstaunt zur Kenntnis, welchen Wissenstand sie im Theoriebereich (Biologie, Chemie, auch Physik; Philosophie mit dem Themenschwerpunkt Sport und Ethik) brauchen und anwenden müssen. In diese Wissenschafts- und Forschungsbereiche können sie im Rahmen des Unterrichts eingeführt werden. Wertvolle Ergänzungen lieferten in den vergangenen Jahren unsere ehemaligen Schüler: der Sportsoziologe Markus Friederici und der Jurist&nbsp; und Sportrechtler Martin Nolte, Professor an der Sporthochschule Köln. Die Vorstellung der Schülerforschungsgemeinschaft wird, so hoffen wir, unsere Schülerinnen und Schüler zum Mitmacher anregen, vielleicht sogar zu einer Berufsorientierung beitragen.“]]></content:encoded>
			<category>Veranstaltungen</category>
			<category>Forschung</category>
			<category>Pressemitteilung</category>
			<category>Zeige auf _Startseite_ normal an</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 14 Mar 2012 16:31:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Wegweisender Konsens zur Zukunft der Universitätsmedizin in Schleswig-Holstein</title>
			<link>http://www.uni-luebeck.de/aktuelles/nachricht/artikel/wegweisender-konsens-zur-zukunft-der-universitaetsmedizin-in-schleswig-holstein.html</link>
			<description>Akteure einigen sich auf klare Struktur für Wissenschaft und Krankenversorgung </description>
			<content:encoded><![CDATA[Die Präsidien der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel, der Universität zu Lübeck und der Vorstand des Universitätsklinikums Schleswig-Holstein (UKSH)&nbsp;haben in gutem Einvernehmen miteinander eine innovative Struktur für die Universitätsmedizin des Landes entwickelt. Mit dem zukunftsfähigen Modell gelingt es, die Notwendigkeiten wissenschaftlicher Autonomie und die Entwicklung eigenständiger Schwerpunkte in Forschung und Lehre der beiden Hochschulstandorte mit einer effizienten Organisation in der Krankenversorgung zu vereinigen. 
Universitäten und UKSH zeigen mit ihrem gemeinsamen Vorschlag der Regierung und dem Landtag einen Weg auf, die Empfehlungen des Wissenschaftsrates zur Weiterentwicklung der Universitätsmedizin in Schleswig-Holstein konsequent zum Vorteil des Landes, der Patientinnen und Patienten, der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler und aller anderen Mitglieder der Universitäten und des UKSH umzusetzen.
Wissenschaftsminister Jost de Jager bezeichnete das Konzept als großen Fortschritt in der Zusammenarbeit beider Hochschulen. „Das Modell stimmt in allen Punkten mit den Empfehlungen des Wissenschaftsrates überein und stellt damit eine gute Grundlage für die weitere Diskussion dar.“ Der Wissenschaftsrat hatte unter anderem eine stärkere wissenschaftliche Autonomie der Standorte, mehr Mitsprache von Forschung und Lehre im Vorstand sowie die Abschaffung des Medizinausschusses empfohlen. Nach den Worten von de Jager seien hinsichtlich der konkreten rechtlichen Ausgestaltung noch viele Fragen zu klären. „Aber auch diese Punkte werden wir im Schulterschluss mit den Hochschulen und dem UKSH abarbeiten“, so der Minister. 
Prof. Dr. Gerhard Fouquet, Präsident der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU): „Ich bin sehr froh, dass wir zwischen den Universitäten und dem UKSH-Vorstand eine gemeinsame Reaktion auf die Empfehlungen des Wissenschaftsrates gefunden haben. Unser Modell wird die exzellente, interdisziplinäre Forschung in den Lebenswissenschaften der CAU nachhaltig unterstützen.&quot;
Prof. Dr. Peter Dominiak, Präsident der Universität zu Lübeck: „Der Konsens zwischen beiden Universitäten und dem UKSH, der den Empfehlungen des Wissenschaftsrats hinsichtlich wissenschaftlicher Autonomie und Profilbildung an beiden Hochschulstandorten voll Rechnung trägt, ist ein starkes Argument, ihn auch durch die Politik umzusetzen. Der Konsens wird dazu beitragen, die vom Wissenschaftsrat geforderte Interaktion zwischen wissenschaftlichem Profil und Patientenversorgung zu unterstützen. Die Universität zu Lübeck erhält durch die gemeinsam erarbeitete Struktur auch die Chance zu einer sinnvollen Weiterentwicklung.“
Prof. Dr. Jens Scholz, Vorstandsvorsitzender UKSH: „Es ist gelungen, Strukturen zu verabreden, bei denen ein wirtschaftlich starkes UKSH die hohen Anforderungen einer exzellenten Wissenschaft an beiden Campi unterstützt. Ziel ist die Stärkung der Universitätsstandorte Campus Kiel und Campus Lübeck und des UKSH.“
Damit folgt das Modell den Empfehlungen des Wissenschaftsrates, die Standorte in Strukturen zu überführen, die bessere Voraussetzungen schaffen, ihr bemerkenswertes wissenschaftliches Potenzial individuell weiter zu entwickeln – mit denen gleichzeitig aber die erzielten Einsparungen beibehalten werden.
