Die Arbeitsgruppen im Schwerpunkt Gehirn, Hormon und Verhaltenerforschen die gegenseitigen Beziehungen zwischen zentralnervöser Regulation, Endokrinium und Stoffwechsel sowie normalem und gestörtem Verhalten.
Ihre Fragestellungen umfassen dabei:
- Die Konsolidierung von Gedächtnisprozessen durch den Schlaf. Untersucht wird hier Gedächtnis sowohl auf der Verhaltensebene (zum Beispiel kognitiv) wie auch metabolisch oder immunologisch.
- Die Bedeutung des Gehirnes für die Glukoseregulation und übergeordnet die neuroendokrine Regulation des Energiehaushaltes.
- Die Physiologie und Pathophysiologie von Bewegungsstörungen.
Der Schwerpunkt ist eine der drei Säulen im Forschungsprofil der Medizin, beteiligt aber auch Institute aus Informatik und Technik. Die eingebundenen Forscher sind Partner wolgender Verbünde:
- DFG-SFB 654 "Plastizität und Schlaf" mehr
- DFG-KFO 126 "Selfish Brain" mehr
- DFG-Graduiertenschule "Computing in Medicine and Life Science" mehr
- BMBF-Kompetenznetz "Diabetes mellitus" mehr
- BMBF-Kompetenznetz "Adipositas" mehr
- BMBF-Verbund "NeuroImage Nord" (Hamburg / Lübeck /Kiel) mehr
- EU-FP7 "Disorders of sexual development" (EuroDSD) mehr
Als wichtige strukturbildende Maßnahme erfolgte im Oktober 2009 die Gründung des Zentrums Gehirn, Hormone und Verhalten (Centre of Brain, Behavior and Metabolism, CBBM), der ein Forschungsneubau folgen wird.
Sprecher: Prof. Dr. med. Hendrik Lehnert, Medizinische Klinik I