Um künftig die wissenschaftliche Selbständigkeit zu fördern, sollen die Campus Kiel und Lübeck als Anstalten des öffentlichen Rechts ausgestaltet werden. Kennzeichnend ist hier der integrative Charakter in der Besetzung von Führungspositionen durch die Universitäten und das UKSH. Die Anstalten werden von einer Geschäftsführung – bestehend aus einer Doppelspitze – geleitet. Von der jeweiligen Universität wird ein Wissenschaftlich-Medizinischer Geschäftsführer pro Campus benannt, der sowohl die Belange von Forschung und Lehre als auch die der Krankenversorgung vertritt. Parallel benennt das UKSH weiterhin je eine/n Kaufmännische/n Geschäftsführer/in. Die Geschäftsführer/innen sind grundsätzlich gleichberechtigt. Sie treffen alle operativen Entscheidungen des Tagesgeschäftes effizient vor Ort. 
Eine vergleichbar enge Zusammenarbeit von Angehörigen der Universitäten und des UKSH wird auch in den Leitungen der anderen Einrichtungen des Klinikums umgesetzt, in denen Forschung und Lehre sowie Krankenversorgung stattfindet. 
Der Holding-Vorstand konzentriert sich auf die Strategie und übernimmt nur operative Aufgaben der Steuerung und Aufsicht des Konzerns, deren Tragweite das gesamte Unternehmen betrifft. Dem bestehenden Vorstand des UKSH steht je ein/e Vertreter/in der Universitäten zur Seite. Hierbei handelt es sich jeweils um die/den Wissenschaftlich-Medizinische/n Geschäftsführer/in des jeweiligen Standortes, der diese Aufgaben in Personalunion wahrnimmt. Sichergestellt ist hierdurch die enge Zusammenarbeit zwischen strategischen und operativen Feldern sowie die Wahrung der Belange von Forschung, Lehre und Krankenversorgung. Alle fünf Mitglieder des Holding-Vorstands sind voll stimmberechtigt.
An die Stelle des Medizinausschusses wird künftig ein erweiterter Holding-Vorstand die notwendige Koordinierung von Forschung und Lehre zwischen den Universitäten und dem UKSH wahrnehmen. Der Aufgabenkatalog dieses Gremiums ist eng gefasst, insbesondere entfällt die Mittelverteilung. Nach dem gemeinsamen Modell sollen der Landeszuführungsbetrag für Forschung und Lehre direkt den Universitäten und die Trägerkosten dem UKSH zugewiesen werden. Dem erweiterten Vorstand gehören zusätzlich jeweils ein/e Vertreter/in der CAU sowie der Universität Lübeck&nbsp;an. Alle sieben Mitglieder verfügen je über eine Stimme. 
Über Vetorechte bei der Auswahl der Holding- und Campus-Vorstandsmitglieder ist die Konsensfindung sichergestellt. Ziel ist, Lösungen anzusteuern, die sowohl den Belangen von Forschung und Lehre als auch der Krankenversorgung sowie nach Effizienz und Wirtschaftlichkeit gerecht werden.]]></content:encoded>
			<category>Universität</category>
			<category>Pressemitteilung</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 22 Feb 2012 19:17:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Feierlicher Abschluss des gemeinsamen Gebäudes für Informatik und Medizintechnik</title>
			<link>http://www.uni-luebeck.de/aktuelles/nachricht/artikel/feierlicher-abschluss-des-gemeinsamen-gebaeudes-fuer-informatik-und-medizintechnik.html</link>
			<description>Die Institute für Technische Informatik und für Mathematik bezogen die neu errichtete Aufstockung</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt">Die räumliche Zusammenführung der Institute für Informatik und Mathematik der Universität zu Lübeck ist abgeschlossen. Am 22. Februar 2012 feierten das Institut für Technische Informatik und das Institut für Mathematik den Bezug des neu errichteten Obergeschosses im Haus 64 auf dem Universitätscampus.</p>
<p style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt"></p>
<p style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt">Der Präsident der Universität zu Lübeck, Prof. Dr. Peter Dominiak, begrüßte zu der Veranstaltung. Für das Ministerium für Wissenschaft, Wirtschaft und Verkehr des Landes Schleswig-Holstein nahm Staatssekretärin Dr. Cordelia Andreßen teil.&nbsp;Anlässlich der feierlichen Freigabe sagte sie: „Die Aufstockung ist ein weiteres Zeichen dafür, dass das Land den Hochschulstandort stützt und stärkt, was nicht zuletzt durch Investitionen der letzten zehn Jahren in Höhe von knapp 200 Millionen Euro belegt wird.“ Der Lübecker Architekt Dipl.-Ing. Jens Uwe Pörksen hielt einen Festvortrag zum Thema „Forschungsbau im Wandel der Zeit“. </p>
<p style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt"></p>
<p style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt">Mit dem Einzug der Institute für Technische Informatik (Direktor: Prof. Dr.-Ing. Erik Maehle) und für Mathematik (Direktor: Prof. Dr. rer. nat. Jürgen Prestin) in das gemeinsame Gebäude der Universität und der Fachhochschule für Informatik und Medizintechnik ist jetzt der gesamte Bereich Informatik und Mathematik der Universität unter einem Dach vereint. Das Institut für Technische Informatik konnte dafür seine Unterbringung im Haus 33 auf dem Campus und das Institut für Mathematik die in der ehemaligen Seefahrtsschule an der Wallstraße aufgeben.</p>
<p style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt"></p>
<p style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt">Die Zusammenführung aller Institute für Informatik und Mathematik<span style="FONT-FAMILY: &quot;Myriad Pro&quot;, &quot;sans-serif&quot;"> </span><span style="mso-ascii-font-family: Calibri; mso-ascii-theme-font: minor-latin; mso-hansi-font-family: Calibri; mso-hansi-theme-font: minor-latin; mso-bidi-font-family: Calibri; mso-bidi-theme-font: minor-latin; mso-bidi-font-weight: bold">von zeitweilig vier verschiedenen Standorten außerhalb des Campus</span><span style="FONT-FAMILY: &quot;Myriad Pro&quot;, &quot;sans-serif&quot;"> </span><span style="mso-spacerun: yes">&nbsp;</span>ist langjähriges Ziel der Universität. Sie erleichtert die fächerübergreifende Forschung und das Studium in erheblicher Weise. Das Informatikstudium an der Universität Lübeck besteht seit Oktober 1993, der Neubau für Informatik und Medizintechnik (Haus 64) wurde mit seinen ersten beiden Geschossen im Dezember 2004 eingeweiht.</p>
<p style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt"></p>
<p style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt">Die von Beginn an vorgesehene, aber aus Kostengründen zunächst ausgesetzte Aufstockung erfolgte nach Plänen des Lübecker Architekten- und Stadtplanerbüros Petersen, Pörksen und Partner. Bei laufendem Betrieb im Bestandsgebäude wurden die Hauptflügel und der bogenförmige Zwischentrakt unter Wiederverwendung der Dachkonstruktion um je ein Geschoss aufgestockt. In den neuen Flächen wurden unter anderem Labore für Medizin- und Elektrotechnik, Rechnerräume, Räume für die Lehre, Büros sowie Spezialräume mit besonderen technischen Anforderungen untergebracht. Mit der Aufstockung wurde das architektonische Ziel verfolgt, dem bestehenden Haus Maßstäblichkeit sowie einen gliedernden Abschluss zu geben.</p>]]></content:encoded>
			<category>Universität</category>
			<category>Pressemitteilung</category>
			
			
			<pubDate>Mon, 20 Feb 2012 18:58:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Neue Zahlen zu Krebserkrankungen in den Bundesländern</title>
			<link>http://www.uni-luebeck.de/aktuelles/nachricht/artikel/neue-zahlen-zu-krebserkrankungen-in-den-bundeslaendern.html</link>
			<description>Starker Anstieg der dokumentierten Brustkrebs- und Hautkrebsneuerkrankungen – Die...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Der interaktive Atlas der Gesellschaft der epidemiologischen Krebsregister e.V. (GEKID) präsentiert ab sofort unter <link http://www.gekid.de>www.gekid.de</link> die aktuellen Zahlen zum Krebsgeschehen aus den epidemiologischen Krebsregistern der Bundesländer. „Wir stellen für die Jahre 2008 und 2009 im Vergleich zum Jahr 2007 einen deutlichen um etwa 10 Prozent bzw. 20 Prozent Anstieg bei Brustkrebs und bei Hautkrebs fest“, erklärt der Vorsitzende der GEKID, Prof. Dr. Alexander Katalinic, Universität zu Lübeck. „Dieser Anstieg dürfte mit der bundesweiten Umsetzung des Mammographie-Screenings und des Hautkrebs-Screenings zusammenhängen.“
Für das Jahr 2009 geht die GEKID von etwa 481.000 neuen Krebserkrankungen in Deutschland aus. Am häufigsten erkranken Männer in Mecklenburg-Vorpommern und Nordrhein-Westfalen (RB Münster) an Krebs. In diesen beiden Regionen liegen die Neuerkrankungsraten um rund 10 Prozent über der Deutschlandschätzung (511 Erkrankungen/100.000 Einwohner beziehungsweise 496/100.000, jeweils altersstandardisierte Rate, Europa-Standardbevölkerung).&nbsp; Bei den Frauen werden die häufigsten Krebsneuerkrankungen in den nördlichen Bundesländern Hamburg (410/100000) und Schleswig-Holstein (388/100.000) festgestellt, die beide über der Deutschlandschätzung liegen. 
„Neben den kurzfristigeren Veränderungen durch Screeningmaßnahmen zeigt sich bei den beobachteten Erkrankungszahlen ein längerfristig ansteigender Trend – unter anderem auch aufgrund des zunehmenden Bevölkerungsanteils älterer Menschen“, erklärt Dr. Stefan Hentschel, der 2. Vorsitzende der GEKID. „Die Zahl der in den Krebsregistern dokumentierten Krebsneuerkrankungen war 2009 um etwa 45.000 höher als im Jahr 2003, das bedeutet pro Jahr eine durchschnittliche jährliche Zunahme von etwa 7.500.
Die Anzahl der Brustkrebserkrankungen bei Frauen hat im Jahr 2009 mit 72.000 Erkrankungsfällen den höchsten Stand in der Geschichte der Bundesrepublik erreicht. Dies entspricht einem Anstieg der Neuerkrankungshäufigkeit von 18 Prozent seit 2003. Die höchsten (altersstandardisierten) Erkrankungsraten zeigen sich in Hamburg (151/100.000) und Schleswig-Holstein (148/100.000). Die stärkste Zunahme im Zeitverlauf sieht man in den ostdeutschen Bundesländern, auch wenn die Erkrankungshäufigkeit dort geringer ist als in den westlichen. Diese Entwicklung ist zu großen Teilen auf die vermehrte Diagnostik durch Einführung des Mammographie-Screenings für Frauen im Alter von 50 bis 69 Jahren zurückzuführen. 
Auch bei Hautkrebserkrankungen zeigt sich seit Beginn des Hautkrebs-Screenings im Jahr 2008 eine deutliche Zunahme der registrierten Erkrankungszahlen. Beim malignen Melanom der Haut ist beispielsweise von einem Anstieg von 14.000 Fällen im Jahr 2003 auf rund 18.000 im Jahr 2009 auszugehen. Für das Jahr 2009 sind hierbei die höchsten Erkrankungsraten bei den Männern in Niedersachsen und Bayern zu finden (13 Prozent und 7 Prozent höher als in Deutschland insgesamt). Bei den Frauen liegen in Niedersachsen und in Nordrhein-Westfalen die Neuerkrankungsraten 30 Prozent über dem Deutschlandwert.
Weitere und detaillierte Zahlen zu Krebsneuerkrankungen einschließlich anschaulicher Diagramme und Karten für „Krebs insgesamt“ und für 23 einzelne Tumorarten für die einzelnen Bundesländer kann jeder selbst im Internet unter <link http://www.gekid.de>www.gekid.de</link> abrufen und vergleichen. Der neue aktualisierte Atlas der GEKID – mit Zahlen bis 2009 – hilft allen Interessierten, sich selbst ein Bild über das regionale Krebsgeschehen in Deutschland zu machen. 
<b>Hintergrund</b>
In der GEKID e.V. sind alle deutschen epidemiologischen Krebsregister und verschiedene Wissenschaftler vertreten. Sie setzen sich insbesondere für die Förderung der bevölkerungsbezogenen Krebsregistrierung und die Krebsforschung ein. Für den Atlas haben die epidemiologischen Landeskrebsregister ihre aktuellen Fallzahlen der gemeldeten Krebsneuerkrankungen der Jahre 1995 bis 2009 zusammengeführt. Aus 14 von 16 Bundesländern liegen jetzt empirische Zahlen zu beobachteten Krebsneuerkrankungen in Deutschland vor. Zur orientierenden Einordnung der Zahl der Neuerkrankungen in den einzelnen Bundesländern hat die GEKID aus den Daten der Landeskrebsregister einen deutschen Vergleichsstandard hochgerechnet. Ergänzend werden für den gleichen Zeitraum in dem Atlas auch Daten zur Krebssterblichkeit präsentiert. Diese beruhen auf der Todesursachenstatistik des Statistischen Bundesamts und sind für alle Bundesländer ausgewiesen.
Für Rückfragen zu einzelnen Ländern stehen die jeweiligen Landeskrebsregister gerne zur Verfügung, deren Kontaktdaten ebenfalls über die Homepage <link http://www.gekid.de>www.gekid.de</link> erhältlich sind.]]></content:encoded>
			<category>Forschung</category>
			<category>Pressemitteilung</category>
			
			
			<pubDate>Mon, 20 Feb 2012 16:18:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Verleihung der Ehrendoktorwürde an Frau Prof. Dr. Annette Schavan erst auf dem Jahresempfang 2013</title>
			<link>http://www.uni-luebeck.de/aktuelles/nachricht/artikel/verleihung-der-ehrendoktorwuerde-an-frau-prof-dr-annette-schavan-erst-auf-dem-jahresempfang-2013.html</link>
			<description>Das Präsidium der Universität zu Lübeck teilt mit, dass die ursprünglich für den diesjährigen...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Darauf haben sich Frau Prof. Schavan und der Präsident der Universität zu Lübeck, Prof. Dr. Peter Dominiak, heute in völligem Einvernehmen verständigt.
Der Grund für die Verschiebung ist, dass die Verleihung der Ehrendoktorwürde von einigen Politikern öffentlich in den Zusammenhang der schleswig-holsteinischen Landtagswahl gestellt und unter parteipolitischem Blickwinkel interpretiert worden ist. Diese Unterstellungen gehen an dem Charakter und den Absichten der vorgesehenen wissenschaftlichen Ehrung eklatant vorbei und zielen darauf ab, sie in Misskredit zu ziehen.
Ein Doktorgrad ehrenhalber (Dr. h.c.) wird an Personen vergeben, die sich um die Wissenschaft in einem bestimmten Fach, hier zum Beispiel der Medizin, sehr verdient gemacht haben, aber in diesem Fach nicht promovieren können, weil ein entsprechender Abschluss für dieses Gebiet nicht vorhanden ist.<br />Die Bundesministerin Frau Prof. Dr. Annette Schavan, Doktorin der Theologie, hat sich um die medizinische Wissenschaft in besonderem Maße verdient gemacht, weil sie die Gesundheitsforschungszentren ins Leben gerufen hat, die vor allem die Defizite in der klinischen Forschung auf den Gebieten Herz, Lunge, Infektion, Diabetes und Neurologie beseitigen sollen. Außerdem hat sie 2010 entscheidend dazu beigetragen, die Medizin als akademisches Fach an der Universität Lübeck zu erhalten. Ohne die Medizin wäre die gesamte Lübecker Universität existenziell bedroht gewesen und damit auch die vor Ort betriebene Wissenschaft. Die Universität zu Lübeck würdigt mit der Vergabe des Ehrendoktortitels auch Frau Schavans Engagement für den Wissenschaftscampus Lübeck „BioMedTec“.
Zum ursprünglich vorgesehenen Zeitpunkt der Verleihung ist hinzuzufügen, dass der Jahresempfang der Universität zu Lübeck bereits seit langem in jedem Jahr Mitte April, zu Beginn des Sommersemesters und in Erinnerung an das Einweihungsdatum des Audimax, stattfindet. Die wichtigsten von der Universität verliehenen Ehrungen finden immer in diesem festlichsten und bedeutsamsten Rahmen des Universitätsjahres statt.
Wir bedauern es, dass versucht worden ist, aus der in diesem Jahr gegebenen, zufälligen zeitlichen Nähe zur Landtagswahl am 6. Mai einen intendierten Zusammenhang zu konstruieren. Der Jahresempfang findet dennoch, wenn auch in diesem Jahr ohne diesen ehrenvollen Programmpunkt, statt.]]></content:encoded>
			<category>Universität</category>
			<category>Pressemitteilung</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 15 Feb 2012 19:32:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Erster Spatenstich für die Unizwerge</title>
			<link>http://www.uni-luebeck.de/aktuelles/nachricht/artikel/erster-spatenstich-fuer-die-unizwerge.html</link>
			<description>Die Universität wird noch familienfreundlicher. Neben der Kindertagesstätte auf dem Campus entsteht...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Das Erweiterungsgebäude der KiTa &quot;Unizwerge&quot; wird auf 783 Quadratmetern 50 neue Plätze für die Regel- und Notfallbetreuung der Allerjüngsten bieten. Zusammen mit dem Klinikum wurde am 14. Februar der erste Spatenstich gefeiert. An der Finanzierung sind maßgeblich die Hansestadt Lübeck mit der Investitionsförderung zum Ausbau von Krippenplätzen und&nbsp;475.000 Euro, die Possehl-Stiftung mit&nbsp;400.000 Euro und die Gemeinsame Sparkassenstiftung zu Lübeck mit&nbsp;150.000 Euro beteiligt.
Das Gebäude entsteht auf dem Gelände der bisherigen Kindertagesstätte „Unizwerge“ und ist an diese angebunden. Das KiTa-Angebot wird damit von 80 auf 130 Plätze aufgestockt. In neun Gruppen können dann 50 Krippenkinder und 80 Elementarkinder betreut werden. 
Prof. Dr. Peter Dominiak, Präsident der Universität zu Lübeck, erklärte anlässlich des ersten Spatenstichs: „Die Schaffung familienfreundlicher Arbeitsbedingungen für alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ist uns ein Hauptanliegen. Bereits seit 2008 trägt die Universität Lübeck das Zertifikat ‚Familiengerechte Hochschule‘. Wir entwickeln die Vereinbarung und Umsetzung der entsprechenden Ziele und Maßnahmen ständig fort. Auch Drittmittelgeber bewerten diese Kriterien zunehmend als wichtig. Insofern freue ich mich ganz besonders, dass Klinikum und Universität, gemeinsam und im Bunde mit den Lübecker Stiftungen und der Stadt Lübeck, jetzt mehr Platz für unsere Jüngsten schaffen! Ich wünsche dem Bau und den Unizwergen, die sich in ihm bestimmt wohl fühlen werden, schon heute alles Gute.“
Der Neubau des Krippenhauses ist ein Stiftungs- und Spendenprojekt des gemeinnützigen Vereins „UKSH Wissen schafft Gesundheit e.V.“. &quot;KiTa-Plätze sind ein wichtiges Argument bei der Bindung und Akquise hochqualifizierter Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie bei der Standortattraktivität&quot;, sagte Prof. Dr. Jens Scholz, Vorstandsvorsitzender des UKSH. Er bezeichnete die Erweiterung der KiTa&nbsp;als eine gemeinsame Antwort des&nbsp;Klinikums und der Universität zu Lübeck auf den spürbaren Fachkräftemangel im Gesundheitswesen, den Wettbewerb um die besten Köpfe und die besonderen Anforderungen an den zeitlichen Umfang an Kinderbetreuung im Arbeitsfeld von Forschung, Lehre und Krankenversorgung. 
Für die Hansestadt Lübeck&nbsp;nahm Stadtpräsidentin Gabriele Schopenhauer an der Feierstunde teil.&nbsp;Für die Possehl-Stiftung sprach die Vorsitzende des Stiftungsvorstandes Renate Menken und für die Gemeinnützige Sparkassenstiftung zu Lübeck der Vorsitzende des Stiftungsvorstandes Titus Jochen Heldt.]]></content:encoded>
			<category>Gleichstellung</category>
			<category>Pressemitteilung</category>
			
			
			<pubDate>Tue, 14 Feb 2012 11:49:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Lübecker Student gewinnt AI Challenge</title>
			<link>http://www.uni-luebeck.de/aktuelles/nachricht/artikel/luebecker-student-gewinnt-weltweiten-wettbewerb-zur-kuenstlichen-intelligenz.html</link>
			<description>Artificial Intelligence (AI), Künstliche Intelligenz, ist das Leib- und Magenthema von Mathis...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Der Lübecker Informatikstudent stellte sich jetzt dem weltweiten, von Google gesponsorten Wettbewerb &quot;AI Challenge&quot; - und gewann unter insgesamt 7.900 Teilnehmerinnen und Teilnehmern den sensationellen ersten Platz. Weltmeister!
Mathis Lichtenberger, 1991 in Preetz geboren, belegte auf dem Heinrich-Heine-Gymnasium in Heikendorf die Leistungskurse Mathematik und Physik. Neben Schule und Studium beteiligte er sich schon früh und immer wieder sehr erfolgreich an zahlreichen Wettbewerben: 2003 einen 1. Platz bei &quot;Jugend forscht&quot;, 2004 einen 3. Platz bei der Mathematik-Olympiade, 2008 einen 2. Platz bei den bundesweiten RoboKing &quot;Ritterspielen&quot;, 2009 den 1. Platz bei der&nbsp;Software-Challenge &quot;High Voltage&quot; und im Folgejahr den 3. Platz bei &quot;Hase und Igel&quot;, schließlich 2011 erfolgreiche Teilnahme an der World Robotic Sailing Championchip in Lübeck.&nbsp;
Bereits vor dem Studium entwickelte er Physik-Simulationen für den Cornelsen Verlag, Berlin.&nbsp;Seit 2010 studiert an der Universität zu Lübeck Informatik mit dem Anwendungsfach Robotik und Automation.&nbsp;
Bei&nbsp;der&nbsp;AI Challenge ging es darum, in einem Computerspiel mit Futter sammelnden,&nbsp;ihre Umgebung&nbsp;erforschenden und sich gegen äußere Bedrohungen verteidigenden Ameisen die erfolgreichste Siegstrategie zu entwickeln. Mathis Lichtenberger sagt zu seiner Motivation, an dem Wettbewerb teilzunehmen: &quot;Ich interessiere mich sehr für Themen der Künstlichen Intelligenz und damit unter anderem auch für die Implementierung von Algorithmen für Computer-Spieler. Die AI Challenge hat mich gefesselt, da mir das diesjährige Spiel sehr gut gefallen hat. Außerdem wurde ich dadurch motiviert, dass ich schon nach kurzer Zeit im oberen Bereich der Rangliste vertreten war.&quot;
Seine Erfolgsstrategie beschreibt er folgendermaßen: &quot;Die Bewegung einer Ameise hängt hauptsächlich von ihrer lokalen Umgebung ab, aus dem Zusammenspiel ergibt sich aber insgesamt ein sehr komplexes Gesamtverhalten. Für fast alle Aufgaben im Spiel (wie die Erforschung der Karte, das Futtersammeln und die Verteidigung) waren Algorithmen zur Pfadfindung wichtig. Was die Kampftaktik angeht, habe ich versucht, kleine Grüppchen aus eigenen und gegnerischen Ameisen zu bilden und für diese einen Zug vorauszuberechnen. Dabei hatten meine Ameisen im Kampf auch keine Scheu, einige ihrer Eigenen zu verlieren, sofern Rückendeckung vorhanden war.&quot;
]]></content:encoded>
			<category>Studium</category>
			<category>Pressemitteilung</category>
			
			
			<pubDate>Mon, 13 Feb 2012 11:29:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
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